Beiträge von Climbingfreak

    Hallo Ditte,


    danke für deine prompte Antwort. Ich freue mich sehr über deine Antwort. Bei I. Appendiculata war ich mir sehr sicher, denn die Hutränder waren sehr behangen; hier mal ein Bild. Auch der Geruch nach Mörtelbrühe war deutlich zu riechen. Toffel war übrigens der gleichen Meinung.


    l.g.
    Stefan


    Hallo,


    ich hab gestern mit Nobi noch eine interessante Inocybe gefunden, die ich als I. hystrix bestimmt habe. Der Hut passt super mit den abstehenden Schuppen; aber der Stiel ist mir zu "unschuppig". Ich meine auch zu erkennen, dass der Stiel einen Hauch eines Violetttones hat. Die Hutschuppen lassen mich aber trotzdem bei hystrix bleiben. Er wurde an einem Wegrand in einem Mischwald gefunden. Der Geruch ist spermatisch. Der Hutdurchmesser beträgt beim großen 3,5 cm; beim kleinsten 1,2 cm. Ich hoffe sehr, dass hier jemand eine Idee hat, was das sein könnte. Insgesamt hat der meine besondere Aufmerksamkeit erregt, weil der halt so ein für Inocybe untypischen Gesamthabitus hat...


    Hier die Bilder und mikroskop. Daten







    Glattsporer; Sporen 5-6 x 8-9 µm
    Cheilos: 42-66 x 14-18 µm langgezogen spindelig, bzw. kürzer und gedrungen; Wanddicke so um 1,5 µm; Pleuros vorhanden
    Keine Kaulocystiden gefunden; ist nicht weiter verwunderlich bei so einem stark überfaserten Stiel.




    Hat jemand von euch eine zündende Idee?


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    der weiße Birkenpilz wird wohl L. halopus sein. 8| Die grünliche Verfärbung auf dem Hut und im Anschnitt sind für mich deutlich. Das steht auch so im Wikipedia-Artikel zu dem. Ich denke auch, weil dort Ak_ccm sehr oft Sachen revidiert hat, dass das mit der grünlichen Verfärbung stimmt.


    @ Enno: Danke für das Lob aber mit Nobi, Steffen (Toffel) oder dir bin ich noch Anfänger in der Pilzfotografie.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Ingo,


    danke für die Antwort. So toll wie braune Ritter sind, desto schwerer sind die für Anfänger zu knacken.
    Auch danke für deinen Namensvorschlag für den Schleierling. Der sollte so passen.


    Ich glaube meine Dresdner Pilzfreunde und ich werden den Wald unter besonderen Schutz stellen. Heideschleimfüße, Gezonter Korkstacheling, Halsbandritterlinge, Grünlinge, S. squamosus, eine noch endgültig zu bestimmende Phellodon-Art, Rosenrote Schmierlinge, Kuhröhrlinge, Sandröhrlinge, Kiefern-Speitäublinge, Edelreizker, verschiedenste Hautköpfe. Und nun noch der der Schleierling. Das ist eine Liste, die sich sehen lassen kann.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Irrlicht,


    ich leg die mal in den Kühlschrank und mach morgen mal Fotos von der Huthaut. Ich hab nochmal nachgedacht; ich hab dort im Umkreis von 20m keine Espe gesehen; nur Kiefern, Bäume, die Blätter wie Sorbus hatten, wobei ich nicht genau weiß, ob das Robinien waren oder nicht und vielleicht noch Birken.
    Andere Laubbäume als meine genannten wären mir aufgefallen. Übrigens die Huthaut ist nicht mehr schleimig; die ist jetzt speckig und trocken.


    l.g.
    Stefan


    P.S: Vielen Dank für deinen Beitrag.

    Hallo Frank,


    wenn du Interesse hast bring ich dir gern ein paar frische Fruchtkörper zur Sachsentagung mit; sofern noch welche dann dort zu finden sind. Exsiccate mach ich auf alle Fälle; man weiß ja nie. ;)


    Danke für deine Einschätzung.


    l.g.
    Stefan


    P.S. Yes; erst meinen Erstfund Hydnellum, dann Phellodon. Ich glaub ich beschäftige mich etwas mehr mit der Familie. Ja Stachelinge haben was. :cool:

    Hallo ihr lieben,


    schöne Fotos habt ihr da. :thumbup: Den Lärchenmilchling und die vermeintliche Lepista und der Schirmling waren schön anzuehen. Nobi hat die mir heute gezeigt. Steffen, mein erster Gedanke war auch Lactarius spec. Wars aber nicht.


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    ich war heute mit Nobi in meinem Kiefernwald unterwegs. Dabei haben wir folgende unklare Funde gemacht.


    Zuerst einen braunen Ritterling bei Pinus; Geruch; mehlig; Geschmack: mehlig, leicht bitterlich. Keine Verfärbung im Schnitt. Auffällig war eine dicke Schleimschicht auf dem Hut, die durchaus auch wetterbedingt sein kann; der Sandboden im Kiefernwald; war klatschnass und morastig. Der Hut hatte einen Durchmesser von ca. 10 cm. Am Fundort standen neben Kiefern auch noch Robinie oder Sorbus. Auffällig waren die rostfarbenen, fleckigen Lamellen, bzw. Lamellenschneiden. Mein Arbeitsname wäre für den T. imbricatum.






    Nun der Schleierling; wohl auch ein Kiefernbegleiter. Geruch: pilzartig ohne besondere Note; Geschmack: mild, leicht nussig. Trotz großer Nässe war der Pilz nirgends schleimig. Ich tippe hier auf einen Dickfuß.






    Schonmal danke im Voraus. Mikroskopische Daten können und werden gern bei Bedarf nachgeliefert.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Pablo,


    danke für den Einwurf/Korrektur. Der roch nach Maggi; werde aber den mal aussporen lassen und dann sehen wir weiter. ;) Schnittbild werde ich ggf. auch noch machen. Donnerstag gehe ich wieder dort hin und dann hole ich mir frische. ;) Danke auch für deinen Bestimmungsvorschlag für den Birkenpilz. Außen war der Stiel und Hut leicht grünlich; im Schnitt dann auch. Allerdings sieht man das schlecht auf den Fotos...


    l.g.
    Stefan


    Hallo,


    :D klar kenn ich ZZ Top; Allerdings haben von denen nur 2 einen Bart, wenn ich recht informiert bin. ;)
    Der Schimmel ist btw. entweder Mucor oder Rhizopus, wenn das jemanden interessieren sollte. Schöne Aufnahmen. :thumbup:


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    war heute mit Nobi nochmal im besagten Kiefernwäldchen. Neben den gezeigten "Sorten" ääh Arten :evil: gabs dann noch massenweise Chroogomphus roseus, den Rosenroten Schmierling; ein sensationeller Leckerbissen in Massen; hier mehrere Exemplare ganz brav neben Kuhröhrlingen, so wies im Lehrbuch steht. ;)





    Die ersten Grünlinge Tricholoma equestre waren schon da.




    Ein weißer "Birkenpilz". Irgendwelche Ideen was das für eine Art sein kann? Kleine Birken standen 20m vom Fundort entfernt.



    Der absolute Höhepunkt/Sensationsfund war teilweise direkt neben Nestern vom Gezonten Korkstacheling Hydnellum congrescens; der Schwarze Duftstacheling Phellodon niger.



    Ich hoffe unsere Tour hat euch gefallen. Es ist echt krass, was wir dieses Jahr finden.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Allegs,


    ich kenne den Kornblumenröhrling sehr gut und dein gefundenes Exemplar ist das sicher nicht! Der hat einen gelben Hut, und einen gelben, hohl gekammerten Stiel, was dein Fund nicht hat. Außer B. pulverulentus fällt mir bei deiner Nr.1 keine Alternative ein.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    hast du welche mitgenommen, bzw. kannst du morgen nochmal dahin gehen? Wenn die schwärzen, dann hast du H. conica/nigrescens gefunden. Wenn die nicht schwärzen; viel Spaß beim Mikroskopieren. :evil:


    l.g.
    Stefan


    Edit: Ich seh grad, bei einigen Exemplaren beginnt das Schwärzen wohl schon; dann ist mein Vorschlag sehr wahrscheinlich...


    Hallo Gerd,


    glaub ich dir gern. Allerdings musst du mir auch bitte zugestehen, dass ich Mairitterlinge bisher nur im Frühjahr fand. ;)


    Ist aber gut zu wissen. :thumbup:


    l.g.
    Stefan