Beiträge von Climbingfreak

    Hallo,


    ich war selber mal unlängst in einer ähnlichen Situation. Aus meiner Sicht ist das ostoyae, weil nur der meines Wissens nach dunkle Schuppen auf der Ringunterseite hat. Von der Farbe des Hutes und der Hutschuppen wäre ich bei A. borealis gelandet. Was meint ihr dazu?


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    nun die 3. Frage: Hat der Rätselpilz im "Normalfall" auf der "Hutoberseite" eine gezonte, striegelige Oberfläche?


    [hr]


    Hallo nochmal,


    leider hat mich Pablo vorhin angerufen, dass leider sein Rechner total abgestürzt ist. :( Er bat mich das neue Rätsel einzustellen, was ich hiermit auch tue! Er hat mir auch die Löung verraten, so dass ich weiß, dass mein 2. Tipp richtig ist. War übrigens aus einer "Jetzt-reichts-mir-Einstellung" einfach mal geraten. :cool: Ist jetzt ne ziemlich skurrile Situation. Der Fairness halber habe ich aber noch die 3. Frage gestellt, bevor ich nun das neue Rätsel einstelle. Ich schlage vor, dass falls noch jemand Lösungsvorschläge für Runde 29 abgeben möchte, er diesen Pablo und mir mitteilt. Wenn Pablos Zwangsabwesenheit länger dauern sollte, dann werde ich das auflösen; allerdings ohne Auflösungebild. Abgabeschluss für Runde 29 würde ich der Einfachheit halber Montag Mitternacht ansetzen. Ich hoffe mal, das ist so in eurem Sinne.


    Soo nun Runde 30. Nach dem schweren Rätsel (kann ich jetzt sagen; das Rätsel war wirklich sehr schwer) nun wieder etwas leichteres; aber nur etwas. :evil:



    Ich denke es ist auf alle Fälle schaffbar.


    Viel Erfolg.


    Stefan

    Hallo,


    ich werde die nächste(n) Runde(n) vor dem APR übernehmen; aber glaubt nicht, dass es bei mir einfach wird. Leute das ist ein Rätsel. Also könnt ihr euch auch ein wenig anstrengen. ;)


    Ich hab zumindest meinen 2. Tipp schon raus. Wenn ich etwas Glück hab, bekomme ich zumindest die Gattungspunkte. :cool:


    l.g.
    Stefan


    Vorschlag für 3. Frage: Hat der Pilz auf der "Hutoberseite" eine im "Normalfall" striegelige, gezonte Oberfäche?


    Ansonsten würde ich morgen Nachmittag/Abend das neue Rätsel einstellen.

    Hallo Ingo,


    keine Ahnung. Danke für deine Antwort. Ein Problem könnte auch sein, dass ich meine Kamera einfach ans Okular halte uns losfotografiere. (ich hab keinen Fototubus). Ansonsten ist mein Mikroskop ein Will/Wetzlar V365. Vielleicht ist da wirklich was falsch eingestellt. Könnte aber auch sein, dann die Optik einfach nicht ausreicht, den Porustyp zu erkennen.


    Was ich auf alle Fälle machen werde. Ich werde vor Weihnachten noch mal meinen Mikroskopiementr aufsuchen. Vielleicht kann er da was machen. Eigentlich soll die Optik von meinem Mikro gut sein und ich hatte bisher auch keinen Grund mich zu beschweren...


    Vielleicht liegt es auch an meinen mangelhaften Präparierkünsten. Ich halte dich diesbezüglich gern auf dem Laufenden.


    Ich hab ansonsten auch kein Problem damit, den Becher B. citrina zu nennen, denn ich hab den nachgewiesenermaßen an einem Baumstupf in der Nähe des Astes gefunden. Demzufolge kann ich B. citrina auf alle Fälle kartieren.


    Danke nochmal für dein Hilfe und Einschätzungen.
    Meine letzten Mikrobilder (vor dieser Anfrage) hab ich zum Vergleich der Qualität hier gepostet.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Ascofreunde,


    also ich hab jetzt nochmal einen Becher mikroskopiert. Von der kreiselförmigen Form her, würde ich B. citrina ausschließen; aber was heißt das schon; von Ascos hab ich leider keine Ahnung. :shy: Ich muss jetzt auch gestehen, dass ich leere, bzw. Asci ohne erkennbare Sporen und Paraphysen gar nicht auseinanderhalten kann. :shy::shy: Das kommt davon, wenn man die ganze Zeit nur Basidiomyceten mikroskopiert. ;(


    Also es hat sich mit Lugol nur alles gelbraun-ockerlich verfärbt. Es gab vereinzelt fädige Strukturen, die ich aufgrund von Unkenntnis als Paraphysen bezeichne, die keulig verdickt waren. Ich weiß, dass das für B. citrina spricht. Allerdings haben bei weitem nicht "Paraphysen?" diese keulige Verdickung am Ende.


    Hier noch ein paar Bilder der Frunchtkörper Stereolupe 2-fache Vergrößerung.




    Die Außenseite ist stark "behaart".


    In "Originalgröße"



    Hier nun die neuen Bilder erstmal in 800-facher Vergr.







    1000-facher Vergr.





    Wie siehts nun aus? Bisporella, Hymenoscyphus oder ganz was anderes?


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ja es gab unlängst mal eine Diskussion mit einem kleinen stark violetten Rötelritterling, der noch auf den Namen L. sordida hört; aber nicht zum sonstigen ERscheinungsbild der Art passt.
    Aber wenn du den typsichen GEruch von L. nuda wahrgenommen hattest, dann ist der das auch. Wollte nur mal sicher gehen. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo Norbert,


    mach das aber nimm die 3%ige. ;)
    Sieh dir auch mal die Kaulocystiden (die am Stiel) an. Es ist wichtig, ob die
    1. überhaupt da sind
    2. nur am oberen Stieldrittel
    3. bis zur Mitte
    4. über die Mitte hinaus vorhanden sind.
    Wenn du das nicht hast, fischst du im Trüben und guck auch mal, ob die Risspilze neben spermatisch eine andere Geruchskomponente aufweisen.
    l.g.
    Stefan

    Hallo Björn,


    wieder mal schöne Bilder; besonders auch von der LAndschaft; sorry, dass ich das im ersten Beitrag von dir nicht erwähnt hab. :shy:


    Ansonsten muss ich mal wieder korrigieren; hoffe, dass ist dir recht. :shy:


    Nr.8 würde ich mal graue Koralle Clavulina cinerea nennen wollen; es sei denn jemand hat was dagegen ;)


    Nr.12 wäre für mich der Filzige Gelbfuß Chroogomphus helveticus. Hat der sich auf Druck weinrötlich verfärbt?


    Dein violetter Rötelritterling ist mir ein tick zu violett (besonders auf dem ersten Bild). Hast du an dem mal gerochen?


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    hast du GPBW Band 5? Da ist ein sehr guter Risspilzschlüssel drin. Hast du auch die Cheilos vermessen? Ansonsten eine sehr schöne Anfrage. :thumbup: Zumindest bist du schon gut unterwegs. Glattsporer, dickwandige Cheilos mit Kristallschopf und (nur) oberes Stieldrittel bereift und Sporenmaße. Wenn die Angaben stimmen, bleiben nicht mehr allzuviele Inos übrig.


    Was hast du denn für Schlüssel von Inocybe?


    l.g.
    Stefan

    Hallo Björn,


    schöne Funde. :thumbup: Nur eine kleine Korrektur meinerseits. Nr. 16 der Dachpilz; da ist zumindest das untere der Schwarzaderige Dachpilz; der hat auch schwarze Lamellenschneiden; ist aber wesentlich seltener und immer an Laubholz zu finden, während der Schwarzschneidige Dachpilz Nadelholz bevorzugt; kommt allerdings sehr selten auch an Laubholz vor.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ganz einfach; die Hutschuppen haben im Vergleich zum Untergrund farblich zu wenig kontrast und die Knolle ist nicht wirklich gerandet. Deswegen würde ich C. brunneum(=venenata?) ausschließen wollen.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ich würde den Chlorophyllum olivieri taufen; der hieß früher mal Macrolepiota rachodes; sprich der ganz "normale" Safranschirmling.


    Übrigens sollte der sich nicht rot, sondern eher orange verfärbt haben.


    l.g.
    Stefan

    Hallo an alle,


    2. Frage:


    "Bildet der gesuchte Rätselpilz typischerweiße keine Stiele aus (will sagen, dass der gesuchte Rätselpilz in einer untypischen Wuchsform gefunden wurde)?"


    Bin mal gespannt, was da rauskommt. Vielleicht hab ich ja noch einen Geistesblitz.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Pablo,


    sagen wir mal so; ich hab den prbiert und auch mit Erschrecken festgestellt, dass der mild ist. Im "Gerhard" steht der auch als mild drin. Ansonsten hab ich auch von Vergiftungsfällen gehört, wo den Leute am Lagerfeuer brieten/brateten; na ja hauptsache, du weißt, was ich meine. :D Sie haben den mit L. deterrimus verwechselt. Hat unser PSV-Referent zur letzten Lausitztagung erzählt.


    Übrigens Würzpilz heißt nicht unbedingt, dass der "Schärfe" ins Essen bringen muss. Dass der aber in geringen Mengen als Würzpilz verwendet wird, weiß ich. Vielleicht als Maggi-"Ersatz". ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo Ingo,


    ja wurden sie (Paraphysen mit Inhalt braun); wenn auch nur etwas. Ich will dir nicht widersprechen. Du bist der Ascoexperte. ;) Was mich allerdings dabei stört ist, dass die Fruchtkörper deutlich gestielt waren. (Stiel ist genauso lang, wie der Durchmesser der "Hutscheibe".)


    Ich seh mir das morgen nochmal an und stell nochmal neue Bilder ein.


    l.g. und gute Nacht


    Stefan


    P.S. ich hab erst jetzt deine Ergänzung/Korrektur gesehen. Mikroskopisch hat mich das schon an B. citrina erinnert (hab inbes. viele fädige Strukturen gesehen) Allerdings die gestielten Fruchtkörper haben mich ganz schön irritiert. :shy:

    Hallo Enno,


    du meinst dich besuchen zu kommen? ;)


    Heidrun Steffen und ich waren heute nochmal in der Nähe von Nossen unterwegs. Viel war aber leider nicht mehr los. Ok es war viel los, wenn man auf Rindenpilze und kleine Minibecher steht. :shy:


    l.g.
    Stefan

    Hallo Ingo,


    erstmal danke für die Hilfe. :thumbup: Versuche mich gerade mal in die kleineren Ascos einzuarbeiten; brauch ja auch mal eine Beschäftigung für den Winter. ;)


    Ich hab mich gerade nochmal an der Präparation des Ascos versucht. Beim letzten Präparat ist mir das einigermaßen gelungen. Trotzdem haben mir die Lamellenschneide und Cheilocystiden mit Kristallschiopf gefehlt. :evil:


    Die Paraphysen (zumindest hab ich die für mich erstmal so definiert;)) sind gefüllt und sehen in Wasser so ähnlich aus, wie auf deinem Foto. Allerdings sind die "Körnchen" bei meinem Fund kleiner.



    Hier sind die Fotos des Präparates in Lugol:







    Lässt sich nun was genaueres sagen?


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    Milchling ist richtig; L. rufus ist das keinesfalls; der kommt nur bei Kiefer und ist sehr scharf.


    Bei Täublingen gibts eine Faustregel: Wenn mild schmeckend ist der essbar. Bei Milchlingen gilt diese Regel nicht, denn L. helvus ist mild und trotzdem giftig.
    Leider habe ich keine Ahnung, welcher Milchling das ist, denn es kann auch eine wärmeliebende Art sein, die in Deutschland gar nicht vorkommt/sehr selten ist. Außerdem sind die braunen Milchlinge zudem an sich schon schwer zu bestimmen.


    Welche Bäume standen denn genau in der Nähe? Geruch? Geschmack (Fleisch und Milch getrennt probieren)? Traten Verfärbungen der Milch/des Fleisches auf? Ohne weitere Angaben ist der Pilz nicht zu knacken sorry.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Ascomycetenfreaks,


    Toffel, Heidrun und ich haben heute nochmald das schöne Wetter ausgenutzt und sind nochmal in einen uns unbekannten Wald gefahren. Leider gabs keine Inocyben, so dass ich gezwungen war mir Becherlinge unterm Mikro anzusehen. :evil: Bisporella citrina war ja noch recht einfach zu bestimmen.


    Dieser hier aber nicht. Von der Form her erinnert der mich sehr an Hymenoscyphus. Die Gattung kenne ich dank Ingo W und Björn Wergen. Habe aber bisher nur H. pseudoalbidus wissentlich gefunden.


    Die Becher sind 1-2mm breit und hoch, gefunden auf nicht mehr identifizierbarem Laubholz. Sporen 10-12 x 4 µm. Kann gut sein, dass die auch noch nicht reif sind. Wenn ich mit PdS schlüssele komme ich auf Hymenoscyphus calyculus; allerdings sind die Soren in meinem Fund eher gestreckt ("gerade") und nicht so bohnenförmig gebogen, wie in PdS abgebildet.


    Bilder anbei; könnt ihr was näheres dazu sagen?







    l.g.
    Stefan