Beiträge von Climbingfreak

    Hallo Matthias,


    waahhnsinn. 8| Was soll ich sagen?


    1. wunderschöne Fotos
    2. ich bewundere deine ruhigen Hände und Präparierkünste
    3. Ich nicht würdig, Ich bin nicht würdig, ich bin nicht würdig. :D


    Danke für den tollen Beitrag.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Pablo,


    hattest du unlängst nicht mal geschrieben, dass St. rugosum keite Hütchen bildet? Es ging um die Abgrenzung von St. rugosum und gausapatum.
    Übrigens kannst du St. rugosum anfeuchten; mit Spucke z.B. Dann rötet er wieder.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Safran,


    ich verstehe, dass du dich ärgerst. Leider verstehe ich nicht, warum mit der Beantwortung der ersten Frage A. regalis ausgeschlossen sein soll.
    Was ich damit meinte, dass ich nicht sicher bin/war, dass es vielleicht z.B. eine gelbe oder weiße Varietät/Forma von dem geben kann.
    Wenn du mal in den Amanita-Band der Fungi europaei gesehen hast, wirst du überrascht sein, wie viele Varietäten es z.B. vom Pantherpilz gibt.
    Warum ich so antwortete, kann ich dir so auch erklären. Wenn ich gesagt hätte, dass die Huthaut des Pilzes immer braun ist, hätte ein Teilnehmer (so wie du jetzt) sagen können. "Moment mal. Es gibt auch eine sehr seltene Amanita regalis f. alba." (Nur ein Beispiel; ich hab keine Ahnung, obs die wirklich gibt). Ich wollte dem nur lediglich vorbeugen.
    Ein 2. Problem ist auch die Statistik. Es gibt immer Ausreiser in einem Merkmal, so dass es eigentlich nie eine 100%-Wahrscheinlichkeit exisitiert, dass die Huthaut immer braun ist. So etwas gibts immer. Wenn du mit der Gauß-Verteilung von Wahrscheinlichkeiten vertraut bist, wirst du verstehen, was ich meine.


    Natürlich, wenn du magst, kann ich dir auch gern entsprechend mehr Punkte geben; allerdings wäre das dann eine absolute Ausnahme.


    l.g.
    Stefan


    P.S. In solchen Situationen hilft nur Nachfragen. Ich hab ja auch gechrieben, dass ich den als eigene Art betrachte; genau wegen Pablos genannten Gründen.

    Hallo ihr lieben,


    kommen wir nun zur allseits erwateten Auflösung. Bevor ich aber endgültig auflöse noch ein paar Vorbemerkungen. Für alle war die Gattung Amanita klar. :thumbup: Trotzdem haben mich einige Antworten erstaunt. Pantherpilz mit einem derartigen ausgeprägt häutigem Stielring mit solchen Knoten? Das kann kein Pantherpilz. Dessen Stielring ist häutig, hängend, glatt, kleiner und leicht vergänglich.
    Es gibt nur 2 Amaniten, die so einen Stielring haben. Der eine ist der Fliegenpilz. Der andere der Königsfliegenpilz Amanita regalis. (Ich zitiere Emil:


    "Ich glaube nicht, dass du uns so etwas Profanes wie A. muscaria auftischst.") Und Emil hatte vollkommen recht. :D



    Er gleicht dem Fliegenpilz, bis auf den braunen Hut und die gelben Velumsflocken. Er ist wesentlich seltener als der Fliegenpilz. Kommt in montanen Gegenden vor (Erzgebige, Thüringer Wald, Fichtelgebirge etc.) Im Flachland fehlt er; in Baden Würrtemberg (laut GPBW) gibts nur 4 Fundorte. Warum ich die Frage nach der Gifitgkeit als verschenkt betrachtete, habe ich schon geschrieben. Ich hatte eher noch auf Fragen nach der Stielbasis (warzige Gürtel), bzw. die braune Linie unter der Huthaut im Schnittbild erwartet. Damit wäre er eindeutig gewesen. Der Pantherpilz hat beide Merkmale nicht.



    An alle, die den raushatten. Herzlichen Glückwunsch. :thumbup:


    1. 27 EmilS, Safran ( je+10)
    2. 25 Janmen (+9)
    3. 24 gdno81 (+9)
    4. 22 Anja (+5)
    5. 19 nochn Pilz (+9)
    6. 18 Beorn (+9), Boletus1 (+10)
    7. 17 Claudi W (+9)
    8. 15 engelchen (+8)
    9. 9 texten (+9)
    10. 8 enno (+8)
    11. 5 luckenbachranch (+5)


    [hr]


    Runde 4:


    Wie gewünscht Rätsel Nr.7. :evil: Das ist aus meiner Sicht das schwerste von den ersten, die ich bisher für euch vorbereitet habe. Mit Zaunpfählen wirds diesmal nichts; aber ich versichere euch, dass man für die Bestimmung von dem kein Mikroskop braucht.



    Viel Erfolg


    Stefan

    GelbblättrigerRitterling
    Tricholoma fulvum (De Candolle 1815: Fries 1821) Saccardo 1886


    Synonym:
    Agaricus fulvus DC.
    Gyrophila fulva (DC.) Quél.
    Tricholoma fulvum (DC.) var. fulvum Bigeard & H. Guill.
    Agaricus fulvus Bull.
    Agaricus flavobrunneus Fr.
    Tricholoma flavobrunneum (Fr.) P. Kumm.
    Tricholoma flavobrunneum var. flavobrunneum (Fr.) P. Kumm.
    Agaricus nictitans Fr.
    Tricholoma nictitans (Fr.) Gillet,
    Gyrophila acerba var. nictitans (Fr.) Quél.
    Gyrophila nictitans (Fr.) Quél.
    Agaricus nictitans var. nictitans Fr.
    Agaricus nictitans var. fulvellus Fr.
    Tricholoma flavobrunneum var. compactum Sacc.
    (Tricholoma pseudonictitans Bon)



    Klasse: Agaricomycetes
    Ordnung: Agaricales
    Familie: Tricholomatacae
    Gattung: Tricholoma


    Hut: 3-10cm, fuchsigbraun- bis gelbbraun; in der Mitte meist etwas dunkler, feucht leicht schleimig-schmierig, trocken eingewachsen radialfaserig Rand meist leicht gerippt


    Lamellen: mehr oder minder gelb; selten auch cremefarben, später rotbräunlich gefleckt, bzw. im Alter auch rotbräunlich gerandet, gedrängt stehend, ausgebuchtet angewachsen

    Stiel: 7-13 x 0,7-2 cm, gelb-braun überfasert, Spitze heller


    Fleisch: weißlich im Hut; im Stiel mehr oder minder gelblich

    Sporenpulver: weiß


    Sporengröße: 5-7,5 x 3,5-5 µm


    Geruch: mehlartig


    Geschmack: mehlartig


    Speisewert: kein Speisepilz


    Vorkommen: Mykorrhizapartner von Birke (und Fichte; siehe "Wissenswertes"); nach Literaturangaben selten auch mit Eiche


    Verwechslung: Das gelbe Pilzflsich macht die Art unverwechselbar. Wenn aber nicht auf den Standort geachtet und kein Schnittbild angefertigt wurde, ist die Art mit anderen braunen Ritterlingen verwechselbar.


    Wissenswertes: Der Fichten-Ritterling Tricholoma pseudonictitans und Tricholoma fulvum haben einen fast identischen Habitus. Morten Christensen & Jacob Heilmann-Clausen haben in ihrem Ritterlingswerk "Fungi of Northern Europe Band 4 The Genus Tricholoma" diesen mit Tricholoma fulvum synonymisiert und auch mit molekularbiologischen Untersuchungen abgesichert.




    Hier kommt noch ein besonders schönes Bild von Nobi. :thumbup:



    Für Ergänzungen/Korrekturen bin ich, wie immer, sehr dankbar. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo Sven,


    leider kann ich dir nicht helfen da absolut keine Ahnung; aber ich finde es witzig, dass ausgerechnet du einen Bestimmungsthread so benennst (als einer unserer größten Ascofreaks.) ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo Heinz,


    ich weiß nicht, was du mit "Essensplan" genau meinst. Es hat alles Schatten- und Sonnenseiten. Klar stehe ich Tierfütterungen in freier Wildbahn durchaus kritisch gegenüber. Aber was ist mit der Fütterung der Singvögel im Winter. Wenn man das konsequent umsetzen will, muss das auch eingestellt werden.
    Leider gibts in Berlin Idioten, die Wildschweine füttern. Dagegen hab ich wirklich was; das wird unter Umständen richtig gefährlich...


    l.g.
    Stefan

    Hallo Heinz,


    ja das ist ein Problem der Großstädter. Deine Worte sind sehr treffend formuliert. Die Sache mit den Enten füttern sehe ich zwiespältig. Einerseits hast du bestimmt recht; andererseits wie kommt ein Großstadtkind sonst mit der Natur in Kontakt als so?


    Ich hab mich immer als Kleinkind (Mitte der 80er JAhre) sehr gefreut, wenn ich mit meinen Eltern Enten und Schwäne füttern konnte.
    Andererseits arbeite ich mit der NAJU Dresden zusammen. Ich hab da unlängst einen 10jährigen Jungen kennengelernt, der eine Rötling als Rötling erkannte. Das ist wirklich Wahnsinn so was. Es gbit also noch Hoffnung. Gerade die Kinder in der NAJU haben noch einen Bezug zur Natur. Leider sind das wenige.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Philipp,


    das ist der Kahle Krempling (Paxilus involutus); ein Giftpilz. Denk aber bitte das nächste Mal daran, mehr Informationen zu geben. In deinem Fall fehlen zumindest die Begleitbäume.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Tuppie,


    klasse Sache das. :thumbup: Vielleicht hast du ja Glück und findest in deinem Terrarium ja auch mal einen seltenen Pilz. Auf alle Fälle ist das eine sehr schöne Methode, sich den Wald nach Hause zu holen und Lilipilz kann sehr spannende Entdeckungen machen.


    Eine Frage hätte ich noch dazu: Bewässerst du auch mal hin und wieder? Das Wasserreservoire im Moos hält ja auch nicht ewig an.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Peter,


    mir fällt da gerade noch eine ganz wichtige Frage ein. Wo ist das Bild entstanden. Bei dem Hintergrundmotiv bekomme ich richtig Lust da selber mal hochzusteigen; besonders der Berg im rechten Bildrand. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo Peter,


    schönes Foto. Deine Vorstellung freut mich sehr. Eigentlich bist du ja von dem Forum gar nicht mehr wegzudenken; als alter Forenhase. :D


    l.g.
    Stefan


    hm...7 ????


    Im übrigen, lieber Stefan, kam mir gerade ein heftige Vermutung, warum du plötzlich die Reihenfolge tauschen willst...:D:D


    Hallo Angela,


    ich dachte einfach mal, vielleicht wollt ihr euer Glück/Unglück mal selber in die Hand nehmen. Nr. kommt auf alle Fälle noch. Ich dachte nur, dass 2 leichte Pilze hintereinander nicht gut ankommen. ;) 'Ach ja Rätselbild 4 ist unscharf; aber lösbar. Die anderen sind scharf.


    @ all: Ich würde Dienstag abend auflösen,wenn bis dahin keine 3. Frage kommt.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    das sind schöne Bilder.


    Nr.1 könnte auch Stereum ostrea sein. Den musst du mikroskopieren. Ansonsten würde subtomentosum passen. Hast du den mal geärgert?


    Nr.2 + 3 wären für mich St. rugosum. St. gausapatum habe ich bisher noch nicht wirklich viel finden können. Die starke Rötung, besonders in einem Bild bei Nr.2 lässt eigentlich nur St. rugosum zu.


    Nr.3 würde ich als T. versicolor ansehen; allerdings alt.


    Nr.5 würde ich so auch nicht bestätigen. Da wären wesentlich mehr Angaben hilfreich; besonders einen Schnitt längs durch den Fruchtkörper.


    Nr.6 ist nicht St. rugosum; der müsste röten.


    Die anderen sind meiner Meinung nach richtig bestimmt.


    l.g.
    Stefan