Hallo,
ja an Conocybe dachte ich auch. Bolbitius ist ebenfalls sehr gut möglich. Trotzdem stellen sich mir grad ein paar Fragen, die ich hier nicht posten werde.
l.g.
Stefan
Hallo,
ja an Conocybe dachte ich auch. Bolbitius ist ebenfalls sehr gut möglich. Trotzdem stellen sich mir grad ein paar Fragen, die ich hier nicht posten werde.
l.g.
Stefan
Hallo Juliane,
das ist kein Helmling. Das ist ein Dunkelsporer und das macht mir gerade Sorgen...
l.g.
Stefan
Hallo,
der gehört in die Kategorie nicht bestimmbar ohne Mikroskop. Auf alle Fälle ist so was kein Speisepilz, zumal ich mich mit der Funga von Brasilien keine Ahnung habe.
l.g.
Stefan
Hallo Emil,
geht mir ähnlich. Das alte Layout (heißt das überhaupt so) fand ich "gemütlicher". So wirkt mir das iwie zu modern und zu steril...
l.g.
Stefan
Hallo,
äähm du weißt, warum die Schweden die Pilze im Wald stehen lassen? Das liegt daran, dass eine der 3 großen "atomaren Wolken" vom Tschernobylunglück direkt über Skandinavien seinereit abgeregnet hat. Mir ist leider nicht bekannt, wie hoch die Belastung da oben noch ist; aber sie dürfte immer noch immens sein.
l.g.
Stefan
Hallo Andreas,
ich weiß leider nicht, wofür das gut sein soll; (geschweige denn, wie das Ding überhaupt funktioniert :shy: ;)). Meine mikroskopierenden Pilfreunde präparieren frei Hand; bei sehr kleinen Strukturen auch mit Hilfe von Stereolupen.
Es kommt darauf an, was du überbaupt mikroskopieren willst. Bei Lamellenpilzen brauchst du auch keine Stereolupe; bei kleinen Ascos aber schon.
Sieh lieber zu, dass du ein gescheites Mikro bekommst und such dir ggf. ne gute Stereolupe. (Wichtig sind auch gute Pinzetten, Präpariernadeln und Skalpelle)
Dann besorg dir noch die wichtigsten Färbechemikalien und leg los.
Bei Fragen stehen wir Mikroskopikerdir gern zur Seite. Auch solche Leute, wie IngoW, Pablo und bwergen mikroskopieren auf die von mir beschriebene Weise
l.g.
Stefan
Alles anzeigen
Hallo, Juliane!
Ich kann's nicht sagen. Oft sind das Oxalat - Kristalle, die in Pilzen so aussehen. Aber damit kenne ich mich gar nicht aus, das müsste man wahrscheinlich genauer untersuchen und ich habe keine Ahnung, auf was man da zu achten hat.
LG, pablo.
Hallo ihr beiden,
wenn das wirklich Oxalat ist, dann ein schwer lösliches. Das müsstet ihr erstmal in Lösung kriegen. Die einzigste Möglichkeit wäre entweder starkes Erhitzen (nur damit macht ihr die Oxalationen kaputt) oder aber die Metallionen komplexieren. An sich ist das gar nicht so schwierig; lediglich die Kleinheit der Kristalle macht das so schwer. Die müsstest ihr auch erstmal von den Cystiden ablösen und sammeln. Da liegt das Problem. Die Analytik hinterher ist ein Klacks.
l.g.
Stefan
Hallo Ingo,
danke für die Aufklärung.
Finde ich echt toll, dass du dich so einbringst. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Heide,
das Rätsel ist wirklich knifflig. Auf alle Fälle solltet ihr eure Fragen gut wählen.
l.g.
Stefan
Hi,
leider wenig Ahnung. Ich und Gerätenamen. :shy: Die Firma heißt Will Wetzlar; ist 20 Jahre alt und auf dem Boden steht 21-D633. Das scheint auch die Bezeichnung zu sein. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo ihr beiden,
danke für die Ergänzungen und Bilder.
l.g.
Stefan
Hallo Matthias,
danke für die Erklärung. Jetzt weiß ich zumindest, dass ich eine Spielreflexkamera brauche. Mein Mikro ist optisch sehr gut; allerdings nur binokular.
Na ja ich bleib dran. Vielleicht klappt ja bald mal, dass ich auch gute Mikrofotos schießen kann. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Eike,
sehr schöne Funde. Herzlichen Glückwunsch dazu.
Die Dermoloma konnte ich gemeinsam mit Pablo auch in Dresden finden. Freut mich übrigens sehr, dass du wieder öfters im Forum zu finden bist.
l.g.
Stefan
ähhm Adapter?
klingt spannend. Selbst gebaut? Mit Mikroskop oder Stereolupe? (würde gern mal wissen, ob ich mit meinem Equipment solche Fotos hinbekomme). Glaub aber eher nicht. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Matthias,
waahhnsinn.
Was soll ich sagen?
1. wunderschöne Fotos
2. ich bewundere deine ruhigen Hände und Präparierkünste
3. Ich nicht würdig, Ich bin nicht würdig, ich bin nicht würdig. ![]()
Danke für den tollen Beitrag.
l.g.
Stefan
Hallo Pablo,
hattest du unlängst nicht mal geschrieben, dass St. rugosum keite Hütchen bildet? Es ging um die Abgrenzung von St. rugosum und gausapatum.
Übrigens kannst du St. rugosum anfeuchten; mit Spucke z.B. Dann rötet er wieder.
l.g.
Stefan
Hallo Mario,
sehr schönes Portrait. Sehr gelungen; sehr gute Fotos.
Hast du mal nach Synonymen gesucht?
l.g.
Stefan
Hallo,
deine Koralle ist mitSicherheit eine Ramaria. Mehr kann man da ohne weitergehende Untersuchungen nicht sagen.
l.g.
Stefan
Hallo Safran,
ich verstehe, dass du dich ärgerst. Leider verstehe ich nicht, warum mit der Beantwortung der ersten Frage A. regalis ausgeschlossen sein soll.
Was ich damit meinte, dass ich nicht sicher bin/war, dass es vielleicht z.B. eine gelbe oder weiße Varietät/Forma von dem geben kann.
Wenn du mal in den Amanita-Band der Fungi europaei gesehen hast, wirst du überrascht sein, wie viele Varietäten es z.B. vom Pantherpilz gibt.
Warum ich so antwortete, kann ich dir so auch erklären. Wenn ich gesagt hätte, dass die Huthaut des Pilzes immer braun ist, hätte ein Teilnehmer (so wie du jetzt) sagen können. "Moment mal. Es gibt auch eine sehr seltene Amanita regalis f. alba." (Nur ein Beispiel; ich hab keine Ahnung, obs die wirklich gibt). Ich wollte dem nur lediglich vorbeugen.
Ein 2. Problem ist auch die Statistik. Es gibt immer Ausreiser in einem Merkmal, so dass es eigentlich nie eine 100%-Wahrscheinlichkeit exisitiert, dass die Huthaut immer braun ist. So etwas gibts immer. Wenn du mit der Gauß-Verteilung von Wahrscheinlichkeiten vertraut bist, wirst du verstehen, was ich meine.
Natürlich, wenn du magst, kann ich dir auch gern entsprechend mehr Punkte geben; allerdings wäre das dann eine absolute Ausnahme.
l.g.
Stefan
P.S. In solchen Situationen hilft nur Nachfragen. Ich hab ja auch gechrieben, dass ich den als eigene Art betrachte; genau wegen Pablos genannten Gründen.
Hallo Juliane,
es gibt auch Gattungspunkte. 5 Punkte für die richtige Gattung, die du mit deinem 2. Tipp nicht verlassen hast.
Deswegen 5 Punkte; zumindest nach meiner Auslegung.
l.g.
Stefan
Hallo ihr Rasselbande,
Nr. 3 ist aufgelöst. Rätsel Nr. 4 ist eingestellt. Bin mal gespannt, ob ihr den rauskriegt
Zur Not ist auch eine eine 4. Frage drin.
l.g.
Stefan
Hallo ihr lieben,
kommen wir nun zur allseits erwateten Auflösung. Bevor ich aber endgültig auflöse noch ein paar Vorbemerkungen. Für alle war die Gattung Amanita klar.
Trotzdem haben mich einige Antworten erstaunt. Pantherpilz mit einem derartigen ausgeprägt häutigem Stielring mit solchen Knoten? Das kann kein Pantherpilz. Dessen Stielring ist häutig, hängend, glatt, kleiner und leicht vergänglich.
Es gibt nur 2 Amaniten, die so einen Stielring haben. Der eine ist der Fliegenpilz. Der andere der Königsfliegenpilz Amanita regalis. (Ich zitiere Emil:
"Ich glaube nicht, dass du uns so etwas Profanes wie A. muscaria auftischst.") Und Emil hatte vollkommen recht. ![]()
Er gleicht dem Fliegenpilz, bis auf den braunen Hut und die gelben Velumsflocken. Er ist wesentlich seltener als der Fliegenpilz. Kommt in montanen Gegenden vor (Erzgebige, Thüringer Wald, Fichtelgebirge etc.) Im Flachland fehlt er; in Baden Würrtemberg (laut GPBW) gibts nur 4 Fundorte. Warum ich die Frage nach der Gifitgkeit als verschenkt betrachtete, habe ich schon geschrieben. Ich hatte eher noch auf Fragen nach der Stielbasis (warzige Gürtel), bzw. die braune Linie unter der Huthaut im Schnittbild erwartet. Damit wäre er eindeutig gewesen. Der Pantherpilz hat beide Merkmale nicht.
An alle, die den raushatten. Herzlichen Glückwunsch. ![]()
1. 27 EmilS, Safran ( je+10)
2. 25 Janmen (+9)
3. 24 gdno81 (+9)
4. 22 Anja (+5)
5. 19 nochn Pilz (+9)
6. 18 Beorn (+9), Boletus1 (+10)
7. 17 Claudi W (+9)
8. 15 engelchen (+8)
9. 9 texten (+9)
10. 8 enno (+8)
11. 5 luckenbachranch (+5)
[hr]
Runde 4:
Wie gewünscht Rätsel Nr.7.
Das ist aus meiner Sicht das schwerste von den ersten, die ich bisher für euch vorbereitet habe. Mit Zaunpfählen wirds diesmal nichts; aber ich versichere euch, dass man für die Bestimmung von dem kein Mikroskop braucht.
Viel Erfolg
Stefan
Hallo Tuppie,
eine sehr schöne Idee wunderbar umgesetzt und super erklärt. ![]()
l.g.
Stefan
GelbblättrigerRitterling
Tricholoma fulvum (De Candolle 1815: Fries 1821) Saccardo 1886
Synonym:
Agaricus fulvus DC.
Gyrophila fulva (DC.) Quél.
Tricholoma fulvum (DC.) var. fulvum Bigeard & H. Guill.
Agaricus fulvus Bull.
Agaricus flavobrunneus Fr.
Tricholoma flavobrunneum (Fr.) P. Kumm.
Tricholoma flavobrunneum var. flavobrunneum (Fr.) P. Kumm.
Agaricus nictitans Fr.
Tricholoma nictitans (Fr.) Gillet,
Gyrophila acerba var. nictitans (Fr.) Quél.
Gyrophila nictitans (Fr.) Quél.
Agaricus nictitans var. nictitans Fr.
Agaricus nictitans var. fulvellus Fr.
Tricholoma flavobrunneum var. compactum Sacc.
(Tricholoma pseudonictitans Bon)
Klasse: Agaricomycetes
Ordnung: Agaricales
Familie: Tricholomatacae
Gattung: Tricholoma
Hut: 3-10cm, fuchsigbraun- bis gelbbraun; in der Mitte meist etwas dunkler, feucht leicht schleimig-schmierig, trocken eingewachsen radialfaserig Rand meist leicht gerippt
Lamellen: mehr oder minder gelb; selten auch cremefarben, später rotbräunlich gefleckt, bzw. im Alter auch rotbräunlich gerandet, gedrängt stehend, ausgebuchtet angewachsen
Stiel: 7-13 x 0,7-2 cm, gelb-braun überfasert, Spitze heller
Fleisch: weißlich im Hut; im Stiel mehr oder minder gelblich
Sporenpulver: weiß
Sporengröße: 5-7,5 x 3,5-5 µm
Geruch: mehlartig
Geschmack: mehlartig
Speisewert: kein Speisepilz
Vorkommen: Mykorrhizapartner von Birke (und Fichte; siehe "Wissenswertes"); nach Literaturangaben selten auch mit Eiche
Verwechslung: Das gelbe Pilzflsich macht die Art unverwechselbar. Wenn aber nicht auf den Standort geachtet und kein Schnittbild angefertigt wurde, ist die Art mit anderen braunen Ritterlingen verwechselbar.
Wissenswertes: Der Fichten-Ritterling Tricholoma pseudonictitans und Tricholoma fulvum haben einen fast identischen Habitus. Morten Christensen & Jacob Heilmann-Clausen haben in ihrem Ritterlingswerk "Fungi of Northern Europe Band 4 The Genus Tricholoma" diesen mit Tricholoma fulvum synonymisiert und auch mit molekularbiologischen Untersuchungen abgesichert.
Hier kommt noch ein besonders schönes Bild von Nobi. ![]()
Für Ergänzungen/Korrekturen bin ich, wie immer, sehr dankbar. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Sven,
leider kann ich dir nicht helfen da absolut keine Ahnung; aber ich finde es witzig, dass ausgerechnet du einen Bestimmungsthread so benennst (als einer unserer größten Ascofreaks.) ![]()
l.g.
Stefan
