Beiträge von Climbingfreak

    Hallo zusammen,


    war gestern im "Märchenwald" und habe folgende Köttel mitgenommen. Meine anderen Funde können hier angesehen werden. Bin mir allerdings nicht sicher, von welchemTier/Tieren die stammen. Denke da an Damhirsch oder Reh.




    Habe inzwischen mal versuchshalber Kulturen angesetzt. Sobald sich da was zeigt werde, ich das hier posten und hoffe auf eure Unterstützung. Schon mal danke im Voraus. Ich dachte, das ist eine gute Idee hier meine ersten Schritte/Erfolge/Miserfolge mal zu dokumentieren; vielleicht bekommt finden sich so neue Interessenten.


    l.g.
    Stefan



    P.S. Hab die Kulturen heute nachmittag angesetzt. Ab wann kann ich mit ersten Ergebnissen rechnen?

    Hallo ihr lieben,


    bin gerade in einer pilzlichen Neufindungsphase, bzw. such ich mir ein Themengebiet, wie ich die Risspilzarme Zeit sinnvoll überbrücken kann und mir Spaß macht. :shy: Also bin ich gestern in den Wald gegangen und hab einfach mal mitgenommen, was ich gefunden habe. Im Winter kann man sich ja super mit Cortis, Pyrenos, Porlingen und Dungpilzen befassen. Ich hab von allem was gefunden; demzufolge ist das ein Einsteigerpaket für Fotgeschrittene. :D Übrigens sind alle Funde aus dem "Märchenwald". Der hat sich letztes Jahr zu einem richtigen Hotspot entwickelt. Ich hab letztes Jahr sogar einen Schleimpilz da mitgenommen, den Toffel als Lepinoderma tigrinum bestimmt hat. Hab auch interessante Dungproben mitgenommen. Aber dazu mach ich einen anderen Thread an geeigneter Stelle auf. Aber der Reihe nach: fangen wir mit dem Pyreno an. Diese schwarzen "Würstchen" sind vielleicht die Anamorphe dazu.


    Substrat: bin mir ziemlich sicher, dass es sich dabei um Populus tremula (Zitterpappel) handelt. Wenn ihr aber anderer Meinung seid, dann korrigiert mich bitte.


    Größe: 0,3 - 0,5cm
    Mikrobilder in 3%KOH aufgenommen.
    Sporengröße: 12-13x7 µm
    Was auch auffällig war: Es waren Ketten zu sehen, die mich sehr an Morsezeichen erinnerten.
    Geht das in Richtung Diatrype/Dietrypella?



    Unter der Lupe



    Bild vom Substrat









    Am gleichen Substrat habe ich diesen grauvioletten Corti gefunden. Irgendeine Idee dazu. Was muss ich bei der Mikroskopie von Cortis beachten und auf was muss ich achten?



    Selbiges gilt für diesen hier; an Quercus oder Salix gefunden. Geht das in Richtung Phlebia spec.?



    Zu Guter Letzt noch dieser Resupinater Porling. Größe max. 3x5cm; nur in der Mitte mit dem Substrat verwachsen. Der Rand ist weiß; in der Mitte ist er orangebraun. Das Substrat ist Pinus. Irgendjemand eine Idee? Muss der unters scharfe Glas und auf was muss ich ggf. in dem Fall achten?




    Leider kann ich euch keine Landschaftsaufnahmen zeigen, da mein Akku überaschenderweiße gestern alle war.
    Danke schon mal im Vorraus für eure Antworten. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo Safran,


    ich schrieb ja schon, dass der Pilz nicht so selten ist. Dass es sich dabei überhaupt um einen Pilz handelt, steht ja außer Frage. B-Rätsel, darf hier im Forum nur Anna stellen. ;)


    l.g.
    Stefan


    P.S. Ihr könnt euch sicher sein; der Pilz ist alles andere als violett. ;)


    Hallo Bayern,


    na herzlich willkommen hier in unseren tollen Runde. Deine "Vita" klingt spo ähnlich wie meine. ich "durfte" auch immer mit. Mal hatte ich eher keine Lust zu...aber meistens war es doch schön im Wald in den "Pilz-Pausen" zu spielen...
    Das Thema deiner Pilzzucht von Braunkappen intereressiert mich. Ich habe zwar leider keinen eigenen Garten, aber vll. kann ich bei meinem Papa ja in einer Ecke etwas versuchen...;-)
    Aktuell überlege ich, mir im Frühjahr einen Baumstumpf auf dem Balkon für einen eigene Pilzzucht "aufzustellen"....;-)


    Hallo Bayern,


    willkommen im Forum. Ja Franken; insbesondere Frankenjura ist eine schöne Ecke.


    @ Angela: Ich glaub nicht, dass du Braunkappen=Riesenträuschlinge in deinem Garten züchten willst. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo an alle,


    falls euch Heino zu schwere Kost ist: Wie wärs dann mit den Prinzen? "Du musst ein Schwein sein." :evil: Wenn schon die Haselnüsse blau blühen, freut das die Schweine. :giggle:


    Björn: bin durchaus auch für metallische Musik; sogar sehr für schwarzmetallische. :thumbup: Ich konnte mir den Zaunpfahl nicht verkneifen.


    So nun sollte das aber für euch klar sein. :thumbup: Ich erwarte die erste Frage oder soll ich gleich auflösen?


    l.g.
    Stefan


    P.S. @Pablo: Ich weiß jetzt deine Frage nicht; falls es sich aber um eine mögliche Frage, nach einem eventuell vorhandenen Substrat handelt, solltest du genau überlegen, was du da schreibst. ;)

    Tja, was soll ich zum Rätsel noch sagen? Vielleicht sind eure Bilschirmeinstellungen (Farbe) nicht ganz korrekt. Ich sag mal so, wenn ihr den Pilz einmal gefunden habt, dann werdet ihr ihn wieder erkennen. Der ist sehr auffällig, einprägsam, quasi nicht zu übersehen und nicht selten. Viele von euch werden den bestimmt schon mal gefunden haben.


    Hans, Pablo, Sepp, Emil: Ihr habt den gefunden mit sehr großer Sicherheit.


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    ich hab lange überlegt, ob ich das überhaupt posten soll. Aber ich mach das jetzt mal. Ihr habt nämlich alle eine ziemliche Wissenslücke. Wenn ihr euch mehr mit Heino beschäftigen würdet, hättet ihr bei dem Pilz gar keine Probleme. :evil:


    Vielleicht danke ich wieder mal um zu viele Ecken; aber vielleicht hilft euch das.


    l.g.
    Stefan


    Ich hab da noch mal ne Frage zur Begriffsklärung:


    weiter obe ´n habe ich den Begriff " resupinat" ins Rennen geworfen. dieser bedeutet ja das der Pilz flächig aufliegend am Substrat wächst.
    Unsicher bin ich mir bei der Abgrenzung dessen.
    Also Phlebia radiata (Orangeroter Kammpilz) z.B. ist für mich eindeutig resupinat, aber wie sieht es bei etwas "abstehenderen" Pilzen( z.B. Trametes gibbosa(Buckeltramete)) aus?


    Hallo Björn,


    resupinat heißt, wie du schon richtig sasgt flächig auf Substrat wachsend. Typische Beispiele dafür sind Rindenpilze (Phelebia radiata) und einige Porlinge.
    Deine "abstehenden" Pilze heißen pileat ("hütchenbildend"). Da sind klassisch die konsolenartig wachsenden Baumporlinge typische Beispiele. (Trametes gibbosa). Aber auch Schichtpilze wie Stereum subtomentosum.
    Jetzt wirds luschdig. Es gibt auch den Begiff semipileat, d.h. im Regelfall überziehen die das Substrat flächig und die an den Kanten bilden die Hütchen. Klassisch fallen mir da die anderen Schichtpilze aus der Gattung Stereum ein (insbesondere Stereum hirsutm).


    Aber diese Begiffe kannst du nur verwenden, wenn es sich bei dem jeweiligen Pilz um einen Holzzersetzer handelt. Mykorrhizapilze kannst du logischerweise nicht so einteilen.


    l.g.
    Stefan


    P.S. bin sehr auf eure erste Frage gespannt.

    Hallo Kerstin,


    danke für deine Einschätzung. Ich hab bei weitem nicht deine Erfahrungen. Ich hab Vertreter beider Gattungen unter dem Mikroskop gehabt und immer die beiden so unterschieden, ob Rhizoiden vorhanden sind oder nicht.
    Wieder ein Unterscheidungsmerkmal kennengelernt. :thumbup:


    l.g.
    Stefan


    P.S. Matthias, deine Bilder sind einfach klasse; besonders die letzten. :thumbup:

    Hallo,


    ja mir kommen da 2 sehr schöne Erlebnisse vom letzten Jahr beim OEPR in den Sinn.


    1. Mein allererstes OEPR-Rätsel (Pablo brauchte eine Vertretung): Wollte mal was besonderes machen; und ein Pilz aus einer Gattung, die ich sehr mag und ich im Forum für etwas zu unterrepräsentiert hielt. Da kam nur der Schwarzaderige Dachpilz in Frage. Hier


    2. Der Tonblasse Schüppling. Letztes Jahr zur Faschingszeit hab ich mich virtuell verkleidet und der Rätselpilz auch. :D
    Hier


    l.g.
    Stefan

    Hallo Björn,


    ich hab vorhin mit Pablo telefoniert. Er meinte das wäre Tiramisu. Und ja das kann man am Geruch erkennen. :D
    Ich geb das zu, dass ich das Rätsel unabsichtlich vielleicht ein wenig zu schwer gemacht hab.


    @all: Denkt übrigens nicht zu kompliziert. Den haben die meisten von euch schon in den Händen gehalten; da bin ich mir relativ sicher.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Nobi,


    danke für die Antwort. Na ja was soll ich sagen. Ich such mir grad noch eine "Beschäftigung" für die Risspilzarme Zeit. :D Da liegen Ascos nahe; schon allein deswegen, weil ich von denen fast keine Ahnung hab. Ich probiere erstmal die Dungpilze aus. Hoffe, dass ich bald mal wieder in den Wald kann (schon Mist, komme in letzter Zeit pilztechnisch zu fast gar nichts) und auch entsprechendes Material finde. ;) Hab ja hier seehr kompetente Ansprechpartner.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    jaa die ersten Tipps trudeln langsam ein und was soll ich sagen; jeder tippt was anderes. :D Hatte ich lange nicht mehr. Es ist echt verkehrte Welt; die Wurzeltrüffel kriegt ihr so bravourös raus und bei dem gefühlt einfachen Rätsel habt ihr Probleme. Na ja zur Not kommen wieder Zaunpfähle aber wie hilfreich werden die sein?


    l.g.
    Stefan

    Hallo Björn,


    ja vollkommen richtig. Pablo hat uns in Dresden damals besucht. Das war ein schönes Wochenende. R. obtextus habe ich übrigens in Sachsen sehr häufig letztes Jahr gefunden.


    Übrigens könnt ihr gern probieren, ob ihr die Rätselpilze in meinen Threads findet, wie Björn es versucht hat. Das mag hin und wieder der Fall sein. Da das aber im Regelfall nicht so ist, warne ich euch schon mall vor, dass ihr euch meist die Mühe umsonst macht. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo Karl,


    auf meinem letzten Mikroskopieseminar ein Ascofreak da, der mir auch Ciborias auf Haselkätzchen mitbrachte. Ich meine auch mich zu erinnern, dass es da 2 Arten gibt, die auf Haselkätzchen wachsen können. Bin mir da aber absolut nicht mehr sicher. Ascos sind für mich immer noch ein Buch mit gefühlt 29 Siegeln. :shy:


    l.g.
    Stefan