Hallo Rainer!
Wie schon gesagt ist 1 und 2 Daedalea quercina (Eichenwirrling), Nr. 3 dürfte Trametes gibbosa (Buckel-Tramete) sein.
VG Ingo W
Hallo Ingo,
schlaue Idee; aber darf die ein so lamelliges Hymenophor haben?
l.g.
Stefan
Hallo Rainer!
Wie schon gesagt ist 1 und 2 Daedalea quercina (Eichenwirrling), Nr. 3 dürfte Trametes gibbosa (Buckel-Tramete) sein.
VG Ingo W
Hallo Ingo,
schlaue Idee; aber darf die ein so lamelliges Hymenophor haben?
l.g.
Stefan
Manches dauert eben länger.
Thema länger dauern- Was machen die versprochenen Baumborkenbilder der Hainbuche mit den Karos?
VG Ingo W
Hallo Ingo,
kommen noch. bin grad erstmal dabei meine Objektträger und Deckgläschen zu reinigen. Außerdem hab ich wieder interessante Dungpilzchen auf meinen Kötteln etc.
Was ich schonmal sagen kann; das sind nicht wirklich Karos; eher Risse, dei manchmal eine gewisse Karoform aufweisen können.
l.g.
Stefan
Hallo,
deine ersten beiden sind schon ziemlich sicher D. quercina.
Beim 3. würde ich Zweifel anmelden. Das kann auch mal L. betulinus oder ganz was anderes sein. Für den Eichenwirrling ist mir das Hymenophor zu schmächtig und nicht labyrinthisch genug.
l.g.
Stefan
P.S. dein 3. scheint mir auch ziemlich alt zu sein. So was lass ich im Regelfall im Wald, weil mir meine Zeit zu schade ist, "Fastleichen" zu bestimmen. ![]()
Hallo,
was ich hier ziemlich skurril finde: Es wird schon über Tubaria xy spekuliert; ohne dass Klaas mal einen Sporenabwurf gemacht hat. Das wäre doch erstmal Schritt 1...
Wenn sich das Ding als Weißsporer enttarnt; was ich zu gefühlt 20% wahrscheinlich halte, dann geht hier das große Rätselraten los.
l.g.
Stefan
P.S. oder wir einigen uns auf Entoloma spec.; der typische Rötlingshabitus ist doch eindeutig gegeben. ![]()
Hallo ihr lieben,
gut dann Auflösung morgen; die meisten haben den richtigen nun doch rausbekommen. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Harry,
sollten die nicht eher einen dunkleren Hut haben?
l.g.
Stefan
Hallo ihr lieben,
auf dem Pferdedung kommen bei mir schon die ersten Sporormiellas. Werde mal schlüsseln und morgen Bilder mit Bestimmungsvorschlägen posten.
Dann hab ich gerade von den "Haarigen" unterm Mikro (Hase) gehabt. Einfach septierte dunkle Sporen; ca. 18-20x10 µm groß. Werde mal versuchen die zu schlüsseln und morgen mal die Ergebnisse posten.
Sonst seziere ich gerade einen Hasenköttel; mal sehen, was dabei so rumkommt. Mehr dazu dann morgen.
l.g.
Stefan
Frage 3:
Bildet der Pilz Fruchtkörper aus die in der Regel(Ich weiss, Ausnahmen gibt es immer mal)
bis zu 20cm groß werden können?
Hallo liebe Rasselbande; besonders Björn,
ja auf jeden Fall. Ich meine mich durchaus daran zu erinnern, dass ein Fund letztes Jahr auch mal größer war als 20 cm.
So nun aber ist der doch kein Problem mehr; oder?
Auflösung Dienstag?
l.g.
Stefan
Hallo Eike,
was ist mit A. albidus mit etwas zu blass geratenen Sporen? Zumindest die Sporengröße würde passen. Ist aber auch nur eine Idee von jemandem, der von Ascos kaum Ahnung hat.
l.g.
Stefan
Hallo Sepp,
das ist ja cool.
Ein eigenes Perli-Bild für mich gewidmet. Ich bin geschmeichelt. :shy: Danke dafür.
l.g.
Stefan
Alles anzeigen
Hallo Stefan
Ich frage mich gerade wie Du Punkt 2 abhandeln möchtest.
Es geht ja hier nicht um MRLs oder den max. zulässigen Gehalten eines Stoffes in der Pflanze basierend auf gemessen Rückständen.
Das würde ja suggerieren man dürfte bis zu einem gewissen Grad am Knolli nagen ohne das was passiert. Giftpilze können nicht wie Lebensmittel abgehandelt werden. Aber vielleicht liessen sich Effektschwellen herausarbeiten sowie Informationen geben was die verschiedenen Pilzgifte im Körper so anstellen.
Vg, Reinhard
Hallo Reinhard,
bei Punkt 2 soll es um Grenzwerte von Mykotoxinen in z.B. Lebensmitteln gehen. Die Gifte der Großpilze klammere ich hier aus. Die werden separat in den Pilzportraits vorgestellt.
Zum grünen Knolli: 5-50g (die Literaturwerte schwanken da etwas) Frischpilz wirkt tödlich.
l.g.
Stefan
Hallo Ralf,
danke für die Antwort. Ich seh mir jetzt noch den Pferdedung an und mache morgen weiter. Wenn ich noch was finde, poste ich das. Übrigens zum neuen Wildschweindung: Eine Woche in der Feuchtekammer und bis jetzt nur die beiden von Matthias und mir gefundenen Mucor-Arten.
Der scheint leider zu frisch zu sein.
l.g.
Stefan
Hallo Ralf,
bei vielen Hasenkötteln tut sich bei mir nicht mehr viel. Da scheint langsam die Luft raus zu sein. Ich guck mri dann noch weitere an und das Pferd. Morgen gehts dann weiter.
Danke für deine Mühen. Woran erkenne ich eigentlich eine Perithecienmündung bei "unterirdischen" Fruchtkörpern? BEstimmt Erfahrung. Ich bin gerade dabei an "verdächtigen" Stellen etwas "umzugraben".
l.g.
Stefan
Hallo ihr lieben,
kommt noch die 3. Frage? Ansonsten würde ich gern auflösen. Übrigens ist bald Ostern. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Pablo,
ich kann die "Leitung" gern übernehmen. Aber deinen Vorschlag finde ich richtig gut. Erstmal deine vorgeschlagenen Themen und dann sehen wir weiter. Schwermetalle würde ich etwas nach hinten verschieben; weil wir so einfach vom 100el ins 1000el kommen und damit ist keinem gedient. Nebenbei wollte ich ja eigentlich auch noch Pilzportraits machen; Dungpilze zu mikroskopieren, "Arbeiten" gehen, anderen Hobbys fröhnen etc.
Den "Wörkschopp"
können wir ja hier installieren; erstmal. Und ich habe von der ganzen Thematik keine Ahnung; ich tu nur so. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo, da kann ich Stefan nur zustimmen.
Ergänzend möchte ich aus bodenkundlicher Sicht hinzufügen dass Gesamtgehalt an Schwermetallen im Boden wenig ökologisch aussagekräftig ist (Königswasseraufschluss). In Verbindung mit anderen Bodeneigenschaften wie dem pH-Wert der Bodenlösung oder dem Gehalt an organischer Substanz und Tonmineralen kann das Gefährdungspotential von Schwermetallbelastungen jedoch grob abgeschätzt werden (somit eine Vielzahl von Informationen nötig). Für die Aufnahme von Schwermetallen spielen die Sorptions- / Bindungsverhältnisse an die feste Phase eine größere Rolle als Gesamtgehalte im Boden. Pflanzenverfügbare Schwermetalle werden in der Bodenkunde bspw. durch Ammoniumnitratextraktion bestimmt. Diese Gehalte sollten mit den bestimmten Gehalten im Pilz selber korreliert werden (und keine Gesamtgehalte). Damit könnte man dann "Boden-Pilz-Transferfaktoren" bestimmen. Über die erwähnte Stichprobenanzahl der Messungen in den Pilzen könnte man natürlich auch "streiten", da vermutl. wenig aussagekräftig.
Wichtig für den ökotox. Kontext wäre mE folgendes: Da ja Waldböden eine Senke für die eingetragenen Schwermetalle darstellt und es langfristig zu einem Anstieg der Vorräte im Boden kommt, wäre dies ein hohes Gefährdungspotential da durch die fortschreitende Bodenversauerung (Stichwort Saurer Regen) zur Tonmineralzerstörung und in Folge dessen zur Mobilisierung von vormals festgelegte Schwermetallen können kann. Diese sind dann in verstärkten Maße bioverfügbar. Ich gehe davon aus dass Pilze generell Akkumulatoren von Schwermetallen sind - anscheinend erfolgt die (passive) Aufnahme jedoch mehr oder weniger selektiv.
LG, Reinhard
Hallo Reinhard,
danke für deine Ergänzungen. Mir sind viele Fakten, die du nanntest, bekannt. Hab mich auch früher beruflich mit der Schwermetallbelastung von pflanzlichen Erzeugnissen beruflich befasst, die in stark geogen "belasteten" Regionen erzeugt wurden. Zu nennen wären da einerseits das Niedersächsische Harzvorland, bzw. auch das Erzgebirge, bzw. der Freiberger Raum. Von Blei ist bekannt, dass Kontaminationen hauptsächlich über anhaftende Erdpartikel stattfinden. Eine Entfernung dieser Partikel, z.B. durch waschen senkt die "Bleibelastung" des untersuchten Produktes stark. Eine aktive Aufnahme von Pflanzen oder Pilzen ist meines Wissens nach selten. Bei Cadmium sieht das anders aus! Dort geschieht eine aktive Anreicherung zumindest bei Weizen und einigen Gemüsen. Bei gilbenden Egerlingen ist das auch bekannt.
Ansonsten ist es erstmal wichtig zu wissen, wie stark die Böden der Fundorte mit Schwermaetallen belastet sind; geogen, sowie auch durch Menschen verursacht. Erst danach sollten weitere Überlegungen stattfinden, wie z.B. wie stark die Freisetzung von Schwermetallen aus Tonmineralien durch sauren Regen ist.
So weit wollte ich hier aber nicht einsteigen, um die anderen nicht mit zu vielen Details abzuschrecken.
l.g.
Stefan
Hallo Jan-Arne,
schöne Idee das hier zu posten. Das Geschenk von Ralf ist wirklich klasse. Wusste gar nicht, dass du Fossilien und Edelsteine sammelst. Eine kleine Sammlung habe ich auch; aber im Vergleich zu deiner ist das eher nicht der Rede wert. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Lia,
danke für deine Antwort. Kann gern Blei und Quecksilber mit aufnehmen; aber von den 3 Schwermetallen ist Cadmium immer noch das kritischste. Bei Quecksilber muss differenziert werden. Anorganisches Quecksilber ist vergleichsweise "harmlos". Organisches Qucksilber (Methylquecksilber u.ä.) hingegen sehr kritisch zu bewerten. Bei den Gehalten in dem Merkblatt wurde wahrscheinlich der Gesamtquecksilbergehalt bestimmt. (Zudem fehlen mir bei dem Merkblatt zusätzliche Angaben; z.B.mit welcher Methode die Gehalte bestimmt wurden und wie der Schwermetallgehalt des Bodens des zugehörigen Fundortes aussah etc.) So ist das nicht wirklich aussagekräftig. Blei ist auch rel. unkritisch, weil es in größeren Mengen in den Knochen eingelagert wird, bevor es zu ersten Vergiftungssymptomen (wie z.B. der typischen "Fallhand") kommt. Blei spielt nur eine Rolle, wenn du das regelmäßig in relevanten Mengen aufnimmst.
l.g.
Stefan
Hallo Verena,
danke für deine Ergänzung. Ich hatte das auch ungefähr so im Sinn, wobei die ganze Thematik auf Pilze beschränkt bleiben sollte. Hinsichtlich Schwermetallen hat eigentlich nur Cadmium eine Relevanz (aus mykologischer Sicht). Quecksilber und Blei spielen meines Wissens nach bei Pilzen keine Rolle. Andere Schwermetalle sind gesetzlich nicht reguliert (zumindest im Lebensmittelbereich).
Die ganze Reach-Thematik wollte ich ehrlich gesagt ausblenden. Es soll hier nicht um Sicherheitsbewertungen von chemischen Zubereitungen/Stoffen gehen. Das hier ist ein Pilzforum und sollte es auch bleiben.
Zum Thema Tierversuche wollte ich auf alle Fälle was schreiben. Das ist ein emotionales Thema; das ist mir klar. Trotzdem ist es wichtig zu verstehen, dass Tierversuche unerlässlich sind! Viele unserer toxikoligischen Erkenntnisse wären ohne Tierversuche gar nicht möglich. Im übrigen gehen die Bestrebungen dahin Tierversuche so weit wie möglich durch Tests mit Zellkulturen in-vitro zu ersetzen. Trotzdem müssen derzeit noch die finalen Tests an lebenden Tieren gemacht werden und daran wird sich so schnell nichts ändern.
Reinhard: Danke für dein Angebot; ich komm bei Bedarf gern darauf zurück.
l.g.
Stefan
Hallo,
hab das überschüssige l entfernt. :shy:
Ansonsten sorry dafür dass das alles nicht ganz so themathisch passt.
l.g.
Stefan
Hallo Kerstin,
sagen wir mal so. Für dich, bzw. uns beide machen wir das bestimmt nicht. Aber vielleicht werden andere dadurch "angelockt". Immerhin haben wir im Forum schon einige Experten gewinnen können. Ditte und Andreas Gminder z.B.
l.g.
Stefan
Hallo Kerstin,
danke für deine Rückmeldung. Die Trennung war/ist erstmal eine Zwischenlösung; u.a. auch deshalb weil ich schon angefangen habe die Pilzgifte in den Portraits zu bearbeiten.
Wie sich das alles genau entwickeln wird, müssen wir erstmal abwarten. Wie, ob und wie intensiv die Schimmelpilzbestimmung bearbeitet wird, sollten wir erstmal abwarten. Ich kann gern auch was dazu beitragen; allerdings bist du derzeit die einzige Person, die sich damit aber wirklich auskennt. Mit meinem Halbwissen zur Schimmelpilzbestimmung kann ich allerdings nur marginal was beiragen. Natürlich wäre es gut, wenn wir noch Mitstreiter hier finden könnten, die sich an dem Prokekt beteiligen. Vielleicht steigen auch noch Leute ein, gerade weil wir das Projekt starten. Es wird auf keinen Fall so sein, dass du/wir das allein machen müssen.
Das ganze ist sowieso ein Langzeitprojekt. Wir überstürzen hier nichts.
l.g.
Stefan
Hallo Pablo,
wie ich sehe, machst du wieder einen Rund-Umschlag (bzw. Roundhouse-Kick;)). Das musste jetzt übrigens sein, weil Chuck Norris gestern 75 Jahre alt wurde.
Übrigens ist Chuck Norris seit 10 Jahren tot; allerdings hat der Tod sich noch nicht getraut es ihm zu sagen. ![]()
Hier kommt noch ein Bild. Von G. adspersum hab ich auch welche; muss nur mal in den unendlichen Weiten meines Archivs nach denen wühlen.
Alle Ganoderma- Portraits sind btw. wieder mal hervorragend. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Daniela,
ich hab keine Ahnung zu dem Pilz aber eine Frage habe ich aber doch.
Die violette Linie/Zelllage in Bild 1 ist auf optischer Effekte zurückzuführen oder sieht der Pilz wirklich so aus.
Ansonsten sehr schöne Fotos.
Wünscht, ich könnte die auch so hinbekommen. ÜBrigens danke nochmal für deinen Präparationstipp. Ich hab mir inzwischen dünne Metallkanülen von meinem VErtrauensapotheker besorgt. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Eike,
so wie das klingt ist das einer der Rocky-Filme (ohne die zu kennen). Der Sprecher ist aber der typische Sylvester Stallone Synchronsprecher (die Stimme erkenne ich) und es geht darum Schläge zu kassieren, einzustecken und weiterzumachen; hört sich seehr nach Boxen an. Zu dem Lied sag ich mal nix. Ich kenn mich mit dem ganzen Hip-Hop-Zeugs eh nicht aus; bzw. mag ich so was gar nicht.
l.g.
Stefan
