Beiträge von Climbingfreak

    Hallo Tuppie,


    wunderschöne Aufnahmen und ja ja es tut sich was auch im Dresdner Raum; ich war vorhin mit Engelchen und ihrem Mann unterwegs; außer den üblichen Baumporlingen gabs tatsächlich Pilzlein mit Hut und Stiel.


    Micromphale perforans - Nadelstinkschwindling
    Marasmius bulliardii - Käsepilzchen
    Clitocybe costata - Kerbrandiger Trichterling
    Calocera viscosa - Klebriger Hörnling


    Am Donnerstag war ich mit Toffel unterwegs und da gabs u.a.:


    Russula cyanoxantha - Frauentäubling
    Russula fellea - Gallentäubling
    Amanita rubescens
    Amanita gemmata


    Ist zumindest ein Anfang, der Hoffnung macht. Deine Pflanzen- und Insektenbilder finde ich übrigens besonders gelungen.


    Dein Flacher Lackporling ist übrigens einer. ;)
    Deine Nr.12 sind keine Rindenpilze, sondern Schichtpilze. Welche nun genau? Ohne Angabe des Substrat wird das schwierig. Haben die auf Druck gerötet?


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    oh da habe ich ja was angerichtet. :shy: Gut ich kann zur Klärung beitragen. ;)


    Erstmal muss ich vornweg schicken, dass der Schleimpilz leider angeschimmelt ist; zum Glück konnte ich von nicht verschimmelten Stellen mir die Sporen unterm Mikro ansehen.


    Sie sind alle so um die 8-9 µm groß und kuglig. Von Ornamenten sehe ich an den Rändern der Sporen nichts; lediglich die "Fläche" sieht sehr fein punktiert aus (in konzintrischen Kreisen). Wenn das als "fein-warzig" durchgeht, dann sollte das wohl die Fuligo sein, wenn ich euch richtig verstanden habe...


    Bilder hab ich auch gemacht; leider kann ich die erst morgen einstellen, weil ich gerade mein Kabel zum Anschluss der Kamera an den Rechner nicht hier habe.


    Wie seht ihr die Sache?


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    dein erster sollte auf den Namen Trametes versicolor hören.


    dein 2. ist denke ich ein Dachpilz sofern der auf Holz wuchs und freie Lamellen hat); welcher aber genau; das kann nur das Mikroskop entscheiden; zur Auswahl stehen hier P. cervinus in der hellen Form oder P. salicinus. Wonach roch der denn?


    Dein 3. ist schon der klebrige Hörnling; C. viscosa. Allerdings gibts auch noch eine Hahnenkammkoralle Ramaria botrytis; die sieht allerdings anders aus...


    Zu deinem letzten: Ich spiele kein Lotto. ;) Das kann gut und gern ein Filzröhrling s.l. sein.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Jörg,


    ich hatte den letztes Jahr auch einmal selber gefunden und vorher einmal von Toffel gezeigt bekommen. Mir fehlt bei den Egerlingen schlichtweg die Artenkenntnis. Meine gefundenen Egerlinge schlüssle ich immer komplett durch und komme auf schlüssige Ergebnisse. So bin ich immer auf der sicheren Seite.


    Dein Fund sieht schon nach A. bernardii aus; aber ohne Geruch makroskopisch anhand von Bildern nicht aus meiner Sicht sicher bestimmbar.


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    das klingt wirklich spannend. :thumbup: Zumindest ist das definitiv nicht I. lacera. Wenn da noch was zu finden wäre, würde ich mich sehr freuen, hier in dem Thread nochmal was zu lesen; was das Ding nun eigentlich ist.


    l.g. und danke für deine Mühen Ditte
    Stefan

    Klar, aber ich bin der Meinung, dass wir das noch iwie fixieren sollten; bisher wurde im OEPR immer nach echten Pilzen gefragt. Wie es sich mit Schleimpilzen verhält (die nebenbei bemerkt weder Pflanze, Tier noch Pilz sind).


    Egal also ich hab jetzt 2 Richtungen; eine geht in besagte Pflanzenparasiten eine andere in eine Gattung mit mind. 2 makroskop. sehr ähnlichen Vertretern, die je auf einer bestimmten aber unterschiedlichen Pilzgattung parasitieren...


    Vom Bild her könnte es beides sein...


    l.g.
    Stefan

    Hallo Petra,


    du machst mir Angst. Vielleicht wäre es überhaupt erstmal angebracht zu fragen, ob wir überhaupt einen Pilz s.st. sehen oder einen Schleimpilz. Den Begriff Hypothallus musste ich btw. erstmal googlen; das verunsichert mich sehr.


    Ich hab mich bisher nur mit Pilzen mit "Hut und Stiel" und sonstigen Basidiomyceten, die mir so im Wald begegnen; Baumporlinge, Pilze, die iwie eine gewisse Ähnlichkeit mit Korallen (ich nenne hier bewusst keine Gattungen) haben befasst.


    In die Ascos arbeite ich mich gerade vorsichtig ein und von Schleimis, Pflanzenparasiten (Mehltau und andere Pilze die irgendwelche Auswüchse/Verfärbungen auf Blättern verursachen usw.), die obige Kriterien nicht erfüllen (auch Rindenpilze), hab ich keine Ahnung.


    Lange Rede kurzer Sinn: ich bin mir ziemlich sicher, dass ich den bewussten Rätselpilz noch nicht bewusst gesehen habe, wenn er nicht in meinem bisherigen "Forschungsbereich" liegt/lag.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Pablo,


    gut, also ich schlüssle nach Gröger Band 1 und dem Schlüssel aus der Zmykol von 1993; was aktuelleres gibts glaub ich eh nicht so wirklich.


    Mykis unterscheidet:


    L. laccata s. l.
    L. laccata s. st.
    L. laccata var. pallidifolia
    L. laccata var. moelleri


    und die sind im Gröger beschrieben und dem anderen Schlüsel beschrieben. ;) Ich bin da pragmatisch und richte mich da nach Mykis. :evil:


    l.g.
    Stefan

    Hallo Pablo,


    ich hab mit Pilzfreund schon per Mail geschrieben. Es müssen frische Fruchtkörper sein. Ich denke mal, sie wird das alles hier nochmal präzisieren.


    Von den unterschiedlichen Varietäten von L. laccata hab ich ihr schon geschrieben. Sag mal hast du außer Laccaria laccata var. pallidifolia noch was anderes aus dem Komplex gefunden?


    Wir (Toffel, Nobi und ich) noch nicht soweit ich weiß.


    l.g.
    Stefan

    Ja das war auch nur eine nicht ganz ernst gemeinte Idee von mir, die meines Wissens noch in keinem OEPR gefragt wurde. ;) Aber mal im Ernst; wenn auf die Frage ein Ja köme, hätten wir zumindest die Gattung sicher...


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    der Schleimpilz wuchs nicht an dem Stengel hoch; sondern eher um den liegend drum rum. Toffel ist übrigens der Meinung, dass es sich um F. septica var. candida handelt; ist inzwischen auch ausgereift.


    Wenn du den Beleg haben möchtest Ulla, dann schick ich dir den gern zu.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Jan-Arne,


    danke für den Hinweis; wie unterscheide ich die nun von Fulige spec.?


    l.g.
    Stefan


    P.S. ich habe gerade eine Lycogala unterm Mikro; sehe nur Sporen und kein Pseudocapilitium was mache ich bei der Präparation falsch?

    Hallo liebe Schleimi-freaks,


    bei der großen Trockenheit, die hier herrscht, muss ich mitnehmen, was geht. Da liegen auch Schleimis nahe.


    War am Sonntag mit Enno unterwegs und wir haben einen Fagus-Zweig gefunden mit Schleimi dran; komplett umwachsen inkl. auch die unmittelbare Umgebung.


    Was meint ihr? Ist das eine Fuligo? Kann es sich bei dem Ding um die Weiße "Form" von Fuligo septica handeln? Sieht mir iwie komisch aus.




    Über Antworten würde ich mich freuen.


    Als kleines Dankeschön hier noch eine sehr leicht zu bestimmende Art. Der Geweihförmige Schleimpilz; den kenne ich ausnahmsweise mal. ;)



    l.g.
    Stefan


    Hallo,


    verstehe ich das richtig?
    Die genannten Pilze wurden Früher ohne weiteres gegessen, und sind im Laufe der Jahre ( eventuell durch Umweltverschmutzung oder ähnliches ) giftig geworden?


    LG Fritz


    Ja; aber keinesfalls durch Umweltverschmutzung; eher durch wachsendes toxikologisches Wissen über Inhaltsstoffe und neue Vergiftungserscheinungen, die damals einfach noch nicht bekannt waren. Diese Stoffe, die die Vergiftungen auslösen waren früher in den Pilzen auch schon enthalten. Natürlich hat auch die verbesserte chem. Analytik zu diesem Effekt beigetrgen...


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    dann ist das Buch von vor 1950 oder so. Das hat nur noch max. historischen Wert. Zur Pilzbestimmung mag es vielleicht noch taugen; aber die Angabe der Essbarkeit hat sich in den letzten 50 Jahren bei einigen Pilzen durch neue wiss. Erkenntnisse stark geändert; z.B. auch beim Kahlen Krempling, Grünling, Nebelkappe, Weißer Rasling, allen Erdritterlingen usw...


    l.g.
    Stefan

    Hallo Pablo,


    natürlich hast du vollkommen recht; es ist in jedem Fall ein sehr giftiger bis tödlich giftiger Pilz. Ich habe bei den Gyromitras noch keine so recht große Funderfahrung; da wollte ich nur mal nachhaken.


    l.g.
    Stefan