Hallo,
und wenn besagte Keulen einfach nur anamorphe Formen/junge Fruchtkörper von Xylaria polymorpha/longipes wären?
l.g.
Stefan
Hallo,
und wenn besagte Keulen einfach nur anamorphe Formen/junge Fruchtkörper von Xylaria polymorpha/longipes wären?
l.g.
Stefan
Hallo,
also deine genannten Arten würde ich auf keinen Fall bei einer Pilzberatung freigeben.
Seit wann sind denn Schüpplinge überhaupt genießbar? *kopfschüttel*
l.g.
Stefan
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Na, du hattest Spaß wie man sieht.
Den Rätselpilz habe ich erkannt. Bitte gleich in großer Menge zu mir schicken via Eilboten.
Zu den anderen Pilzen.
* Den Edelreizker auf Startposition 4 würde ich mal hinterfragen.
* Der Teuerling auf Platz 10 nennt sich Gemeiner Tiegelteuerling, Crucibulum laeve
* Nr. 13 - Für mich sind alle Gallertkäppchen die Grüngelben. Einer von deinen, vor der Ansammlung der anderen Gallertkäppchen hat sich ja einen schwarzen Kopf gegönnt. Somit könntest du den oder alle diese Gallertkäppchen auch Letio viscosa oder Letio lubrica var. viscosa nennen. Ich gehe aber einer anderen Meinung nach und denke auch das kommt durch einen Befall durch irgendwas. Ich sehe das nämlich öfters mal daß verfärbte dieser Gesellen inmitten der anderen stehen. Für mich daher alles Grüngelbe Gallertkäppchen, Leotia lubrica.
* Die 17 hat JanMen schon genannt.
[hr]
... Ich habe einen ockerlich verfärbenden Egerling mit Velumsocke im Großen Garten gefunden, den ich gerade als A. devoniensis bestimmt habe.Egal was das ist; auf alle Fälle was seltenes.
Was ist denn eine Velumsocke ?
Das sieht so aus, als ob der Pilzstiel eine Socke trägt. Eine Socke aus Velumresten sozusagen. Den Begriff hab ich übrigens aus dem Gröger Band 2 übernommen. Das machen einige Agaricus aus der Sektion um den Stadtchampi...
l.g.
Stefan
[hr]
Hallo Kerstin,
weil Mausmann und ich davon ausgehen, dass dein Rätselpilz ein kleiner Leckerbissen ist/sein soll. Allerdings nur in jung und scharf angebraten. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo,
das sind ganz klassische Parasole; Mycrolepiota procera.
Sogar die Stielnatterung ist schön zu sehen; da fallen die Nachbararten raus.
l.g.
Stefan
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Hallo,
hier kann ich berufsbedingt nach einem Strahlenschutzlehrgang und als analytischer Chemiker vielleicht etwas Licht ins Dunkel bringen.
Bei dem Strahlenschutzlehrgang sind uns unterschiedliche Messgeräte der Radioaktivität gezeigt worden
und Versuche durchgeführt worden. Selbst diese viel Kiloeuo teuren Geräte haben bei verschiedenen Isotopen sehr verschiedene Werte angezeigt. Ein Freund von mir hat diese App und wir haben damals an den Proben gemessen...und wahre Hausnummern erhalten. Bei der App wurde Tesafilm auf den Photosensor geklebt um kurzwelliges Licht abzuhalten.
Die radioaktive Strahlung geht durch den tesafilm und erzeugt auf dem Chip sichtbare Stralung, die dann zurückgerechnet wird in radioaktive Strahlung aus der dann die Menge an radioaktiver Strahlung zurückgerechnet wird....meiner Meinung nach sehr zweifelhaft.
Bei den Schwermetallen ist es so, dass diese bioverfügbar sein müssen, um den Körper zu schädigen, dies ist z.B. bei Pilzen und z.B. Cadmium oft nicht so gegeben. Als Beispiel wird man nicht sofort an einer Bleivergiftung sterben, wenn einige Schrotkörner in der Wildgans mitgegessen werden (sie werden am nächsten tag den Körper beinahe unverändert verlassen), andere Blei- und Zinnverbindungen sind im milligrammbereich tödlich. Also sagt nur die Menge an Schwermetallen nichts aus.
VG Martin
Durchaus richtig; aber Blei und Cadmium haben auch ein völlig unterschiedliches Verhalten im Boden. Blei bindet sich meines Wissens an Tonmineralien und Cadmium nicht; bzw. nur bedingt. Blei wird nicht von Pflanzenwurzeln aufgenommen; Cadmium sehr wohl (und reichert sich auch in den Pflanzen an; insbesondere im Weizen z.B.). Ich hab seinerzeit mal ein Seminar/Diskussionsrunde beim BfR besucht, wo genau über solche Sachen gesprochen wurde. Es waren dort die viele Schwermetallanalytiker der Untersuchungsämter für Lebensmittel einiger Bundesländer z.B. Die Risikobewertung von Cadmium in Lebensmitteln wurde vom BfR ja auch nochmal überarbeitet.
l.g.
Stefan
Hallo,
beim Rätsel hab ich schon so eine Idee; war die Milch und Fleisch wenigstens mild. Fischig riechender Milchling; da kenn ich nur einen. Ist der auch in der Pfanne gelandet? ![]()
Den Risspilze kannst du mir gern geben; oder du versuchst dich selber mal dran. ![]()
Ansonsten kriegt den Ditte mal bei der nächsten Sendung.
l.g.
Stefan
P.S.Freut mich, dass ihr eine schöne Tour hattet; aber meinen Fund von heute könnt ihr nicht toppen. Ich habe einen ockerlich verfärbenden Egerling mit Velumsocke im Großen Garten gefunden, den ich gerade als A. devoniensis bestimmt habe.
Egal was das ist; auf alle Fälle was seltenes.
Hallo,
das ist kein Dachpilz; die haben freie rosaliche Lamellen. Bei deinem Fund sind die Lamellen aber am Stiel angewachsen und auhc nicht wirklich rosa, sondern eher weißlich/gelblich und viel zu dick und entfernt stehend.
Könnte ein untypisches Breitblatt sein.
l.g.
Stefan
Hallo,
so gegen 14-15 Uhr war das Forum für einige Zeit offline; ich vermute, dass dort der Serverumzug stattfand.
l.g.
Stefan
Hallo,
das wird ein ewiges Geheimnis bleiben.
Ich halte von Handy-Apps eh nicht viel; auf meinem alten Ding läuft der Mist eh nicht; zum Glück.
Trotzdem wurden hier schon mehrere Links zu Karten mit der radioaktiven Bodenbelastung Deutschlands verlinkt/eingestellt. In den belasteten Gebieten würde ich dann auf Maronen und Semmelstoppler gern verzichten wollen; aber sonst sehe ich das Problem nicht so akut.
Kritischer sehe ich z.B. Cadmium, das nicht radioaktiv, aber in geringsten Mengen nephrotoxisch + cancerogen ist. Wir haben in Sachsen und Niedersachsen z.B stark geogen bzw. durch Bergbau belastete Flächen mit Cadmium und Blei. Gilbende Egerlinge z.B. sammeln Cadmium aktiv, weshalb ich die auch nicht esse.
Verwundert bin ich immer wieder, dass sich die Leute immer Sorgen um Radioaktivität machen; aber solche Gefahren, wie Schwermetalle unterschätzen. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo,
ich sehe rosa Pünktchen in der Stielbasis; das sollte dann X. communis/engelii sein.
l.g.
Stefan
Hallo,
also die BAsidiomyceten hast du richtig bestimmt. Zu der Peziza: Kann sein; muss aber nicht. Eine Otidea ist da auch noch möglich und ohne Mikro ist in beiden Gattungen eh nicht viel zu reißen.
l.g.
Stefan
Hallo,
also ohne die Sporenmaße ist X. bulbalinus nicht festzunageln; zumindest nach Toffels Aussagen/Erfahrungen der letzten Sachsentagung.
l.g.
Stefan
Hallo Peter,
das ist auf alle Fälle ein Egerling (Champignon), da freie Lamellen und dunkles Sporenpulver; gut möglich, dass es einer der beiden "Waldchampignons" ist. Leider kenne ich mich in der Gattung nicht so gut aus. Ich nehme nur hin und wieder mal einen zur mikroskop. Untersuchung mit, den ich dann auch nicht immer rauskriege. :shy:
l.g.
Stefan
Hallo,
ich hatte unlängst mal auch einen Tintling, der so aussah, gelbes Ozonium hatte und auf den Namen Haustintling hörte.
Da von den Stielen nichts zu sehen ist, bin ich bei so was immer vorsichtig. Theorethisch könnte das auch noch Coprinopsis alopecia sein. Tintlinge sind aus meiner Sicht ohne mikroskopische Untersuchung nicht zu bestimmen; außer Coprinus comatus natürlich. ![]()
l.g.
Stefan
P.S. ich schreibe hier auch nur als "Anfänger" in der Tintlingsbestimmung. Außer Coprinus comatus, C. atramentaria, C. alopecia, C. domesticus, C. xanthothrix, C. micaceus, C. saccharinus und diverse Parasola-Arten hatte ich noch keine Tintlinge bestimmen können. ![]()
Als kleinen Tipp kann ich euch gern geben, dass euch der Standort sehr viel weiterhelfen könnte.
Weiterhin würde ich behaupten wollen, dass einige von euch den Pilz noch nicht gesehen haben.
Er ist nicht wirklich selten und kommt auch in vielen Pilzbüchern vor.
l.g.
Stefan
Hallo,
für einen Weißsporer sind mir dann doch die Lamellen etwas zu rosa-braun; oder täuscht das? Möglicherweise doch ein Rötling?
Dann kenne ich nur einen Pilz mit so einem behaarten Stiel aus der Ecke der Rüblinge; habt ihr den mal gekostet? Mein 2. Tipp wäre dann Gymnopus peronatus gewesen.
l.g.
Stefn
Hallo Safran,
bei sehr jungen (noch geschlossenen Amaniten) halte ich eine Verwechlung mit Lycoperdon perlatum und Konsorten sogar für wahrscheinlich; erst recht bei den Leuten, die alles mitnehmen, was nach "essbarem" Pilz aussieht und sich dann hinterher Gedanken drüber machen, was sie denn da gesammelt haben.
l.g.
Stefan
Hallo Joli,
ja.
Laut Mortensen/Heilmann-Clausen wird Tricholoma fulvum (wächst bei Birke) mit Tricholoma pseudonictitans (wächst bei Fichte) synonymisiert. Das ist jetzt aber mit DNA-Untersuchungen abgesichert, dass es bei beiden um den gleichen Pilz handelt.
l.g.
Stefan
Hallo Pablo,
![]()
Keine Angst ich muss auch immer beide fragen. Zumindest meine ich, das erste Bild von I. maculata; den voll aufgeschirmten Hut für die Sporen genommen zu haben. Zumindest laut GPBW kann das Velum auf dem Hut auch mal fehlen; zumal es an dem Tag noch in Chemnitz sehr viel und stark geregnet hat.
Ditte werde ich auf alle Fälle noch fragen; ggf. auch ein paar Exsiccate hinschicken.
Zu der Psathyrella: ich hab die immer in dem Aussehen als "Wässriger Mürbling" gezeigt bekommen und auch so kartiert. Klar kann das auch noch eine andere Art sein. Aber Psathyrellen sind auch nicht so meins. Die wuchsen übrigens in einem ganzen Haufen aus teilweise undefinierbaren Laub- und Nadelholzästen. Ich hatte ganz schön Mühe, die unbeschadet aus dem Gewirr zu pfriemeln. Die Fruchtkörper wuchsen zumindest gesellig, dicht beieinander.
l.g.
Stefan
Hallo Joli,
alles gut; ich btw. auch der Meinung, dass es T. fulvum ist.
Ich kenne die Art auch sehr gut und habe btw. am Sonntag meinen ersten im reinen Fichtenwald gefunden; ja die können auch an Fichten. ![]()
l.g.
Stefan
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Hallo, Stefan!
Gelbe Farben bei T. fulvum im Schnitt sehe ich eigentlich immer nur in der Stielrinde. Die ist hier dünn, so kommt das im Schnittbild nicht gut raus. Aber guck mal den linken Fruchtkörper im dritten Bild an: Da sind an den angekratzten Stellen schon deutliche Gelbtöne in der Stielrinde vorhanden.
LG, Pablo.
Danke für die Antwort Pablo. Ja hab ich gesehen; allerdings für eine Überbelichtung oder so was gehalten...
l.g
Stefan
Hallo,
leider ist das viel zu wenig. Die Bilder sind zwar gut; aber ich denke, das wird nicht reichen. Sporenpuverfrabe müsstest du uns dann aber schon noch liefern, damit wir überhaupt wissen, wo wir ansetzen sollen.
Ich für meinen Teil bin da etwas ratlos.
l.g.
Stefan
P.S.
@Pablo Tricholoma fulvum?
in die Richtung, dachte ich auch; allerdings fehlt mir hier die gelbliche Trama; zumindest beim Schnittbild; die anderen gelbl. Stellen hab ich für Fehlfarben aufgrund von Überbelichtung etc. gehalten...
Hallo Pablo,
was du hast keine Idee?
Ups, dann muss das Rätsel wohl schwieriger sein als ich wollte. :shy: Aber mehr von dem Pilz zu zeigen, würde ihn dann vollends verraten. Mal sehen; bin gespannt, wie das ausgeht.
l.g.
Stefan
Hallo Jörg,
danke für deine Ergänzung und das wunderschöne Foto von Lacatarius acerrimus.
Fuchsrotkappen hatten wir ja letztes Jahr im Märchenwald; sogar einige. ![]()
Eine Fundliste wird dir hoffentlich Steffen (Toffel) bald schicken. Eine Mail an dich mit den ersten Ergebnissen ist ja schon an dich gegangen.
l.g.
Stefan
Hallo Jörg,
ich kann mich täuschen, aber dieser Röhrenboden soll auch bei B. mendax vorhanden sein.
l.g.
Stefan
