Hallo,
leider war ich in den letzten Tagen so gut wie nicht im Forum; Boletus-Tagung sei dank.
Also mich schreckt die Kartierung und die neuen Art-Namen überhaupt nicht mehr.
1. Hab ich da schon eine gewisse Gelassenheit entwickelt
2. ist Mykis taxonomisch an einigen Stellen eh 4-5 Jahre zurück. Die Marone hieß bis vor kurzem immer noch Xerocomus badius. Aber das macht ja nichts, solange es eine gescheite Synonym-Datenbank gibt. Da sehe ich, dass ich die Wirtnamen in latein eingeben muss, kritischer. Wie Brennnessel in Botanisch heißt, kann ich mir eh nicht merken und eine Eingabe der Pflanzen in deutsch ist eben leider nicht realisiert.
Kritischer sehe ich, dass unter dem Begriff Safran-Schirmling nämlich der Name Chlorophyllum racchodes erscheint und nicht Chlorophyllum olivieri z.B. Die Deutschen Pilznamen werden leider nicht gepflegt/umgrupppiert.
3. Ist an aktuelle Literatur gerade im Bereich Inocybe nicht wirklich ranzukommen; es sei denn, man bekommt die entsprechenden Fachartikel iwie zugeschickt. Ich schlüssle gerne mit Stangl/GPBW und gleiche die Ergebnisse mit Dittes Seite ab. Wenn Unstimmigkeiten auftreten, dann frag ich sie halt.
4. sollten Gröger/Funga Nordica aus meiner Sicht die aktuellsten Artkonzepte darstellen. Irgendwann ist dann aber auch mal Schluss mit der Aktualität schluss.
Ingesamt bin ich recht zufrieden mir Mykis unserem Kartierungs-Programm...
l.g.
Stefan