Hallo,
da trotz fehlendem Schnittbild rosa Pünktchen auf der Schnittfläche (Stielbasis) zu sehen sind, bleibt aus meiner Sicht nur X. rubellus übrig.
l.g.
Stefan
Hallo,
da trotz fehlendem Schnittbild rosa Pünktchen auf der Schnittfläche (Stielbasis) zu sehen sind, bleibt aus meiner Sicht nur X. rubellus übrig.
l.g.
Stefan
Hallo,
der wird wohl nicht mehr zu bestimmen sein, da die Stielknolle fehlt. Kannst du was zum Geruch sagen? Wo wurde der gefunden; im Wald, auf einer Wiese? Wird die Wiese ggf. gedüngt usw.?
l.g.
Stefan
Hallo !
ich sehe da nichts was gegen Lyophyllum decastes c.f. spricht
Gruß Harry
Hallo,
sehe ich auch so. L. decastes s.l.
l.g.
Stefan
Hallo Stefan,
wächst der gesuchte Pilz gern gesellig oder rasig?
Hallo Claudi,
ja tut er.
l.g.
Stefan
P.S. Auflösung erst nächste Woche. Bin schon quasi auf der nächsten Pilztagung. :shy:
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Servus Stefan,
der Risspilz scheint mir am Besten zu Inocybe aeruginascens Babos zu passen. Da stimmt auch der Standort. Ich muss allerdings zugeben, dass ich die Art noch nie selber live gesehen habe. Hier der Link zu einem älteren Artikel in der Z. Mykol.: http://www.dgfm-ev.de/sites/de…iles/ZM502211Hohmeyer.pdf
Hast Du den vermeintlichen Fälbling schon mal bei Pholiota gesucht (spumosa oder mixta)? Den findet man auch öfter auf sandigen Böden.
Was mich noch interessieren würde: Ist der Sand in dem Fundgebiet sauer?
Gruß
Helmut
Hallo Helmut,
danke für deine Antwort. Das Gebiet dort ist so eine Sache. Ja das ist karger Sandboden; ziemlich sauer mit einer Lehmschicht drunter. Es bildet sich demzufolge Staunässe. Irgendwie scheint es da auch Kalkhaltige Flecken zu geben, dass ich habe dort auch Tricholoma cingulatum und einen Kiefernreizker gefunden, der Kalkboden braucht (den Namen hab ich gerade nicht parat); kann auch leider nicht nachgucken wie der genau heißt; bin quasi schon auf der nächsten Pilztagung. :shy:
Deinen Tipp mit der Pholiota werde ich gerne nochmal checken.
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Die erste Fuchs-Rotkappe darf auch nicht fehlen.![]()
Hallo Stefan,
wächst die Art bei Dir im reinen Kiefernwald (ohne Fichte)? Falls ja: Wär's möglich, sie dort in situ gezeigt zu bekommen?
Gruß, Jürgen
Hallo Jürgen,
ja da steht weit und breit keine Fichte. Pablo kennt den Wald. Natürlich kannst du dir die Rotkappen gern ansehen. Allerdings müsstest du dafür nach Dresden kommen und dann ist auch noch keine Gewähr, dass die nicht irgendeiner die wegsammelt. Dort gehen leider ziemlich viele Leute Pilze suchen dieses Jahr. Das sind Rotkappen immer sehr begehrt; im Falle der Fuchsrotkappe ist das natürlich fatal. Wir hatten letztes Jahr von denen auch "nur" vielleicht 6-7 Fruchtkörper.
Wenn du nach Dresden kommen magst, dann kannst du dich gern per PN bei mir melden und führe dich zu dem "Märchenwald" (Name stammt von Nobi). Allerdings ist die "Gefahr" groß, dass wir da keine finden werden.
l.g.
Stefan
Hallo,
ich würde den ohne große Bauchschmerzen Merulius tremellosus nennen. Der kann auch gern mal resupinat wachsen. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo ihr lieben,
also ich bin grad zwischen 2 Pilztagungen, da bin ich froh, dass hier die Sache erstmal "ausläuft".
Ich würde folgendes vorschlagen:
Ich löse Anfang nächster Woche auf. Eine Frage kann ich gern noch beantworten; allerdings sollte die dann bis morgen Mittag um 12 gestellt worden sein. Auflösung dann nächste Woche Montag oder Dienstag.
Als Wiedereinstieg würde ich dann Anfang November vorschlagen, da könen wir uns vor dem APR wieder etwas warmrätseln. ![]()
Alle Einverstanden so?
l.g.
Stefan
P.S. Ein Bericht der Pilztagungen kommt nächste Woche. versprochen.
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Hallo Stefan,
Zu Deinem Rißpilz mit der grünen Stielspitze:
hast Du mal dran geschnüffelt? I. haemacta müßte deutlich nach Pferdstall riechen.
Mir ist der Hut allerdings etwas zu hell für I. haemacta. Aber sonst habe ich keinen Plan so ohne Mikromerkmale.
LG Ulla
Hallo Ulla,
der hatte keinen markanten Geruch; wenn, dann nur sehr schwach.
Ich setze mich heute nachmittag ggf. nochmal dran.
l.g.
Stefan
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Hallo, Stefan!
Ah, du hast den schon anmikroskopiert?
Klingt in der Tat komisch, deine Beschreibung der Cheilos. Sporen und HDS hast du auch?
Wenn HDS aus +/- blasigen Zellen (Hymeniderm) kannst du ja mal noch bei Agrocybe gucken.
LG, Pablo.
Sporen: glatt; so um 8-10 µm lang, eiförmig
HDS: leider nein; mach ich im Regelfall auch nicht; es sei denn der Schlüssel verlangt das so. :shy:
Hallo Stefan,
bei dem Risspilz mit der grünen Stielspitze ist eventuell auch so eine Artdiagnose möglich. Wenn angekratzte Stellen innerhalb weniger Stunden deutlich röten, müsste Inocybe haemacta herauskommen. Eine der wenigen Inocyben, die mMn makroskopisch gut erkennbar sind.
FG
Oehrling
Hallo,
ja danke für den Hinweis. Leider habe ich den gestern nur mit Samthandschuhen angefasst, da Einzelexemplar. Mal sehen, ob sich heute eine Rötung zeigt.
Trotzdem wird der zu Ditte gehen; ich kann mir gut vorstellen, dass sie den vielleicht sequenzieren lassen will. Ich hab übrigens ein großes Interesse an dem Gebiet, denn dort sind seehr viele seltene Arten in Massen. Das ist ein wahrer Hot-Spot. Ich hab dort letztes Jahr auch meinen ersten Erstnachweiß für Sachsen gemacht: Cortinarius quarciticus. Dann kamen da auch noch letztes Jahr schöne braune "Kiefernritterlinge". Das wäre dann für Ingosixecho auch sehr interessant. Für mich übrigens auch. Braune Ritterlinge sind ja so toll. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Stephan,
du hast vollkommen recht; das war bisher auch nur wirklich mein erster Extremfall. In der Regel sind die Leute schockiert, was ich aus den Körben für altes Zeug raushole; aber im Nachhinein auch sehr dankbar.
Ich komme auch sonst mit den Ratsuchenden gut klar; bis auf besagte Dame...
l.g.
Stefan
Hallo Pablo,
war auch mein erster Gedanke; aber dann muss das auf alle Fälle was ziemlich krasses sein. Zumindest sehen die spärlichen Cheilos komisch aus.
Unten eine Kugel und nach oben ein enger Flaschenhals. Hab ich noch nie gesehen so. Für ne Inocybe passt mir das alles nicht. Aber man soll ja nie, nie sagen.
Dann noch diese extrem orangene Hutfarbe. ![]()
Ich werde die Risspilzfunde exsiccieren und Ditte schicken. Im Zweifel kriegt Ditte dann keine Inocybe. Immer noch besser, als wenn Ditte einen seltenen Risspilz nicht bekommt. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo, Stefan!
Wenn ich das richtig verstanden habe, war für die Trennung in zwei Arten in erster Linie eine unterschiedliche Sequenz verantwortlich. Und die statistischen 0,5 waren das einzige morphologische Merkmal, was dazu gefunden wurde. Ich glaueb auch nicht, daß eine Trennung so funktionieren kann. Es muss noch andere merkmale geben. Die sollte man suchen, dazu müsste man halt noch mal ein paar Dutzend Kollektionen jeweils komplett untersuchen udn sequenzieren.
LG; pablo.
Hallo Pablo
klar liegt der Trennung eine genet. Untersuchung zu Grunde. An sich ist das gut; allerdings gibt der Mensch hier die Definition von "Art" vor, denn er legt selbst fest, wie groß die Abweichung in der Sequenz für die jeweilige Art noch sein "darf".
Ich meinte oben aber, dass als einzigstes hartes Trennmerkmal von T. inocyboides zu (ich glaube es war T. agyraceum) nur noch die statistische Sporenbreite von 0,5 µm genannt wurde (außer der Unterschiede in den genet. Sequenzen natürlich; aber wer kann die schon von uns Hobby(Feld)mykologen untersuchen lassen)?
Ich hoffe sehr, dass T. inocybeoides irgendwann mit T. agyraceum oder T. scalpturatum synonymisiert wird.
l.g.
Stefan
Hallo Jan-Arne und Björn,
schöne Funde habt ihr da.
Ciboria batschiana sollte, denke ich, passen. Ich hab die letztes Jahr auch an vermodernden Eicheln gefunden; die sahen genau so aus.
Björn: Wenn die Giraffe in den Kühlschrank kommen sollte, dann muss erstmal der Elefant raus. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Andreas,
ja zumindest mache ich mir einen Eintrag in mein Beratungs-Notizbuch mit Namen, Adresse, vorgelegten Arten und kurze Notiz für falls mir schon überständige Fruchtkörper von essbaren Arten vorgelegt werden.
Ein richtiges "Beratungsprotokoll" mit Unterschrift des Ratsuchenden führe ich nicht.
l.g.
Stefan
Hallo ihr lieben,
je mehr (man) also in dem Falle ich
sich mit Pilzen beschäftigt, desto mehr komisches Zeug findet man auch. In dem Falle Dunkelsporer; und natürlich im "Märchenwald" wie könnte es anders sein.
Engelchen hat mich begleitet. Vielleicht habt ihr ja 1-2 Ideen zu den Funden.
Also Pilz Nr. 1: Leider ist der Hut nicht scharf; aber der Stielring ist sehr markant; oben braun; unten Weiß, häutig, abstehend. Ich vermute hier einen Dunkelsporer und Saprophyten. Gattung keine Ahnung; Geruch unbedeutend. Stiel scheint hohl zu sein; innen braun. Irgendeine grobe Idee? Mikroskop-Bilder kann ich leider (noch) nicht liefern.
Dann ein Risspilz mt grüner Stielspitze; stellvertrend für andere Risspilze, die ich erstmal nicht bestimmen konnte. Die gehen alle an Ditte. (edit: definitiv kein Risspilz)
Dann eine Hebeloma? Bin hier iwie ratlos. Geruch unbedeutend; vielleicht iwie erdig; keinesfalls nach Rettich oder Kakao. Irgendeine Idee? (edit: Pholiota mixta)
Dann kamen auch schon die ersten "Halsbänder",
Die ersten Gezonten Korkstachelinge (Hydnellum concrescnes) und Schwarz-Weißen Duftstachelinge (Phellodon melaleucus).
Die erste Fuchs-Rotkappe darf auch nicht fehlen. ![]()
Dann standen da noch sehr viele Heideschleimfüße (Cortinarius mucosus) und Rosenrote Schmierlinge (Chroogomphus roseus) und Telamonien rum. Bilder von denen "erspare" ich euch jetzt mal. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo,
herzlich willkommen im Forum. Leider hast du für deine Vorstellung den Thread für Kinder und Jugendliche verwendet. Ich verschiebe den mal an die richtige Stelle.
l.g.
Stefan
Hallo Stephan,
ohh mann; das ist echt krass. Mich hat auch eine Frau aus Dresden schon 2mal belästigt.
Beim ersten Mal: Sie zeigt mir einen Samtfußkrempling. Sie fragt: "Ist das ein Samtfußkrempling?"
Ich: "Ja"
Sie: "Kann man den Äässäähn?"
Ich: "Nein"
Sie: "Aber in meinem Pilzbuch steht, dass der bedingt essbar ist."
Ich: "Schon möglich, aber ich kenne keinen PSV, der den zum Verzehr freigibt." Schmeiß den in die Biotonne.
Sie protestiert und zeigt mir Keulenfußtrichterlinge und Laccaria proxima.
Sie: "Kann man die Äässäähn?"
Ich: "Nun ja, wenn Sie auf Pilze stehen, die nach nichts schmecken, bzw. mit Alkohol Probleme bereiten, dann schon."
Sie: "Ich trinke keinen Alkohol"
Ich: Trotzdem stehen die auf der DGfM-Liste als kritische Speisepilze!" (zumindest sollten die da stehen; 100%ig sicher war ich mir zu dem Zeitpunkt nicht).
Sie: "Ich hab die gekostet; die schmecken guut!"
Ich denke mir meinen Teil und und meinte dann nur noch: "Also, wenn Sie die unbedingt essen wollen, dann tun sie das meinethalben; aber auf Ihre Verantwortung".
Ich erschrecke nicht schlecht, als mich diese Frau 2 Wochen später nochmal anruft.
"Ich hab hier Pilzää mit einem total violetten Stiel, kann ich die äässääähn?"
Ich hab die zu mir kommen lassen und sie hat mir Lepista personata vorgelegt und einen unbekannten Weißsporer (wahrsch. Sapprophyt). Da es dunkel war, hab ich mir die Pilze geben lassen und mir die am nächten Tag angesehen. Dann zeigt sie mir dann noch einen Riesensteinpilz 30 cm Hutdurchmesser; war schon ganz schön matschig; sehr grenzwertig zum verspeisen.
Ich: "Der ist zu alt, den können Sie nicht mehr essen.
Draufhin hat sie richtig hyperventiliert: "Das ist mein Schatz; meine Trophäe, den muss ich essen; ich MUSS usw..." Wenn ich den wirklich weggeschmissen hätte, dann wäre die entweder in die Psychiatrie gewandert, auf mich losgegangen, wie eine wilde Furie oder sofort auf der Straße in Ohnmacht gefallen.
Mit solchen Leuten kriegt man als PSV zu tun. Das ist ja lebensgefährlich. Ich meine ich bin 1,90 m groß und wiege auch etwas; körperlich wäre die Frau mir auf jeden Fall unterlegen; aber trotzdem...
Mit so was müssen wir uns als PSV rumschlagen.
l.g.
Stefan
Hallo,
die DGfM hat auch eine Liste mit Speisepilzen und kritischen Speisepilzen rausgebracht.
l.g.
Stefan
Guter Einwand. ![]()
In letzter Zeit hab ich auch hier im Forum öfters etwas zu laut gedacht. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
beim ersten Pilz denke ich an einen Ritterling, evtl. Schwefelritterling (mit etwas blass geratenem Hut), oder einer aus der Richtung Grünlinge.
Hallo Kuschel,
gut möglich; aber das kann auch gut was anderes sein. Ein Blick auf das Hymenium würde da sehr viel mehr Klarheit bringen. (Ich schreibe hier bewusst nicht Lamellen ;)).
l.g.
Stefan
P.S. T. equestre/frondosae schließe ich zu 95% aus. Die beiden Arten kenne ich sehr gut, die haben dann doch eine etwas andere Färbung...
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Hallo haxb0x,
das Alter von Pilze anhand von Bildern abzuschätzen ist oft etwas schwierig, in dem Fall sieht mir die Marone aber doch schon sehr überständig aus. Bei Röhrlingen halte ich es eigentlich immer folgendermaßen:
- Hut schon beim Anfassen ungewöhnlich weich
- Röhren mit sehr ungesunder Farbe (z.B. gelb-grün bei Steinpilzen und Maronen) und stark aufgequollen
- Verfärbungen, die von Schimmel stammen könnten (besonders bei Rotfüßen sehr häufig)
- Madenbefall (z.B. Stielinneres braun-krümelig, einzelne Fraßgänge schneide ich einfach aus)
--> Bei einem oder mehreren dieser Merkmale bleibt der Röhrling im Wald. So hungrig kann man nicht sein, dass man da eine Vergiftung riskiert. Im Zweifel also lieber stehen lassen.
Viele Grüße,
Florian
Hallo Florian,
Alter und Schimmelbefall müssen nicht unbedingt bei Rotfüßen korrlieren.
Ich hatte auch schon junge Exempare, die stark verschimmelt waren.
Trotzdem ein guter Hinweis. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo,
also wenn du z.B. mit dem Daumen einen bleibenden Abdruck auf dem Hut hinterlassen kannst, dann ist der definitiv zu alt. Ansonsten solltest du nur immer recht junge, knackige Exemplare mitnehmen.
Eine andere Faustregel: Wenn der Hut schon so weit aufgerollt ist, dass du das Hymenium von der Seite/von oben sehen kannst, dann ist der auch zu alt.
l.g.
Stefan
Der ist aber wirklich noch sehr jung; das kann auch ein junger Zunderschwamm oder ein Rotrandiger oder sonst was sein.
Hallo,
nur mal fürs Protokoll: Bitte auch den Rest lesen, bevor ihr hier Einspruch erhebt. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo,
Pilz 1 ist so nicht zu bestimmen; hast du auch mal ein Bild von unten auf das Hymenium?
Pilz 2 sollte ein junger Piptoporus betulinus sein. Der ist aber wirklich noch sehr jung; das kann auch ein junger Zunderschwamm oder ein Rotrandiger oder sonst was sein.
l.g.
Stefan
