Hallo Ingo,
Klasse vielen Dank für deine sehr ausführliche, verständliche und toll umgesetzte Beantwortung der Frage.
l.g.
Stefan
Hallo Ingo,
Klasse vielen Dank für deine sehr ausführliche, verständliche und toll umgesetzte Beantwortung der Frage.
l.g.
Stefan
Hallo Ditte,
danke für deine tollen Ergänzungen.
Ich wäre ja im Nachhinein für Rentier; das hätte noch ein Hauch von mehr Weihnachtlichkeit;
hab aber ansonsten auch keine Idee, von welchem Tier der Dung stammt. ![]()
l.g.
Stefan
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Verstehe ich das richtig:
Man kann als K..pilzforscher auch mit getrocknetem Dung noch etwas anfangen?
Ich hab hier seit Jahren getrocknete Kamelköttel aus der Zentralsahara rumliegen.
Kann da noch Jemand was mit anfangen (ich meine das jetzt mykologisch!).
Andere Frage: Besteht Bedarf an verhältnismäßig frischer Kamel-Dungprobe?
Die kommt normalerweise soo trocken aus dem Kamel, dass sie problemlos transportiert werden kann.
Ich könnte da wahrscheinlich was mitbringen.
Hallo Hans,
1. Frage: Definitv ja, denn was glaubst du was ich in diesem Jahr ich an natürlich durchgetrocknetem Hasendung alles feines gefunden hab. Die Pilzsporen müssen verdaut werden, bevor diese auskeimen können. Sie bleiben aber auch über viele Jahre keimfähig, so dass das kein Problem darstellen sollte.
2. ich denke ja; aus oben genannten Gründen.
3. Ich denke mal, dass Nobi und/oder Ralf großes daran Interesse haben werden. Ich ggf. auch; muss aber mal sehen, inwieweit mich der Elchdung zeitlich fordert.
l.g.
Stefan
Hallo liebe Dungpilzfreunde,
Mitte November hab ich ausnahmsweise mal Post von Ditte bekommen. Sonst bekommt sie ja immer meine Risspilzexsiccate.
Sie war im Sommer in Finnland zum Risspilze gucken und hat nebenbei dort auch echte Elchköttel eingesammelt und getrocknet. Da ich mich in die Dungpilze auch ein wenig einarbeiten möchte, hat sie mir die geschickt.
Es gibt nichts weihnachtlicheres als in original finnischer Elchk**** nach kleinen Pilzen zu suchen.
"Oh du Frööööhlicheeee, oh du seeeeligeee gnaaadenbringende Dungpilzzeit." ![]()
Da das nicht von einem Rentier, sondern Elch stammt muss ich das 2. Weihnachtslied auch mal etwas korrigieren/anpassen.
"Rudolph the red-nosed Trughirsch"
Immerhin die Unterfamilie der Cerviden passt. ![]()
Original finnische Elchköttel sehen im getrockneten Zustand so aus:
Leider konnte ich den nicht eher in Kultur nehmen, weil ich in letzter Zeit immer wieder mal für mehrere Tage nicht zu Hause war. Heute aber werde ich meinen Teil in Kultur nehmen. Endlich hab ich Zeit mich darum mal ordentlich zu kümmern. Den anderen Teil wird Nobi erhalten. Hoffe sehr, dass ich ihm die andere Hälfte zeitnah geben kann.
Ergebnisse und Anfragen werde ich zumindest hier vorstellen/einstellen. Nobi wird seine Funde bestimmt auch dem Forum vorstellen.
Also seid schon mal gespannt uund drückt die Daumen, dass da was tolles drauf wächst.
l.g.
Stefan
Hallo liebe Ascofreaks,
nachdem ich die Frage schon 1-2 mal in diversen Threads gestellt habe und keine Antowrt darauf bekam, stelle ich die halt mal offiziell in einem neuen Thread. ![]()
Ich denke mal, das andere Asco-Einsteiger auch dieses Problem haben werden.
Woran/wie erkenne ich, ob ein Asco nun operculat oder inoperculat ist? Klar bei Peziza spec. lässt sich der "Deckel"/Ascusspitze mit einer Kaliumtrijodid-Lösung anfärben. Das geht bei Peziza spec.; bei anderen Pezizales, wie z.B. Helvella nicht (mehr).
Gibts noch andere Farbstoffe/Tricks, wie so was sichtbar gemacht werden kann. Wie macht ihr denn das? Erkennt ihr schon anhand von anderen Merkmalen die Gattung (ich rede jetzt hier nicht von rel. einfach zu bestimmenden Gattungen, wie z.B. den gestielten Großen Ascos, Peziza und Scutellinia) und schließt drauf zurück (wisst das auch aus der Literatur) , ob der nun operculat oder inoperculat ist?
Würde mich mal brennend interessieren.
l.g.
Stefan
Edit: Die Unterschiede kenne ich zumindest in der Theorie. Ich hab nur das Problem, das in der Praxis zu erkennen.
:shy:
Heideschleimfuß
Cortinarius mucosus (Bull.) J. Kickx f. 1867
Synonyme:
Agaricus collinitus ß mucosus (Bull.) Fr. 1821
Agaricus mucosus Bull. 1792
Cortinarius collinitus var. mucosus (Bull.) Fr. 1838
Myxacium mucosum (Bull.) P. Kumm. 1871
Klasse: Agaricomycetes
Ordnung: Agaricales
Familie: Cortinariaceae
Gattung: Cortinarius
Hut: 4-8(10) cm, jung halbkugelig; schnell aufschirmend (im Alter fast flach), ocker-, gold-, orange bis rotbraun (ohne Olivton); in der Mitte meist dunkler; von der Farbe her oft an Kruste von Mischbroten erinnernd (anderer dt. Name: Brotpilz), stark schleimig; nur bei langanhaltender trockener Witterung fühlen sich diese seidig an
Lamellen: jung weißlich cremefarben; im Alter rostbraun
Stiel: 5-8(19) x 1-3 cm, weiß, gern auch mal mit einem leichten violettlichenen Hauch, unter der ehemaligen Ansatzstellen der Cortina stark schleimig; nur bei langanheltender trockener Witterung fühlt dieser sich seidig an
Fleisch: weiß; in der Stielbasis gelblich
Sporenpulver: rostbraun
Mikroskopische Merkmale: Sporen 11,5-15 x 5,5-7(7,5) µm, stark warzig; Cheilocystiden laut Literatur vorhanden; aber wesentlich kleiner als Basidien; nach eigenen Untersuchungen wurden aber keine gefunden/wahrgenommen
Vorkommen: in sandigen, nährstoffarmen Kiefernwäldern
Geruch/Geschmack: unauffällig, mild
Speisewert: als Reingericht (gebraten) etwas fad; angerichtet mit Hühnerfleisch als Frikassee, als Suppeneinlage oder aber im Mischgericht mit aromatischeren Arten, z.B. Edelreizkern recht lecker
Verwechlungen: mit anderen Cortinarien: gerade für Pilzsammler ohne Grundkenntnisse in der Cortinarienbestimmung sollten keine Schleierlinge wegen Verwechlungsgefahr mit tödlich giftigen Arten gesammelt werden
mit anderen Schleimfüßen:
mit stärker violettem Stiel unter Fichte; ohne Honiggeruch im Alter/nach einer gewissen Lagerungszeit--> Blaustieliger Schleimfuß Cortinarius collinitus
mit stärker violettem Stiel unter Fichte; mit Honiggeruch im Alter/nach einer gewissen Lagerungszeit--> Honig-Schleimfuß Cortinarius stillatitius
Wissenswertes: Die Art ist stark rückläufig; hauptsächliche Bedrohung stellt die Eutrophierung der Böden dar; in Sachsen und Brandenburg ist die Art noch vergleichsweise häufig; in den westlichen Bundesländern allerdings eine Rarität, bzw. fast fehlend.
Für Ergänzungen/Korrekturen wäre ich sehr dankbar.
l.g.
Stefan
Quellen: Großpilze Baden-Württembergs Band 5
"BLV Handbuch Pilze" und "Der große BLV-Pilzführer für unterwegs"; Ewald Gerhardt
Hallo,
Ingo: klar recht hast du.
Im Endeffekt ist das ganze ja ehh nur ein Spiel; hab allerdings "nur" die Befürchtung mich hier zu blamieren. Aber da ist ja auch eine ziemliche Portion Glück dabei; also demzufolge so what.
Bei der 8 habe ich auch keine gescheite Idee. Ich bin mir da nicht mal sicher, ob das überhaupt was "mit richtigem Hut" ist.
l.g.
Stefan
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Hallo Stefan!
Zitat
Wenn jemand doof ist, dann der- oder diejenige, welche den Pilz so doof darstellt. Freebsd Wir lassen unsere negativen Schwingungen nicht an den armen Rätselpilzen aus, die nichts dafür können, sondern an den unfähigen ääh hundsgemeinen ääh [bitte entsprechendes Attribut hier einfügen] Fotografen, die den Rätgselpilz in einem so beknackten Bildausschnitt darstellen.
Schlechte Wortwahl!!
Da ich meine, einige Pilze erkannt zu haben, möchte ich mal das loswerden:
Das passt mit der Farbe, das passt mit dargestellten Merkmalen und freilich müsen da auch mal ein paar nicht ganz so offenherzige Bildausschnitte dabei sein für die Intuitiv-Lösungen.
Wobei ich behaupten mag, dass das Register "schwierige Pilze" bis jetzt noch nicht geöffnet wurde.
Würde ich ein Rätsel machen, ich wäre viel fieser......
GnG Ingnolm
Tuppie: sobald du Muse und Zeit hast: ich brauche unbedingt ein Schimpf-Gnolm-Bild!
Hallo Ingo,
das war ja auch mehr als Scherz gedacht; bin grad in so ner zynischen Phase. Ich hab Anna gerade 2 Joker abgefordert und die helfen wirklich ETWAS; waren beides B-Rätsel aber so richtig hilft das nicht weiter. Ich kenne beides nicht, wobei ich bei einem da noch ein bisschen googeln könnte. Bei der anderen; tja; es ist halt schwierig. Ich hatte bis jetzt rel. wenig Auslandsaufenthalte (Österreich mal ausgeklammert; da rächt sich so was). Für mich sind bisher einige Rätsel ziemlich schwer; ich erkenne Pilze, die ich in der Hand hatte im Regelfall auch an solchen Ausschnitten wieder. Wenn ich die aber noch nicht in der Hand hatte, bzw. kein Bild der Art vor meinem geistigen Auge hab, dann wirds schwer. Klar 3-4 Bilder aus der letzten Vergangenheit hatte ich auf Anhieb raus; die waren wirklich leicht. Aber dann wirds nur noch ein Fischen im trüben.
l.g.
Stefan
Hallo Ralf,
TALARomyces? Noch nie gehört. Wurde die Gattng vielleicht mal auf Richter oder Pfaffendung erstbeschrieben? ![]()
Und ja ich hab heute mal wieder meinen schlechten Wortwitztag. :shy:
l.g.
Stefan
Gnabend.
Erkenntnis des Tages: Pilz 14 = doof. :nana:
15 habe ich auch noch keine Idee, 13b sowieso nicht... es geht bergab, Leute. Kann es sein, dass wir zuviele richtige Lösungen geschickt haben und darum jetzt alles richtig schwer wird?
Hallo Sarah und alle anderen Frustrierten,
ich melde mich offiziell vom Giftpilzongress; bzw. Besuch meines Freundes zurück. ![]()
Tjaa Sarah, Pilz 14=doof; nein! Wenn jemand doof ist, dann der- oder diejenige, welche den Pilz so doof darstellt.
Wir lassen unsere negativen Schwingungen nicht an den armen Rätselpilzen aus, die nichts dafür können, sondern an den unfähigen ääh hundsgemeinen ääh [bitte entsprechendes Attribut hier einfügen] Fotografen, die den Rätgselpilz in einem so beknackten Bildausschnitt darstellen.
Alternativ wäre auch eine Meditation mit Mantra angebracht.
"Ommmhhh. Der Rätselpilz kann nichts dafür. Schuld für meine Frustation ist der/die Rätselstellerin" 3mal tief Durchatmen
"Ommmhhh. Der Rätselpilz kann nichts dafür. Schuld für meine Frustation ist der/die Rätselstellerin" 3mal tief Durchatmen
"Ommmhhh. Der Rätselpilz kann nichts dafür. Schuld für meine Frustation ist der/die Rätselstellerin" usw.
Btw. hab ich seit der 13 auch keine spontanen Einfälle mehr. ![]()
l.g.
Stefan
Ich denke/hoffe mal, dass Pilzmel hier noch was zu schreibt. Aber mit den Psathyrellen ist das schon so eine Kiste. Ich hab mich bisher von denen noch ferngehalten.
Die sind nicht ganz so einfach zu bestimmen. Da sind mir Tintlinge dann schon lieber. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Alina,
ein Mürbling/Psathyrella ist das auf alle Fälle; aber ich denke nicht, dass es der Schokoladenbraune ist. Dafür ist mir ehrlich gesagt der Stiel zu weiß.
Ohne Mikroskop, wird der nicht zu knacken sein.
l.g.
Stefan
Hallo,
na ja so spontan, hab ich bei 13 einige Ideen; bei 13b keine Ahnung.
l.g.
Stefan
Hallo Kerstin,
wenn du mich noch nicht auf der Liste hat, dann setz mich bitte mal drauf. ![]()
Komme gern.
l.g.
Stefan
Hallo,
nur mal ganz kurz:
1. danke für die spannende Diskussion
2. mit "unregelmäßig" meinte ich eher den Inhalt; ist halt nicht gleichmäßig oval; sondern bei einigen Sporen wirkt der wie eingeschnürt. Nächste Woche dann mehr.
l.g.
Stefan
Biete 1a, 3, 9,10 gegen den ganzen Rest.
![]()
l.g.
Stefan
Hallo,
doch denke schon; ich kann mich aber die nächsten Tage nicht mehr darum kümmern; nächste Woche dann mehr.
l.g.
Stefan
Gibt's eigentlich eine Zaunpfahl Tauschbörse.
So à la biete 6bb suche 5?
LG Stephan
Nein aber, das können wir gern in einem neuen Thread eröffnen.
Anna ist gerade nicht online; also so what. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Ingo,
danke für deinen Einwand. Ich hab von Helvellas auch wenig bis keine Ahnung, aber wenn ich den Mikrozeichnungen im Häffner glauben darf, dann sollte villosa eher mehr eiförmige, regelmäßige Sporen haben; macropus hingegen etwas gesreckter und teilweise unregelmäßiger.
Ob sich solche Sachen in einem Exsiccat dann verändern, bin ich überfragt. Ich kann die Helvella gern nochmal unters Mikro packen; allerdings erst nächste Woche...
l.g.
Stefan
Alles anzeigenZitat
"Diplomatie ist die Kunst andere zu beleidigen, ohne dass sie es merken."
Völlig unbefriedigend, wenn das Gegenüber weiter lacht, während ich ihn tief im Herzen treffen will!
"Diplomatie ist die Kunst andere zu beleidigen, ohne dass sie dir was können"
So wird ein Schuh draus.
Gni Hihi
![]()
Hallo Ingnolm,
du verwechselst da was. Das ist schon die Kunst der Hohen Diplomatie. ![]()
l.g.
Gnolmingfreak
Alles anzeigen
Ruhig, ruhig, ihr Wertesten!
Schaut mal, der kann ja gar keine Gräten haben. Ist ja kein B-Rätsel. Also braucht Ingo auch keine Brille. So einfach ist das.
Und jetzt gibts du Jan-Arne schön seine Autobahn wieder, Ingo, und Jan-Arne, du steckst die Brille wieder ein. Alles wieder gut?
Gruß,
die Gelbe Diplomatenhexe
Hallo gelbe Diplomatenhexe,
zum Glück hast du nicht (Aller)Wertesten geschrieben. ![]()
Nun zur Diplomatie, da brauchst du nämlich noch ein wenig Nachhilfe. Wie sagte ein Rollenspielfrund unlängst.
"Diplomatie ist die Kunst andere zu beleidigen, ohne dass sie es merken." ![]()
l.g.
Stefan
Hallo,
soo Spannung steigt. Es ist Helvella macropus (zumindest meiner Meinung nach); hab gerade selber nochmal im Häffner nachgelesen; gerade diese "unförmigen" Sporen sind typisch.
l.g.
Stefan
Na ja so spontan würde ich da Ingo zustimmen. Der sollte einiges an Gräten haben. ![]()
Wenn ich meine 1. Idee als Richtig annehme habe ich den sehr wohl gefunden. ![]()
Alles anzeigen
Hallo Stefan!
Ich befürchte, du hast die Initialstadien vom Ablösenden Rindenpilz (Cylindrobasidium evolvens/ laeve) aufgenommen.
So richtig deutlich sieht man es ja eher nicht.
Hier ist das, was ich meine:
http://mycoweb-stv.ru/fungi/Su…evolvens_STV_20081205.jpg
VG Ingo W
Hallo Ingo,
ich will das nicht bestreiten; aber auch nicht bestätigen. Mir wurde der damals als Ästchenschichtpilz vorgestellt. Das ist ja auch schon 1,5 Jahre her; hab damals auch erst angefangen mich "richtig" für Pilze zu interessieren und ich hab damals auch meine ersten selbstständigen Gehversuche in Sachen Pilzmikroskopier unternommen.
l.g.
Stefan
