Beiträge von Climbingfreak


    Hallo,
    Kuck mal beim Bienenwabenporling (Polyporus mori). Vielleicht hat er inzwischen einen neuen Namen gekriegt. Ich hatte den das letzte Wochenende auch gefunden.
    Beste Grüsse
    Sepp


    Hallo Sepp,


    mit so einem schuppigen Hut? Kenne ich normalerweise etwas glatter. Von der Oberseite kommen eigentlich nur meine beiden genannten in Frage. Zugegeben die Poren sind dafür etwas sehr weitlöchrig. Komisches Ding.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    erstmal willkommen im Forum. :sun: Ich bei weitem kein Cortinarien-Experte, aber wenn schon 3 Schlüsselwerke zu dem C. vernus sagen, würde ich das auch so hinnehmen; erst recht, wenn 2 der Werke der Soop und die Funga Nordica sind. ;) Wenn dann noch die Sporenmaße passen, ist alles gut. :thumbup:


    Von deiner genannten 2. Art, habe ich noch nie was gehört, kann dazu auch leider nichts sagen.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Dieter,


    du verwechselst die Begrifflichkeiten etwas. Die haben keine ganzen Gene eliminiert, sondern ein paar Basenpaare. Das Gen für die Polyphenoloxidase ist noch intakt. Mit der "Eliminierung" der Basenpaare wurde das Gen ausgeschaltet; das ist ein großer Unterschied!


    Übrigens kommen solche "Eliminierungen" und damit Inaktivierung von Genen in der Natur täglich vor; das sei hier nur mal am Rande erwähnt.


    Natürlich gebe ich dir recht, dass niemand die Folgen solchen Tuns absehen kann. Auch bei der Sache mit den Medikamenten hast du vollkommen recht. Allerdings kann niemand 30 Jahre warten, ehe ein neues dringend gebrauchtes Medikament zugelassen wird. Im Regelfall ist aber die Pharmaindustrie darauf bedacht, Nebenwirkungen und eventuelle Folgeschäden beim Patienten zu minimieren.


    Gentechnik an sich zu verteufeln ist der falsche Weg. Was glaubst du, wie z.B. das Insulin gewonnen wird, oder aber das Lab für die Käsegewinnung?


    Ich bin kein Gentechnik-Befürworter, möchte aber mit diesem Beitrag auch aufzeigen, dass Gentechnik ein Chance sein kann, Krankheiten zu heilen, die Weltbevölkerung zu ernähren etc.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    herzlich willkommen im Forum. Spitzmorcheln passen schon. Allerdings gibts hier im Forum keine Verzehrsfreigabe. Die gibts nur beim PSV vor Ort.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Nobi,


    ein sehr stimmungsvoller Beitrag. :thumbup: Vielen Dank fürs Einstellen und die lustige Anekdote. Ich verlinke die mal in mein Thema "Verwechlungen, die es laut Literatur nicht geben dürfte".


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    den Riesenrötling hatte ich bisher auch noch nicht in der Hand. Allerdings sind seine Lamellen immer leicht gelblich. Die Lamellen des Maipilzes sind hingegen fast immer weiß.


    Eine viel größere "Gefahr", den Maipilz zu verwechseln, sehe ich mit dem auch essbaren, mehlartig riechenden Schlehenrötling (Entoloma sepium). Die sehen sich wirklich sehr ähnlich.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Kerstin,


    die anderen haben dir ja schon fundiert geantwortet. Ja das Leid kenne ich. Die Frühajrhslorcheln sind im Dresdner Raum recht selten.


    Den vermeintlichen Zapfenrübling kannst du ja gern mal unters Mikro packen. Anhand der Cystiden sind alle Arten gut zu bestimmen. Psathyrella ist eine sehr schwierige Gattung. Pilzmel ist meines Wissens im Forum so ziemlich der einzige, der sich mit der Gattung intensiver befasst.


    Glückwunsch zum Ohrlöffler; ich finde ihn regelmäßig, aber auch keinesfalls häufig.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    also ich hab nochmal nachgemessen (mit 2 anderen Apothecien):


    ich komme nun auf folgende Werte:


    Ascosporen: 19-21 x 8-9 µm
    Sporencluster: 48-50 x 27-30 µm
    Asci: viele ca. 100-105 x 47-50 µm
    verenzelte Asci sogar über 120 µm lang und 59 µm breit


    Was ist eigentlich die Textura und wo finde ich Infos darüber? Außer den Asci finde ich an der Ascusbasis ein Wust an hyalinen Zellen, wo ich aufgrund der Präparatdicke keine weiteren Strukturen erkennen. Ich meine aber einige kugelige Zellen gesehen zu haben. Ähnliche Strukturen wurden von euch in anderen Threads Textura angularis genannt.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Alisa,


    das oberste kann ich dir sagen; das ist der Krause Adernzähling. Bei 2 und 4 bin ich ratlos. So was können auch mal Überresten von Tieren sein.


    Deine Nr. 3 sieht interessant aus. Allerdings wird der nicht ohne ein Blick auf die Unterseite zu knacken sein.


    Wie immer schöne Bilder. :thumbup:


    l.g.
    Stefan

    Hallo Safran,


    dein Vorschlag wird bestimmt im Moderatorenkreis diskutiert werden. Ich selbst sehe das auch etwas mit gemischten Gefühlen ("verwässern" unseres Forenthemas, aber gleichzeitig eine Bereicherung). Aber prinzipiell ein Unterforum für die Verwendung von Wildkräutern im "Küchen"- und Zuchtpilzbereich, wäre vielleicht eine Idee.


    Mal sehen, was die anderen sagen.


    l.g.
    Stefan

    :thumbup:


    Guter Versuch Jan-Arne. :D Allerdings bleibt das nur beim Versuch. ;) Mich wundert, dass keiner meinen Vorschlag mit den Pyknidien aufgreift. :/


    Eine gute Idee für eine 3. Frage hätte ich dann noch. Aber macht erstmal.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    natürlich solltet ihr euch nicht auf die Zapfen konzentrieren, die sichtbar rumliegen; da wachsen die nur sehr selten dran. Nein ihr müsst schon nach kleinen braunhütigen Pilzchen mit gelbem Stiel schauen, die scheinbar auf dem Boden (aber in Wirklichkeit an vergrabenen Zapfen; 4-5 cm unter der Erde) wachsen. Ich schrieb ja nicht umsonst, dass man die leicht übersieht. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ich finde zu selten Morcheln etc. als dass ich was genaueres dazu sagen könnte. Prinzipiell halte ich das aber auch bei Beratungen so. Bisher ist aber noch keiner zu mir mit so was gekommen.


    Dein Becherling kann eine Hevella sein, wie von Holger angedeutet; eine Peziza ist aber auch noch möglich. Das Ding müsste zur genaueren Bestimmung mikroskopiert werden.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    so langsam würde es mal Zeit für eine 2. Frage. Ich wäre ja immer noch für die Frage nach den Pyknidien an Rapsstängeln. Schaden kanns nicht. :evil: :giggle:


    Ich ansonsten erstmal beschlossen, hier keine weiteren Tipps zu geben. Ich kann ja auch nicht immer spoilern. Die ersten Lösungen habe ich schon erhalten, aber die kommen zaghaft. Ist euch denn das Rästel wirklich zu schwer?


    l.g.
    Stefan

    Hallo Safran et al.,


    solange ich nicht in einem (natur)geschützen Reservat mich bewege und keine eindeutige Umfriedung (Zaun) da ist, lassen mich solche Typen kalt; erst recht, wenn keine Schilder aufgestellt wurden.
    Was sollen solche Typen denn schon machen? Im Sächsischen Waldgesetz hatjeder das Recht, den Wald zu betreten und einen "Handstrauß" für den Eigenbedarf an Pilzen, Kräutern, Blumen usw. mitzunehmen. Ausnahme sind geschützte Reservate. Ich würde das Waldgesetz des jeweiligen Landes studieren (die muss es im Internet geben) und dann solchen Leuten die entsprechenden Paragraphen unter die Nase reiben. :cool: Falls der Typ mich dann bedroht, rufe ich die Polizei.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Safran,


    wenn, dann lohnt sich nur S. esculentus zum Essen. Die beiden Kiefernzapfenrüblinge sind beide mehr oder minder bitter.


    Wo kannst du die finden? Tja ich würde mal sagen auf Fichten- und Kiefernzapfen. :evil: Mal im Ernst. S. esculentus finde ich viel in gebirgigen Lagen im Elbsandsteingebirge oder Erzgebirge. In den flacheren Lagen um Dresden rum nur vereinzelt. Hier sind die Kiefernzapfenrüblinge stärker vertreten und zwar tendenziell mehr oder minder oft in jedem Kiefernbestand.


    Ich weiß, dass hilft dir wenig. Was auch noch sein kann, dass ihr die einfach übersehen habt. Die haben meist einen Hutdurchmesser von 1cm; nur selten mal größer und sind durch die braune Färbung recht gut getarnt.
    Mir macht das wenig aus, ich hab wohl ein geübtes Auge für die. Was evtl. auch noch sein kann, dass ihr die nicht gefunden habt, dass die entweder noch nicht da sind oder schon wieder weg. Bis Mitte Mai hast du im Regelfall gute Karten, die zu finden.


    Viel Erfolg. :thumbup:


    l.g.
    Stefan