Beiträge von Climbingfreak

    Hallo ihr lieben,


    beachtliche Leistung Tuppie das Nebelpferd im Originalbild zu erkennen. :thumbup: Auf dem Originalbild steht das Nebelpferd ja Kopf. 8| Auch die Schnecke ist unheimlich.


    @ Thorben: ja definitiv ein Gnolm. Das ist die einzigste logische Erklärung. :thumbup: Unregelmäßigkeiten im Dimensionslochraum wären auch noch denkbar, sind aber extrem unwahrscheinlich. :cool:


    l.g.
    Stefan

    Hallo Thorben,


    beschreibst du neue Arten? :/ Ich hab noch nie was von Arachnopeziza ähnlich gehört. :giggle:


    Ähh was konstruktives kann ich allerdings zu deiner Anfrage leider nicht beitragen. :shy:
    *duckundweg* :evil: :saint:


    l.g.
    Stefan


    P.S.Deine Fotodokumentation der Anfrage ist wirklich sehr gut. :thumbup:

    Hallo,


    ach ja mir fällt da noch was ein. Ich werde die nächste Runde wieder übernehmen. Ich hab mir überlegt, dass ihr euch raussuchen könnt, ob ihr ein schweres Rätsel oder ein etwas leichteres Rätsel für die nächste Runde haben wollt.
    Wünsche können geäußert werden. Ich hab schon 3-4 neue Rätsel geplant, die kommen alle; die Reihenfolge könnt ihr euch aber etwas beeinflussen. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo Hans,


    ich weiß nicht, wie du das machst, dass du ständig so ein komisches Zeug findest. ;) Ich hab keine Ahnung, was das ist. Eine Sache steht für mich aber fest. Du hast keinen Zygomyceten gefunden (Pilobolus ist ein Zygomycet. ;)). Was ich mir bei deinem Fund einerseits vorstellen könnte:
    Bei Bild Nr.4 "Warzige Oberfläche der Kugel" sind innerhalb der Kugel kleinere Blasen zu sehen. Das könnten Asci sein; Asci innerhalb eines Cleistotheciums. Hast du da innerhalb der kleineren Kugeln irgendwas finden können, was vielleicht Ascosporen sein könnten? Hast du vielleicht noch eine Größenangabe für die "Sporen" aus deinen Bildern?


    Was mich zudem auch noch irritiert:


    Auf deinem letzten Bild sieht es für mich so aus, dass diese gestielten "Sporen" von einer Zelle abgeschnürt werden. Das spricht auch gegen einen Zygomyceten und spricht auch ein bisschen gegen meine Cleistotheciums-Theorie. Natürlich ist es möglich, dass du eine Anamorphe und Teleomorphe Form gleichzeitig in deinem Präparat hast.


    Das sind auch nur vage Ideen von mir zu deinem Fund. Es kann auch sein, dass ich vollkommen falsch liege.


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    vielen Dank für eure Antworten/Ergänzungen.



    Den Sprung von Gipfel zu Gipfel kann ich ja mal versuchen, wenn ich da mal hinkomme. Wenn das gutes Sächsisches Brauchtum ist...
    Falls ich abschmiere, wird schon ein Rettungssaurier auftauchen um den fehler zu korrigieren.


    Äähm wie Safran schon schrieb. Für mich ist das nix. Die Gafahr eines "Abschmierens" ist nicht das einzigste Problem. Klar hängt man hoffentlich im Seil, pendelt dann aber ggf. mit dem Rücken gegen den Felsen, wo man abgesprungen ist.
    Zwietens, was ich für mich noch als gravierenderes Problem betrachte, die Gefahr des Umknickens beim Landen ist groß. Der Sprung ist zwar gegückt, hat dann aber einen verstauchten Knöchel.


    Bestimmte Dinge muss ich nicht machen. Gutes sächsisches Brauchtum hin oder her.


    Einen bestimmten "Überfall" (was das genau ist, und wie das geht, werde ich zu gegebener Zeit berichten; auch gutes sächsisches Brauchtum) habe ich aber auf alle Fälle noch vor. :giggle: Hoffe sehr, dass ich dieses Jahr die Traute dafür finde. Ich werde berichten.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Pablo,


    dann die 2. Frage:


    Besiedelt der aktuelle Rätselpilz hauptsächlich das Holz der Buche (Fagus) und Birke (Betula) bevorzugt als Substrat und nur in sehr seltenen Ausnahmefällen vielleicht auch mal Nadelholz?


    Ich weise mal darauf hin, dass ich meinen Tipp noch nie an Nadelholz gefunden habe. Man soll ja bekanntlich ja nie nie sagen. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    willkommen im Forum. Ich bin was Täublinge betrifft nicht so versiert (ich hab da andere pilzliche Interessensgebiete). Ich kenne und finde meist "nur" die 30-40 gängigsten Täublings-Arten, die ich natürlich auch kartiere. Ich versuche dir trotzdem zu antworten. R. betularum und R. emetica var. betularum sollten meines Wissens nach und laut IF und Wikipedia synonym sein. ;)


    Dass R. betularum von Sarnari in die Atropurpurea-Gruppe gestellt wird, steht im Wikipedia-Artikel über die Art drin. Ich sehe ehrlich gesagt das Problem/Grund deiner Anfrage nicht. :/


    Zu 2. kann ich dir leider nicht weiterhelfen, weil ich das Werk von Sarnari nicht kenne. Soweit ich das beurteilen kann, soll jetzt derzeit das Werk von Helga Marxmüller das taxonomisch aktuellste Werk sein. Ich würde dir raten, dort mal nachzuschlagen, bzw. läuft ja gerade im Tintling eine sehr schöne Artikel-Reihe, wo sehr viele Täublinge vorgestellt werden. Die Speitäublinge waren sogar schon dabei. Das wäre natürlich auch noch eine sehr gute Lektüre...


    l.g.
    Stefan


    Hallo Heidi,


    behalte dir den bitte. Die Kenntnisse kommen und ich halte das immer noch für ein tolles Buch. Ich bin auch gerade überfragt, ob der Pareys überhaupt wieder neu aufgelegt wurde.


    L.G.
    Stefan

    Hallo Heidi,


    es ging hier eher um den damaligen Verkaufspreis (ca. 570€) von GPBW Band 2; nicht um das Kauf- oder Tauschinteresse des Buches an sich.


    Wie Pablo schon schrieb. Der Bauchpilzteil ist sehr gut und immer noch aktuell; der Rest eher überholt. bzw. wohl auch fehlerhaft. Ich hab das auch schon an anderer Stelle in den kompletten Reihe bemerkt; da sind einige fachl. Fehler drin.


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,



    nach dem Schimmelpilzkurs, hörte der "Stress" für Kerstin und mich keineswegs auf, denn Safran und Zimtsternchen wollten noch ein paar Tage in Dresden bleiben. Selbstredend haben Kerstin und ich ein "kleines Programm" zur Unterhaltung für die beiden auf die Beine gestellt.


    Montag 7.3.: war eine Exkursion in einen heimischen Wald geplant. Nur wohin? Im Moment geben unsere Wälder hier nicht viel her. Ich hab mich für einen Teil in der Dresdner Heide mit hohem Altbuchenanteil entschieden. In solchen Laubwäldern sind zumindest ein paar Standard-Pilzarten auf Totholz zu finden, welche die beiden vielleicht noch nicht kennen. Es war eine gute Entscheidung. Nobi hatte an dem Tag Zeit und hat uns fachkundig begleitet.


    Am Parkplatz ging das schon gut los.


    Dacrymyces stillatus


    Safran und Zimtsternchen beim Versuch einen Zunderschwamm in großer Höhe zu fotografieren



    Auch mein Versuch in überstreckter Position über Kopf; ist wohl eher suboptimal. ;)



    Tramete mal in ungwöhnlicher Wuchsform. Ich hab mich hier mal zurück gehalten, die zu benamsen. Zumindest haben wir an dem Tag einige sichere T. gibbosa gefunden, so dass ich auch hier zur Buckeltramete tendiere.



    Judasohren Auricularia auricula-judae hier an Buche; später hatten wir die auch an Eiche



    Laubholz-Harzporling Ischnoderma resinosum



    Blutender Nadelholzschichtpilz Stereum sanguinolentum an Lärche. So schön frisch, rötend finde ich den selten.



    Dann mal ein Erstfund für mich: Exidia glandulosa/E. truncata, auch auf die Gefahr hin, dass ich von Pablo für die Wahl der botanischen Namen gerügt werde. :evil: Es war auf alle Fäll interessant über die raue Oberseite zu streichen.



    Dann der absolute Höhepunkt des Tages: Nobi hat den Alabaster-Kernling Tremella encephala gefunden. Bei uns ist der nicht sehr häufig.



    Die Ostfriesische Buckeltramete: Grüne Buckeltramete auf grünem Grund. :evil: :giggle:



    Dienstag 8.3.: sollte es dann zur Bastei ins Elbsandsteingebirge gehen. Das war besonders für mich ein besonderer Tag, denn ich konnte unseren Gästen mal die Besonderheiten des Sächsischen Klettersports näher bringen. So was kann durchaus mal "gefährlich" für Zuhörer werden, denn wenn ich mal übers Klettern und/oder Pilze lamentiere, dann höre ich so schnell auch nicht wieder auf. :saint: :evil: Diesmal wurden wir von Heidrun begleitet.


    Pilze haben wir an dem Tag auch gefunden:


    Trametes ochracea finde ich sehr selten



    Gleophyllum odoratum, die allseits beliebte Fencheltramete



    Exidia an Kiefernholz; für mich E. pithya, da diese doch recht flach war



    Kommen wir mal zu ein paar Landschaftsimpressionen:
    Im Vordergrund Teile der Felsenburg Neurathen; in der Bildmitte der Talwächter



    schöne Felsformation



    Auf dem Bild seht ihr mal was besonderes:


    1. Die Rechtecke auf dem Fels links sind mal für Holzbalken für eine Holzbrücke in den Fels geschlagen
    2. Die mit dem Pfeil markierte Stelle ist die Absprungstelle (von der Basteibrücke erreichbar) für einen Sprung zum langen Israel (Fels rechts). Die Distanz beträgt 4-5m und es gibt keine Landefläche. Gleich mal 2 Gründe, warum der Sprung selten gemacht wird. Und ja in Sachsen ist es üblich von Gipfel zu Gipfel zu springen, wenn das möglich ist.



    Als Abschluss wollte ich Safran und Zimtsternchen mal eine der vielen dortigen romantischen Felsenschluchten zeigen: Die Schwedenlöcher. Zimtsternchen konnte es nicht lassen mal auf ein paar umliegende Relsen zu klettern. Hier hat sie ihre ersten "Schritte" im Reibungsklettern gemacht.



    Trichhaptum abietinum so schön frisch habe ich die Fruchtkörper gesehen



    In solchen Schluchten findet man auch hin und wieder was grusliges. :evil:



    Zimtsternchen beim 2. Kletterversuch



    Heidrun vor einem Durchgang



    Ohne Moss nix los. :giggle:



    Wir hatten in der Felsenschlucht die ganze Zeit so ein komisches Gefühl; nicht nur aufgrund des Tierschädels. Wir fühlten uns beobachtet. Warum nur? :/



    Wir waren sehr froh, als wir wieder draußen waren. Hier Blick zum Mönch



    und vieler weiterer Kletterfelsen



    Auf dem Rückweg habe ich Safran und Zimtsternchen meinen Perserfund gezeigt. Die richtig guten Perserfunde mach man aus dem fahrenden Auto raus (von Erstnachweisen für ein Bundesland oder Deutschland mal abgesehen :evil: ) . Weiden mit weißen pileaten Baumporlingen fallen halt auf. :giggle: Die hatten einen sehr angenehmen sanften Anisgeruch. Ganz klar Anis-Trameten Trametes suaveolens.


    Anis.jpg


    Zimtsternchen beim Fotografieren



    Abends haben wir unseren Pilzstammtisch in eine gemütliche Böhmische Gaststätte verlegt. In Anbetracht des hohen Besuchs haben wir uns ausnahmsweise am üblichen Ort nicht getroffen.


    Davon werden aber die anderen noch berichten.


    Mittwoch 9.3.: War eine Stadtführung geplant. Als erstes gings in den Großen Garten zu einem gewissen Eichenstamm. Das Ziel war ganz klar. Xylobolus frustulatus, der Mosaik-Schichtpilz.



    Von den anderen Erlebnissen werden die anderen berichten.


    Als Abschluss von meiner Seite gibts noch ein paar Blumengrüße.




    Hoffe der Bericht hat euch gefallen


    Ich bedanke mich herzlich bei Safran, Zimtsternchen, Heidrun, Nobi und Kerstin für die schöne gemeinsame Zeit. <3


    L.G.
    Stefan

    Hallo,


    schade, dass du kein Bild vom Sporenpulver hast. Aus meiner Sicht ist das ein Rötling. Ich habe noch nie eine Telamonia (Gürtelfuß/Wasserkopf) gesehen, die so einen gezonten Hut hat. Auch sehe ich keine Velumreste...


    Ohne Mikroskop wird dein Fund wohl nicht zu bestimmen sein (zumindest, wenn ich mit Entoloma spec. recht behalte).


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    schöne Bilder 2 mal hab ich was zu "meckern": ;)


    1. deine Nr. 3 Laxitextum bicolor ist wohl eher Trametes versicolor oder Tr. ochracea. Die Poren sind auf einem Foto schön zu erkennen. Welche Art das aber genau ist, mag ich mich anhand der Bilder aber nicht festlegen.
    2. deine Nr. 10 ist mit großer Sicherheit der Zunderschwamm Fomes fomentarius. Der darf so aussehen. ;)


    l.g.
    Stefan