Hallo Harald Andres,
ja mir gehts auch so. Ich bin sehr gespannt. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Harald Andres,
ja mir gehts auch so. Ich bin sehr gespannt. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Harry,
danke für den Hinweis. Hast natürlich vollkommen recht. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo,
ihr habt vollkommen recht. Ich habe nochmal das Bild (fotografiert von Toffel) meines Fundes von der Geopyxis herausgeholt und verglichen. Ich sehe jetzt auch, dass es keine Geopyxis sein kann. Sorry für den Vorschlag. :shy:
l.g.
Stefan
Ich hab ein Problem.......ich blick nicht durch.
Saftling? Welcher ist damit gemeint?
Wahrscheinlich der erste.
Sehr unglückliche Anfrage von geebro. Und natürlich ist keiner der abgebildeten Pilze ein Saftling...
Hallo,
du stellst uns ganz schön vor schlecht lösbare Aufgaben. So ganz ohne Zusatzinfos lassen sich die Pilze nämlich nicht bestimmen. Es fehlen, Geruchs-und Geschmacksangaben (insbesondere bei den Milchlingen) und die die Angaben zur Ökologie der Fundorte fehlen auch völlig. Zudem weiß ich nicht, ob die unteren Bilder wie zusammengehören! Sei bitte so lieb und gib dir mit deinen zukünftigen Anfragen etwas mehr Mühe. Es lohnt sich. ![]()
Wenn ich anhand der Bilder raten müüsste, würde ich folgendes sagen:
1. Fälbling Hebeloma spec oder eine Telamonie; aufgrund der recht helleren Lamellen würdeich hier Hebeloma bevorzugen.
2. Lactarius vellerus (Wolliger Milchling) von unten
3. Calocybe gambosa (Maipilz) von oben (eine Clitocybe wäre da auch noch möglich; du hast vollkommen recht Dieter, aber anhand der Bilder ist das sowieso nicht zu bestimmen).
4. Lactarius controversus (Rosascheckiger Milchling).
Was mich gerade wundert. Hast du die Pilze alle jetzt gefunden. Insbesondere der letzte Tipp sollte noch nicht da sein...
l.g.
Stefan
Hallo,
das sollte schon was aus der Micaceus-Gruppe sein; also ein "Glimmertintling" im weiteren Sinn. Welcher nun genau, das geht nur mikroskopisch zu benamsen, wie Pablo schon schrieb.
l.g.
Stefan
Hallo Pablo,
hast du schon mal mit Geopyxis verglichen. Ich hab mal einen Becherling mit der Optik gefunden, den Toffel als Geopyxis majalis bestimmte. Der sah deinem Fund auch mikroskopisch sehr ähnlich...
l.g. Stefan
Hallo Dieter,
sehr interessante Erfahrungen beschreibst du hier. Ich finde auch nur Saftlinge, auf Wiesen, die zumindest 2-3 Mal im Jahr gemäht werden, bzw. die vielleicht noch von Schafen oder ähnlichem abgefressen werden. Saftlinge brauchen das.
Zum Thema Naturschutz: Wenn eine Wise unter Naturschutz steht, dann hat das Gründe, die meist nichts mit Saftlingen zu tun haben. Meist sind es Orchideen oder andere seltene Pflanzen,wahlweise auch noch Bruträume für seltene Vogelarten. Pilze spielen bei solchen Überlegungen meist keine Rolle.
Auch solche Biotope/Naturschutzgebiete müssen gepflegt werden, um sie so zu erhalten. Vielleicht nicht durch Mahd, aber durch Weidebewirtschaftung mit Schafen. Als Beispiele seien hier mal die Rhön und die Lüneburger Heide genannt. Es entstanden dort sogar vom Aussterben bedrohte Schafrassen, welche die Landschaftspflege (Verhinderung einer "Verbuschung" der Landschaft) übernehmen. Je nach Ansprüchen der dort vorkommenden schützenswerten Organismen, werden auch Maßnahmen zum Erhalt dieser Arten im Biotop unternommen. Dass dann dort andere Arten, welche die dortigen Umweltbedingungen nicht mögen, wie z.B. Saftlinge auch nicht erscheinen, sollte klar sein.
Oder um es anders zu sagen, nur weil auf naturgeschützen Wiesen keine Saftlinge kommen, müssen diese auch nicht für Saftlinge attraktiv gemacht werden. Unter Umständen wird das Biotop für die anderen Schützenswerten Organismen zerstört.
l.g.
Stefan
Hallo Dieter,
sehr schöne Funde und wie immer toll dokumentiert.
Ich kann dazu wenig beitragen. Übrigens habe ich die Erfahrung auch gemacht, dass Schüppling; insbesondere die weniger geschuppten Arten einen ganz schön an der Nase herumführen können. P. gummosa kann gut passen, aber ohne mikroskop. Absicherung sage ich zu Schüpplingen rel. wenig. Das habe ich von meinen letzten Schüpplingsfunden gelernt.
l.g.
Stefan
Hallo liebe Kuschel,
auch von allerherzlichste Glückwünsche zu deinem Ehrentag. Viel Freude, Gesundheit, große Erfolge beruflich und privat und immer volle Pilzkörbe wünsche ich dir.
Feiert noch schön. Ich freue mich auf unser Kennenlernen im November.
l.g.
Stefan
Hallo,
zum Trichterling kann ich nicht viel sagen; von denen lasse ich die Finger. ![]()
Dein Helmling ist ein Nitrathelmling, aber welcher nun genau? Da wird dir nur das Mikroskop weiterhelfen können. Es gibt von denen mehr, als man so ahnt.
Ein rel. guter Kandidat wäre der Zweisporige Nitrathelmling Mycena silvae-nigrae. Ich habe von denen in letzter Zeit sehr viele in der Optik gefunden. Vorraussetzung, dass man bei dem auch nur 2-sporige Basidien findet. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Anna,
das ist ja mal ein sehr gelungener Beitrag. Endlich mal wieder ein sehr gelungener Beitrag ohne Standardpilzanfragen ;). Die Bilder sind allesamt wunderschön.
Danke fürs Einstellen.
Übrigens bin ich sehr erstaunt, dass ihr die Vögel ohne Schnittbild bestimmen konntet.
![]()
Euch beiden ein Frohes Pfingstfest und ich hoffe sehr, dass ihr euch sehr bald mal wieder nach Dresden kommt. Eine Wanderung im Elbi mit den anderen Pilzfreunden steht ja noch aus.
l.g.
Stefan
Hallo ihr lieben,
ja das ist wirklich eine großartige Dokumentation Karl, die ist sogar so großartig, dass ich fast mich jetzt auch mit Myxos befassen möchte. Allerdings nur fast, weil ich gerade einige andere Baustellen habe, die mich mehr interessieren und damit meine ich nicht nur meine Lieblinge die Inocyben und Tricholomen. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Harald Andres,
vielen Dank für deine hilfreiche Antwort und Hinweise. Ich bin auch bei weitem kein Cortinarien-Experte; eigentlich kein Experte für irgendeine Gattung. Meine Liebe gilt den Schleierlingen, Risspilzen, Tintlingen, Egerlingen und kleineren Dunkelsporergattungen und den Ritterlingen. Mit letzteren habe ich mich bisher am intensivsten befasst.
Ich denke schon, dass ich reife Sporen aus dem Hymenium entnommen habe; ein Abwurfpräparat habe ich von der Art noch nicht angefertigt.
Der Grund, warum ich die Frage gestellt habe ist, dass ich vor ein paar Jahren einen sehr interessanten Sandkiefernwald mit eingestreuten Birken gefunden habe; ein richtiger Hot-Spot sozusagen.
Da stehen auch die besagten Telamonien rum, C. bivelus sehr ähnlich. Wenn ich mit den Großpilzen schlüssle, komme zu C. quarciticus (wurde allerdings von Andreas Gminder verneint). Mit der Funga-Nordica und dem Soop komme ich nicht weiter, weil die Sporengrößen nicht passen. Mal sehen, ich kann gern in diesem Jahr mal ein Abwurfpräparat anfertigen und die Sporen aus diesem mikroskopieren und messen. Bin mal gepannt, wie groß die dann sind. Andreas hatte übrigens zu dem Fund auch keine Ideen.
l.g.
Stefan
Hallo,
ich wollte nur noch mal zur Klarstellung sagen, dass ich eure Bilder auch sehr gelungen finde und die Saftlingsfunde schon sehr beeindruckend sind. Es soll ja nicht von mir gesagt, dass ich hier nur rummeckern kann und die Bestimmungen anderer in Frage stelle. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo ihr beiden,
ich hab dazu nochmal ne Frage. Mir macht eine Telamonie aus der Laniger-Gruppe ganz schön Kopfzerbrechen. Rein makroskopisch kommt C. bivelus sehr gut hin; allerdings sind die Sporenmaßen von meinem Fund (6-8 µm Länge) für bivelus zu klein; zumindest nach der Funga Nordica. Im Scoop werden die Sporenmaße mit 6-8 x 3-4 µm angegeben. Das Habitat ist ein Jungkiefernwald auf Sandböden mit eingestreuten Birken.
Habt ihr da noch Ideen dazu?
l.g.
Stefan
Hallo,
denkt bitte daran, was in den möglichen Untergattungen alles schleimig ist und was nicht. Ein schleimiger Kopf allein, würde euch nicht unbedingt viel weiterhelfen.
Ich hab mich dann doch entschlossen, euch hier auch mit 1-2 Tipps zu unterstützen. Wäre ja auch fies, wenn ich das nicht täte.
l.g.
Stefan
P.S. Ich kann nur jedem von euch empfehlen mal Pilzkurse in dieser Gattung zu besuchen, sofern ihr an der Gattung Interesse habt.
Hallo Andreas,
danke für die Info. Ich wollte mir schon bei Erhard den Band 4 direkt bestelllen und habe mich schon gefreut, dass dort auch Inocybe enthalten ist.
Schade, so muss ich mich bis Weihnachten gedulden. :shy:
Aber wenn ddie Hebelomen auch entsprechend taxonomisch aufgearbeitet/aktualisiert wurden, dann warte ich die Zeit gern.
l.g.
Stefan
Hallo,
ich würde auch gern kommen und hätte sogar Zeit; allerdings ist das schon ein bischen weit weg. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo ihr beiden,
sehr schön. Die Saftlinge sind schon was feines; aber die Dungpilze finde ich dieses Mal besser.
Übrigens euer "Seifenritterling" ist keiner. So wie der aussieht, ist das eher was aus der T. albobrunneum-ecke. Zumindest sehen meine Funde in den hiesigen Kiefernwäldern so aus.
Waren dort Kiefern?
l.g.
Stefan
Hallo Pablo,
Gröger bietet eine ganz neue Option an. Danach haben beide kein inkrustiertes Pigment. Der unterscheidet hauptsächlich nach dichtstehenden Lamellen, Hutfarbe, Kerbung des Hutrandes und Basidienmaßen
Super. Jedes Buch sagt was anderes.
Nach Gröger würde der Pilz L. marchantiae heißen; wenig Lamellen hat er und (mehr oder minder) lebhaft Orange-Färbung gestehe ich dem einfach mal zu. ![]()
l.g.
Stefan
Auf jeden Fall wäre für eine genaue Bestimmung eine mikroskopische Untersuchung des/der Fruchtkörper notwendig.
Hallo Applesaft,
das ist ein sog. Samthäubchen (Conocybe). Gratulation, du hast einen Pilz zu Hause, der zuerst in Sri Lanka entdeckt wurde: Conocybe zeylanica. Dünnfleischig, Buckel, enge Lamellen, Farbe - passt perfekt.
Beste Grüße!
Andreas
Hallo,
oder aber Pilzmel benamst den direkt. ![]()
Bist du dir mit deiner Bestimmung sicher Andreas oder sollte der Fund lieber doch mikroskopisch abgesichert werden?
l.g.
Stefan
Tja, ohne bessere Aufnahmen kann man da nichts sagen, allenfalls dass die Pilze weder deinem Schnittlauch noch der Petersilie etwas antun werden.
Gruß
Harald
Hallo,
ich kann Harald nur beipflichten.
Ich sage auch, dass es sehr schwer bis unmöglich werden wird, die Pilze ohne Mikroskop genau zu bestimmen. Allenfalls, kann ich noch sehr sicher sagen, dass die definitiv nix zum essen sind. ![]()
Wenn ich aber ein bisschen spekulieren darf, dann würde ich rel. große Chancen einräumen, dass dein Pilz zu den Häublingen (Galerina) gehört.
Eine Anleitung zum verkleinern von Bildern findest du hier.
l.g.
Stefan
Hallo Kerstin,
sehr schön.
Hast du das, was ich auf eure Terasse vorhin gestellt habe, gefunden? Bin mal gespannt, ob du den Pilobolus anzüchten kannst.
l.g.
Stefan
Hallo Pablo,
tja da ist guter Rat teuer. Ich hab keine Idee. Das einzige, was ich dir raten kann, dass du eine schöne Dokumentation gemacht hat, die dir bei zukünftiger Bestimmung, bzw. beim eventuellen Vorlegen des Beleges bei einem Experten schon mal gut verwenden kannst.
Ein andere Möglichkeit: Du machst ne neue Art draus.
Das haben auch schon ganz andere fertig gebracht, wenn die nicht weiter wussten.
*Ironiemodus aus*
l.g.
Stefan
