Beiträge von Climbingfreak

    Hallo,


    herzlich willkommen im Forum. Spitzmorcheln passen schon. Allerdings gibts hier im Forum keine Verzehrsfreigabe. Die gibts nur beim PSV vor Ort.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Nobi,


    ein sehr stimmungsvoller Beitrag. :thumbup: Vielen Dank fürs Einstellen und die lustige Anekdote. Ich verlinke die mal in mein Thema "Verwechlungen, die es laut Literatur nicht geben dürfte".


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    den Riesenrötling hatte ich bisher auch noch nicht in der Hand. Allerdings sind seine Lamellen immer leicht gelblich. Die Lamellen des Maipilzes sind hingegen fast immer weiß.


    Eine viel größere "Gefahr", den Maipilz zu verwechseln, sehe ich mit dem auch essbaren, mehlartig riechenden Schlehenrötling (Entoloma sepium). Die sehen sich wirklich sehr ähnlich.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Kerstin,


    die anderen haben dir ja schon fundiert geantwortet. Ja das Leid kenne ich. Die Frühajrhslorcheln sind im Dresdner Raum recht selten.


    Den vermeintlichen Zapfenrübling kannst du ja gern mal unters Mikro packen. Anhand der Cystiden sind alle Arten gut zu bestimmen. Psathyrella ist eine sehr schwierige Gattung. Pilzmel ist meines Wissens im Forum so ziemlich der einzige, der sich mit der Gattung intensiver befasst.


    Glückwunsch zum Ohrlöffler; ich finde ihn regelmäßig, aber auch keinesfalls häufig.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    also ich hab nochmal nachgemessen (mit 2 anderen Apothecien):


    ich komme nun auf folgende Werte:


    Ascosporen: 19-21 x 8-9 µm
    Sporencluster: 48-50 x 27-30 µm
    Asci: viele ca. 100-105 x 47-50 µm
    verenzelte Asci sogar über 120 µm lang und 59 µm breit


    Was ist eigentlich die Textura und wo finde ich Infos darüber? Außer den Asci finde ich an der Ascusbasis ein Wust an hyalinen Zellen, wo ich aufgrund der Präparatdicke keine weiteren Strukturen erkennen. Ich meine aber einige kugelige Zellen gesehen zu haben. Ähnliche Strukturen wurden von euch in anderen Threads Textura angularis genannt.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Alisa,


    das oberste kann ich dir sagen; das ist der Krause Adernzähling. Bei 2 und 4 bin ich ratlos. So was können auch mal Überresten von Tieren sein.


    Deine Nr. 3 sieht interessant aus. Allerdings wird der nicht ohne ein Blick auf die Unterseite zu knacken sein.


    Wie immer schöne Bilder. :thumbup:


    l.g.
    Stefan

    Hallo Safran,


    dein Vorschlag wird bestimmt im Moderatorenkreis diskutiert werden. Ich selbst sehe das auch etwas mit gemischten Gefühlen ("verwässern" unseres Forenthemas, aber gleichzeitig eine Bereicherung). Aber prinzipiell ein Unterforum für die Verwendung von Wildkräutern im "Küchen"- und Zuchtpilzbereich, wäre vielleicht eine Idee.


    Mal sehen, was die anderen sagen.


    l.g.
    Stefan

    :thumbup:


    Guter Versuch Jan-Arne. :D Allerdings bleibt das nur beim Versuch. ;) Mich wundert, dass keiner meinen Vorschlag mit den Pyknidien aufgreift. :/


    Eine gute Idee für eine 3. Frage hätte ich dann noch. Aber macht erstmal.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    natürlich solltet ihr euch nicht auf die Zapfen konzentrieren, die sichtbar rumliegen; da wachsen die nur sehr selten dran. Nein ihr müsst schon nach kleinen braunhütigen Pilzchen mit gelbem Stiel schauen, die scheinbar auf dem Boden (aber in Wirklichkeit an vergrabenen Zapfen; 4-5 cm unter der Erde) wachsen. Ich schrieb ja nicht umsonst, dass man die leicht übersieht. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ich finde zu selten Morcheln etc. als dass ich was genaueres dazu sagen könnte. Prinzipiell halte ich das aber auch bei Beratungen so. Bisher ist aber noch keiner zu mir mit so was gekommen.


    Dein Becherling kann eine Hevella sein, wie von Holger angedeutet; eine Peziza ist aber auch noch möglich. Das Ding müsste zur genaueren Bestimmung mikroskopiert werden.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    so langsam würde es mal Zeit für eine 2. Frage. Ich wäre ja immer noch für die Frage nach den Pyknidien an Rapsstängeln. Schaden kanns nicht. :evil: :giggle:


    Ich ansonsten erstmal beschlossen, hier keine weiteren Tipps zu geben. Ich kann ja auch nicht immer spoilern. Die ersten Lösungen habe ich schon erhalten, aber die kommen zaghaft. Ist euch denn das Rästel wirklich zu schwer?


    l.g.
    Stefan

    Hallo Safran et al.,


    solange ich nicht in einem (natur)geschützen Reservat mich bewege und keine eindeutige Umfriedung (Zaun) da ist, lassen mich solche Typen kalt; erst recht, wenn keine Schilder aufgestellt wurden.
    Was sollen solche Typen denn schon machen? Im Sächsischen Waldgesetz hatjeder das Recht, den Wald zu betreten und einen "Handstrauß" für den Eigenbedarf an Pilzen, Kräutern, Blumen usw. mitzunehmen. Ausnahme sind geschützte Reservate. Ich würde das Waldgesetz des jeweiligen Landes studieren (die muss es im Internet geben) und dann solchen Leuten die entsprechenden Paragraphen unter die Nase reiben. :cool: Falls der Typ mich dann bedroht, rufe ich die Polizei.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Safran,


    wenn, dann lohnt sich nur S. esculentus zum Essen. Die beiden Kiefernzapfenrüblinge sind beide mehr oder minder bitter.


    Wo kannst du die finden? Tja ich würde mal sagen auf Fichten- und Kiefernzapfen. :evil: Mal im Ernst. S. esculentus finde ich viel in gebirgigen Lagen im Elbsandsteingebirge oder Erzgebirge. In den flacheren Lagen um Dresden rum nur vereinzelt. Hier sind die Kiefernzapfenrüblinge stärker vertreten und zwar tendenziell mehr oder minder oft in jedem Kiefernbestand.


    Ich weiß, dass hilft dir wenig. Was auch noch sein kann, dass ihr die einfach übersehen habt. Die haben meist einen Hutdurchmesser von 1cm; nur selten mal größer und sind durch die braune Färbung recht gut getarnt.
    Mir macht das wenig aus, ich hab wohl ein geübtes Auge für die. Was evtl. auch noch sein kann, dass ihr die nicht gefunden habt, dass die entweder noch nicht da sind oder schon wieder weg. Bis Mitte Mai hast du im Regelfall gute Karten, die zu finden.


    Viel Erfolg. :thumbup:


    l.g.
    Stefan

    Hallo Nobi,


    herzlichen Dank für die ausführliche Antwort. :thumbup: Ich werde mal die Originallieteratur durchforsten (also den Van Brummelen von 1967 usw.)


    Ansonsten habe ich gerade nochmal vergleichen. In dem Schlüssel ist S. beckii bisher die einzige Option. Da passen die Sporenmaße; bei S. verrucisporus nicht (zumindest nicht in dem Schlüssel) Ich werde mich nochmal auf die Suche begeben (auch auf dem Dung). ;)


    l.g.
    Stefan


    Hallo,


    Wo wird denn der Rehbraune Dachpilz in unterschiedliche Arten geteilt? Mir war noch gar nicht bekannt, dass das ein Aggregat sein soll. Was wären dann mögliche andere Arten außer Pluteus cervinus ss. str.?


    VG, Tanja


    Hallo Tanja,


    Gröger Band 2 und GRoßpilze Baden-Würrtembergs z.B. ;)


    zu nennen wären da:


    Pluteus brunneoradiatus
    Pluteus pouzarianus
    Pluteus primus


    je nach Schnallenanteilen. ;)


    Kannst auch gern nochmal in meinem damaligen Pilzportrait (mann ist das lang her) nachsehen...


    hier


    l.g.
    Stfan

    Hallo,


    theorethisch ja. Das ist halt so eine Sache, in wieviele Arten man dieses Aggregat P. cervinus unterteilt. Da sagt jedes Werk was anderes. Ich mache mir das rel. leicht, indem ich "nur" nachsehe, ob Schnallen vorhanden sind oder nicht. Dann kenne ich auch Leute, welche die Arten nicht unterteilen.


    Im Endeffekt hast du einen Rehbraunen Dachpilz gefunden. Inwieweit der dann noch ob, bzw. in wieviel Arten auch immer noch unterteilt wird, sollen sich die Experten streiten. ;) Für den normalen Hobbypilzsammler ist das aber unerheblich...


    Übrigens wundert es mich etwas, dass bei dem alten, zermatschten Ding noch einen Rettichgeruch wahrgenommen hast.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    hab folgende Dungkollektion gestern aus dem Elbsandsteingebirge mitgenommen. Leider habe ich keine Ahnung, was das sein kann. Die einzelnen Köttel waren so um die 1-2 cm groß. Was meint ihr. Für Hase passt mir die Form und die Konsistenz nicht so recht. Rothirsch oder Reh vielleicht?



    Daran war ein interessanter Saccobolus mit mehr oder minder stark warzig ornamentierten Sporen:



    Einzelsporen: 17-19 x 8-9,5 µm
    Sporencluster: 42 x 16 µm
    Asci: 90 x 17-19 µm


    Was meint ihr? Bestimmbar? Über Ideen wäre ich sehr dankbar.






    Als kleines Dankeschön im Voraus gibts kleine Sonnen äähmich meinte natürlich ein Bild von Lasiobolus macrotrichus. (Erstfund für mich) Bei so einem trüben Wetter freut man sich auch über die kleinen schönen Dinge. ;)



    l.g.
    Stefan


    Edit: ich hab gerade einen schönen Saccobolus-Schlüssel gefunden. Ich komme auf S. succineus; passt das?


    Hallo Hartmut,


    danke für deinen Bericht. Ich kannte das alles nur aus Lieraturquellen und von Erzählungen. Es ist doch was anderes, wenn ich das von dir lese.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    warten wirs erstmal ab. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Mich würde interessieren, was die da genau gemacht haben. Ich habe die Vermutung, dass die da gar nicht so viel manipuliert haben, wie man auf den ersten Blick denken könnte.


    Alles weitere wird sich zeigen. Ich persönlich habe da wegen ganz anderer Verfahren in der Lebensmittelproduktion in den USA mehr bedanken, als bei so was; deswegen bin ich auch gegen das TTIP-Abkommen...


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    nur noch zur Ergänzung: Das Phänomen/Unverträglichkeit ist nichts neues. Das wurde schon im MHK beschrieben. Aus welchen Gründen auch immer, ist das gerade jetzt (meint dieses Jahr) wieder aktuell geworden.


    l.g.
    Stefan