Beiträge von Climbingfreak

    Hallo Thorben,


    derzeit läuft die ganze Forensoftware nicht so, wie sie sollte. Wir hoffen, dass das Problem morgen von Tisch ist. Kann gut sein, dass dein Problem damit auch behoben sein wird.


    l.g
    Stefan


    P.S. Was meinst du mit lief noch unterm Mikroskop gelb an?

    Hallo Thorben,


    deine letzte Inocybe sieht mir ein wenig nach Mallocybe aus. Ockerliche-gelbliche Lamellen sind das Kennzeichen für die Untergattung. Ich lasse von denen inzwischen die Finger, weil die einfach total kompliziert zum bestimmen sind. Hauptgrund: dort muss taxonomisch einiges passieren. Allerdings bin ich mir da auch nicht sicher, weil die Lamellen auch weißlich sein könnten, die aufgrund von Lichtverhältnissen so einen "Gelbstich" haben.


    Dass du einen spermatischen Geruch wahrnehmen konntest, ist super. Gefühlt haben ungefähr die Hälfte der Risspilze einen spermatischen Geruch.


    Wichtig sind bei Risspilzen, das du bitte auch weiterhin so tolle Mikrofotos von den Zystiden einstellst.


    l.g.
    Stefan


    danke fuer die antwort! ja, geruch war typisch pilzig wuerd ich sagen. aber hat der voreilende ackerling denn nicht einen stielring? Ja ich hatte nur einen pilz gepostet da ich irgendwie probleme mit dem hochladen der bilder hatte.. aber nun pilz 2 :)


    [hr]
    und noch eins


    Hallo,


    auch hier sehe ich voreilende Ackerlinge. ;) Die Stielringe können auch mal fehlen. Der kleine Allerdings auf dem ersten Bild in deinem 2. Bildbeitrag ist allerdings was anderes. Ich vermute mal eine Parasola. ;)


    l.g.
    Stefan


    [quote pid='324707' dateline='1464552507']
    Wenn du den Stangl nicht mehr brauchst, ich nehm ihn gern. :evil:


    Sobald der Bandini/Oertel (oder auch vielleicht der Ludwig Band 4) da ist, gerne. Aber in dem Zustand, in dem mein Stangl mittlerweile ist, dürfte er dir nicht mehr wirklich gefallen. :P
    FG
    Oehrling
    [/quote]


    Hallo,


    solange noch alle Seiten lesbar und alle Bilder/Zeichnungen erkenbar, nehme ich den in jedem Zustand. :cool:


    l.g.
    Stefan

    Hallo Felli,


    dein Saccobolus sieht schon nach S. beckii aus. Ich hatte den unlängst auch mal angefragt und Nobi hat den benamsen können. Wenn du magst, kannst du ja mal deinen Fund mit dem Thread abgleichen.


    l.g.
    Stefan


    P.S. Herzlichen Glückwunsch zu den sehr schönen Funden. :thumbup:


    Hallo Dieter,


    was macht dich da so sicher? Klar passt dein Vorschlag makroskop. ganz gut; allerdings mikroskopisch nicht wirklich. Bei der Anfrage wette ich nicht; schon allein deswegen, weil das gut was sein kann, was in der FN oder BPBW nicht drin ist. ;)
    Mein Vorschlag passt makroskopisch nicht; dafür aber mikroskopisch.




    Hallo Stephan,


    Ditte und Bernd arbeiten dran. Wenn du den Stangl nicht mehr brauchst, ich nehm ihn gern. :evil: Meine Adresse kannst du gern per PN bekommen.


    Ich hab den Stangl auch nur der Vollständigkeit erwähnt. Aus meiner Sicht ist das immer noch ein recht wichtiges Grundlagenwerk.


    l.g.
    Stefan

    Etwas wirklich graues sehe ich da gar nicht.
    Ich denke aber, zur letztendlichen Bestimmung müsste Chemie ran.


    LG, Markus


    Definitiv. :thumbup: Eisen-II-sulfat und Phenol um genau zu sein. :cool: Mit den gräulichen Hüten meinte ich die beiden Fruchtkörper unten links in der Holzkiste im letzten Bild.


    Für mich sind das ganz klar eine der beiden genannten Arten; dafür habe ich im letzten Jahr zu viele von denen gefunden.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Risspilzfreunde,
    ich bin mutig und tippe auf Inocybe pseudodestricta.
    Beste Grüße
    Dieter


    Hallo Dieter,


    Sektion passt laut Funga Nordica; dein vorgeschlagener Pilz leider nicht. ;) Der hätte größere Sporen. Ich komme auf I. posterula mit FN. Die Sporen- und Cystidengrößen stimmen mit denen von Thorben gut überein. Natürlich immer unter der Vorraussetzung, dass Thorbens Fund auch nur eine Bereifung im oberen Teil des Stieles aufweist.


    Das ist aber auch nur ein Nachschlüsseln von Thorbens Angaben. Ohne den Pilz selber in der Hand gehabt zu haben, ist das auch nur ein Tipp von mir. ;)


    Vielleicht schreiben hier Ditte oder Helmut noch was. Die beiden können den bestimmt benamsen.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    also ich sehe hier auch nicht überall Frauentäublinge. Ich denke mal, dass da auch 1-2 R. ionochlora oder R. grisea dabei sind; gerade die mit den gräulichen Hüten sind da diesbezüglich sehr verdächtig. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    Pablo hat vollkommen recht, zudem sollten die Zystiden auch büschelig am Stiel zu finden sein. Das nächste Problem; das weiß ich von Ditte, dass bei Exsiccaten es recht schwierig sein soll, die Stielbereifung zu präparieren. Frisch ist das immer am besten. Deswegen bin ich da auch mit der Kaulocystide skeptisch.


    Noch 1-2 Sachen Thorben. :)


    1. Bei Risspilzen ist es erstmal wichtig, ob der Fruchtkörper spermatisch riecht. Das ist bei vielen Risspilzen so aber bei weitem nicht bei allen. Ich gehe mal davon aus, dass du weißt, wie Sperma so ungefähr riecht. :evil: Wenn der Risspilz mal nicht spermatisch riecht, ist das ein wichtiges Bestimmungsmerkmal, bzw. wenn du einen spermatisch riechenden Risspilz rausbekommen hast (laut Literaturangaben) und dein Fund riecht nicht spermatisch, dann solltest du zumindest deine Bestimmung kritisch herinfragen. Gerüche können sich auch mit ungünstigen Witterungsbedingungen verändern oder aber auch mal völlig fehlen.


    2. Das Vokabular für die sensorische Beschreibung von Gerüchen muss erst erlernt werden. Ich hatte das Glück, dass ich im Studium eine Sensorikausbildung hatte. Du kannst Begriffe für Geruchsbeschreibungen z.B. aus einer DIN_Norm für die Einfach Beschreibende Prüfung" nehmen oder aber du versuchst sog. Aromaräder (gibts in der Wein- und Kaffeesensorik z.B.) zu bekommen. Das bekommst du auch eine Hilfestellung für das Vokabular. Ich musste mir das damals auch mühseelig anlernen; jetzt klappt das ganz gut. Du kannst ja auch beschreiben. Verbrannter Gummi riecht z.B. anders als verbranntes Plastik von einer Kabelisolierung usw.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ich würde aufgrund der Bilder weder bestätigen noch dementieren wollen, dass das Pfiffis sind, dafür hab ich schon zu viel erlebt. ;) Tendenziell aber ja. Übrigens wäre es spannend mal zu sehen, wie die insgesamt aussehen, also auch mit Stiel und Leisten. Es gibt mehr Pfifferlingsarten, als man so kennt...


    l.g.
    Stefan

    Hallo Thorben,


    ja einen aktuellen Schlüssel zu finden ist sehr schwer, weil es den nämlich nicht gibt. :giggle: Ich kann leider nur auf den Stangl: Inocybe in Bayern, GPBW Band 5 und die Funga Nordica verweisen.


    Wenn du die fehlenden Angaben (mein Beitrag weiter oben) nachliefern kannt, dann schlüssle ich gern für dich. Übrigens ist es auch sehr wichtig, wo du die (vermeintliche; ich glaube noch nicht so recht daran, dass das eine ist) Kaulocystide gefunden hast. Stielspitze, Stielmitte oder Stielbasis. ;)


    l.g.
    Stefan


    P.S. Thema Pilzgerüche: Das ist bei Basidiomyceten eine sehr wichtige Eigenschaft. Riechst du allgemein nicht so gut oder hast du Probleme den Geruch mit Worten zu beschreiben?

    Hallo Thorben,


    was defnitiv auch noch fehlt:


    1. Geruch
    2. Größe der Cheilo- und Pleurocystiden


    Die Stielbereifung ist definitiv sehr wichtig! Wenn du dir unsicher bist: Im Regelfall sehen die Kaulocystiden den Cheilos und Pleuros sehr ähnlich.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    zum Thema Inocybe: Ohne mikroskopische Absicherung ist das alles und nix. Inocyben ohne Mikro zu bestimmen halte ich bis auf wenige Ausnahmen vermessen; es sei denn, man heißt Ditte oder Helmut. :evil: Ich erkenne nicht mal, ob der eine gerandete Stielknolle hat oder nicht. Beim nächsten Mal hebel den bitte mit einem Messer aus dem Boden. Ohne die Stielbasis wirds extrem schwer Risspilze gescheit zu bestimmen (auch mit Mikro).


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    so rein optisch halte ich A. campestris für gar nicht mal so unwahrscheinlich. Vergänglicher hängender Stielring und die leicht zugespitze Basis sprechen zumindest dafür. ;) Allerdings auch nur mit Vorsicht, weil ich meine Egerlingsfunde, bis auf wenige Ausnahmen immer mikroskopisch untersuche... Das ist btw. eine recht dankbare und auch rel. leicht mikroskopisch bestimmbare Gattung, wo auch makroskopisch einiges geht; den Besitz des Gröger Band 2 mal vorrausgesetzt. ;)


    l.g.
    Stefan