Beiträge von Climbingfreak

    Hallo Tuppie,


    auch von mir Alles Gute. War in letzter Zeit sehr viel unterwegs, da habe ich dein Ehrentag leider "verpasst". Nicht minder herzlich möchte ich dir nachträglich Alles Gute, besonders Gesundheit, viele schöne Stunden im Kreise deiner lieben und den obligatorischen immer vollen Pilzkorb wünschen.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Maria,


    Harald will auf Leccinum versipelle, die Heiderotkappe (Birkenrotkappe), hinaus, die nur bei Birken vorkommt. Ich hatte sie oben btw auch nicht zu 100% ausgeschlossen. Ein Birkenpilz (Leccinum scabrum) verfärbt sich übrigens nicht im Schnitt. Wenn ein Birkenpilz im Schnitt/bei Verletzung bläulich anläuft handelt es sich um Leccinum variicolor (Vielfarbiger Birkenpilz) und evtl. noch L. cyaneobasileucum (kommt auch bei Birke vor).
    Ja diese Raufüße haben es in sich. :giggle: Warte erstmal ab bis du Hainbuchenröhrlinge un Pappelraufüße findest. Dann hast du auf einmal "Birkenpilze" die im Schnitt schwärzen und auch mit Birken keine Mykorrhiza eingehen. :evil:


    l.g.
    Stefan

    Hallo Torsten,


    sehr schöne Fotos. :thumbup: Ich hoffe auch, dass die bunte Vielfalt bis November hält. Bei einem von deinen Funden musste ich an eine Dermoloma denken. Sonst kann ich auch nicht viel dazu sagen. Bis auf Düngerlinge sind leider keine Gattungen dabei, mit denen ich mich bisher näher befasst habe/befasse.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Stephan,


    da ist guter Rat teuer... Ich kann sagen, dass bei meinen 2 Funden von I. appendiculata nach ein paar Stunden in der Plastikdose der Geruch nach Mörtelbrühe sehr deutlich war (beim reinriechen in die Plastikdose); am Frischpilz, direkt nach Entnahme aber nicht wirklich. Da war nur ein spermatischer Geruch mit nicht näher zu identifizierender Beinote wahrnehmbar.


    Bei wasser-, trockenheits- oder frostgeschädigten Fruhtkörper so was zu diskutieren halte ich btw nicht für besonders sinnvoll. Den Honiggeruch meiner letzten gefundenen I. cookei konnte ich auch erst eindeutig wahrnehmen, nachdem ich die Fruchtkörper ganz schön geärgert habe.


    Ich hoffe, dass Ditte oder Helmut hier noch was dazuschreiben. Gerüche sind immer so eine Sache; besonders bei den jetzigen Wetterkapriolen...


    l.g.
    Stefan


    P.S. I. erubescens riecht im Alter sehr wohl spermatisch; im jungen Zustand obstartig...

    Hallo,


    sagen wir mal so. Ich denke schon, dass es Nadelwaldrotkappen sind. L. versipelle, L. albostipatum und L. "quercinum" schließe ich aus. Eine kleine Option wäre noch L. versipelle, aber da müssten Birken in der Nähe des Fundortes stehen. Es streiten sich auch noch die Geister, ob es viellicht 2 Arten davon gibt (bitte sprich hier im Forum nie wieder von Pilz"sorten"; es sei denn du sprichst von weißen oder braunen Zuchtchampignons;)). Eine mögliche Art soll bei Fichten vorkommen (L. piceinum) und eine bei Kiefern (L. vulpinum). Derzeit werden aber beide Arten synonymisiert.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Pablo,


    ich habe Chondrostereum wegen der nicht violetten Färbung ausgeschlossen. Ich hatte den schon ein paar Mal und das Hymenium war nicht so dunkelbraun...
    Danke für deine Einschätzung.


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    nur noch mal zur Vorabinfo. Ab Ende August kann ich mich erstmal leider nicht mehr das OEPR betreuen. Das wird mir zu viel. Ich hab da einfach genug anderes um die Ohren. Vorträge auf Pilztagungen z.B. ;)


    Wenn sich da jemand zusätzlich zu Pablo bereit erklärte, hier ein paar Rätselpilze einzustellen, würde uns das sehr freuen. Bitte schreibt bei Interesse Pablo und/oder mich an.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    nach 2 Exkursionen in der Dresdner Heide kann ich sagen, dass es kaum was gibt. Ganz junge Pfifferlinge wollen kommen, auch in recht stattlicher Anzahl, aber noch sind die nicht mal 1cm hoch. 1-2 Täublinge konnten wir finden, vergammelte Perlis und Gallis. Es gab ja nicht mal Risspilze und andere lohnend Mikroskopieobjekte aus dem Großpilzbereich. :( Nach dem Regen sollte aber was kommen. Was es aber derzeit reichlich gibt sind Mehltau- und Rostpilze und viel anamorphe Phytoparasiten. Wer da ein paar tolle Funde machen will. Es lohnt sich. :cool:


    l.g.
    Stefan

    Hallo liebe (Holz)Pilzfraks,


    ich war gestern mit Pascal (Sachse) in der Dresdner Heide unterwegs. Wir haben an einem Baumstumpf (wahrscheinlich Laubholz; 100%ig sicher bin ich mir da allerdings nicht) folgenden Schichtpilz gefunden.


    Durch die zottige und dunkle Hutoberseite habe ich erst kurz an T. versicolor gedacht. Nach dem Entfernen einiger "Hüte" kam dann die Ernüchterung. Ich hab zu Hause GPBW gewälzt und es kam nix bei rum. X(


    Stereum sp. werden niemals so dunkel (außerdem hatte ich schon mal alle in der GPBW gelisteten Arten in der Hand), Amylostereum sp. wachsen an Nadelholz und sehen anders aus, Laxitextum bicolor und Chondrostereum purpureum scheiden auch aus. Eine Verfärbung nach sehr intensiven Ärgern der Fruchtkörper habe ich nicht feststellen können.


    Was ist das?




    Dann haben wir auch noch den gefunden. Gestern war ich mir bei dem sehr unsicher. Von oben sah der nach Hydropus subalpinus aus. Beim Betrachten von unten dann hatte ich Zweifel. Auffällig waren der rel. stark geriefte Hunrand und die markant weitstehenden Lamellen. Die weitstehenden Lamellen sollte meines Wissens H. subalpinus nicht haben. (Ich kenne die Art leider nicht aus eigener Anschauung). Jetzt nach einem Tag beim erneuten Betrachten der Bilder aber denke ich schon, dass es sich bei dem Fund lediglich um Xerula radicata handelt. Da stört mich allerdings der stark geriefte Hutrand. Wie seht ihr das? Kann das vielleicht noch was anderes sein?




    Danke schon mal für eure Einschätzungen.


    l.g.
    Stefan


    P.S. Gestern war aufgrund des trüben Wetters die Belichtungssituation im Wald schlecht; deswegen Studioaufnahmen.

    Hallo,


    sehr schön, die Chips notiere ich mir gleich mal. :cool: Danke für das spannende Rätsel Heidi und grüße bitte Wolfgang von mir, wenn du ihn das nächste Mal siehst.


    l.g.
    Stefan


    P.S. muffig ist auch eine gute Beschreibung für den Geruch von A. excelsa und Amaniten können einen ganz schön narren. Gerade Perlis oder Graue Wulstlinge.

    Hallo ihr 2,


    eine interessante Idee hier S. luridus ins Spiel zu bringen. Allerdings würde ich persönlich hier das ausschließen wollen. Ich habe seit vielen Jahren im Garten meiner Eltern "Filzröhrlinge/Rotfüße", die auch stark blauen, mit einem sehr ähnlichen Habitus wie bei obigem Fund.


    Ihr könnt das ja gern mal abgleichen. Hier


    l.g.
    Stefan


    Ok, wie du meinst. Wollte nur noch mal nachfragen. "Filzer" sind ja eh nicht so meine Stärke und auch verdammt kompliziert; erst recht, wenn typische Merkmale fehlen. (karottenrote Pünktchen an der Stielbasis z.B.)


    Nach was zu X. bubalinus: wenn ich Thomas Roedig zur Boletus-Tagung richtig verstanden habe (allerdings habe ich nur mit einem halben Ohr hingehört; hatte ja mit Risspilzen und Tinlingen genug zu tun. :giggle: ) ist das eizige sichere Trennmerkmal der Sporenquotient.


    l.g.
    Stefan


    Hallo,


    du würdest ein Blauen bei ferrugineus kategorisch ausschließen? Dann haben Toffel und ich 2014 was sehr komisches gefunden. Gelbes Basismycel, insgessamt sehr braun und blaute recht stark. Leider habe ich keine Fotos von dem; die hat aber Toffel.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    das mit dem spermatischen Geruch ist so eine Sache. Auch Pilze, die normalerweise nicht spermatisch riechen, können bei Gammel/"Verderb" durch Eiweißzersetzung spermatisch/fischig riechen. Ursache: Amine, die bei der Eiweißzersetzung freigesetzt werden.


    Meine beiden Vorschläge riechen entweder honigartig; ähnlich A. phalloides, bzw. nach Blattwanze, wie Lactarius quietus. Wenn dein Fund Thorben auch im frischen Zustand spermatisch riecht, sind meine Vorschläge natürlich hinfällig. ;)


    Zumindest hast du einen Risspilz ohne Pleurozystiden und mit dünnwandigen "Kaulozystiden". Wenn ich den Schlüssel von GPBW richtig im Kopf habe, wird erst bei den Glattsporern nach Anwesenheit von Pleuros gefragt dann erst nach der Stielbereifung. Zumindest habe ich unlängst mal wieder I. cookei gefunden und die mikroskop. Strukturen sahen deinem Fund sehr ähnlich. Es wird wohl auf eine meiner genannten Arten hinauslaufen, sofern Ditte keine weitere Art gefunden hat, die in die Gruppe gehört. :giggle:


    100%ig sicher bin ich mir allerdings auch nicht;ich habe leider gerade keine Literatur hier.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ich würde den Xerocomus ferrugineus nennen. Dein Fund hat (zumindest auf dem Foto siehts so aus) gelbes Basismycel. Toffel und ich hatten auch schon mal einen blauenden Fund von dem. Die Netzzeichnung des Stieles ist auch recht typisch.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    vielleicht iwas um I. cookei oder I quitiodor? (grobe Idee; ich hab gerade keine Literatur hier) Beide haben zumindest blasige Cheilos und keine Kaulos, wenn ich mein Gedächtnis nicht trügt. Noch einen Rat von mir. Lass in Zukunft die Finger son so was; das schafft nur Frust. ERst recht, wenn die Fruchtkörper schon voreschädigt sind. ;)


    l.g.
    Stefan