Beiträge von Climbingfreak


    Von Bestimmlingen bitte nicht immer die ganze Kollektion mitnehmen :haue: - und die mitgenommenen Exemplare immer ganz, also mit Stielbasis, das kann für eine Bestimmung entscheidend sein. Ich weiß, wie das ist, da nimmt man einen Pilz mit, stellt zu Hause fest, daß er ein richtiges Leckerchen ist und ist dann frustriert, daß man die anderen im Wald gelassen hat. Aber besser so als umgekehrt - meine Meinung.


    Gut, daß Du die restlichen Bilder eingestellt hat, ich denke das bestätigt den Schönfußröhrling (oder?).


    Definitniv. :thumbup:

    Hallo Peter,


    du sollst die Symptome ja nicht feststellen; lediglich von den Ärzten befragen. Wie Harald schon schrieb (und ich oben schon zu andeuten versuchte): anhand der Vergifungssymptome hat man schon mal wichtige Erkenntnisse über den Pilz. Ich erfrage die immer bei den Ärzten. Wir haben hier in der Nähe auch einen PSV-Referenten, der uns das auch sagte.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Helmut,


    sehr gut. :thumbup: Der Experte hat gesprochen. :cool: Danke für deine Antwort.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    leider ist das Foto stark überbelichtet, aber wenn ich raten müsste, würde ich die Caloboletus calopus - Schönfußröhrling nennen. Das ist aber nur eine Idee/Intuition. Das kann genauso gut auch was anderes sein.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Ralf,


    schöne Funde. Zuerst zu deinem hehaarten Becher. Humaria hemisphaerica schließt du aus? Passt doch makroskopisch super.


    Dann zu deinen Otideas. Nobi hat hier im Forum mal einen Link zu 2 neuen Arbeiten gesetzt, wo sie taxonomisch vollkommen überarbeitet wurden.
    Alte Schlüssel der Gattung kannst du laut den Aussagen unseres Landeskoordinators nicht mehr nehmen; zumindest nicht mehr, wenn du die richtig benamsen willst.


    Aber wem erzähle ich das alles. Das weißt du ja längst. :thumbup:


    l.g.
    Stefan

    Hallo Harald,


    es gibt Menschen, die sog. "Heilpilze" zur Gesunderhaltung nutzen. Das hat mit einer Heilung im Sinne des Arzneimittelrechts nix zu tun; ist aber so. Deswegen wird ja jetzt von Vitalpilzen gesprochen. :evil: *Klugscheißermodus aus*


    Ich hab auch eine Bekannte, die PSV ist und hat uns letzts Jahr zur Lausitztagung einen Vortrag zu diesem Thema gehalten. Natürlich war da auch viel Esoterik-Kram dabei, das gebe ich gerne zu, aber ich würde der Thematik nicht zu 100% ablehnend gegenüberstehen...


    l.g.
    Stefan

    Hallo Pablo,


    na ja, du kannst ja auch mal mit meinem Portrait hier vergleichen. ;) Ich will I. asterospora ja nicht zu 100%ausschließen, aber vielleicht zu 80%. Die Sporenform ist aus meiner bescheidenen Sicht schon ein KO-Kriteritum.


    Bin mal gespannt, was Ditte dazu sagt.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Pablo,


    äähm wie soll ich es sagen. Ich würde an deiner Stelle den mit einem sehr großem Stirnrunzeln als I. asterospora abheften. Für den Pilz sind mir die Sporen nicht "sternförmig" genug und auch die Zystiden sehen untypisch aus. Außerdem passt dein Fund auch makroskopisch nicht so gut. Mir ist der Stiel und der Hut zu hell...


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    fein, fein. Ich lese hier mal als interessierter Leser mit und freue mich auf weitere Antworten. :cool: Mehr sage ich nicht; ich will ja nicht spoilern. :evil:


    @Pablo: du solltest in dem Zusammenhang nicht von Fehler reden; das ist irgendwie unpassend. Aha-Effekt würde es eher treffen. Vielleicht hast du ja noch Muße dich in die Rissis einzuarbeiten. :thumbup:


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ich verstehe das nicht. Wenn ich einen Pilz wegen einer Vergiftung vorgelegt bekomem erkundige ich mich immer nach den VErgiftungssymptomen. Damit kannst du ggf. schon mal den Pilz einkreisen. Was mich wundert, dass du eine Anfrage aus Wien bearbeiten musst. So was sollte doch von einem Wiener Kollegen bearbeitet werden und nicht von dir im fernen Kärnten nur anhand von Fotos.


    Ich an deiner Stelle Peter würde so was zukünftig ablehnen; mach ich btw auch. Ich sage nur was, wenn ich auch die Fruchtkörper/Putzreste bekomme.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    anhand der Bilder vermag ich wenig zu sagen. Auf alle Fälle wäre eine Kostprobe aus meiner Sicht angebracht. Ich denke mal, dass die nicht viel schlimmer wird, als beim Brennenden Rübling. :giggle:


    Ansonsten habe ich mit den Ritterlingen aus der Sektion sehr wenig Erfahrung. Kannst du uns noch was zum Geruch sagen?


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    also erstmal bezweifel ich, dass ich mir ein Mauskostüm anziehe, denn da passe ich gar nicht rein. :giggle: Gut Scherz beiseite.


    Die Sache mit den Kulturen anlegen habe ich ja schon oben erklärt. DAs dient nur dazu einen artenreinen Pilz für die Sequenzierung zu haben. Mit Wachstumsversuchen auf welchem Substrat welcher Pilz wächst, bzw. wie das Mycel auf dme Substrat aussieht, hat das nix zu tun. Exsiccate sind sehr wohl für eine Sequenzierung geeignet; sie dürfen nur nicht zu heiß getrocknet werden. Das ist aber eine andere Geschichte.


    Kommen wir zu dem phyllogenetischen Bäumchen. Das wichtigste, was man dazu verstehen muss, dass es sich dabei nur um eine Art wahrscheinlichkeitsbasiertes Modell handelt. Es ist keinesfalls so, dass die Arten/Gruppen, die weiter vorne abgespalten werden, sich auch eher im Gensquenzverlauf voeinander abweichen. Dem ist defintiv nicht so.
    Die ermittelte Sequenz des Bestimmlings wird mit anderen Sequenzen anderer Arten verglichen. Die daraus ermittelten Unterschiede werden nach bestimmten, von Menschen nicht mehr manuell durchführbaren, Algorithmen berechnet.
    Der Baum sagt aus, wie nahe verwandt bestimmte Pilzarten sind. Zu jeder Abzweigung gehört noch ein Signifikanzniveau. Je höher das ist (im Idealfall 99%) desto statistisch wahrscheinlicher ist auch, dass die dort aufgespaltenen Gruppen, Arten auch wirklich "was eigenes" sind. Solche Bäume richtig zu lesen ist eine Kunst, die ich auch nur teilweise beherrsche. Was man sich aber in jedem Fall im Hinterkopf haben sollte, dass hinter solchen Bäumen statistische Rechenmodelle stehen.


    l.g.
    Stefan



    l.g.
    Stefan

    Genus: Cortinarius. Subgenus: Leprocybe. Species: Cortinarius (Leprocybe) bolaris.


    Hallo Juliane,


    wirklich sehr schöne Bilder. :thumbup:


    Hallo Pablo,


    Genus: Cortinarius. Subgenus: Telamonia. Untersektion: Anomali. Species: Cortinarius bolaris.


    So wird ein Schuh draus. C. bolaris ist schon seit einiger Zeit nicht mehr bei den Leprocyben, zumindest, laut der Funga Nordica.


    l.g.
    Stefan


    Cool. Danke. :thumbup:
    [hr]
    Hallo,


    der Mehltau ist ziemlich sicher Erysiphe mayorii, da Konidien einzeln und deren Größe passt auch; bisher nur ein Fund in Sachsen.


    l.g.
    Stefan


    Das wird mein Jahr der Sächsischen Top-10-Funde. Grund: Phytoparasiten sind einfach unterkartiert. :D :cool:


    Hallo,


    danke. :) Bäume kenne ich inzwischen; ich brauche was was über krautige Pflanzen und Süßgräser. Das Pilz-Buch von Rita Lüder kenne ich nicht wirklich. Ich habe da schon 1-2 mal drin geblättert; allerdings hat es mir nicht sonderlich gefallen.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Pablo,
    o je... sowas hatte ich befürchtet.
    Aber für A.arvensis gefällt mir der Geruch nicht - wenig Anis und viel "muffig" - meine Frau sagt : der stinkt.
    Gruß Norbert


    Hallo,


    zumindest nimmst du schon eine Anis-Kompnente wahr. Übrigens "stinken" alle Champis, wenn die "übern Jordan", bzw. kurz davor sind. Darauf würde ich nicht zu viel geben...


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr 3,


    vielen Dank für die Antworten. Ich denke auch, dass Mauerlattich passt. Auf alle Fälle merke ich gerade, dass ich von den Oligoporus/Postia-Arten kaum Ahnung habe. :shy:


    l.g.
    Stefan


    P.S. Könnt ihr mir ein gutes Pflanzenbestimmungsbuch empfehlen?

    Hallo,


    ich war gestern Klettern. Neben einigen Arten, fielen mir folgende Baumporlinge auf.


    Substrat wahrscheinlich Fichte; es war ein von Moos überwachsener Stumpf.


    Geruch: Fompini-Geruch sehr ähnlich


    Ich wäre da auch bei Fompini in jung; es passt vieles; allerdings kenne ich die nicht so flach und dünn; sondern wulstiger.
    Trama auf Druch rötend; Guttationstropfen vorhanden


    fompini1.jpg


    Dann mal wieder eine unbekannte Pflanze. Anfragegrund wieder mal ein Mehltaupilz. Ich brauch dringend mal ein Pflanzenbestimmungsbuch für krautige Pflanzen. Leider sind meine Kenntnisse von botanischen Fachbegriffen sehr beschränkt. Das ist auf alle Fälle was sehr häufiges hier. Eine Bestimmung sollte kein Problem darstellen. Die Gattung reicht völlig; zumindest erstmal. ;)






    Zum Abschluss noch ein Foto von einem Fund, der mich sehr gefreut hat. Ist zwar recht häufig, aber trotzdem erst mein zweiter.


    Die stinkende Lederkoralle Thelephora palmata



    schon mal vielen Dank


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ich dachte, dass ich euch noch meine Täublingsfunde (auch die überalterten) an dem Tag schuldig bin. Es waren dann doch mehr als angenommen. ;)


    Russula cyanoxantha - Frauentäubling bei Buche
    Russula integra - Brauner Ledertäubling bei Kiefer (sah auf dem ersten Blick Russula vesca täuschend ähnlich; allerdings mit dem stark gelben Sporenpulver und den stacheligen Sporen; Stacheln bis 2 µm) war der dann doch sicher zu bestimmen.
    Russula ionochlora - Papageientäubling bei Buche
    Russula mairei - Buchen-Speitäubling
    Russula odorata - Duftender Täubling bei Buche oder Eiche; war ein Perserfund; leicht erkennbar am fruchtigen Geruch
    Russula parazurea - Blaugrüner Reiftäubling bei Buche
    Russula solaris - Sonnentäubling bei Buche
    Russula vesca - Speisetäubling bei Buche
    Russula violeipes - Violettstieliger Pfirsichtäubling bei Buche
    Russula virescens - Grünfelderter Täubling bei Buche


    Beim Rotfußröhrling habe ich mich für X. cisalpinus entschieden. Den hatte ich in dem Gebiet schon mal. ;)


    Der Mehltau an der Knoblauchranke ist Erysiphe cruciferarum. Es war sehr einfach den zu bestimmen, denn im Klenke/Scholler ist das der einzige Mehltau, der an der Pflanze vorkommt. :cool: ;)


    l.g.
    Stefan