Beiträge von Climbingfreak

    Hi,


    zuerst mal wollte ich sagen, dass ich sehr begeistert bin, dass ich schon von vielen von euch richtige Lösungen erhalten habe. :thumbup: Dann wollte ich aber die anderen schon darauf vorbereiten, dass ich auch eine Menge falscher Lösungen bekommen habe. Was mich auch freut, dass einige aufgrund des Jokers auf die richtige Art gekommen sind.



    Mit dem Rätsel wollte ich mal sehen, wie weit ich hier gehen kann, auch wenn ich gerade wirklich einen absoluten Oberhammer rausgeholt habe. Auf die Auflösung könnt ihr gespannt sein, denn der Pilz ist wirklich was ganz besonderes. Und ich hab ihn schon drei mal gefunden, was mir langsam unheimlich wird. :D
    Ich scheine da wohl so eine Art Abo auf die Art zu haben. :cool: Ich würde morgen dann auflösen (u.a. um euhc mit dem Rätsel nicht weiter zu quälen), es sei denn, ihr braucht noch etwas Zeit.


    l.g.
    Stefan

    Hi Rudi,


    ich hab da eine Idee, was das sein kann. So was kann auch mal eine teleomorphe Form eines Aspergillus oder Penicilliums sein. Allerdings solltest du dafür auch entsprechende Cleistothecien(hüllen) gesehen haben.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    ich muss Nobi beipflichten, du stellst sehr interessante Anfragen. :thumbup: Mit der Gattung habe ich mich bisher aber leider nur marginal beschäftigt; bzw. hatte ich die Becher leider noch nicht gefunden; nur die Sklerotien (an Raps z.B.;)).


    Ich denke mal, dass da ohne eine mikroskopische Untersuchung keine Bestimmung möglich ist. Ich bezweifle, dass es sich aber um deinen Fund um S. sclerotium handelt, denn ich denke mal, dass der nur höhere Pflanzen besiedeln kann und keine Moose. Allerdings ist das eher eine Einschätzung aufgrund eines Bauchgefühls. ;)


    Ich würde mich sehr freuen, wenn du auch weiterhin phytopathogene Arten einstellst. Leider kann ich meist nur zu Rostpilzen, Brandpilzen und zu Mehltauen was konkretes sagen. :shy:


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    das wäre dann folgender Thread.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Karl,


    sehr schöne Funde und, wie immer toll bebildert. :thumbup: :sun: Ich traue mich gar nicht zu fragen :shy:, hast du die Jurana mikroskopiert oder aber kennst du die noch von deinen letzten Besuchen in Luxemburg.


    l.g.
    Stefan


    Ja, die sollen mehr stinken; außerdem weiß ich, dass in Fleischfresserdung auch noch einige sehr unschöne Mikroben drin sein können (du weißt ja, was ich mal studiert habe;)). Deswegen habe ich für mich beschlossen, nur Pflanzenfresser-Dung mitzunehmen.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    also erstmal die kleinen Fädchen mit dem gelben Köpfchen drauf, sind denke ich Zygomyceten (ich denke da an eine Pilobolus-Art; Mucor wäre da auch noch möglich. Die kleinen weißen Becherchen sind wohl eine Ascobolus-, oder Saccobolus-Art.


    Die Chance auf kleine Tintlinge oder so was hast du, allerdings zerfließen die aus eigener Erfahrung sehr schnell. Da mal ein gescheites Foto zu machen, dazu musst du quasi stündlich deine Köttel checken. ;) Was ich aber auch sagen kann, wenn die einmal da sind, dann kommen die eine lange Zeit.


    Piwo hatte recht, wenn er sagt, dass bei Pferdeäpfeln und (Kuhfladen) die Chance auf Tintlinge recht hoch. Bei so kleinen Kötteln hatte ich die noch nie. Auf Pferdedung kommt bei mir meist Parasola misera und das massig.


    Deine Köttel sehen mir übrigens eher nach Hase aus. ;)


    Sorry Ralf und Nobi, dass ich euch bei der Anfrage nicht den Vortritt gelassen habe...


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    ich bin ganz froh, dass bei einigen von euch die Joker geholfen haben. Ich bekomme verstärkt richtige Antworten. Wie hättet ihr es denn gern? Samstag Auflösung oder braucht ihr noch etwas Zeit? Die nächsten Rätsel werden aber definitiv einfacher. :thumbup:


    l.g.
    Stefan


    Geht mal von max. 5-6 cm Hutdurchmesser aus.

    Hi Jan-Arne,


    du kannst mir gern einen Tipp außerhalb der Wertung schicken. :) Ich sehe aber schon, dass die meisten von euch echt bei dem totale Probleme haben. Sorry dafür. Die nächsten Pilze werden aber bedeutend einfacher.


    l.g.
    Stefan


    :evil: Ihr solltet lieber versuchen die Schnittmenge beider Videos zu bestimmen und euch nicht von zu viel "drumherum" ablenken lassen. Mal sehen, wenn ihr lieb wart, dann kommt vielleicht noch ein Hinweis. Ich hoffe, dass euch das dann weiterhilft. Ich hab da noch mal einen Klassiker bei Youtube gefunden; leider keinen musikalischen, aber das macht ja nix. :evil: :saint:


    Hi,


    trotz meines kleinen Schwerzes, hatte ich gehofft, dass ich euch damit ein kleines Stück in die richtige Richtung zu stubsen, denn, wenn ihr die Schnittmenge der behandelten Pilzgattungen aller Werke nehmt, könnt ihr schon eine Menge ausschließen. Kleines Beispiel:


    Im Gröger und in der Funga Nordica sind keine Porlinge und Rindenpilze drin; ergo kann der Rätselpilz auch nicht in die Gruppe gehören. Der Russalessband vom Ludwig ist noch nicht erschienen, also kann der Rätselpilz auch kein Täubling oder Milchling sein. Der Rest liegt nun an euch. Und, da gestern wieder passiert: ich gebe hier keine Zaunpfähle zum Rätselpilz ab; dafür setze ich schon die Joker.


    Ansonsten kann ich sagen, dass ich schon richtige Lösung(en) erhalten habe; sage aber nicht wieviele und wer. :evil:


    @all: Hilft es euch zu entscheiden, wenn ich den Joker heute Abend poste?


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    um euch eine kleine Hilfestellung zu geben. Der Pilz ist in vielen Werken enthalten: Gröger, Funga Nordica, Ludwig, GPBW... :evil:


    l.g.
    Stefan


    P.S. Denkt bitte auch daran, dass ich den Pilz außerhalb von Sachsen gefunden haben könnte, bzw. dass noch nicht alle sächsischen Funde in Pilze Deutschlands eingearbeitet sind. Zu prüfen, ob eure bevorzugte Art in Sachsen gefunden wurde, ist eine schlaue Idee, muss aber nix heißen. Zum Pilz kann ich sagen, dass ich ihn schon 3 mal gefunden habe. Bei Bedarf kann ich euch gern noch mehr für euch bedeutungslose Infos geben, z.B. dass ich zu dem eine besondere Beziehung habe. :evil: :saint: :giggle:

    Hallo Ralf,


    ich bin ein Pilzkartierer in Sachsen. Administrativ habe ich aber damit nix zu schaffen. Da ich für die Sächsische Pilzkarteriung ein Access-basiertes Kartierungsprogramm (Mykis) verwende, muss ich eher wissen, wie die jeweilige Art in dem Programm heißt. ;) Bei einigen Pilzen sind da immer noch die alten Namen hinterlegt. Natürlich muss ich ggf. dann auch im Programm recherchieren, wenn eine Art dort umbenannt wurde. Der IF ist da in manchen Fällen wenig hilfreich.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    sagen wir mal so. Das Rätsel ist nicht grundlos schwer. :evil: Mal sehen, wie sich die Sache entwickelt; vielleicht kann ich später noch 1-2 Tipps geben. Jetzt aber halte ich mich noch zurück. Übrigens. Wann soll ich den Joker posten? Donnerstag? Freitag?


    l.g.
    Stefan
    [hr]
    Die Punktetabelle ist eingefügt.


    Hallo Stefan,


    diese Kleinpilze interessieren mich auch total. Wie hast du anhand der Bilder Diatrypella favacea idendifiziert? Das könnte doch auch irgend etwas anderes sein, oder?


    LG Charlotte


    Hi,


    na ja. Diese rel. großen schwarzen geschlitzten Fruchtkörper an Birke sind sehr markant und eindeutig (auf dem dicken, langen Birkenast/-stamm ganz links.



    Hallo zusammen,
    für mich spricht erstmal nix gegen Diatrype stigma. Die wächst gerne auch an Birke und ist zumeist deutlich schwarz.
    Hier scheint es sich auch generell um einen alten, abgestorbenen FK zu handeln, von daher kann ich die von Stefan vorgeschlagene Diatrype undulata nicht ausschließen.


    Ohne Mikrodaten und Detailaufnahmen des Fruchtkörper kann das auch was anderes sein, das ist wahr. Sicher bin ich mir da nicht; zumal das fragliche Stück auf Bild 3 im Schatten ist.
    Zumindest habe ich die Erfahrung gemacht, dass es sich bei meinen bisher gefundenen Diatrypen an Birke immer um D. undulata handelte.


    l.g.
    Stefan


    :D Recht so. In der Ruhe liegt die Kraft. Ich bin mal gespannt, was die anderen sagen.

    Hi,


    so problematisch sehe ich die wechselnden Namen nicht. Wofür gibts denn Mykis, bzw. Pilze Deutschlands? Dort werden die Namen ggf. von guten Leuten angepasst/gepflegt, wenn es denn richtig erscheint. Das mag zwar etwas blauäugig erscheinen, aber wenn im Mykis eine umstrittene Art nicht gelistet ist, brauche ich die auch nicht zu kartieren. Ich sehe das an dieser Stelle pragmatisch. Ralf du kannst deine Listen gerne so unverändert weiterführen, denn so lange man dem vergebenen Namen auch genau eine konkrete Art zuordnen kann, ist das alles unproblematisch. Was anderes wäre es, wenn eine aRt plötzlich in mehrere aufgespaltet wird, wie es bei den Safranschirmlingen oder bei den Filzröhrlingen passiert ist.


    Die Angst mit den Kartierungsfunden mit ensprechender Sequenz finde ich schon etwas übertrieben. Bei den vielen Funden, die gemacht werden, reicht doch nie und nimmer die Analysekapazität der Labors aus (auch im Hinblick auf weitere zu sequenzierende Lebewesen, Viren und Bakterien).


    Spätestens bei dem 300 Nachweis einer Standardart (Marone, Steinpilz, Stinkmorchel, Diatrypella favacea;)) sehen es hoffentlich die Verantwortlichen ein, dass das nur ein nutzloses Datensammeln wäre. Wenn sich die Sequenzen nur in 1-2 Basen von jedem Fund unterscheidet, was hätte man denn davon das auch noch zu speichern. Die gleiche Sequenz immer und immer wieder zu speichern ist sinnlos. Wo wir schon wieder beim Datenmüll wären. ;)


    Das Problem mit den schlecht dokumentierten Sequenzen bzw. Sequenzen fehlerhaft bestimmter Funde ist allerdings ein großes. Ich habe da die Erfahrung schon an 2-3 Stellen machen dürfen. Was bei wiss. Publikationen super funktioniert; da werden die Daten/Publikationen nochmal gegengelesen, ist bei den Gendatenbanken nicht der Fall. Leider erkennt man bei der Rechereche in den Gendatenbanken die Güte der Datensätze nicht an. Die einzige Chance, die man da hat, sind die Namen der Arbeitsgruppe. Marco hat bei der Recherche immer wieder Sätze gesagt wie: "Ach die Sequenz stammt von XY und YX, da muss man aufpassen. Die haben öfters mal ne Fehlbestimmung". Demzufolge wird es auch bei den Datensätzen Qualitäten geben, je nachdem, wer die Datensätze produziert hat. Wenn man das so betrachtet, "regelt" der Markt das von ganz alleine. ;)


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    ich möchte das ungern allein entscheiden. Ich würde vorschlagen, dass die ersten 3 richtigen Lösungstipps einen Zusatzpunkt bekommen sollten. Das ist ein bisschen "fairer" den anderen gegenüber. Was meint ihr dazu. Mehrheit entscheidet.


    Ansonsten habt ihr schon sehr kluge Gedanken/Möglichkeiten zu dem Pilz geäußert. Ich erläutere gern alles; allerdings erst zur Auflösung. :) Ansonsten kann ich nur zu dem Rätsel sagen, dass das wirklich schwer ist und dass ich euch damit mal testen möchte, wie schwer/anspruchsvoll ich zukünftige Rätsel gestalten kann, wobei die ersten 7 Rätsel schon stehen. :cool:


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    es gibt eine Diatrype an Birke; Diatrype undulata. Das ist eine schwarze, leicht warzige 1-2 mm starke Kruste. Ob du die gefunden hast, vermag ich anhand der Bilder allerdings nicht zu sagen. Auf Bild 3; die schwarze Kruste im Schatten auf dem dünneren Birkenast/-stamm könnte eine sein.


    Auf dem dickeren Birkenstück; die kleinen schwarzen Pusteln sind übrigens Diatrypella favacea. ;)


    l.g.
    Stefan