Beiträge von Climbingfreak

    Hi Nando,


    sag mal willst du uns veralbern? Die Bilder stammen bestimmt vom letzten Jahr oder? :evil: :saint: :giggle:


    Ok, kleiner Scherz. Hier im Dresdner Raum müssen wir bestimmt noch 2 Wochen warten, bis die kommen. Hier zeigen sich gerade zaghaft die ersten Schneeglöckchen.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Willy,


    hier in Dresden sind gerade die ersten Schneeglöckchen am kommen und sonst blüht hier noch nix. Ich hoffe bald auf die ersten Krokusse. Zum Thema "Westpolen": Ingo ist ein kleiner Scherzbold. Er hat auch unlängst Pablos Heimat (Mannheimer Raum) als Norditalien bezeichnet. :D Oh das war auch in den Thread. :)


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    interessante Thematik. Das ist aber auch wirklich ein Hauptkritikpunkt, den ich schon 2013 mit Toffel mal diskutierte. Damals hatte ich von Pilzen noch bei weitem nicht so viel Ahnung, dafür aber von der Genetik/Gentechnik. Bis jetzt läuft da sehr viel über die ITS-Sequenz. Das mag vielleicht bei vielen Lamellenpilzgattungen Sinn machen; aber nicht immer und überall. Die ganzen ersten Hebelomen-Untersuchungen für das neue Fungi Europaei Hebeloma-Werk waren ziemlich ernüchternd, weil alle die gleiche ITS-Sequenz hatten. Es musste erstmal eine Sequenz gefunden werden, mit welcher sich auch die Arten trennen liesen. Wenn eine Pholiota-Art und eine Tricholoma-Art sehr ähnliche ITS-Sequenzen haben, ist es einmal mehr umso wichtiger, dass dort zu dem sequenzierten Fund auch die makro- und mikroskopischen Merkmale erfasst und irgendwo zu dem Fund auch öffentlich hinterlegt werden. Zudem kann man dann auch nicht ohne weiteres auf Verwandtschaftsverhältnisse schließen.


    Was man zu dem Thema auch noch wissen muss. Wir reden hier von Sequenzen einzelner DNA-Abschnitte. Nicht vom Gesamtgenom.
    Es ist, wie Dieter schon sagte. Wir wissen zu wenig; aber das wenige Wissen wenden wir auch ohne zu viel zu hinterfragen auch an.


    Übrigens hatte Heinrich Dörfelt mal einen interessanten Vortrag zu dem Thema. Er meinte nur ganz plakativ: "Es gibt keine Arten". :D Er hat auch in gewisser Weise damit recht. Der Mensch hat den Drang alles in Schubladen zu stecken; nur die Natur lässt sich nicht immer in Schubladen stecken.


    l.g.
    Stefan

    Hi Christian,


    sehr schöne Funde und endlich mal wieder ein paar operculate Becher, die nicht zur Gattung Sarcocypha gehören. :sun: Die sind mir wesentlich lieber als die inoperculaten. :D
    Darf ich fragen, wer die Funde mikroskopiert hat?


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    schöner Bericht Beli. :thumbup:


    Noch mal ein paar kurze Fragen in die Runde. Ich kenne ja leider "nur" die Standard-Boleten. :shy: Darf denn Boletus appendiculatus überhaupt blauen? Ich meine mich zu erinnnern, dass die Art nicht blaut.


    Beim fraglichen Kandidaten im Startbeitrag habe ich zuerst auch an Caloboletus radicans gedacht (u.a. auch aufgrund des starken Blauens auf Druck). Auch noch mal ne Frage dazu. Darf der in der Stielbasis auch eine rote Zone in der Trama haben?


    l.g.
    Stefan

    Hallo Joe,


    schöne Anfrage und bestimmt interessante Funde. :thumbup: ich wage aber mal zu behaupten, ohne mich wirklich bei den Rindenpilzen/resupinaten Porlingen auszukennen, dass deine Funde ohne Mikro nicht bestimmbar sind. Selbst Leute wie Tomentella-Frank können nur wenige Corti-Funde makroskopisch sicher ohne mikroskopische Untersuchung sicher bestimmen.


    l.g.
    Stefan


    Edit: Pablo war mal wieder schneller, sonst hätte ich mir die ausführliche Erklärung gespart. :D

    Hallo Heide,


    der Tipp ist angekommen und wird noch gewertet. Ich würde dann morgen Abend auflösen, wenn das allen recht ist; allerdings kann ich die Punktetabelle erst Sonntag oder Montag nachreichen. Ich hab am WE einiges um die Ohren.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    zu dem Thema Judasohren einweichen hab ich vor Jahren auch mal einen nicht ganz ernst gemeinten Beitrag geschrieben. :evil:


    Ansonsten kann ich noch zum Thema beitragen, dass ich Judasohren für sehr dankbare, leicht zu erkennende und quasi unverwechselbare Kartierungsobjekte halte. Gegessen habe ich die noch nie (außer denjenigen, die ich in Asia-Restaurants bekommen hab). ;)


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    danke für die Aufklärung der Phäle. Ich wusste gar nicht, dass es Fichtenhecken gibt und für die Trill-Werbung bin ich nicht nur zu jung, sondern auch im falschen Staat aufgewachsen, wenn ihr versteht, was ich meine. ;)


    l.g.
    Stefan


    P.S. Affäre ist nicht. :nana:


    Das heißt, dass wir keinen Kreisel brauchen, aber dafür abstutzen müssen. :evil:

    Ähhm sorry Leute,


    lasst mal den Kreisel; belassen wirs beim stutzen. :shy: Ich habs mit deutschen Pilznamen nicht so. :shy: :shy:


    Womöglich aufgrund des falschen Jokers abgegebene falsche Lösungen werden natürlich nicht gewertet.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    Realität und Fundhäufigkeit liegt manchmal ganz schön weit aueinander. ;) Wer kommt schon auf die Idee sich abgestorbene Buchsbaumästchen anzusehen?


    Es gibt genug Pilze, die vollkommen unterkartiert sind. Beispielsweise fallen mir Cladosporium phlei und diverse Mastigosporium-Arten ein; von den typischen Blattfleckenerergern auf diversen Getreidearten ganz zu schweigen. Das guckt sich keiner an.


    l.g.
    Stefan

    Hi Maria,


    sehr schön. Ich freue mich sehr, dass du deine Reihe fortführst und bin auf die folgenden Beiträge sehr gespannt. :thumbup: :sun: Ich kann auch allen Interessierten raten beim Schabockskraut auch mal nach Blättern mit Rostpilzsori zu suchen. Die sehen mikroskopisch ganz knuffig aus.


    Sorry, falls ich mit dem Beitrag, deinen schönen Thread zerschieße.


    Eine Fachfrage habe ich aber dennoch. Im Biounterricht wurde uns damals auch gesagt, dass das Schabockskraut viel Vitamin C enthält. Es wurde uns aber auch gesagt, dass man die Blätter nicht mehr nehmen sollte, sobald die Pflanze anfängt mit blühen, weil sich dann Giftstoffe bilden sollen. Kannst du dazu was sagen? Stimmt das?


    l.g. und danke schonmal


    Stefan

    3. Dass die ersten und die letzten Basen von der Sequenz nicht verwendet werden, hat nix mit dem Signal-Rauschverhältnis an sich zu tun. Das liegt in der Methode der "Chromatograpie" (ich bin mir nicht sicher, ob das nicht doch eine Kapillarelektrophorese ist) mit ihren Nachteilen begründet, nämlich dass die kleinen DNA-Fragmente in der Säule nicht entsprechend zurückgehalten werden und die großen Fragmente zu lange, als dass eine gescheite Auftrennung erfolgen kann.


    Aha... das erklärt etwas was ich bislang nirgendss nachlesen konnte zum Teil.
    Stefan, hast Du da Lesestoff dazu? Kann ruhig sehr kompliziert sein.


    Hi,


    zu den anderen Fragestellungen mache ich mich gerne auch nochmal schlau. Zu der obigen, kann ich dir DAS Grundlagenwerk schlechthin empfehlen. Eigentlich brauchst du "nur" den Chromatographieteil daraus.


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    genau so siehts aus. Die Sporen von A. sacchariferus sind unter 20 µm; während die von A. albidus deutlich größer als 20 µm sind.


    l.g.
    Stefan