Beiträge von Climbingfreak

    Hallo Markus,


    auch von mir nachträglich alles Gute. Ich habe gestern an dich gedacht; allerdings kam ich dann so spät nach Hause, dass ich dich nicht mehr anrufen wollte.


    Ich wünsche dir viel Gesundheit, tolle Pilzfunde und schöne Stunden im Kreise deiner Lieben. Ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen.


    Anbei noch ein blumiger Pilzgruß. ;)



    l.g.
    Stefan

    Hi ihr lieben,


    die Punktetabelle ist aktualisiert. Schaut bitte nochmal nach, ob alles so passt. Das Excel-Tool von Hans ist klasse, hat aber einen Fehler. Die Kandidaten mit 0 Punkten in der Runde werden nicht mit in die automatische Tabelle übernommen. So kann es sein, dass ich jemanden von euch übersehen habe.


    l.g.
    Stefan


    Hat mir bisher sehr viel Spaß gemacht mit euch und schickt bitte die Lösungsvorschläge nun an Pablo. :thumbup:

    Hi,


    das ist aber mal wieder ein Träumchen :sun::thumbup: und die sind makroskopisch sicher anzusprechen? Danke fürs Zeigen.


    Es gibt aber noch ein paar andere Pilze, welche so ein schönes Orange können. Auriporia aurulenta oder die resupinaten orangenen Hapalopilusse z.B. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    wieso schließt du bei den ersten Trametes versicolor aus? Das wäre meine erste Vermutung. Eine 2. Möglichkeit wäre noch Trametes ochracea.



    Schade ich hätte gerne mal ein Schnittbild und die Hutoberflächenstruktur der Fruchtkörper in Nahaufnahme gesehen.


    Zu deinem 2. fällt mir auch nix besseres ein.


    Dein 3. ist Pluteus cervinus s.l.



    l.g.
    Stefan

    Hi ihr lieben,


    vielen Dank für die Antworten.


    Maria und Tuppie: danke für eure Ergänzungen. Die Sache mit dem Wildpflanzen mache ich eigentlich nur, um die phytopathogenen Pilze bestimmen zu können. Aber ich merke auch, dass es nicht schadet sich auch über (essbare) Wildkräuter zu informieren und sei es nur, weil die so hübsch blühen (und daran so hüsche Rostpilze vorkommen). :evil:


    @Pablo: Danke für deine Einschätzung. Ich bin gespannt.


    l.g.
    Stefan


    Kannst sie auch gerne "Vielgestaltige Holzkeule" nennen. Ich bin da bei so was tipp- und sprechfaul. Was halt einfacher/schneller zu schreiben und/oder auszusprechen ist, wird genommen. Ich bin da flexibel. :evil:

    Hallo Bernd,


    schön, dass du hergefunden hast. Deine Erstanfrage finde ich toll und sie ist ja schon gut von kompetenter Seite beantwortet worden.


    Ich für meinen Teil bin eher Freund von einfach zu bestimmenden Standard-Pyrenos (getreu nach dem Kartierungsmotto: "So viele Arten wie möglich mit so wenig Aufwand wie nötig bestimmen" ;) und Pyrenos auf Dung, dann darfs auch gerne aufwendiger werden. :giggle: Ansonsten bin ich eher Freund von diversen Großpilzgattungen.


    Herzlich willkommen und ich bin froh, hier noch einen Pyrenp-Verrückten mehr in unseren Reihen begrüßen zu können. :thumbup: Falls es mir doch mal wieder nach einem Pyreno ist, dann freue ich mich immer über Mitstreiter hier. :sun:


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    so wie ich das sehe, würde ich Xylaria polymorpha nicht zu 100% ausschließen wollen...
    Die Trennung beider Arten kann manchmal ganz schön kompliziert werden. Eine der beiden Arten ist das aber mit Sicherheit. :thumbup:


    Auf alle Fälle ein schöner Fund. Es freut mich sehr, dass du dich jetzt auch für Pyrenos interessierst Maria. :sun:


    l.g.
    Stefan

    Hi Karl,


    danke für die schönen Bilder die Spitzmorcheln hätte ich gerne mal in freier Natur gesehen.


    Zu der Taphrina: Ich habe letztes Jahr auf dem Nordtreffen eine gefunden. Leider waren im Klenke/Scholler so viele Taphrina-Arten an Betula aufgelistet, dass ich mir den Versuch einer Bestimmung erspart habe. Leider waren auch keine Blätter mehr dran, so dass ich diese auch nicht absichern konnte. Schade eigentlich.


    Zumindest weiß ich nun, durch die Antwort von Prof. Butin, dass ich die als getrost als Taphrina betulina aufnehmen kann.


    l.g.
    Stefan


    Hallo erstmal ihr beiden,


    wieder mal sehr beeindruckende Bilder. Gerade die vom Feuersalamander sind atemberaubend schön.


    Und um Marias Frage zu beantworten. Ja, definitiv. Schon allein, wenn die die Vegetation von Dresden und dem Elbsandsteingebirge im Frühling und Herbst vergleiche, dann liegen da gefühlt schon eine Woche in der Vegetation auseinander. In Dresden fangen gerade die Buschwindröschen und das Schabockskraut erst mit blühen an.


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    der Frühling hält auch in Sachsen Einzug und die Natur erwacht auch hier. Am Samstag hatte mein Kletterclub Jahreshauptversammlung. Vorher aber haben sich einige von uns noch zu einer kleinen Rundwanderung durch den Frühling getroffen. Es ging um und durch Freital, einem kleinen Nachbarstädtchen von Dresden. Von den teilweise traumhaften (Natur)Impressionen möchte ich gerne berichten.


    Es ging schon gut los. Eine Magnolie war schon in den Startlöchern,



    vorbei an wunderschönen Krokussen (auf Rindenmulch). Können wir gleich ne neue Art daraus machen; den Gelbblühenden Rindenmulchkrokus. :evil: :giggle:



    die ersten Kirschblüten trauten sich auch schon zaghaft raus; man beachte die von mir fein säuberlich platzierte Deko-Spinne. :giggle:



    Über diesen Fund habe ich mich sehr gefreut, der Hohle Lerchensporn Corydalis cava. Der riecht übrigens nach Clitocybe connata/Lyophyllum connatum. Wenn ihr also das nächste Mal den Weißen Rasling findet und daran riecht, dann wisst ihr auch, wie der Lerchensporn riechen muss. ;)



    Die Hasel Corylus avellana zeigte bereits ihre ersten Blättchen.



    Auch die ersten Duftveilchen (Viola odorata) zeigten sich.



    1. Ziel der Tour war das sog. Jochhöh-Schlösschen, ein altes Winzerschloss mit Weinberg, das erst mit der "Reblauskatastrophe" seine Bedeutung verlor.



    Auf dem Weg dahin gabs auch schon die ersten Pilze.


    Diatrype bullata



    Biscogniauxia nummularia über diesen Fund habe ich mich sehr gefreut, denn ich hatte die schon lange nicht mehr gesehen...



    Diatrype decorticata, wenn man so will "Diatrype stigma an Buche", denn die eigentliche D. stigma soll nicht an Buche vorkommen; der Fund ist auch mikroskopisch so bestätigt.



    Flammulina velutipes s.l. nach neuesten Erkenntnissen wohl nicht über die Sporen von F. elastica zu trennen. Mikroskopiert habe ich die trotzdem. Die Sporenlänge war unter 10 µm und damit wäre es nach altem Schlüssel F. velutipes s. st.



    Kurz nach dem Jochhöh-Schlösschen fiel mir eine interessante Pflanze auf, die bei Verletung gelb milchte. Unsere sehr kompetente Wanderleiterin hat diese als Schöllkraut (Chelidonium majus) bestimmen können; war für mich das erste Mal, dass mir die Pflanze auffiel.



    Die Rote Taubnessel (Lamium purpureum) darf natürlich auch nicht fehlen. Leider ist das Bild etwas verwackelt.



    Pilze auf dem Weg gabs natürlich weiterhin. An einer Stelle erfolgte ein großer Lauschangriff. Pilze hören eben alles. :evil:



    Die obligatorische Peniophora quercina (Eichenzystidenrindenpilz) darf natürlich auch nicht fehlen. ;)



    Die ungeweihförmige Geweihförmige Holzkeule Xylaria hypoxylon, da teleomorphe Form. Sieht man auch nicht alle Tage. ;)



    Ein Schichtpilz an Buche. Denke hierbei an den Rußbraunen Schichtpilz Lophoria spadicea, bin mir allerdings unsicher. Bekommt Pablo, dann wissen wirs genau. :thumbup:



    Am gleichen Buchenast war dann das. Bekommt auch Pablo. Ich halte mich von solch dubiosem Corti-Zeug fern und bleibe in meiner "Dunkelsporer- und Ritterlingskomfortzone". Da weiß ich, woran ich bin. :D



    Die obligatorischen Schmetterlinge gabs auch. Immer wieder fotogen.



    Bald danach kamen wir zu unserem 2. Etappenziel, dem Burgwartsberg. Der Ort hat eine große historische Bedeutung, denn dort hat ein Adliger im 12. Jahrhundert ein Castell erbaut; allerdings ohne Baugenehmigung. :evil: Er musste das aufgrund eines päpstlichen Dekretes wieder abreisen lassen. In diesem Dokument ist Dresden zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Habe leider dort keine Fotos gemacht, aber wir hatten immer wieder durch die laubfreien Bäume ganz nette Aussichten auf das Tal.



    Wir kamen danach zu einem schnuckligen Kiefernwäldchen; leider ohne Frühjahrslorcheln. X( Lediglich eine paar Milde Kiefernzapfenrüblinge Strobilurus stephanocystis konnte ich finden.


    Nach kurzem Abstieg machten wir auf einer großen Wiesenfläche Pause; direkt neben einem Tümpel mit tollen, alten, ausgehöhlten Weidenstämmen.





    Von Weitem sah ich schon die vielen Feuerschwämme Phellinus igniarius an den Stämmen thronen. :sun:



    Bei solch einem Habitat höre ich auch immer Anistrameten Trametes suaveolens rufen. Musste ganz schön suchen, bis ich die endlich hatte.



    Weidentintlinge Coprinellus truncorum suchte ich mal wieder vergeblich. X( Ebenso schrecklich war, dass ich einige Bestände und Anemonen nach dem anemonenbecherling abgesucht hatte; ebenso die großen Scharbockskrautbestände. Kein Rost und keinen Falschen Mehltau daran gefunden. :cursing: X( Warum müssen die Pflanzen alle dieses Jahr so schrecklich gesund sein. :haue:



    Nach einem kurzen Fußmarsch an der Wiederitz entlang haben wir folgendes sehen können: ein Abfluss aus einem Bergwerksschacht mit rostrotem Wasser. 8| Schon ein paar mal gesehen so was, aber immer wieder beeindruckend.



    Weiter gings vorbei am Wohnhaus von Wilhelmine Reichard, der ersten deutschen Ballonfahrerin...



    ... zum Schloss Burgk, wo wir uns im dortigen Schlosscafe ´zünftig stärkten.


    schlossburgk.jpg


    Am Sonntag hatte ich die Nase von Cortis, Porlingen und Pyrenos voll und habe gezielt ein paar mir bekannte Frühjahrslorchel-Standorte aufgesucht. Es nervt einfach keine Frühjarsascos zu finden. Ich bin nach laanger Suche endlich fündig geworden. Mir wurde auf einem Mal schlagartig klar, warum ich die über viele Jahre trotz intensiver Suche nicht fand. Die sind echt ein Meister der Tarnung, insbesondere, wenn die klein sind. Da übersieht man die leicht. Seit letztem Jahr aber habe ich das Lorchelauge. :cool:




    Verabschieden möchte ich mich mit ein paar kleinen Mini-Sonnen.



    Über Hinweise wegen möglicher Bestimmungsfehler (insbesondere der Pflanzen) wäre ich sehr dankbar.


    Ich hoffe meine Frühlingstour hat euch (trotz fast fehlender Frühlingspilze) gefallen.


    l.g.
    Stefan


    ...Was noch ein Grund mehr wäre, eine Reise zum Nordtreffen zu planen. :)


    ...you bet! :evil:


    Hi,


    dann bin ich schon mal gespannt, wann, wo und wie das stattfindet. Wenns passt, und ich darf, komme ich gerne wieder. :saint: Hoffe sehr, dass das WE nicht mit einem meiner TagungsWE kollidiert. ;) Euch einen schönen Urlaub.


    Hallo liebe Rasselbande,


    kommen wir mal zur Auflösung. Dank Hans 2. Zaunpfahl wars für die meisten von euch kein Problem mehr.


    Es ist natürlich die Zungenkernkeule Elaphocordyceps ophioglossoides, einem Schlauchpilz, der auf Hirschtrüffeln (Elaphomyces sp.) parasitiert. Das markanteste Merkmal, was auch im Rätselbild zu sehen war, sind die gelben, unterirdisch wachsenden Rhizomorphen. Wenn man denen vorsichtig, trotzdem aber ausdauernd genug nachgräbt kommt man direkt zur Hirschtrüffel. So geschehen auch bei diesem Fund, den ich zur letzten Sachsentagung machte.




    1. 50 Brassella, Lupus (je + 10)
    2. 48 Romana, JanMen, Beorn, Safran, EberhardS ( je + 10)
    3. 46 Linnea (+ 8)
    4. 44 nochn Pilz (+ 10)
    5. 40 Anja, Joe83 (je + 0)
    6. 38 Texten (+ 10)
    7. 36 Engelchen (+0)
    8. 26 Wutzi (+ 8)
    9. 20 beli 1 (+0)



    Nun ist erstmal Pablo dran.


    l.g.
    Stefan