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Hi,
die Dinger können tückisch sein.
Doie verfärben teilweise kaum und riechen nur noch schwach karbolisch. Zum Glück konntest du in der Pfanne den Geruch erkennen. Ich für meinen Teil bin auf den Geruch sensibilisiert und erkenne ihn; auch wenn er nur schwach wahrnehmbar ist. Bis ich den aber mal erst wahrgenommen habe, hat das auch eine Zeit gedauert. Versuch mal gezielt weiße Egerlinge geruchlich zu erfassen; insbesondere bei durchgeschnittener Stielbasis. Da lernst du die unterschiedlichen Gerüche kennen; auch den Anisgeruch.
Wohl wahr Stefan, danke für den Tipp. Ich werde ein Egerlingsschnuppertraining absolvieren. Der ist nur in die Pfanne gewandert, weil er nicht nach Karbol roch und nicht gelb angelaufen ist. Aber wenn wir ihn verspeist hätten, wäre außer Magenkrämpfen nicht allzuviel passiert. Aber auf die kann ich natürlich gern verzichten.
Kann es sein, dass in diesem Beitrag inzwischen zu viele Bilder sind? Die Ladezeiten sind ziemlich nervig.
Liebe Grüße Claudia
Hi,
das mit den Bildern und der langen Ladezeit, kann ich bestätigen. Zu meiner Anfängerzeit bin ich so vorgegangen: Schnuppert nicht nach Anis (riecht wie Ouzo) => ist wahrscheinlich Karboli.
Du kannst zumindest mit dem Ansigeruch essbare Arten sicher erkennen. Nur eine Info zur Warnung: alle gilbenden Egerlingsarten, sammeln Cadmium; das in den letzten 5-6 Jahren wieder mehr in Verruf geraten ist. Das hat zu einer neuen Sicherhietsbewertung geführt. Also sollten gilbende Egerlinge nicht in der Nähe von Straßen bzw. von Flächen mitgenommen werden, bei denen eine hohe Cadmiumbelastung bekannt ist bzw. vermutet wird, mitgenommen werden. Dagegen ist Blei, worauf die Menschen mehr sensibilisiert sind, harmlos (aus mehreren Gründen). Ums kurz zu machen, wird Blei stärker von Tonmineralien/Erdpartikeln festgehalten, die meisten Pflanzen und Pilze nehmen das nicht auf; im Gegensatz zu Cadmium, und Blei wird zu großen Mengen in die Knochen abgelagert. Ehe da Vergiftungserscheinungen auftreten, muss man schon einiges aufgenommen haben.
l.g.
Stefan
l.g.
Stefan
