Beiträge von Climbingfreak


    Hallo Stefan,
    ich bin absoluter Neuling bei den Phytos und beziehe mich ausschließlich auf Aussagen von Julia Kruse in den letzten Tagen in anderen Foren. Da bin ich allerdings recht sicher Julia wenigstens richtig verstanden zu haben. D.h. von einer eigenen Meinung bin ich mehr als nur meilenweit entfernt.
    LG
    Wolfgang


    Hi,


    weiß ich doch. Wenns dich tröstet, dann habe ich bei so was öfters auch keine Meinung. :D Ich weiß lediglich, wo ich was in diversen Büchern finden kann und wen ich fragen kann. Und da sind Jule und Friedemann definitiv die wahren Spezialisten. :)


    l.g.
    Stefan


    Ebensowenig wie bei meinen. :D


    Hallo Hans,


    sehr schön. Das dürfte die Gattung Ascodesmis sein. Ich komme aber mit Deinen Maßen nicht klar. Ich denke auch, dass die Sporen reticulat sind und nicht stachelig. Geh mal mit Melzer ran und dreh den Kontrast am Mikroskop etwas runter.


    Sehr schön, da stehe ich endlich mal mit meiner Meinung nicht alleine da. Beruhigt ungemein :D

    Hi,


    aalso ich habe soeben im Klenke/Scholler nachgeschlagen und gebe im Folgenden mal die Ergebnisse der Literaturrecherche wieder. :cool: An Amelanchier (Felsenbirne) kommt quasi nur der von Wolfgang vorgeschlagene Gymnosporangium clavariiforme, welcher auch hauptsächlich auf Crataegus (Weißdorn), seltener an Felsenbirne, Cydonia (Quitte), Malus (Apfel), Sorbus (Eberesche) und Pyrus (Birne) vorkommt. Dieser bildet seine Telien nur auf Juniperus commune aus. Diese sind auch durch die langgestreckte Form (und dem unterschiedlichen Wirten) sicher von Gymnosporangium sabinae und Gymnosporangium confusum auf Juniperus zu unterscheiden.


    Kommen wir zur Verwechslungsart von Gymnosporangium sabinae, nämlich Gymnosporangium confusum. Beide besiedeln ausschließlich die schuppentragenen Wacholderarten (J. sabina und J. chinensis z.B.) und unterscheiden sich nur durch die Teleutosporenform (bei G. confusum ist der Scheitel abgerundet; bei G. sabinae spitz).


    Auf den Birnenblättern ist aber G. sabinae durch die Ausbildung der typischen Gitterform der Aecidien sicher von den anderen genannten Arten abzugrenzen. Deren Aecidien sehen anders aus.


    Ich hoffe, dass ich deine Frage beantworten konnte Maria. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    also nach Rücksprache mit Friedemann Klenke kann ich sagen, dass die Aecidiensporenlänge sicher zur Unterscheidung von U. rumicis (bis 18 µm) und U. poae (18 bis 24 µm) auf alle Fälle herangezogen werden kann. Ein weiteres Merkmal sind auch die ablösenden Schuppen von der Aecidienwand, die U. poae nicht hat.


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    nach deinem Tipp, hab ich sogar den Phal verstanden. :D


    Ich bin mal gespannt, was ihr zu dem Joker sagt. :evil: Kann gut sein, dass das einige von euch schocken wird. :giggle:


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    ich hab mich extra zurückgehalten mit dem Joker, weil Ostern ist. Bis auf Jan-Arne und Heide habe ich auch noch keine Tipps erhalten. Habe das auch auf Ostern geschoben. Wegen mir kann ich quasi sofort einen Joker posten; das ist kein Problem. Ich wollte euch nur etwas Zeit lassen.


    Wenn ihr aber einen Joker wollt, dann gern. Sagt bescheid, wie ihr das haben wollt. Wer will von euch noch einen Tipp vor dem Joker abgeben? Vorschlag. Ich poste morgen Abend den Joker. Ist euch das recht?


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    das trifft sich. ;) Meine Großtante wohnt in Schwerin. Ich kann bestimmt bei ihr iwo unterkommen, ggf. noch jemand zweites aus Dresden. Ich muss das aber erstmal alles prüfen. Ist halt nur blöd, dass gleichzeitig auch die Lausitztagung ist. Wenn natürlich Torsten Richter, Tanja und Matthias da wären, dann bin ich auf alle Fälle mit dabei. :cool:
    Sind die genannten denn mit dabei? ;)
    l.g.
    Stefan


    Hi,


    danke für den Link. Ich meinte ja auch, dass die Telienform nicht zu G. clavariforme passt. Wenn ich den Klenke/Scholler richtig im Kopf habe, gibts eben noch einen richtigen Doppelgänger (makros- und mikroskopisch), der G. sabinae gleicht und auf Juniperus communis inkl. dessen Subspezies vorkommen soll. Ich werde morgen mal nachschlagen...


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    danke. Ich habe soeben nachgesehen. Dein Link ist schon in der Sammlung enthalten. Er steht im Unterforum Pilze und Wissenschaft in den wichtigen Themen...


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    kannst du aber hier ausschließen. Die Telienform passt nicht! Es gibt noch eine 3 Art, die makroskopisch und mikroskopsisch G. sabinae gleicht, aber sich wohl trennen lässt. Während G. sabina wohl ausschließlich Juniprus sabina befällt, wird vom Doppelgänger nur Juniperus commune befallen. Ich schlage morgen mal im Klenke/Scholler nach.


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    na ja inzwischen auch nicht nur der Sporenabwurf, sodern auch das Schnittbild, was sehr für eine Telamonie spricht. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    ich müsste im Klenke/Scholler nachschlagen, aber ich meine mich zu erinnern, dass G. sabinae nur an Juniperus sabina geht; ein anderer, makroskopisch und mikroskopisch sehr ähnlicher an Juniperus commune. Wir haben auch Juniperus commune im Garten, mit ein fraglichen Telien dran, aber ich bin mir nicht sicher, ob dies wirklich G. sabinae ist. Wir haben Birnbäume im Umkreis, aber es ist nicht so, dass wir jedes Jahr Telien an unserem Wacholder haben. Das spricht schon mal dafür, dass der Klenke/Scholler in dieser Beziehung recht hat...
    Worauf ich hinaus wollte: Welche Wacholder-Art wurde denn im 1. Beitrag abgebildet?


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    genau so ist es, :thumbup: obwohl ich nicht genau weiß, was von beiden nun als Hauptwirt und was als Zwischenwirt definiert ist. Ich würde ja sagen, dass die Birne über den gesamten Jahresverlauf gesehen länger befallen ist, als der Wacholder und demzufolge der Hauptwirt sein müsste. Das Telienstadium an Wacholder ist nur 3-4 Wochen zu sehen.


    Sehr schöne Bilder übrigens.


    Noch eine kurze Anmerkung: Der Begriff "Dauerform an Wacholder" ist etwas deplaziert, eben weil die Teleutosporenlager so schnell wieder weg sind. Das hat nix mit echten Überdauerungsformen von Pilzen, wie z.B. Sklerotien oder Chlamydosporen zu tun. Besser wäre es bei Rostpilzen von den konkreten Stadien an den ensprechenden Wirten zu sprechen. Sorry für die Pingeligkeit. :shy:


    l.g.
    Stefan


    Hallo Thomas,
    Dein Stereum würde ich für hirsutum halten. Feucht und auch trocken, dann mit "auferstandener" Striegeligkeit.
    Grüße
    Wolfgang


    Hi,


    sehe ich ganz genau so, denn St. subtomentsosum ist schmal angewachsen; St. hirsutum immer großflächiger.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Karl,


    herzlichen Dank für deine ausführliche Antwort. Anhand deines Bildes würde ich sagen, dass die Pseudoperidienzellen eindeutig rechteckig sind. (kleiner Scherz) :giggle:


    Trotzdem ist das Zitat von Jule interessant. Sie erwähnt nicht die Aecidiensporengröße als Trennmerkmal und das scheint auch meine Befürchtung zu bestätigen. Ich habe auf meinen Blättern Aecidien; dicht gedrängt, aber auch irgendwie kreisförmig von vielleicht 20-30 Stück. Insgesamt sieht, das wie eine orangene Schaumblasenansammlung aus. Die Aecidiensporengröße beträgt bei 19 von 20 gemessenen Aecidiosporenlängen 20 µm und mehr, was laut Klenke/Scholler U. rumicis nicht können sollte. Von den Pseudoperidienzellen sind viele rechteckig. Von ablösenden Schüppchen von den Pseudoperidienzellen habe ich nix gesehen (weiß ehrlich gesagt auch nicht, wie so was aussieht), was auch eine der beiden Arten können soll. Das Innen-und Außenwandthema hatten wir schon.


    Ich werde Jule und Friedemann Klenke, der mich in Sachsen sehr unterstützt, mal anschreiben. Ich bin gespannt, was sie dazu sagen.


    l.g.
    Stefan


    Genau. Ich bin froh, dass du das erkannt hast. :thumbup: :evil: Aber um ganz genau zu sein ist die Erde eigentlich eine Rotationsellipse, aber das scheint hier im Forum keinen zu interessieren. ;)

    Hi Ingo,


    wieder mal große Klasse. :thumbup: Danke für die vielen Portraits, die du hier einstellst. Das gibt nicht nur eine Hilfestellung bei inoperculaten Ascomyceten sondern auch Suchanregungen wo man solche kleinen Becherchen finden kann.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Steffen,


    du hast vollkommen recht. :thumbup: Bei unseren Eichenstämmen in Dresden kommen ja nur solche absoluten Massenpilze, wie Xylobolus frustulatus vor. :evil: :saint: :giggle:


    l.g.
    Stefan