Beiträge von Climbingfreak


    Hallo Claudia,
    Rätselecke? Das habe ich noch gar nicht mitbekommen. Wo finde ich die denn?
    VG.
    Thomas


    Hi,


    mal Werbung in eigener Sache OEPR = Open-End-Pilzrätsel. Bist herzlich eingeladen mitzumachen. ;)


    Hi Kagi,



    Zu den Einsteigerbüchern: Der "Gerhardt", Laux und Pareys sind gut und für den Anfang vollkommen ausreichend. Die Gesamtheit der Arten, die in allen 3 Werken vorgstellt werden, ist erstmal vollkommen ausreichend; sogar bis zur PSV-Prüfung und darüber hinaus. ;) Es gibt von Gerhardt noch ein Buch "600 Pilze". Da stehen auch schon einige Grundlagen drin. Das Buch von Rita Lüder kenne ich nur so vom durchblättern. Für Anfänger, die noch ein bisschen Grundlagenwissen bekommen wollen, ist das allemal ein gutes Buch.


    Mit den beiden "Gerhardts" habe ich damals locker meine PSV-Prüfung quasi im Selbststudium geschafft. Wenn du dich nicht weiter spezialisieren und einfach nur PSV sein und die Leute beraten willst, dann wirst du auch keine weitere Literatur brauchen. Erst, wenn du dich in diverse Gattungen/Pilzgruppen weiter vertiefen oder gescheit kartieren willst, brauchst du zusätzlich zum Mikroskop teure Gattungsmonographien, mehrbändige Werke usw.


    Für solche Leute wäre dann Großpilze Baden-Würrtembergs, Pilze der Schweiz, das Pilzkompendium von Erhardt Ludwig, Gröger, Funga Nordica, Fungi of Northern Europe-Reihe, Fungi Europaei... zu empfehlen. Die kosten aber richtig Geld und sind teilweise in Italienisch oder Französisch geschrieben. Versteh den letzten Satz bitte als Ausblick in die Zukunft. Für den Anfang reichen erstmal die 3-4 genannten Werke. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    ja schöne Exemplare und Bilder.


    Wasmir übrigens auch gerade auffällt: Es sind nicht nur die Morcheln. Bei uns in Dresden stehen die Frühjahrslorcheln in Massen rum. Das ist echt krass.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    schöne Bilder und wieder mal wunderschönder Bericht. :thumbup: Ich würde allerdings beim Birnengitterrost leise Zweifel anmelden wollen. Die Telien sehen arg untypisch aus; so äähm schmal und lang. Wuchs die den an einem schuppentragenden Wacholder, oder hatte der Nadeln? Ich wäre da eher für G. clavariiforme und ich wäre beim Wachholder bei einem Nadligen; vorzugsweise Juniperus communis. ;) (Sorry für meine Meckerei)


    Die Schleimerfotos sind wieder mal klasse.


    l.g.
    Stefan

    Hi Maria,


    leider habe ich deine Frage jetzt erst gelesen. Da ich mich erst ziemlich genau seit einem Jahr mit Phytos befasse, habe ich da keinen Einblick. Warum der jetzt auch "untypischere" Wirte verstärkt besiedeln soll, weiß ich auch nicht; ich kann da nur spekulieren. Am besten wir fragen den Pilz, dann wissen wirs genau. :D Wichtig wäre auch zu wissen, wo du das gelesen hast. Es kann ja sein, dass das nur in Bayern/Franken so ist und in anderen Gebieten nicht. Hier in Dresden z.B. wirst die Weißdornroste nicht oder kaum auf Felsenbirne finden, denn so viele Standorte haben wir nicht. :giggle:


    l.g.
    Stefan


    Hallo Dippold,


    von der Zeit und der Optik her passt das schon gut zu Cortinarius vernus (Rosastieliger Wasserkopf). Das lateinische "vernum" steht ja für Frühling und bezieht sich auf die Wuchszeit dieser Art. Müsste man vermutlich mikroskopisch absichern.


    LG, Jan-Arne


    Hi,


    ich gebe Jan-Arne recht. Sieht nach C. vernus aus. Kannst ja mal prüfen, ob am Fundort Birken waren. Das schöne an der Art: die lässt sich mikroskopisch durch die markanten (für Schleierlingsverhältnisse) Cheilocystiden sehr gut absichern. Die Art ist gut in den Pilzen der Schweiz abgebildet.


    l.g.
    Stefan


    Im Schwarzwald gibt es Morchel und zwar jede Menge. Diese werde ich erst einmal trocknen. Gibt es Rezepte mit frischen Morcheln, kann man Morchel auch frisch eventuell als Omelette zubereiten?


    Hi,


    herzlichen Grlückwunsch zum Fund. Also die kannst du prinzipiell als Omelette zubreiten, inwieweit das dann aber schmeckt kann ich nicht beurteilen. Meine kulinarischen Erfahrungen mit änlichen Arten beschränken sich lediglich auf Böhmische Verpeln, die ich sehr gern frisch zu einer Sahnesoße verabeite.


    Mit Nudeln ist das einfach nur ein Träumchen. :yumyum:


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    die Form ist da nicht so ausschlaggebend. Wichtig ist nur ob welche zu sehen sind und ggf. an wieviel % der Septen. Ich bin übrigens kein Freund von Schnallensuchen. Etwas zu suchen, was ggf. nicht da ist; da bin ich kein Freund von. ;)
    Ansonsten ist die Schnallenfrage "nur" in einigen Gattungen wichtig; insbesondere bei den Rötlingen und Dachpilzen. Bei meinen üblichen, bevorzugten "Studienobjekten" ist das nicht so wichtig, bzw. habe ich es bisher noch nie gebraucht.


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    die typische braune Trama im Stiel mit der hellen Maserung gemixt mit persönlichen Erfahrungen. ;) Ich kann das nicht besser beschreiben, aber wenn du ein paar Telamonien halbierst, wirst du sehen, was ich meine.


    l.g.
    Stefan


    NEIN alles nur das nicht. Bitte alles, aber keine triviale Lösung für das Problem. :D :evil:


    Na ja, wenn ich so an 2006 zu meinen "Anfangszeiten" zurückdenke, bin ich mir ziemlich sicher, dass ich damals mit einem Bestimmungsschlüssel überhaupt nicht hätte umgehen können. Ich hab den Umgang mit so was erst mit der Pilzmikroskopie und (quasi gleichzeitig) seit meiner Anmeldung hier im Forum gelernt.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Emil,


    schön mal wieder was von dir zu hören. :thumbup: Die Idee an sich ist verdammt gut, aber wer macht sich schon die Mühe so was aususchlüsseln; bzw. welcher Standardpilzsammler kann mit einem Bestimmungsschlüssel umgehen?


    Auf alle Fälle ist das sehr beachtlich. 79 Schlüsselschritte. :thumbup:


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    ich weiß nicht, was du genau vorhast. ;) Ich kann mir unter "Abformung" nix vorstellen. Ich bin der Meinung, dass Ameisensäure zumindest für derbe Porlinge (Zunderschwamm etc.) zu schwach ist. Wenn du mir sagst, was du machen willst und aus welchem Material die Form ist, habe ich vielleicht eine Idee. ;)


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    für die Schnallen brauchst du ein Mikroskop. Ich hab das hauptsächlich für die anderen zur Erklärung des Artkonzeptes geschrieben, bzw. wie ich das Problem handhabe. Wenn du (noch) nicht weiter in die Thematik einsteigen willst, reicht es, dass du einen Rehbraunen Dachpilz oder eine seiner Unterarten im Garten hast. Der ganze Rest ist dann nicht mehr so wichtig.


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    sagen wir mal so. Die sadistische Ader wurde mir von einigen ehemaligen Teilnehmern des OEPR mehrfach bescheinigt, obwohl ich eigentlich nur bestrebt bin, euch gescheite Pilzrätsel zu kredenzen. :saint: Ich wasche da meine Hände in Unschuld. :evil: Bis jetzt halte ich mich noch zurück. Du kannst gerne mal die OEPRs der letzten Jahre durchsehen. Da waren noch viel schwerere Rätsel dabei. ;) Das Rätsel ist schwer; das gebe ich gerne zu. Warum erfahrt ihr bei der Auflösung. Ich kann zumindest sagen, dass nach dem Joker verstärkt richtige Antworten reinkommen...


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    Ja gibt es. ;) Pluteus nigrofloccosus z.B. Pluteus umbrosus soll auch so riechen, obwohl ich das bei meinen Funden bisher noch nicht feststellen konnte.


    Hallo Grüni,


    Zur Ehrenrettung von Beli muss ich sagen, dass die Farben auf meinem Monitor mich auch erst zu Melanoleuca cognata führten. Aber dazu passt der Wuchsort (auf massivem Holz) und der Lamellenasnatz nicht.


    Deswegen glaube ich hier auch an den Rehbraunen Dachpilz; zumindest einer aus dem Komplex. Einige der Unterarten sollen laut Literatur nicht nach Rettich riechen; also insoweit ist der Rettichgeruch nicht unbedingt wichtig. Jetzt aber wirds kompliziert:


    Die Unterarten lassen sich alle nach dem Schnallenverhältnis trennen; sprich wieviel Septen haben Schnallen und wieviele nicht. Je nach Autor des Bestimmungsschlüssels werden da mehrere Unterarten unterschieden. Ich für meinen Teil unterscheide P. cervinus (hat gar keine Schnallen) und P. pouzarianus (hat Schnallen); das hab ich aus dem Gröger so übernommen. Alles andere ist für mich nicht praktikabel...


    Pluteus phlebophorus, der auch vorgeschlagen wurde, ist das definitiv nicht.


    l.g.
    Stefan


    Ja, leider ist da ganz feiner Schimmel gewachsen... Aber vielleicht tut der dem anderen Pilz ja nicht so viel.


    LG
    romana


    Och der kann auch auch spannend sein. :evil: Zumindest solltest du die Konidien von Phragmotrichum chailletii, sofern er es denn ist, noch sehen können können.


    Hallo Stefan,


    genau. G. sabinae geht nur an schuppenbildende Juniperus-Arten, also J. sabina s. l. und nicht an rein nadeltragende, zu denen J. communis zählt. Da ich auf dem Bild Schuppen zu erkennen glaube und die Telien relativ gedrungen aussehen, bin ich mir mit G. sabinae ziemlich sicher.


    Viele Grüße
    Steffen


    Oder G. confusum ;)