Beiträge von Climbingfreak

    Hi,


    das ist eine Psathyrella; also ein Faserling. Geht in Richtung P. multipedata oder P. piluliformis... Auf eine genaue Art möchte ich mich da nicht festelegen. Aber ein Schwefelkopf ist das nicht; dafür ist schon allein der Stiel zu weiß...


    l.g.
    Stefan


    Hallo Stefan,


    danke für die Ergänzungen. Die kamen ja wie aus der Pistole geschossen und haben glatt die Überarbeitung meines unrecherchierten Gedankenstrom-Posts überholt. Jetzt ist aber alles klar. :thumbup:


    LG, Jan-Arne


    Hi,


    gerne doch. :thumbup: Ich hatte das aber auch nur so präsent, weil ich in der letzten Woche mich intensiver mit der Thematik befasst hab; einerseits durch Befall im Garten und dann durch zwei gewisse Anfragen hier im Forum. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    kommen wir zur lang erwarteten Auflösung zur Runde 12. Ja es ist die Zipfellorchel Gyromitra fastigiata, eine sehr seltene Art, die fast nur noch in einem Areal Westsachsen, Ostthüringen und südliches Sachsen-Anhalt vorkommt. Klick.


    Die Art ist gekennzeichnet durch eine rotbraune "Hutfärbung" und der markanten, scharfen Naht in der Hutmitte und dem Vorkommen im Laubwald im Frühjahr gekennzeichnet. Das schwierige an dem Rätsel war, dass der Pilz in keinem mir bekannten Pilzbücher auftaucht, was natürlich euch vor eine gewisse Herausforderung stellte. ==Gnolm7 Übrigens gab es jemanden, der es als Einziger gleich auf Anhieb erkannte und das war, wieder einmal, Jan-Arne. :thumbup: Er hat als einziger 10 Punkte in dem Rätsel.




    Sehr ähnlich kann die Bischofsmütze Gyromitra infula aussehen, die ich allerdings aus Gebirgsnadelwäldern, direkt auf Nadelholz im (Spät)Herbst kenne. Wenn ich die genommen hätte, würde ich einen Bildausschnitt nehmen, der zu der Art auch besser passt, als der aktuelle (da würde ein Zipfel z.B. wie ein Berg aussehen oder so).



    Punktetabelle:


    1. 48 Brassella, EberhardS (je + 8)
    2. 46 JanMen, Safran, Linnea (+ 10, je + 8)
    3. 43 Romana (+ 5)
    4. 41 Lupus, Wutzi (je + 8)
    5. 38 Texten (+ 8)
    6. 36 Anja, Joe83 (je + 8)
    7. 30 Engelchen (+ 5)
    8. 28 beli1 (+ 8)
    9. 5 Hassi (+ 5)


    [hr]


    Runde 13:


    Hier bin ich mal gespannt. Ich gönne euch hier mal ne kleine Verschnaufpause, aber auch nur, weil heute Sonntag ist. ;)




    Viel Erfolg euch. :thumbup:


    l.g.
    Stefan


    Joker


    Hi,


    ja das geht. Laut Klenke/Scholler und Jule kommt G. clavariiforme ausschließlich auf Juniperus commune und anderen nadeligen Wachholdern vor; also auf solchen, die bei euch in den Wachholder-Heiden rumstehen.


    G. sabinae und G. confusum kommen ausschließlich auf den schuppentragenden, "ausländischen" (Zier)Wacholdern, z.B. Juniperus sabina (Sadebaum), Juniperus chinensis und Juniperus virginiana vor. Ich habe selber einen Wacholder im Garten, der mit Birnengitterrost befallen ist und ich hatte ganz schön Mühe, den zu bestimmen. Auch mit versierten Arbeitskollegen, die Pflanzen kartieren, haben wir den nicht rausbekommen, da es auch Kreuzzüchtungen gibt. Es war nur eins klar, dass es nicht, J. sabina ist, da die Zweige nach Zerreiben angenehm rochen. ;) Birnengitterrost auf Wacholder sieht übrigens so aus:



    Oben recht hast du eingetrocknete Telien, die werden, wenn sie trocken sind schwarzbraun. Deine auf dem Foto oben sind gelb. Ganz klarer Fall von G. clavariiforme. ;)


    Ich erschrecke gerade selber über mich. Ich klinge gerade wie Jule (im Forum). 8| Meine Stimme ist noch die gleiche. :evil:


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    sehr schöne Landschaft und auch traumhafte Bilder. Mein Favorit ist dieses Mal aber das Pfaunauge. Wunderbar getroffen. Echt ein sehr schöner Schmetterling. Danke für die schönen Impressionen. :thumbup:


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    ich schlage morgen mal im Klenke/Scholler nach. Wenn Jule sagt, dass P. sessilis an Aronstab vorkommt, dann passt das. Sie ist ja ohnehin für mich eine wichtige Mentorin in Sachen Phytos; neben Friedemann Klenke versteht sich. ;) Ich hab mich nur gewundert, dass ein Rostpilz, der eine Alliaceae befällt auch Aronstab, der zu einer vollkommen anderer Familie gehört, besiedeln kann, das ist alles.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    schöne Runde und ein paar tolle Funde habt ihr da. :thumbup: Was mich erstaunt: Puccinia sessilis kenne ich bisher nur vom Bärlauch. Seid ihr euch da mit der Bestimmung sicher?


    Macht da mal im Herbst noch eine Exkursion hin und stellt dann bitte die Phlegmaicen ein. :evil: So ein schönes Gebeit schreit ja förmlich danach. Ich helfe auch gerne bei der Bestimmung. :saint:


    l.g.
    Stefan


    MoinMoin in die Runde.
    Wir sind wieder in der kalten Heimat und mit dem nächsten Rätsel steige ich wieder ein.


    Zum aktuellen Rätsel: Sehr passend, diesen Pilz ausgerechnet dann einzustellen, wenn Osterhasli hoppelt. :cool:


    Hi,


    willkommen zurück. Ich hoffe ihr hattet ein paar schöne Tage; inkl. toller Erlebnisse. Das mit dem Osterhasen musst du mir noch erklären. ;)


    @all: Übrigens der Joker hat gewirkt. Ich bekam überdurchschnittlich viele richtige Antworten seitdem. :giggle: Auflösung und neues Rätsel denn heute Abend. Die Punktetabelle trage ich ggf. morgen nach.


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr beiden,


    danke für die Anfrage und insbesondere für deine Tipps Felli. :thumbup: Ich hätte auch Bauklötze gestaunt, wenn auf einmal eine sicher geblaubte Peziza keine blaue Ascusspitze gehabt hätte. :D


    So bin ich wenigstens moralisch darauf vorbereitet. :cool: Beruhigt insgesamt ungemein.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    wieder mal große Klasse, wie ihr teilweise so "triviale" (ist nicht abwertend gemeint) Funde so schön fotographisch aufbereitet habt. Die Darstellung von P. aporos und Tr. fusca ist euch wirklich vortrefflich gelungen.


    Kleiner Tipp noch von meier Seite: An echten Zwetchgen-Bäumen (Prunus domesticus ssp. domesticus) gibts auch einen schönen Rost dran; Tranzschelia discolor) der bildet sehr hübsche Uredo- und Teleutosporen gleichzeitig aus. Das ist auch ein feines Bild. Müsst ihr mal im Sommer/Herbst darauf achten. Der kommt aber nur auf Zwetschgen-Bäumen.


    Danke für den stimmungsvollen Bericht.


    l.g.
    Stefan

    Lieber Uli,


    zu deinem Ehrentag wünsche ich dir Alles Gute, viel Freude Glück und Gesundheit in deinem neuen Lebensjahr. Weiterhin immer einen vollen Pilzkorb und immer wieder tolle Fotomotive.


    Vielen Dank für deine tollen Berichte, Geschichtchen und natürlich die Bilder, welche alle das Forum in so wunderbarer Weise bereichern. Es war sehr schön Isa und dich in Offenbach wiederzusehen und ich freue mich auf das nächste Treffen bei dir in Thüringen, wenn es denn passt. Wenns passt, bringe ich auch Toffel mit. ;)


    Ganz liebe Grüße und feier noch schön.


    Einen tollen Geburtstagspilz gibts auch noch; für einen ganz tollen und lieben Menschen. :sun:



    l.g.
    Stefan

    Hi,


    endlich. :sun:



    Ich hoffe, dass Band 5 auch bald fertig sein wird.Die Bilder in Band 4 sind wieder in gewohnt verdammt guter Qualität. Es ist mir ein Rätsel, wie Erhard das so detailgetreu malen kann.


    Er tuts einfach. :)



    Wer mal das Vergnügen hatte, dem Meister mal persönlich über die Schulter zu schauen, der wird Bauklötze staunen. Der Preis ist auf alle Fälle für so tolle Bücher gerechtfertigt. :thumbup:


    Erhard, falls du das liest. Herzlichen Dank für die tolle Arbeit.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    auch Hemileccinum impolitum ist noch nicht aus dem Rennen aus meiner Sicht. Wie ist denn das Schnittbild? Das fehlt mir oben in der Anfrage. Die Bitterkeit von Caloboletus radicans muss nicht immer so markant sein. Meine letzten Funde waren immer leicht bitter. Es ist wohl so, dass die Bitterkeit erst richtig nach dem Garen/Braten deutlich wahrnehmbar sein soll...


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    war das direkt am Lerchenberg? Das erstaunt mich etwas. Bei unserer letzten Exkursion dorthin Anfang April, hatten wir "nur" böhmische Verpeln. Auch sonst hatten wir da nie Speisemorcheln. :/ Die Tulpen, hast du demzufolge auch nicht gefunden? Trotz allem sehr tolle Ausbeute.


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    die Chitridiomycota sind untern Mikro sehr unspektakulär. Kennst du du einen, kennst du alle. Die bilden nicht mal richtige Hyphen aus. Das einzige was du da machen kannst: den Befall nachweisen und darauf hoffen, dass es der dann auch ist. Du hast keine Mikroskopischen Ansätze in der Bestimmung...


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    nee oder. :D Schon wieder so ein Wackelkandidat zwischen Polporus badius (Kastaninenbrauner Stielporling) und Polyporus melanopus. Das ist btw. die 3. Anfrage in der Woche; ziemlich interessant. Die scheinen gerade wirklich einen Schub zu haben.


    l.g.
    Stefan


    P.S. Aus eigener Erfahrung: Bloß mal schnell in den Wald was holen; ist pures Wunschdenken. :evil: So kommen dann die spannendsten Funde bei rum und eine Fotokamera hat dann Mann/Frau auch nicht dabei. ;) Seitdem habe ich mir angewöhnt immer eine Kamera dabei zu haben...


    Hallo Stefan, danke für deine Einschätzung, das hört sich gut an.
    PSV will ich ja nicht werden; einfach nur mein Wissen zu erweitern, das reizt mich, und mit den genannten Werken - und euch vom Forum (schleim, schleim :snail: :D) - krieg ich das bestimmt hin!


    Hi,


    na ja. Du hast ja schon eine Schwester, die einiges weiß. ;) Und die Marburger Pilzfreunde inkl. Verena, Zuehli und Emil ist ja auch nicht weit. Soweit ich weiß, machen Tuppie und PiWo hin und wieder mal was. Da könntest du dich mit dranhängen. Von PiWo hab ich nur gutes gehört, ohne ihn persönlich zu kennen.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    Chitridiomycota sind wirklich nicht ganz ohne und auf wässrigen Lebensraum angewiesen. Aber den Pilz jetzt als "ultimativen Killer" zu bezeichnen, finde ich ein bisschen unreflektiert. Wer hat denn schließlich die Überträger nach Europa gebracht und zu welchem "sinnlosen" Zweck? Wenns um wissenschaftliche Forschungen ginge als Modellorganismus oder so, wäre das ja noch akzeptabel. Einfach nur durch den Drang nach exotischen Haustieren. *kopfschüttel*
    Der Pilz ist jetzt da und nun heißt es hoffen, dass sich Resistenzen gegen den Pizl ausbilden können. Mehr können wir leider nicht dagegen tun...


    l.g.
    Stefan


    Die Häufigkeit, bzw. Statistik. ;) P. badius ist wesentlich häufiger als P. melanopus. Den ersteren finde ich häufig. Den ersteren habe letztes Jahr zum ersten und einzigen Mal in Bernried gesehen. Natürlich auch passt auch noch die Hutfarbe. Das würde als Bestimmungsmerkmal für mich reichen...
    Im Zweifel muss sowieso mikroskopiert werden. Die Hukos haben unlängst mal auch einen Polyporus angefragt, der nicht so deutlich nach P. badius, wie der obige Fund aussah. Den hat sich jetzt Toffel für eine mikroskopische Untersuchung reserviert.


    l.g.
    Stefan


    OMG Stefan 8| ,
    Du musst Dich nicht am Sonntag auflösen. Dein Rätsel ist zwar fies, aber nun nicht so fies, dass wir auf Dich verzichten wollen bzw. können. Bitte bleibe uns so wie Du bist erhalten, im Ganzen mit allem drum und dran, umaufgelöst eben. wir halten Dich aus ==16 ==Gnolm7


    Liebe Grüße Claudia


    :evil: Schön, dass du das so siehst. :giggle: Keine Angst; ich löse mich nicht auf. Ich bin nur hin und wieder unsichtbar und mache mal ein paar Tage Forenurlaub usw.


    Gut, dann Sonntag Rätselauflösung. Ich hoffe, dass das neue Rätsel leichter wird...


    l.g.
    Stefan

    Hi Emil,


    ich weiß nicht, inwieweit du jetzt schon punktuelle Korrekturvorschläge hören willst, aber 1-2 Sachen sind mir aufgefallen, dich ich gerne zur Diskussion stellen würde. Essbarkeit von Sarcoscypha sehe ich nicht nur aus Naturschutzgründen kritisch. Laut den gängigen Quellen sind die Arten in der Gattung als keine Speisepilze ausgwiesen.
    Die Ritterlinge hätte ich der Einfachheit komplett als keine Speisepilze angegeben. Dass du solche Pilze, wie Tricholoma portentosum noch so toll ausschlüsselst, ist aller Ehren wert, aber für den einfachen Pilzsammler vielleicht ein bisschen viel. Da ist jetzt so viel taxonomisch und auch in der Giftigkeitsbewertung einzelner Arten in der Gattung im Umbruch, dass ich zumindest in meinen Beratungen zur Vorsicht in der Gattung mahne.


    l.g.
    Stefan