Beiträge von Climbingfreak

    Hallo Tuppie und Eberhard,


    danke für eure Einschätzung. Ihr seid echt super. Wenn ich deine Erysiphe tatsächlich bestätigen kann Eberhard, wäre das noch ein Ascomycet mehr auf der Liste. :giggle:



    Die Pflanze ist inzwischen trocken. Ich hoffe nur, dass es keine 2. Art an Hexenkraut gibt, die sich über Fibrosinkörper in den Konidien unterscheidet. Die sind inzwischen wohl weg. :(


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    roch der wie "Bahnhofsklo"? :evil: Auf alle Fälle sind die weißen Ritterlinge nicht leicht zu identifizieren. Da muss schon ein bisschen mehr konkretes kommen, denn unangenehm ist vieles. Die Arten werden nämlich hauptsächlich über Gerüche bestimmt. Von deiner Aufzählung der Bäume am Fundort kann man nämlich auch kaum einen Vertreter ausschließen.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    noch von meiner Seite einmal: ihr habt wirklich ganz tolle Bilder eingestellt. :thumbup:


    Mein Rätselpilz ist natürlich Tricholoma psammopus, der Lärchenritterling. Abeja und Craterelle haben den erkannt, obwohl ich nicht recht verstand, was Craterelle meinte, dass es "ihr Pilz" wäre.


    Von mir kommt auch noch eine kleine Ergänzung. :)


    Sonntag gings auch noch mal raus zu einer kleinen Kurzexkursion von 3 Stunden. Oehrling hat sich etwas abgesetzt, um gezielt Täublinge zu suchen. Der Rest der Gruppe ist zusammengeblieben. Für mich war dieser Tag wesentlich interessanter, denn dort gab es für mich außerhalb der Phytos endlich mal spannende Funde mit Hut-Stielpilzen. :)


    Einen davon hat Oehrling mir zu vertrauensvollen Händen gegeben. Einen Risspilz; den ersten frischen Risspilz, den ich dieses Jahr in den Händen halte. :sun: Danke, dass du den mir überlassen hast. Sah interessant aus; und war auch noch relativ groß; so mit 6-7 cm Hutdurchmesser.


    maculata.jpg


    Ich konnte ihn zu Hause ohne Probleme als Inocybe maculata - Gefleckter Risspilz bestimmen. Betriebsblind, wie ich war, habe ich die Velumreste auf dem Hut erst zu Hause gesehen. :D


    2. Inocybenkollektion: ich hatte meine Zweifel, ob ich die noch rausbekomme, denn die waren schon ziemlich oll. Mikroskopisch war die Sache aber glasklar. :cool: Inocybe curvipes; im Nachhinein muss ich sagen, dass die Kollektion makroskopisch ziemlich untypisch aussah. Na ja, schieben wir das mal aufs Alter. Die typischen Zystiden und Sporen waren zu sehen und das ist das wichtigste. :)



    Das war auch die Situation, wo Malone auf einen von denen versehentlich getreten ist. Ich bin ja ein ziemlich friedfertiger Mensch, aber wenn jemand auf Inocyben tritt, werde ich schon mal laut... :shy: Na ja Schwamm drüber. So schlimm war im Nachhinein dann auch nicht. :D


    Weiterhin gabs einen interessanten Schirmling. Lepiota ignivolvata, den Pablo vor Ort schon als solchen Ansprach.



    Ich durfte ihn zur mikroskopischen Absicherung mitnehmen. Pablo hatte recht. :thumbup: Für mich wars schön, denn die Art kannte ich noch so gar nicht und es hat sich wieder mal gezeigt, dass der Lepiota-Schlüssel in der Funga Nordica super ist. :cool:


    Dann hatte ich noch eine Pflanze mit einem Mehltau dran gefunden. Ihr KräuterhexerInnen: Was meint ihr dazu? Ich habe die Pflanze einer guten Freundin von mir geziegt, die meinte, dass das entweder eine Brassicaceae (Kreuzblütengewächs) oder eine Papaveraceae (Mohngewächs) ist. Könnz ihr was damit anfangen. Ich bin ratos. :/







    Auch ein interessanter Fund, von Jan-Arne war das glaube ich. Hypoxylon petriniae (schon die 3. Art von den rötlichen, flächigen Kohlebeeren, die ich in der Hand halten darf, nachdme ich unlängst mit Hypoxylon macrocarpum einen sächsischen Erstnachweis gemacht habe) sehr markant ist die dunkle Randlinie. Diese Art bevorzugt Fraxinus als Substrat. Toffel hat den Beleg als kleines Mitbringsel von mir bekommen. Eigentlich hat er sich das ja nicht verdient, weil er ja nicht mitkommen wollte, aber ihm die Art vorenthalten konnte ich ihm auch wieder nicht. ;)



    Verabschieden möchte ich mich mit dem Bereiften Laubwaldpfifferling subpruinosus, den ich bis dato noch gar nicht kannte; geschweige denn jemals von dem was gehört hätte. 8| 8| 8|


    Auf alle Fälle ein spannender Pilz.


    subpruinosus.jpg


    Nur noch einen Nachtrag. Ich habe an dem Tag auch an einem Gras Puccinia coronata gefunden. Der Rostpilz befällt alles was Süßgras heißt, ist nix dolles; den hatte ich gefühlt schon 20 mal. Das Gras aber ist schon was richtig gutes. Eine Arbeitskollegin hat das mit einigen Mühen als Hordelymus europaeus - Waldgerste bestimmt. Das ist auf alle Fälle, zumindest für Sachsen, sehr seltenes Gras. Zudem ist der Befall mit P. coronata auch im Klenke/Scholler als selten für dieses Gras angegeben.


    Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir wegen der unbekannten Pflanze Tipps geben könntet.


    An dieser Stelle möchte ich mich bei Verena und Familie für die super tolle Gastfreundschaft bedanken. Bei Pablo, Jan-Arne und Peter dafür, dass ihr einfach ganz großartige Freunde seid :Kuschel: , bei Grüni, Norbert, Matthias und Zuehli, dass ich euch kennenlernen durfte, :sun: ich habe die Unterhaltungen und teilweise lustigen Dialoge sehr genossen und ich freue mich sehr auf ein Wiedersehen. Auch habe ich mich sehr über das Wiedersehen mit Florian sehr gefreut. Ich hoffe bald mal wieder. Und bei Robin für den tollen Gedankenaustausch, das Wiedersehen und überhaupt. Vielleicht klappt es ja nochmal mit einem Treffen irgendwo dieses Jahr. :Kuschel:


    Genug geschleimt. :evil:


    l.g.
    Stefan



    P.S. Danke Peter für die umfangreiche Enthüllungsakte. :D


    Hi,


    ich wäre für Joker Montag Abend. Bis dahin kann ich mich mit dem Rätsel auch noch etwas intensiver befassen. :)


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    nein echte braune Ritterlinge sind das nicht; von denen käme bei einem reinen Fichtenwald nur Tricholoma vaccinum oder Tricholoma fulvum in Frage und die sehen vollkommen anders aus; aber was aus der näheren Verwandtschaft hast du da gefunden. Calocybe, Melanoleuca oder Lyophyllum wären gute Gattungen, wo du dich mal umsehen kannst. Ich bin da ganz bei Pablo.


    l.g.
    Stefan


    Ja das ist übrigens auch das tolle an den Phytoparasiten (deswegen finde ich die so faszinierend). Die sind teilweise noch bessere Pflanzenbestimmer, denn gerade einige Rostpilze sind hochspezialisiert und besiedeln nur ganz bestimmte Arten. :) Frag mal deinen Kollegen beim APR mit dem Vollbart. Ich habe dessen Namen gerade nicht parat. Ich werde halt alt. :shy:

    Hi,


    die Größenangaben hättest du dazuschreiben können. Nee das ist für Cornea und Furcata schon zu groß. :thumbup: Nur noch mal zum Schimmel: Du kannst anhand der Schimmelart sagen, in welche Gattung der Röhrling gehört. Bei H. microspermus wären dies Hortiboletus und Xerocomellus; bei Xerocomus bin ich mir da nicht sicher.


    Ansonsten gibts da immer Faustregeln. Pilze mit Frostschaden, starkem Hitzeschaden, verschimmelte Pilze usw. werden nicht mehr bestimmt.
    1. fehlen wichtige Bestimmungsmerkmale.
    2. verändern sich die Pilze dadurch und zwar so sehr, dass du die gefundenen Merkmale nicht mehr mit den Literaturdaten übereinstimmen. Glaub mir so was schafft nur Frust. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    hübsch. :) Zu den Porlingen sag ich mal nix; gerade der junge weiße mit den rel. großen Poren irritiert mich etwas. Mit der Buche als Substrat bist du dir sicher?


    Russula cyanoxantha kann gut passen. Das ist so ein Pilz, den ich nie als Fotobestimmung absegnen werde, denn ich brauche dafür die Fruchtkörer in der Hand und die Hutfarbe ist extrem variabel. Dein erstes Bild kann auch gut was aus der Gresinae-Ecke zeigen. Wenn du dich mit Täublingen weiter beschäftigen willst, dann hol dir mal KOH, Vanillin, konz. Schwefelsäure, Phenol und Eisen-II-Sulfat; am besten als Einkristall. Mit den makrochemischen Reaktionen kannst du vor im Zweifel vor Ort prüfen, ob du einen Frauentäubling vor dir hast. ;)


    Breitblatt passt. :thumbup:


    Zu deinem verschimmelten Röhrling. Der Schimmel daran ist auf jeden Fall bestimmbar. :D Dafür reicht sogar schon die Sporengröße aus. Je nachdem welcher der beiden möglichen Hypomyces-Arten das ist, kannst du dann auch grob einschätzen, in welche Gattung der verschimmelte Röhrling gehört. Ich denke mal, dass der Röhrling in die Hortiboletus-Ecke gehört und der Goldschimmel der Kleinsporige ist. Sicher bin ich mir da allerdings nicht.


    Bei deinem letzten ist eine junge Calocera viscosa ist eine Option; Calocera furcata eine andere. Anhand der Bilder mag ich mich nicht so recht entscheiden, was du da gefunden hast. Sofern das Substrat Laubholz war, dann ist dein Fund ganz klar Calocera cornea.


    l.g.
    Stefan


    Sprach der Meister und wirft damit alles übern Haufen. :D :thumbup: Freut mich sehr, dass du wieder da bist Jürgen. :)

    Hi,


    na ja. Täubling Nr. 1 würde ich aus der Ferne auch als R. claroflava ansprechen; Nr. 2 ist ganz klar virescens. Scheint dieses Jahr auch ein gutes Jahr zu haben.
    Täubling Nr. 3; ohne Zusatzinfos wirds schwer. Was du mal machen kannst; einen ganz klar scharfen Täubling kosten. Da bieten sich Der Buchen-Spei-Täubling oder Sonnentäuling an. ;)


    Es gibt übrigens einige Leute, die kein oder schlecht bitter schmecken können. So selten ist das nicht.


    l.g.
    Stefan

    2) weißliches Fleisch am Hut, starkes Blauen, vor allem im Stiel und den Röhrenenden -> Könnte Xeromellus cisalpinus (Starkblauender Rotfußröhrling)


    Auch eine sehr gute Idee. Ist der Stiel nun braun; ich sehe da ein braun oder ist das einfach nur Schatten auf einer blau angelaufenen Schnittstelle. Auch die rote Subcutis weist auf X. cisalpinus hin. Sei bitte so gut und zeig auh zukünftig Schnittbilder in der Frontalansicht; ohne Schatten, Jens das erleichtert auch vieles!


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    also meiner Meinung nach ist der 2. X. porosporus; der 3. X. chrysenteron. Beim ersten bin ich mir unsicher. Eine gute Möglichkeit wäre X. pruinatus. Leider fehlt die Stielbasis bei allen 3 Kollektionen, so dass wertvolle Bestimmungsinfos evtl. verloren sind...


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    sehr wahrscheinlich irgendwelche Egerlinge oder Egerlingsschirmlinge. Ohne Blick auf die Lamellen und ggf. Mikrodaten ist da nix weiter konkretes möglich dazu was zu sagen.


    Wenn du nochmal in der Gegend bist, dann entnehme ruhig mal 2-3 Fruchtkörper, mach Fotos von den Lamellen und von der Seitenansicht und schneide die mal der Länge nach durch und zeig uns die Schnittflächen. Dann könnten wir schon mehr sagen. :)


    l.g.
    Stefan

    Hallo Christoph,


    auch von meiner Seite nochmals willkommen im Forum und ich freue mich, dass du dich so aktiv hier einbringst. :thumbup: Gewisse Startschwierigkeiten sind denke ich normal. Ich bin selbst damals hier mehr oder minder ins Forum "gepoltert"; also nicht so schlimm. Nachtragend ist hier niemand; zumindest niemand von den Leuten, die ich pesönlich kenne und das sind inwischen einige. :)


    Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich erst erkannte, wer du wirklich bist, als du im 10. Beitrag oder so in einem Nebensatz erwähntest, dass du bestimmte Kremplinge erstbeschrieben hast. Vorher war ich auch etwas irritiert. ;)


    Ist aber nicht schlimm. In der Zwischenzeit hast du dich sehr gut ins Forum eingebracht, worüber nicht nur ich im Moddi-Kollegenkreis sehr froh bin.


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    hast recht. Ich irgendwo auch mal gelesen; vielleicht im Flammer/Horak, dass Flaschenstäublinge auch mal mit jungen grünen Knollis verwechselt wurden. Also ganz von der Hand zu weisen ist das nicht...


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    schöne Bilder und Funde. Der Risspilz ist auch einer; zur Art vermag ich nicht viel ohne Mikrodaten zu sagen. Da kommt einiges in Frage.


    Die Scleroderma passt auch; ohne Mikrodaten ist die aber auch nicht bestimmbar. Die 3 dünnschaligen Arten können makroskopisch nicht wirklich bestimmt werden.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Climbingfreak,
    bei Nr. 6 würde ich auf Inocybe corydalina tippen, du nicht auch?
    Nr. 31 ist viel zu schmächtig, um R. claroflava zu sein. Stattdessen scheint mir das die "andere" der Chamaeleontinae zu sein, also nicht R. risigallina, sondern ihre "Schwester" R. vitellina/lutea/acetolens, die ist so knallgelb.


    Hi,


    entweder corydalina oder fraudans; einer von beiden ist es meiner Meinung nach. :) :thumbup: Deswegen habe ich ja den Geruch so prägnant geschrieben. :giggle:


    Jetzt weiß ich auch, was mich an R. claroflava so gestört hat; nachdem du es sagst. :)


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    ist ein bisschen schwer zu sehen; insbesondere die rauen Sporen. ;) Was erstmal wichtig ist, wie waren die Lamellenfarbe bei Reife; die müsste schokoladenbraun sein; keinesfalls schwarz.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    schade, dass du Bild 6 nicht wissen willst und ebenso schade, dass du den nicht mal fachgerecht entnommen hast und mal ein paar Details gezeigt hast. Das ist der spannendste Fund von dir im Thread. Insbesondere hätte mich der Geruch sehr interessiet. So wie der aussieht, hätte ich auf überreifes Obst mit einer gewissen Leuchtgaskomponente getippt. ;)


    Deine anderen Funde sind aber auch nicht zu verachten. Zum Bild 31: Ich wäre mir da nicht so sicher. Nobis Vorschlag ist gut; R. claroflava sieht wirklich so aus; aber dafür müsste auch am Fundort eine Birke gestanden haben. Ansonsten wäre es nämlich spannend geworden. So 100%ig bin ich aus was für Gründen bei dem Täubling nicht von der Art überzeugt; irgendwas stört mich dran.


    Detailfotos, Geruch, Geschmack und Ökologie wären da erstmal wichtig um erste Hinweise auf die ARt zu erhalten.


    l.g.
    Stefan
    [hr]


    Ist es auch nicht; die hätte auch keine Leisten. ;) Ich bin da wie Nobi, beim Grauen Leistling, wie der aktuell aus gerade wiss. richtig heißen mag. ;)

    Hi,


    ja die Kremplinge. X/ ;( Die wurden entsorgt, nur weil ich sie nicht schnell genug migenommen habe; schade drum. P. validus hatte ich nämlich aufgrund des Habitats angezweifelt; nicht im Park gefunden und auch keine Linden in der Nähe. Ich wusste nicht, dass die auch bei Espe wachsen können. 8| 8| 8|


    Christoph du hattest geshrieben 2-3 andere außer dem Kahlen. Welcher ist denn der dritte? Ich weiß nur von 2. :shy:


    jan-arne: eine PN mit 1-2 Anmerkungen zur Fundliste kommt heute noch.


    l.g.
    Stefan


    Hallo zusammen,
    Klasse Bericht (von allen) - Fotos ... Stimmungen - ich freue mich, dass ihr so eine schöne Zeit hattet und so schöne Funde machen konntet. :)
    Habt ihr auch die "Pfeffrigen" wie angekündigt probiert? Oder doch keine "Traute" ? ;)


    Der Rätselpilz von Climbingfreak sollte APR-Veteranen "irgendwie" bekannt vorkommen, wächst bei Lärchen und hört auf den Namen T.p. (oder ?)


    Das war schon zu viel Hilfe. :haue: ;) Dass wir die Pfeffrigen nicht probiert haben lag dran, dass wir das zwar wollten, dann aber im Eifer des Ganzen dann doch iwie verpasst haben.