Beiträge von Climbingfreak

    Hi,


    die Gattung hast du richtig; obs aber wirklich die Krause Craterelle ist, kann ich anhand der Bilder nicht sagen. Da würde ich gerne mal die Unterseite der Fruchtkörper scharf sehen. ;) So insgesamt kommt das mit der Färbung aber ganz gut hin; zumindest bei Bild 1.


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    tendenziell eher nicht, denn die Art Laccaria laccata s st. ist sehr selten. ;) Was ich meistens finde, ist L. laccata var. palidofolia; also die rundsporige Art. Die würde ich in deinem Garten auch vermuten. Das sage ich nur aufgrund von Wahrscheinlichkeiten. Von meinen gefühlten 200 mikroskopierten Lacktrichterlingskollektionen war das die häufigste Art (98 % der Funde oder so). L. laccata senso st. hatte ich bisher nur einmal. Aber wie du bereits festgestellt hast, ohne Mikro ist das nur Spekulation. Ich kann dir aber gerne anbieten, dass du deine Lackis trocknest und ich die mir mal ansehe, oder frag mal Zuehli. Für den ist die Artbestimmung auch ein Klacks.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ich habe mich für diese Runde auch abgemeldet und dabei wird es bleiben. ;) Was ich aber anbieten kann, dass ich ab nächste Runde 1-2 Rätsel einstellen kann, denn bis Mitte September geht das bei mir noch; danach wird es für eine gewisse Zeit für Pablo und mich sehr schwierig, das Rätsel zu betreuen. Ich könnte dann erst wieder ab Ende Oktober einsteigen; sowohl als Miträtsler als auch als Rätselsteller. Es ist nur ein Angebot. Wenn Safran oder gerne auch jemand anderes, es schaffen die Zeit zu überbrücken, ist das auch toll. Ich wäre da auch nicht böse drüber. ;)


    Sagt mal bitte bescheid, wie ihr das gerne hättet. Pablo und ich würden uns natürlich sehr freuen, wenn sich von euch mehr als Rätselsteller ausprobieren würden.


    l.g.
    Stefan


    Weissfilziger Nabelrötling (entoloma albotomentosum) ist das einzige was mir so einfällt.


    Der weißfilzige Nabelrötling passt makroskopisch nicht, wie Eike schon angedeutet hat. Außerdem hat die Art keine Schnallen und keine echten Zystiden. In der gleichen UG steht E. rugosum mit Schnallen, Zystiden und makroskopisch ähnlichem Aussehen. http://www.mycodb.fr/fiche.php?genre=Entoloma&espece=rugosum
    Soweit ich gelesen habe sollten die Sporen von E. rugosum wohl größer sein, als beim oben beschriebenen Fund.


    LG Karl


    Hi Karl,


    deine Antwort klingt danach, als ob du keine konkrete Idee hast; deswegen nur mal ein spontaner Gedanke: Irgendeine Albinoform oder so was. Normalerweise halte ich mich bei Rötlingsidkussionen wegen absoluter Ahnungslosigkeit zurück; aber die reinweiße Färbung des Fundes gibt mir schon zu denken. Solche Rötlinge habe ich noch nie gesehen; weder auf Bildern noch in real.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    nur noch eine Anmerkung meinerseits dazu. I. lacera s.l. mit so einer merkwürdeigen Sporenform. Ich kenne die Sporen bisher als fast Rechteckig; nie so ausgezogen verjüngt auf einer Seite.


    Sehr merkwürdig das ganze.


    Hoffentlich melden sich Ditte oder Helmut noch hierzu.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Fionn,


    schön mal wieder was von dir zu lesen. :thumbup: :sun: Du hast da wirklich ein paar sehr schöne Arten aus der Schublade gezaubert. Ich wusste gar nicht, dass du so ein Saftlingsfreak bist. Hast du alle selber bestimmt? Ich tue mich bei deren Bestimmung immer recht schwer. Mir sagen da andere Pilze mehr zu. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    der ist makroskopisch nicht zu bestimmen. Es kommen 3 Kandidaten in Frage:


    Coprinellus micaceus
    Coprinellus saccharinus
    Coprinellus truncorum



    Einer der 3 Arten ist es. Die genaue Artbestimmung geht nur mikroskopisch!


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    da wäre ich mir an deiner Stelle nicht so sicher. Alte und matschige Fruchtkörper sollten prinzipiell nicht mehr verzehrt werden; auch mit entfernten Röhren! Wenn schon der bakterielle Verderb eingesetzt hat, bilden sich schon im Wald bei überständigen Fruchtkörpern schon gifte Zersetzungsprodute (biogene Amine), die auch Symptome einer Magen-Darm Problematik hervorrufen können. Man sprecht hier von einer unechten Pilzvergiftung. Ich würde solch alte Schlappen bestimmt nicht essen; aus genannten Gründen. Dass du 30 Jahre Pilze suchen gehst, ist da kein sicherer Schutz; btw. habe ich dieses Jahr auch mein 30 jähriges Pilzsuchjubiläum, wenn du so willst. Ich habe mit 5 angefangen. :D


    l.g.
    Stefan


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    deine gelbhütige Amanita sollte Amanita gemmata sein; der Scheidenstreifling zum Schluss kann gut Amanita submembranacea sein. Muss man halt mikroskopieren. Ansonsten schöne Funde und schöne Bilder. Waldchampi passt auch; allerdings bestimme ich unsichere Arten (für die Artbestimmung) mit dem Gröger und lege mal ein Stück Lamelle unters Mikro oder so. Rein makroskopisch wird eine Artbestimmung schwieirig.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ich klinke mich fürs nächste Rätsel aus. Auflösungszeit ist mir gleich.




    Tja, aus dir bekannten Gründen kann ich nur bedingt dazu was sagen. Als ich den Pilz in der Hand hatte, war das ein ziemlich deformiertes Etwas; allerdings getrocknet. Wenn ich dazu noch was sagen sollte, brauche ich Standortbilder, Geruchsangaben und Angaben zur Stielbereifung. Sonst wird das nix. Leider war/bin ich derzeit sehr eingespannt und hatte bisher auch noch keine Gelegenheit den Dung in Kultur zu nehmen, bzw. habe kaum Zeit mich mit der Auswertung zu befassen. Bis Mitte September wirst du zumindest meine Einschätzung zum Risspilz bekommen.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    Ohh man, ich hatte die Gattung schon; allerdings mich dann für was anderes entscheiden. Diese ganzen Pablo-Pilz-Krusten sehen alle gleich aus. Einfach ist da echt was anderes; Inocyben oder Tintlinge z.B. da weiß ich woran ich bein. Aber Pablo-Pilze; neee :D


    l.g.
    Stefan


    Hi,
    stimmt, irgendwie komisch dieses Jahr.
    Hasenröhrlinge habe ich allerdings noch gar nicht gesehen.
    Aber auch sonst ist nicht so viel los wie man bei dem Wetter vielleicht erwarten würde.


    Ach sag das mal nicht. War letzte Woche mit Pascal unterwegs wir hatten 4 Baumstämme mit Austern voll, einige Pfifferlinge und Semmelstoppler. :yumyum:


    Hi,


    sag das nicht! Mykorrhiza als Möglichkeit Bäume gegen Krankheitsbefall zu stärken ist ein großes Thema derzeit. Das weiß ich von einem Chorfreund, der gleichzietig auch im Sachsenforst arbeitet.


    l.g.
    Stefan

    So die groben Grundlagen davon, wie das Ökosystem Wald funktioniert (Pilze als Mykorrhiza, Zersetzer, Umwandler, Schwächeparasiten, Botenstoffnetzwerk und Kommunikationsbasis auch für Bäume), das ist nicht Bestandteil der Ausbildung zum Förster, sofern sie sich diese Kenntnisse nicht selbst aneignen?
    Was qualifiziert die Leute dann für ihre Aufgabe, wenn sie nicht wissen, was ein Wald ist und wie er funktioniert? :/


    Hallo Pablo,


    guck mal hier. ;) Die haben sehr wohl Ökosysteme, Wald, Pilze und deren Bedeutung im Studium so ist das nun nicht. :cool:


    l.g.
    Stefan