Beiträge von Climbingfreak

    Hi,


    warum wunderst du dich? Grünhütige Täublinge sind doch offizielle Verwechslungskandidaten für den Grünen Knolli; ähnlich siehts auch mit den anderen Amaniten, bzw. Champignons aus.


    Ich habe sogar von einer guten Pilzfreundin gehört, dass mal ein Parasol mit einem grünen Knolli verwechselt wurde. Oehrling sagt immer, man kann alles mit allem verwechseln und er hat recht.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    von mir kommt nix; ich genieße die Pause, bzw. "die Ruher vor dem Sturm" und rätsle im Stillen mit. Wenn ich ein Rätsel einstellen soll, sagt bitte bescheid.


    hans: Bitte erkläre mir bitte mal deinen Joker nach der Auflösung. Ich sehe den Zusammenhang zwischen dem Vogel und dem aktuellen Pilz irgendwie gar nicht.


    l.g.
    Stefan


    Ich hatte 3-4 Jahre, wo ich mich quasi ausschließlich mit Pilzen befasst habe und auch im Forum sehr aktiv war; wesentlich aktiver als jetzt.


    Das werde ich sicher nicht tun. Immer auf der Überholspur ist ungesund. Auch wenn um Pilze geht. Bei mir bleibt das Hobby. Tiefenentspannt==5


    Hi,


    nur so viel dazu. Ich meinte an dieser Stelle nicht "Leben auf der Überholspur"; das hatte andere Gründe ;)


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    schade, von den Exemplaren hast du kein Schnittbild? Das wäre aufschlussreich. Hunderte an einem Stumpf? Das sind zu viele für Birnenstäublinge! Ich dachte da an sehr junge Stäublinge, als ich dein Bild sah (du ja auch). Andererseits wohnst du ja jetzt "im Kalk" und da kann es gut sein, dass du irgendeine verückte Rarität gefunden hast, die ich nicht kenne. Ich vermute nach deiner 2. Antwort letzteres. Ich nehme die obige Antwort zurück und schäme mich ob meiner total abstrusen Idee. :shy: Nee lieber doch nicht. ;)
    Scherz beiseiten. Ich habe ansonsten leider keine schlüssige Idee.


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    danke, aber du darfst ein was nicht vergessen; bzw, kannst du auch nicht wissen. ;) Ich hatte 3-4 Jahre, wo ich mich quasi ausschließlich mit Pilzen befasst habe und auch im Forum sehr aktiv war; wesentlich aktiver als jetzt.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    das einzige, was mir dazu einfällt sind junge Birnenstäublinge Lycoperdon pyriforme. Allerdings bin ich gerade überfragt, ob die jung so "stachlig" sein dürfen. Ich kenne die im Alter gatt.


    l.g.
    Stefan

    Oder viele eigene interessante Funde. ;)


    weißt Du, genau das ist mein Problem. Es gibt zu viele unbekannte Pilze zur selben Zeit- neben den leckeren essbaren. Ich bin erschlagen und völlig überfordert. Ich nehme immer einen oder zwei Bestimmerlinge mit und dann bin ich zu müde ihn aufzuarbeiten. Die Täublinge sind explodiert, mindestens 15 Arten gab es. So alt die alle kennenzulernen kann ich gar nicht werden....Hier mitlesen ist eine gute Sache zum Lernen.


    Das ist auch das einzige, was du machen kannst. :) Mir gings zu meiner Anfängerzeit 2006 genau so. Ich kannte "nur" 20 Röhrlinge oder so, Pfifferling und Parasol. Als ich dann erkannte, dass es mehr Pilze gibt, als ich kennen kann, habe ich dann den Wunsch aufgegeben alle erkennen zu wollen. Es ist immer besser 3-4 Arten pro Tour sicher bestimmen zu lernen und diese wiederzuerkennen. Selbststudium ist dazu ein guter Weg. Hin und wieder hätte ich mir auch jemanden gewünscht, der mir was zeigt, aber den gabs damals nicht in dem Maße. Jetzt ist es so, dass ich mich nur noch mit bestimmten Pilzgruppen näher befasse. Risspilze, Ritterlinge, Phytoparasiten, Tintlinge; fundbezogen Schirmlinge, Knollenblätterpilze/Wulstlinge, Dachpilze, Schleierlinge ein bisschen und hin und wieder mal einen Dungasco. Damit bin ich ausgelastet. Mit Rötlingen z.B. oder so brauch ich gar nicht erst anzufangen; die kriege ich eh nicht raus. Ab einem gewissen Punkt muss man sich spezialisieren, oder weiter an der Oberfläche kratzen und von allem ein bisschen machen. Beides ist ok. Hauptsache wir machen überhaupt Fortschritte; das ist das wichtige daran.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    ich sehe einige Schmierröhrlinge, die aufgrund des Fotos nicht näher bestimmen kann und 2 Raufußröhrlinge; aller wahrscheinlichkeit nach Birkenpilze; das sind die dunklen. Auf dem Foto sehen mir die großen Schmieerröhrlinge allerdings schon überständig aus. Wenn du eine Verzehrsfreigabe willst, dann such bitte einen PSV auf.


    Wenn du zukünftig Pilz bestimmt haben willst, dann mach Fotos bei Tageslicht; im Freien, fertige ein Schnittbild an, liefere auch bitte, sofern möglich, eine Liste der Begleitbäume und gebe sofern vorhanden einen markanten Geruch an. Das sind die Grundvorraussetungen für eine solide Pilzbestimmung; hier im Forum und erst recht im Feld...


    l.g.
    Stefan


    Huhu Stefan,


    und wie war das eben mit dem Röhrling?


    Na also, das haste doch gewußt. Biste doch der Experte. Vllt nicht was diesen Pilz hier angeht. Aber ansonsten........ich beneide Dich um Dein Wissen.


    Hi,
    na ja sagen wir mal so. Gewusst habe ich nix; ich hatte nur eine Idee, die ohne Mikroskop nicht abzusichern ist. ;) Danke für die Blumen. Vieles habe davon habe ich hier im Forum gelernt, von Pablo, IngoW, Jan-Arne, Nobi, Rada, Ditte selbtverständlich, Pilzmel, KarlW und die vielen anderen wundervollen Menschen, die hier im Forum so aktiv sind. Zudem habe ich auch einfach durch die Pilzkartierung, Besuch von Tagungen und Pilztreffen und von der Bestellung des Tintlings (Pilzzeitschrift) sehr viel gelernt.
    l.g.
    Stefan


    Hallo Jörg,


    Mensch, da muss ich ja aufpassen. Der ganze Wald voller Keulen. :haue::haue::haue: Zungenkernige und Vielgestaltige, mit und ohne Holz.
    Gibts eigentlich eine Helmpflicht für solche Gebiete? Ich werde jedenfalls mal über einen Helm nachdenken. Danke für die Bestimmung. Mit meiner Nase scheint was nicht in Ordnung zu sein. Würzig roch die für mich nicht.


    Lieben Gruß Claudia


    Helme sind im Wald immer gut; insbesondere, da es noch die Langgestreckte Holzkeule, die Geweihförmige Holzkeule, die Kopfige Zungenkernkeule, die Puppenkernkeule und noch viele anderen gibt.

    Der "Experte", der geantwortet hat, sagt, dass er mangels Funderfahrung in der Waldchampigons-Gruppe erst den Gröger und das Mikroskop zücken würde um den zu bestimmen. Somit sollte klar sein, dass ich kein Experte bin. :D


    Hi,


    seitens der Forenbetreiber ist es verboten hier Rauschpilzanfragen zu stellen. Das steht auch in den Boardregeln, die du mit deinem Eintritt hier akzeptiert hast. Deswegen gibts an dieser Stelle von mir die "Gelbe Karte". Wenn du nochmals eine Bstimmungsanfrage stellst, die auf einen Rauschpilzkonsum hindeutet, wird das Moderatoren-Team die nötigen Konsequenzen ziehen.


    Allgemeine Bestimmungsanfragen beantworten wir natürlich gern. Diesen Thread werde ich hier vorsichtshalber schließen; deine Anfrage wurde ja schon beantwortet. Ohne weitere Angaben ist der Täubling nicht zu bestimmen.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    Waldchampignon passt schon; allerdings wird es mit der Artbestimmung ohne Mikroskop und guter Fachliteratur schwierig; da gibts 2-3 Arten in der Gruppe.


    l.g.
    Stefan

    Hi Heidi,


    da hattest recht; ein bisschen schmunzeln musste ich bei deiner Geschichte schon. ;) Aber ja, wenn ich so was schreibe, meine ich das grundsätzlich nicht böse; ich bin halt nur manchmal ein bisschen zu ehrlich, wie du ja festgestellt hast.


    Danke Hessekopp für den deutschen Namen. Das erinnert mich gerade an was. Wenn es keinen deutschen Namen gibt, dann kann man auch einfach einen erfinden. :D


    l.g.
    Stefan


    Ja das passt gut zu der Art. Ich kenne die schon einige Jahre, denn der wächst brav im Garten meiner Eltern. :D Einen deutschen Namen habe ich leider nicht; u.a. auch deswegen nicht, weil ich es ein bisschen albern finde, jeden Pilz gleich einen deutschen Namen verpassen zu müssen. Da kommt dann manchmal komisches Zeug bei rum; wie z.B. "Kahlkopftintling" für Parasola sp. oder "Weißer Kotling" für Ascobolus albidus. Ab einem gewissen Punkt muss das dann nicht mehr sein, aber das ist auch nur meine Meinung.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    ja einen Pluspunkt für C. varius. :) Du kannst ja auch mal testen, indem du die Hutoberflächen mit Spucke oder ein bisschen Wasser befeuchtest, ob sich das dann schleimig anfühlt. Dann hätten wir zumindest die Untergattung sicher und auch eine große Sicherheit bezüglich der Art.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    zunächst solltest du dir mit der Untergattung sicher sein. Bist du sicher, dass du einen Schleimkopf und keine Telamonie gefunden hast? War denn der Hut schleimig? So anhand der Bilder sehe ich trockene Hüte. Ansonsten kannst du gerne mal die Lamellen vom Stiel abbrechen und nachsehen, ob diese auf dem Stiel einen violetten Abdruck hinterlassen.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    ich bin nicht der Meinung, der Blutrote hätte einen wirklich roten Hut und auch Rosa-Pünktchen in der Stielbasis im Schnittbild, die ich auch nicht erkennen kann.


    Vielleicht wäre Hortiboletus bubalinus eine Option. Alles andere ist ohne mikroskopische Untersuchung Spekulation. Hat dein Fund denn irgendwie geblaut; gerne auch noch 30 min nach Durchschneiden?


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    danke für eure Anmerkungen. Na ja; sagen wir mal so: Andreas Gminder hat uns zu seinem Cortinarien-Kurs den FN-Schlüssel empfohlen. Alle anderen; inkl. GPBW wären "2. Wahl". ;) Die "richtige" Sporengröße kriegen wir nur raus, wenn wir in die Originalbeschreibung schauen, bzw. wenn wir einen Cortinarien-Experten Fragen. Cortinarius-Uwe wird hier hoffentlich bald auch mal reinsehen. Andreas Gminder kann ich auch mal bitten hier reinzusehen.


    Es geht ja immerhin um Phlegmacien. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    ich konnte mir es nicht verkneifen diesen Titel zu wählen. Es geht aber um so was hier; also keine Angst. ;)



    Leider habe ich nur dieses Bild von dem Fund. Den hat Harzi auf einer gemeinsamen Tour in seinen Pilzgründen gemacht. Vom Schnittbild habe ich leider kein Foto gemacht; das habe ich in dem ganzen Bestimmungsstress verpasst; sorry.


    Gefunden im Laubwald bei Quercus, Fagus, Tilia und evtl. noch Carpinus betulus.
    Einen markanten Geruch konnte ich nicht feststellen.
    Die Trama war im Schnitt weißlich; zur Stielbasis hin gelblich und an der Stielrinde in einem 5 mm breiten Streifen deutlich violett.
    Lamellen im jungen Zustand deutlich violett.
    KOH-Reaktion in der Trama negativ.
    KOH Reaktion auf dem Hut und Bulbipellis braun; also auch negativ.
    Die Stielfarben waren außen deutlich violett; die Stielbasis aber gelblich.
    Sporenlänge 6-8 x 4-5 µm.
    Laut FN komme ich aufgrund der geringen Sporengröße und den sonstigen Merkmalen zu Cortinarius magicus (deswegen auch der Anfragetitel :giggle: ), den Elfenreihen-Klumpfuß. Leider ist der Fruchtkörper zu "gedrungen" für die Art; Stiel zu kurz. Das ist auch der Grund, warum ich den hier anfrage. So 100%ig sicher bin ich mir da nicht. Die Färbung kommt aber laut Internet-Bildvergleich ansonsten sehr gut hin. Was meint ihr? Passt die Bestimmung oder kann das noch was anderes sein, was ich nicht auf dem Schirm hatte?


    Vielen Dank schon mal im Voraus.


    l.g.
    Stefan