Hi,
schwer; was aus der Ziegenlippenverwandtschaft ist das aber auf alle Fälle.
Eventuell käme neben der Ziegenlippe auch noch der Braune Filzröhrling
l.g.
Stefan
Hi,
schwer; was aus der Ziegenlippenverwandtschaft ist das aber auf alle Fälle.
Eventuell käme neben der Ziegenlippe auch noch der Braune Filzröhrling
l.g.
Stefan
Hi Björn,
ich habe deine tollen Fotos schon auf FB bewundert;
leider hast du da noch nix zur Bestimmung geschrieben, sonst hätte ich bei einigen Sachen schon dort interveniert. ![]()
Zur Amanita submembranacea: Hat die wer mikroskopiert? 2 Sachen stören mich
1. Die Hutfarbe ist mir zu fuchsig. Ich kenne die Art mit Grautönen auf dem Hut; gerne auch mal Grünlich-olivfarben. Dann sieht das Ding ein bisschen aus wie der Grüne Knolli; aber nie so fuchsig
2. Die Volva ist zu weiß; ab einem gewissen Alter ist die Volva von der Art grau
Deine Craterelle (19.) kannst du mit Pseudocraterellus cinereus vergleichen. ![]()
l.g.
Stefan
edit: Oh die Bilder der Amanita submembranacea sind auf einmal weg. ![]()
So, nach langem Recherchieren: Der Pfifferling wird der Fleischrosa Pfifferling (Cantharellus cibarius var. carneoalbus) sein.
Hi,
oder aber Cantharellus friesii.
Ansonsten passt der Schopftintling.
l.g.
Stefan
Hi,
auch der etwas Fortgeschrittene (in dem Falle ich) denkt bei der Amanita an strobiliformis, wenn euch das beruhigt. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
sieht erstmal gut aus; prüfe aber bitte noch, ob der Stiel auch mit Kaulocystiden bereift ist. Ggf. kannst du ja auch noch mit meinem Portrait abgleichen.
l.g.
Stefan
... Zudem kommen Ziegenlippen im Laubwald vor; im Nadelwald die braunen.![]()
Oh! Da möchte ich aber vehement mein Veto einlegen. Ich habe die oft im reinen Nadelwald.
Ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen. Bist du dir mit der Bestimmung sicher? ich hatte die noch nie im Nadelwald und Toffel wird die Info bestimmt gut recherchiert haben. Aber im Endeffekt hast du recht; ich habe die Info "nur" von Toffels Filzröhrlingsvortrag.
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Hallo zusammen,
auf dem ersten Bild sieht man schön das gelbe Basalmyzel, das für den Braunen Filzröhrling (Xerocomus ferrugineus), also den Verwechslungspartner der Ziegenlippe, spricht.
LG, Jan-Arne
Dem kann ich nicht widersprechen.
Zudem kommen Ziegenlippen im Laubwald vor; im Nadelwald die braunen.
Toffel sei dank, weiß ich das.
Trotzdem sollte ein Schnittbild angefertigt werden; zur Sicherheit.
Hi Ulla,
herzlichen Glückwunsch zum schönen Fund.
l.g.
Stefan
Oben rechts wahrscheinlich noch Ziegenlippen.
Hi,
willkommen im Forum. Ich freue mich immer über Leute aus dem Dresdner Raum. Wenn du magst, kannst du mich gerne mal kontaktieren. wir haben mit der Mykologischen Fachgruppe Dresden dieses Jahr noch einige Veranstaltungen.
Zu den Ziegenlippen: würde ich anzweifeln; nicht im Tharandter Wald. Hast du von denen mal ein Schnittbild? Ansonsten ist das definitiv was aus dem Dunstkreis um die Ziegenlippe.
l.g.
Stefan
Hi,
na ja einerseits der stämmig wuchs; das kann keine Galerina; dann noch die Lamellenfarbe, viel zu dunkel für eine Galerina. Besser kann ich das nicht erklären. Da spielt viel funderfahrung und Intuition mit. Ich kann einen Risspilz von einer dünnstieligen Telamonie unterscheiden, die sich teilweise auch extrem ähneln können. Ich habe schon einige vermeintliche Risspilze mitgenommen und mich über die warzigen Sporen gewundert, bis ich erkannte, dass ich eine Telamonie eingesackt habe. Erklären kann ich die Unterschiede leider nicht, bzw. nur sehr schlecht, aber vielleicht an konkreten Beispielen im Feld zeigen.
l.g.
Stefan
Hi,
das ist eher eine Psathyrella oder so was; keinesfalls eine Galerina.
l.g.
Stefan
Hi,
Echinoderma aspera ist eine gute Möglichkeit, so lange der auch ordentlich stechend metallisch roch.
Tricholoma ustale passt perfekt. So schleimige Hüte bei feuchtem Wetter sollen die sogar haben.
l.g.
Stefan
Alles anzeigenHi Markus,
doch da gibts was. Im Flammer/Horak wurde erwähnt, dass eine Frau (vielleicht in der Schweiz) aus suizidaler Absicht Grüne Knollis verputzt haben soll.
l.g.
Stefan
Hallo Stefan,
inwieweit wurde das aufbereitet ? Handelte es sich tatsächlich um einen Suizid ? Da müsste man ganz schön nachhaken um das aus
meiner Sicht bestätigt zu bekommen.
Hi,
das ist in einer Vergiftungsfallbeschreibung so erwähnt. Ich denke schon, dass dies auch ordentlich recherchiert wurde. Soweit ich es noch in Erinnerung habe, ist die Frau auch aufgrund von eigenem Wunsch verstorben.
l.g.
Stefan
Momentan wachsen unglaublich viele verschiedene Röhrlinge, manche sehe ich zum ersten mal!.
Kornblumenröhrling und Hasenröhrling geklärt... sehr selten, werde ich mir für die Zukunft merken und stehen lassen.
Hi,
ja danke; das sind endlich mal Bilder, mit denen man arbeiten kann.
Danke auch für deine Einscht bezüglich der Kornblumen und Hasen. ![]()
Der erste Pilz ist eindeutig der Birkenpilz, denn eine Rotkappe würde sich im Schnitt verfärben. Die beiden Steinpilze hast du richtig erkannt. Eine Sache noch für die Zunkunft. Bitte sei so gut und füge neue Bilder im Thread weiter unten an. Dass du die alten Bilder ausgetauscht hast, ist blöd, da die Antworten oben sonst zusammenhanglos stehen und spätere Leser sich fragen, was das ganze soll. Sei bitte so gut und füge die anderen Bilder zusätzlich wieder ein. ![]()
l.g.
Stefan
Danke für die Antwort.
Ich probier sonst keine Pilze, aber bei Täublingen darf man es doch, um es aber wieder auszuspucken, oder?
Die Huthaut kann man bis zur Mitte abziehen, sporenpulverfarbe habe ich leider nicht. Und gefunden habe ich sie in einem reinen Kiefernwald mit herrlichem Moosboden. Es waren sehr viele dieser Art, die anderen waren nur schon recht alt.
Na ja. Ich bin bei Täublingen etwas schwach auf der Brust; das gebe ich gerne zu. Das einzige gescheite, was mir zu deinem Fund einfällt, wäre Russula paludosa, der Apfeltäubling.
l.g.
Stefan
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Wenn man was nicht versteht, müssen auch Tabu Themen ins Spiel gebracht werden.
Ich wünsche selbstverständlich allen Beteiligten das sie das gut überstehen...
ich möchte auch nichts unterstellen, aber es gibt solche Fälle...
Ein Suizid mit Pilzen ist mir bislang übrigens noch nicht bekannt geworden. Ein erweiterter Suizid schon gar nicht.
Die Überlegung halte ich für ziemlich weit hergeholt. (Auch wenn man sie durchaus gedanklich in Erwägung ziehen kann)
Hi Markus,
doch da gibts was. Im Flammer/Horak wurde erwähnt, dass eine Frau (vielleicht in der Schweiz) aus suizidaler Absicht Grüne Knollis verputzt haben soll.
l.g.
Stefan
Hi,
1. ich finde es gut, dass du Täublinge näher kennen lernen willst.
2. ich finde es auch gut, dass du eine Geschmacksporbe genommen hast; nur sei bitte vorichtig. Geschmacksporben lohnen sich nur bei Täublingen, Röhrlingen und Milchlingen gefahrlos. Ansonsten nur in Ausnahmefällen und keinesfalls bei Amaniten oder Lepioten!!!
3. fehlen wichtige Angaben
3.1 Sporenpulverfarbe
3.2 Ökologische Angaben zum Fundort Liste der mykorrhizafähigen Bäume beim Fundort
3.3 Abziehbarkeit der Huthaut
Was mir auffällt. Deine Täublinge bräunen lecht am Stiel. Hast du Eisen-II-Salfat da? Wenn ja, dann tu mal was auf den Stiel, bzw. im Fall von Kristallen, reib mal dran. Alternativ kannst du morgen nochmal an denen riechen und prüfen, ob die nach Fisch oder Brackwasser (wie in einem Hafen) riechen. Ansonsten wäre ich erstmal ratlos. Alle anderen mir bekannten mild-schmeckenden rothütigen Täublinge sollten iwie obstartig riechen...
l.g.
Stefan
Hallo,
an den gewimperten glaube ich persönlich nicht. Es waren noch weitere Fruchtkörper am Standort, von denen ich leider keine Fotos habe. Die Sternlappen waren auch da nicht weiter aufgespalten. Allerdings ist bei einem eingetrockneten FK eine Manschette vom Sternlappen abgebrochen, ähnlich wie beim Halskrausenerdstern. Allerdings rötete der Stern (auf den Billdern leicht erkennbar) an den Rändern etwas. Ansonsten ist der Sporengeber grau und der Stern heller.
Grüße
Dann wird Heidi mit Geastrum triplex wohl recht haben. Viele Erdsterne röten; erst recht im Alter, wie ich festellen musste. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal on G. rufescens...
l.g.
Stefan
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Hallo Stefan,
du schreibst: –œAnsonsten kannst du gerne mal die Lamellen vom Stiel abbrechen und nachsehen, ob diese auf dem Stiel einen violetten Abdruck hinterlassen."
Tritt dies ausschließlich bei Phlegmacien auf?
Wir sehen uns im Oktober bei der BMG Tagung.
Viele Grüße aus München.
Thomas
Das ist laut Andreas für C. varius typisch; inwieweit allerdings das auch noch für andere Schleimpöpfe zutrifft, konnte er mir nicht sagen. Zumindest ist C. varius durch die deutlichen und lange violettlich durchscheinenden Lamellen gekennzeichnet. Ja auf die Tagung freue ich mich auch schon und auf das Wiedersehen mit so vielen lieben Menschen (inkl. dir versteht sich). ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
schön dass du dich jetzt verstärkt mit Conocben befasst.
Freut mich. Wir brauchen da dringend fachliche Verstärkung. ![]()
l.g.
Stefan
Oder einfach "nur" Geastrum fimbriatum. ![]()
Hi,
Gegenfrage. Wieso sind deine Funde so verwässert? Hast du die gewaschen? So anhand deiner Bilder wage ich keine Artdiagnose; erst recht nicht, wenn die Fruchtkörper so wässrig, matschig sind.
Für eine ordentliche Pilzbestimmung brauchen wir
1. geeignete Bilder (von oben, unten, von der Seite) in frischem, ungeputztem Zustand bei Tageslicht
2. Angaben zur Ökologie des Fundortes
3. Angaben zum Geruch
4. (in dem Fall nicht so wichtig) Angaben zur Sporenpulverfarbe
5. Schnittbild und Verfärbungen bei Druck und Verletzungen
6. und noch einiges mehr, das ist aber für Pfifferlinge im weiteren Sinne nicht so entscheidend
Ohne diese Angaben können wir auch nur Kaffeesatzleserei betreiben; meint hier keine konkreten Angaben machen.
l.g.
Stefan
Hallo Stefan,
Panellus stipticus hatte ich auch erst auf dem Radar, aber der sollte doch weißes Sporenpulver haben.
LG Charlotte
Hi,
kann gut sein. Ich habe es mit den Sporenpulverfarben bei solchen Pilzen nicht so.
Möglich wäre auch noch ein Crepidotus; die haben braunes Sporenpulver; das weiß ich zufällig. Du kannst ja mal mit Crepidotus mollis vergleichen. Bist du dir denn mit dem braunen Sporenpulver sicher? Hast du das getestet oder bist du nur aufgrund der bräunlichen Lamellen zu dem Schluss gekommen?
l.g.
Stefan
Hi,
ich schließe mich an; Einzelbildern wären hier sehr hilfreich. Bei ren Fruchtkörpern rechts oben kannst du mit dem Hasenröhrling Gyroporus castaneus vergleichen.
Übrigens sind Kornblumenröhrling und Hasenröhrling insgesamt sehr selten und sollten geschont werden!!!
l.g.
Stefan
Hi,
der erste kann Lycoperdon pyriforme in sehr jung sein; beim 2. wäre ich bei Panellus stipticus.
l.g.
Stefan
