Beiträge von Climbingfreak

    Bin mir nach euren Hinweisen ziemlich sicher, dass es der Tellerling ist.

    Die Ritterlinge kenne ich besser, da ist er nicht drunter.

    Danke für die schnelle Hilfe!

    Hi,


    nur mit dem kleinen Unterschied, dass Lepisten keine Ritterlinge sind im eigentlichen Sinn. Da kenne ich mich auch ganz gut aus. ;)


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    nein dafür sind die Lamellen zu hell. Bestimmt wieder eine Conocybe mit kleiner Option auf Galerina. Für P. foenisecii passt die Lamellenfarbe nicht.


    Wie ist die Lamellenfarbe bei den Fruchtkörpern auf dem 1. Bild wirklich? Die gelbliche Färbung könnte täuschen. Sind die reinweiß oder gelb-ockerlich?


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    als "Lebensmitteltechnicker" solltest du schon wissen, was biogene Amine sind und dass du sie nicht mit Hitze zerstören kannst! Schon mal was von Histamin gehört? Wo hast du studiert? So was solltest du eigentlich im Studium gehabt haben.


    Gefahr durch Keime und deren Abtötung durch Hitze gut und schön, aber die giftigen Abbauprodukte sind allerdings hitzeresistent.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    ja der Geruch ist schwer zu beschreiben. "Nach Arzneischrank" dürfte aber hinreichend genau sein. :) Für mich als Chemiker freue ich mich immer, wenn ich Gerüche genau beschreiben kann. Den Jodoform-Geruch kannte ich bis vor einigen Jahren auch noch nicht, weil wir damals im Studium diese Substanz nicht verwendet haben im Labor. Zum Glück hat eine liebe Pilzfreundin eine Holzkiste, in der vor 50-60 Jahren jodoform-haltige Salben oder so was über viele Jahre gelagert wurden. Die Kiste riecht heute noch so. :D Die Geruchsprobe davon war sehr hilfreich. Übrigens gibts auch Täublinge, die so riechen R. turci fällt mir spontan ein. Merk dir den Geruch gut, damit du auch den Jodoform-Täubling zukünftig erkennst. ==Gnolm7==Gnolm8


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    so vom Habitus glaube ich nicht an einen Vertreter aus der Campestris-Gruppe. Dafür ist dein Fund schon viel zu stattlich. Ansonsten kann ich mich Rotfüßchen nur anschließen. Hier ist die Stielbasis und die untere Hälfte des Stieles extrem wichtig für die Bestimmung.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    Herzlichen Glückwunsch zu dem tollen Fund, den ich noch nie in der Hand halten durfte. Auch bin bei H. depilatus. :) Ich weiß nicht, ob der genau so stark markant nach Jodoform riecht, wie sein Bruder der Fahle Röhrling, aber etwas sollte er schon danach riechen.


    Ich kenne nur den Fahlen bisher und der riecht extrem nach Jodoform.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    hypothytis kommt auf Erdboden. Den hatte ich schon 3-4 Mal, meist immer im fichtendominierten Mischwald/reinen Fichtenwald. V. caesiotincta ist die einzige Art, die neben V. bombycina auf Holz vorkommt. Natürlich kann es schon sein, dass die Fruchtkörper an einer Buchencupule/Rindenstückchen einfach nur angewachsen sind. Das hat nix mit dem Substrat zu tun. Ich hatte auch schon Kahle Kremplinge genug, die an Zapfen und dergleichen wuchsen.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    bei Champis ist der Sporenabdruck nicht zur Artbestimmung geeignet. Alle Arten haben da diesen Farbton. Ansonsten reicht es schon aus, wenn du bei den nach Anis riechenden Arten einen süßlichen Nebengeruch wahrnimmt. Im Alter verliert sich der. Aber wie schon angedeutet; die meisten Funde der Gattung werden als Agaricus sp. (Art der Gattung Agaricus) bestimmt. Eine Artbestimmung ist teilweise ungemein schwierig.


    l.g.

    Stefan

    Eigentlich ist schon fast alles gesagt, aber ich möchte Dir auch den „Grundkurs Pilzbestimmung“ von Rita Lüder ans Herz legen. Da sind zwar kleine Fehler drin, aber davon bekommen Anfänger und Menschen mit einem gepflegten Halbwissen überhaupt nichts mit.

    Hi,


    das kann ich nicht so stehen lassen, denn 2-3 dieser "kleinen Fehler" sind aus meiner Sicht ziemlich gravierend. Wenn in allen 5 Auflagen ein eindeutiges Bild der Espenrotkappe als "untypischer Birkenpilz" bezeichnet wird, mach ich mir da schon so meine Gedanken. Aber ja, das kann man als "kleinen Fehler" abtun, denn eine "Verwechslung" von einem Birkenpilz mit einer Espenrotkappe hat ja aus Speisepilzsicht keine schlimmen Konsequenzen.


    Wenn allerdings sich glasklare Fehler in die Giftpilzsektion und in die Angaben zur Genießbarkeit einschleichen, sind diese Fehler nicht mehr "klein". Im Buch steht, dass sich der Giftsafranschirmling Chlorophyllum brunneum von den beiden anderen Safranschirmlingen durch einen "unangenehmen Geruch" unterscheiden soll. Ich kenne Chl. brunneum sehr gut. In jeder meiner Kollektionen rochen die Fruchtkörper max. leicht nussig, bzw. waren geruchlos. Weitere brauchbare Merkmale zur Unterscheidung sind nicht genannt. Wirklich relevante Merkmale wie Hutschuppung und Knollenform werden nicht aufgefehrt.

    Zweitens steht in den Bildunterschriften bei den braunen Ritterlingen drin, dass diese essbar sind, wenn sie mild schmecken. So was zu glasklaren glasklaren Giftpilzen, bzw. giftverdächtigen Pilzen zu schreiben, halte ich für verantwortungslos, denn dokumentierte Fälle von Vergiftungen, bzw. heftigen Unverträglichkeitsreaktionen von Tr. unstale und fulvum gibts genug.


    Ich verweise auch sehr gerne noch mal auf die Rezension zu Grundkurs Pilzbestimmung, die im vorletzten Tintling erschienen ist.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    komische Dinger. Die ersten sehen überhaupt nicht nach Wiesenchanpis aus, die auf dem letzten Bild hingegen dann schon. So aus dem Stand traue ich mir auch keine Einordung deines Fundes in eine Sektion der Gattung Agaricus zu. Dein Fund kann gut in die Wiesenchampigruppe passen, muss aber nicht. Die Gattung ist nicht einfach u.a. auch deswegen weil es so wenig makroskopische wie mikroskopische Merkmale gibt.


    l.g.

    Stefan