Danke, Grüni & Josef! Ich habe ein Faible für solche Ein-Bild-Rätsel. Manchmal sind sie vielleicht etwas schwieriger als welche aus mehreren Bildern, aber dieses hier ist wohl eher etwas zur Erholung. Viele müssen sich ja vor dem APR ja noch etwas ausruhen und Kräfte sammeln ![]()
Beiträge von Craterelle
-
-
So, hier kommt es, auch wenn es sich leicht mit der Auflösung des letzten überschneidet. Vorsicht, frisch gemalert

-
Hallo Heide (Texten), danke für deine Einträge! Gestaunt habe ich, dass dir langstieliger und grünender Pfeffermilchling so unterschiedlich munden, obwohl die ja makroskopisch eigentlich nicht mal trennbar sind. Genetisch sind es zwar zwei Gruppen, die aber beide grünen können oder auch nicht, wenn ich es richtig im Kopf habe. Und ich meine mich zu erinnern, dass aktuell noch nicht einmal eine mikroskopische Unterscheidung zwischen beiden sicher möglich wäre.
Vielleicht kannst du auch noch etwas zur Zubereitung schreiben? Scharf gebraten oder irgendwie vorbehandelt?
LG, Craterelle
-
Hallo Ralf,
Ich freue mich auch immer sehr, dem zu begegnen, und so freue ich mich jetzt mit dir.
Climbingstefan, ich hatte dich das schon mal gefragt, es war aber unbeantwortet geblieben: kartiert ihr den in Sachsen nicht? Bei nur 11 verzeichneten Funden auf pilze-deutschland.de könnte man den Eindruck bekommen, er wäre bei euch auch selten

LG, Craterelle
-
Hallo Christoph,
Wenn dir nichts bekannt ist, gehe ich stark davon aus, dass da nichts ist. Ihr habt ja auch für euer Buch sicher gründlich recherchiert.
Die vorhandenen Informaionen muss dann eben jeder für sich selbst bewerten.
Ich werde weiterhin Geschmacksproben nehmen, um der Korrelation von Bitterkeit und Sporenmaßen nachzugehen oder vielleicht einen Zusammenhang zum Substrat festzustellen.
LG, Craterelle
-
Hallo Heide, hallo Rätsler,
Mir ist gerade auch noch ein Zwischenrätsel eingefallen, falls sonst niemand mehr eins hat. Wäre ein vermutlich recht einfaches. Dein aktuelles fand ich hinreißend illustriert!
LG, Craterelle
-
Hallo Dieter, was für ein Koloss. Den würde ich auch gern mal finden.
Ich freue mich, wieder mal von dir und den portugiesischen Pilzen zu lesen.
LG, Craterelle
-
Hallo zusammen,
Ich habe mich gerade nochmal ein bisschen durch die Bestimmungsanfragen geblättert und finde den Umgang damit eigentlich ganz vernünftig.
Wird eine Verzehrabsicht deutlich (was ist das und kann man das essen - war in diesem mauen Pilzjahr nicht so häufig), wird das kaum je unkommentiert bleiben, ebenso, wenn im Nachhinein berichtet wird, dass die Pilze gegessen wurden.
Wenn die Anfrage allgemein gehalten ist (aktuell z.B. beim größten Scheidling) würde ich nicht bei jedem Speisepilz dazuschreiben "falls du ihn essen willst, konsultiere einen PSV". Mir käme das irgendwie übergriffig vor, aber das sehen andere vielleicht anders. Vielleicht jedoch etwas ausführlicher zu Abgenzung zu anderen Arten, Bestimmungsmerkmalen und Besonderheiten schreiben.
Etwas kritisch betrachte ich die individuellen Disclaimer in den Signaturen, insbesondere in der Richtung von "Ich bin Anfänger, deshalb sind meine Bestimmungsversuche keine Verzehrfreigabe". Das impliziert ja eher, dass eine Online-Freigabe durch Experten oder jeden ohne Disclaimer möglich wäre.
Haben wir eigentlich irgendwo eine für Anfänger nachvollziehbare Erklärung, warum Online-Bestimmungen so risikoreich sind?
LG, Craterelle
-
Hallo Christoph,
Es geht also (wahrscheinlich) nicht um die Flavinoide. Ergosterin kommt aber doch in vielen (allen?) Pilzen vor, wieso sollte das speziell bei dieser Pilzart problematisch sein? Ungewöhnlich hohe Gehalte vielleicht? Oder als problematisch bekannte Derivate, die in anderen Pilzen nicht vorkommen? Gibt es dazu Quellen über die mündliche Mitteilung hinaus?
LG, Craterelle
-
Hallo Christoph,
Das war von meiner Seite nicht mehr als ein gutgemeinter Ratschlag, die Formulierung nochmal zu überprüfen. Es gibt für mich einen Unterschied in der Aussage "um mich zu verunglimpflichen" vs. "was ich als verunglimpflichend empfunden habe" o.ä.
Das ist mir aber in keiner Weise ein zentrales Anliegen. Wäre eventuell einen eigenen Thread wert, wenn du das bzw. den Artikel als solchen intensiver diskutieren möchtest.
Der Speisewert interessiert mich hier auch nicht, mir geht es darum, welche schädlichen Stoffe die Art enthält. Zu dieser Frage hast du dich nicht geäußert. Sind diese Informationen unbekannt von Prof. Steglich mit in die Eremitierung genommen worden? Warum er einen populärwissenschaftlichen Artikel hätte schreiben sollen statt in der Fachpresse zu publizieren, erschließt sich mich auch noch nicht ganz.
LG, Craterelle
-
Hallo Claudia,
Ich finde die auch nicht lecker, würde aber gern versuchen herauszufinden, was von dem oben verlinkten Artikel zu halten ist. Die nächsten werden dann auch mikroskopiert

Christoph,
Zitat... um mich hier zu verunglimpfen.
Das ist eine recht heftige Anschuldigung, zumal du die Absicht der Autoren kaum kennen kannst, es sei denn, sie hätten sie dir gegenüber geäußert. Hier würde mir eine zurückhaltendere, evtl. auch subjektivere Formulierung angemessener erscheinen.
Zurück zum Pilz: Um welche potentiell schädlichen Substanzen geht es denn nun genau? Und wenn die nachgewiesen wurden, warum ist das unveröffentlicht geblieben? Ich kenne aus ferner Vergangenheit den universitären Wissenschaftsbetrieb und den Druck, möglichst viel zu publizieren, ein ganz kleines bisschen, deshalb wundert mich das wirklich.
An weiterer Aufklärung wäre ich sehr interessiert.
LG, Craterelle
-
Sowas hat Christoph auch mal irgendwo geschrieben. Kann gern auch im Kommentar vermerkt werden. Darf ich das bei dir dazuschreiben?
-
Ein weiterer Versuch, diesmal mit Sicherheit von Buche. Bewertung: exakt wie oben beschrieben, also auch diesmal nicht bitter. Dem Artikel nach müsste es dann wohl die "gute" asiatische Art sein

Die Huthaut lässt sich übrigens gut abziehen.
-
Die Speisemorchel ist am Pfifferling und an der krausen Glucke vorbeigezogen und in Führung gegangen

Der würzige Tellerling ist als Außenseiter mit erst einer Stimme allerdings nicht chancenlos, falls sich noch mehr Fans zu ihm bekennen. Ich würde ihn zu gern mal finden.
Danke für die neuen Einträge und auch für die Beantwortung der Nachfragen!
Ich mag "unpilzig schmeckende" Pilze ganz gern
Zumindest, wenn sie nach irgendwas anderem schmecken und nicht einfach nur nach nichts. Da hat der Fichtenhabicht ganz gute Chancen und die Milchlinge sowieso. Der Fichtenreizker scheint stark zu polarisieren.
-
Jetzt stehe ich vor der Aufgabe, vier Nullgeschmäckler einzusortieren. Wahrscheinlich so irgendwas knapp bei 4 auf meiner Skala.
Die leckeren Pilze sind inzwischen auch gebraten, da muss ich vielleicht sogar bei einzelnen noch nach oben korrigieren.
-
Hallo Ingo, da war ich heute auch. Eine meiner Lieblingsecken, auch mit wenig Pilzen.
Besonders gefreut haben mich die kleinen hier, direkt am Uferweg.
Ob wir wohl schon oft aneinander vorbeigelaufen sind?
LG, Craterelle
-
Hallo Alex,
Da sind noch zwei ausgeblendete Spalten zwischen mit Standardabweichung und Anzahl der Bewertungen. Ich dachte, das interessiert vielleicht nicht jeden so sehr.
Ich glaube, unsere Skalen sind etwas unterschiedlich geeicht
Was wäre bei dir eine 1?Mit dem Heilpilz-Tee in der Liste bin ich nicht ganz so glücklich, weil das ja eine sehr spezielle Zubereitung ist. Nach meinem Empfinden hätte es andersherum besser gepasst: wie ein Speisepilz zubereitet als Eintrag, Tee als Kommentar.
Ich verschwinde jetzt mal in der Küche, habe mir ein paar bislang ungetestete Arten aus dem Wald mitgebracht.
LG, Craterelle
-
Ich wundere mich, dass die beiden Habichtspilz-Arten so sehr unterschiedlich wegkommen. Bei getrockneten finde ich kaum einen Unterschied zwischen jungen Fichten- und Kiefern-Habichtspilzen. Frisch habe ich erstere noch nicht zubereitet und kann deshalb keine Wertung abgeben. Hans, Oehrling: waren die bei euch bitter oder anderweitig bäh?
Und eine Frage an Alex: gehörst du zu denjenigen, die die Bitterkeit des Gallenröhrlings nicht schmecken? Sonst wäre eine 2 ja noch eine fast schmeichelhafte Note. -
Ich habe den Link korrigiert, jetzt müsste er hoffentlich tun.
Ich finde generell eine alphabetische Sortierung auch gut, nur jetzt in der starken "Wachstumsphase" war es auch recht praktisch, neu hinzugekommene Arten immer am Ende der Liste zu finden.
Bei der Ochsenzunge erinnere ich mich an eine süße Zubereitung, und war da nicht auch etwas in der Art von Leber?
Was ich gern nochmal damit ausprobieren möchte (Oehrling, bitte drüberweglesen): So gut wie möglich entsäuern und räuchern.
-
Hallo Nobi,
mit spaltenweisem Formatieren zickt Google manchmal etwas, aber theoretisch kann man das nicht nur für einzelne Zellen, sondern auch für ganze Spalten auf zentriert und ohne Nachkommastellen setzen. Beides findet sich als Button oben im Menü.
Suchen kannst du alternativ auch mit Strg+F. Sortieren geht aber auch, du kannst jederzeit wieder nach der 1. Spalte in die ursprüngliche Ordnung zurücksortieren.
Das Bearbeiten der Kommentare ist ein kleines bisschen versteckt, es findet sich nicht im Rechtsklick-Menü der Zelle, sondern wenn du mit der Maus über den Kommentar gehst in diesem oben rechts (die drei vertikalen Punkte, dann Bearbeiten).
Ich hoffe, das hilft dir weiter?
LG, Craterelle
-
Hallo zusammen,
ich habe Jan-Arne und Pablo per PN gebeten, den Thread zu teilen, und hoffe, dass das demnächst umgesetzt werden kann.
Auch um niemanden zu möglicherweise riskanten Kostexperimenten zu verleiten, habe ich noch eine bunte Spalte mit der Einordnung der DGfM eingefügt.
Dabei ist mir aufgefallen, dass die Namen bei Großer Buchenschneckling - Hygrophorus penarioides für mich nicht so recht zusammenzupassen scheinen.
Auf der Positivliste steht der trockene Schneckling - Hygrophorus penarius. H. penarioides steht nicht drauf, bei 123pilze wird er als trockener Eichen-Schneckling übersetzt und scheint gemäß Verbreitungskarten extrem selten zu sein. Dann gibt es noch H. fagi, den Buchenschneckling. Thomas, auf welchen bezieht sich deine Bewertung?
Alex, dass der Birkenporling als Tee besser schmeckt als gebraten, würde ich eher als Anmerkung in der anderen Spalte vermerken, wäre das ok?
LG, Craterelle
P.S.: Der schwarzfaserige Ritterlinge steht auch bei mir auf dem Wunschzettel, danke für die Tipps dazu, Oehrling!
-
Übers Testen sind wir wohl inzwischen hinaus

Ich gucke momentan immer in Alex' Signatur, da ist die Liste auch verlinkt.
-
Wow, wie sich das schon entwickelt hat! Krause Glucke liegt noch vorn, aber Pfifferling und auch Morchel sind ihr dicht auf den Fersen. Spannend...

Alex, hätte ich nicht gedacht, dass Dachpilze so unterschiedlich schmecken können. Fehlt dem schwarzschneidigen die Rettich-Komponente, die der rehbraune hat?
Bei mir sind noch so einige, die ich zwar schon (solo) probiert habe, bei denen ich mich aber nicht mehr 100% an den Geschmack erinnere. Und sehr viele, die ich zwar finde und sicher erkenne, aber bislang nicht den Drang verspürt habe, sie zu kosten.
-
Hallo Alex,
Kann man die Durchschnittswerte hier so einrichten dass sie erst ab 2 Bewertungen erscheinen?
ich habe vorhin die Formeln entsprechend angepasst.
Ich muss zugeben, ich probiere oft Pilzarten von denen ich nicht genug für ein Solo-Gericht habe, in dem ich sie einfach aus einer Mischpfanne herausfische.
den müsstest du eigentlich bei Gelegenheit noch als Solisten probieren, sonst passiert hier vielleicht das, wovor Oehrling gewarnt hat:
Man darf sich eben nicht von einem leckeren Mischgericht täuschen lassen, sondern muss die Kerlchen wirklich mal allein und "nackig" probieren, dann kriegt man schon raus, wer eigentlich und letztlich für das Leckere im Mischgericht verantwortlich ist und wer nur passiv in der Sauce mitschwimmt.
Den Goldröhrling, auf den das ursprünglich Bezug nahm, habe ich pur gekostet. Ich mag die wirklich recht gern (aber jung müssen sie sein).
LG, Craterelle
-
Bunt finde ich gut, danke, Hans.
Oehrling, mich würde deine Bewertung des Mohrenkopfs interessieren. Die essbaren Milchlinge scheinen bei dir insgesamt nicht so hoch im Kurs zu stehen?
