Beiträge von coindigger

    Hallo,


    ich danke Euch für die rege Diskussion.


    Fälblinge kenne ich die hellen zumindest sehr gut (Rettich und Tonblasser) - die sind deutlich weniger kräftig und haben auch alle so einen Fälblings-typischen Geruch. Ich sehe die mir bekannten Fälblinge bei den dunklen Pilzen hier nicht, aber vielleicht gibt es solche dunklen Sorten .


    Ritterlinge kommen dem Pilz von der Erscheinungsform am nahesten. Zumindest der typische Burggraben, aber auch die Konsistenz. Doch so extrem knäuliges Wachstum und faserig gedrehte Stiele lassen mich zweifeln. Obwohl auch Seifenritterlinge eben manchmal "büscheln".


    Ich denke nicht, dass der Pilz direkt auf Holzsubstrat wuchs. Meines Erachtens wurzelte er zwischen Buchenblättern direkt in der Erde.


    Auch jetzt, nach 3h warmen Zimmers, riecht er nahezu nicht - ein wenig nach Pilz eben.


    Zum Aussporen liegt er aktuell auf hellem Papier. Ein Mikroskop habe ich leider nicht hier - jedenfalls keines, was Sinn macht...


    Tom

    Hallo Andi,


    obwohl vom Pilz 1 nicht so viel zu erkennen ist, würde ich vermuten, es ist DER aktuelle Pilz des Forums und des Waldes zur jetzigen Zeit... Hallimasch. Ich habe heute davon wieder Massen in groß und klein, in alt und jung, einzeln und in Büscheln gesehen...


    beste Grüße,
    Tom

    Hallo Bryan,


    ich würde denken, das ist der wollige Milchling (Erdschieber). Habe heute auch welche davon gefunden.
    Charakteristisch ist die viele Milch, die an Fleisch- oder Lamellenbruchstellen hervorquillt. Sie ist mild - fast süsslich. Kostet man hingegen ein Stück weißes Fleisch, ist es brennend scharf...


    beste Grüße,
    Tom

    Hallo,


    heute habe ich graublättrige Schwefelköpfe und Rötelritterlinge gesammelt. Dabei habe ich dicht am Weg, im Buchenwald wachsend, immer wieder kleinere Büschel größere dunkle Pilze gefunden. Von der Art her erinnern sie mich an Raslinge, aber da ist leider nichts aussagekräftiges in meinem Buch zu finden.
    Charakteristisch ist die knäuelige Wuchsform, die junge und alte Pilze miteinander vermengt. Die Stiele sind faserig und stark verwunden, brechen aber leicht. Vor allem sind sie innen hohl. Die Hutkappe erinnert beim schnellen hinschauen an Butterpilze. Die Hüte werden nicht größer als 10cm. Den Geruch würde ich als relativ unbedeutend charakterisieren - eher angenehm.


    Aber schaut selbst:




    wer hat eine Idee?


    besten Dank schon mal,
    Tom

    Hallo,


    die 3 wäre für mich auch am ehesten etwas Schwefelkopfiges.


    Bei 1 und 2 denke ich in Richtung horngrauer Rübling bzw. Butterrübling - aber dazu wäre eben ein Bild von unten und von den Stielen ganz wertvoll...


    beste Grüße,
    Tom

    Hallo Ingo,


    absolut kein Problem. Es tut mir leid, dass ich nicht dran gedacht habe.
    :shy:
    Aber letztlich hatten die Pilze einen ganz leichten Touch in lilafarben - wenn auch niemals so stark, wie auf den Blitzlichtbildern. Auch beim Bild 5 sieht man oben und unten im Stielbereich noch den ganz leichten lila Farbton.
    Aber - das nächste mal - gibt es "reine" Bilder. Versprochen!


    Tom

    :)
    Danke ihr Beiden!
    Auf Grund meiner Nase, würde ich auch gerne von Lepista "wegtendieren" - denn diese errieche ich (gerne).
    Genau der dunkelgefaserte Stiel erweckt weitere Zweifel...
    Aber mit Weichritterlingen bin auch ich nicht wirklich mehr dabei.
    8|


    Tom

    Hallo Ingo,


    ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass die Bilder 1-5 der gleiche Pilz sind. Leider hat bei 2-4 der Blitz mitgemischt - man sieht es am deutlich dunkleren Hintergrund - dieses hat die Farben so stark ins lilafarbene gezogen und das stimmt leider nicht...
    :cursing:
    Bild 1 und Bild 2 sind Brüderpilze... der eine eben nur mit Blitz. Bild 5 ist ein älteres Exemplar, obwohl es hier deutlich brauner aussieht - der faserige Stiel ist aber wie bei den jungen Pilzen...


    Ich danke Dir für die Ideen,


    Tom

    Hallo,


    im Garten meiner Eltern habe ich heute diese Pilze entdeckt.


    Für Ritterlinge spricht ihr Aussehen auf den ersten Blick. Sie sahen aus, wie graue schmale Rötelritterlinge, die ich auf der Hutoberseite oft schon sehr blass und grau fand. Auch das Wachsen auf gut dedüngter Wiese im Kreise stehend würde passen... Ein Blick auf die Unterseite enttäuschte jedoch - hier sind üblicherweise Violettönte, die hier absolut fehlten. Der Geruch, sonst für mich bei Lepista sehr charakteristisch war nur sehr schwach - vielleicht standen die Pilze zu lange? Verwundert war ich auch über den relativ dünnen Stiel.
    Am ehesten könnte der Graubräunliche Ritterling passen. Allerdings war die Hutoberfläche bei mir sehr fest und trocken und die Stiele zeigte deutlich herablaufende bräunliche Fasern...?!


    Was meint ihr?


    Tom

    Hallo,
    neben vielen langweiligen Maronen, Täublingen und Pfifferlingen gab es heute auch wieder Interessantes. Zwei davon (in Massen) waren Cortinarien. Geruch war nicht auffällig. Der Wald war sandiger, aber begraster (weil gerade sehr feucht) Kiefernwald.


    Pilz1 hatte ich heute in einem anderen Pilzbuch gefunden, aber in meinem ... :cursing: ... sind sie leider nicht drin:


    Pilz2 ist m.E. der klassische Brotpilz bzw. Heide-Schleimfuß. Der ist immer mal wieder in Massen bei uns zu finden... Kann man den noch grundlegend verwechseln??



    Danke schon mal für eure Hilfe,
    beste Grüße,


    Tom