Aha. Ja, vielen Dank, die Bilder im Internet sind sehr ähnlich. Auch das Vorkommen im Mittelmeerraum passt ja.
Ich fand ihn äußerlich wie haptisch jedenfalls ausgesprochen schön.
Tom
Beiträge von coindigger
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Hallo Kenner,
ich habe noch ein Bild meiner Provenceausflüge übersehen:
Mitten auf einer Wiese, in der Nähe von ein paar Korkeichen und Olivenbäumen, aber hauptsächlich umgeben von Weinstöcken, habe ich diesen wunderschönen Röhrling gefunden. Er passt in Bezug auf die Kombination der Stiel- und Hutfärbung in kein mir bekanntes Raster.Leider hatte ich kein Messer bei und noch viele Kilometer Weg vor mir. Deshalb habe ich ihn weder zerschneiden können noch mitnehmen wollen.
Habt ihr eine Idee?Tom
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Hallo,
in der 1 würde ich einen Nelkenschwindling sehen.
Müsste einen sehr angenehmen Geruch haben...?!Tom
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Hallo Marion!
Spannendes Thema.
Ich denke, es gibt Pilze, die häufig (fast immer) massenhaft auftreten. Der Hallimasch und auch die Nebelkappe gehören bspw. dazu.
Aber genau deine Gedanken gehen mir auch immer wieder durch den Kopf, wenn ich durch die Wälder streifen und manche Pilze einfach bodendeckend massenhaft vorkommen... Ich nenne diese Art dann immer für mich "Pilz des Jahres".
Dann wandert man kilometerweise weiter und schaut in den Wald und kann immer denken "Aha, wieder der Pilz des Jahres."
Häufig ist das der Hallimasch. Vor 2 Jahren war das mal so ein Helmling (Mycena) der in alle Altersformen den Waldboden überzog.
Im Süden Berlin war es häufig der Butterrübling, aber auch mal der rotbraune Milchling.
Das sind eben die Massenpilze hier und es niemand da, der diese sammelt...
Tom
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Hallo rund herum!
Ich bin von meiner Tour zurück. Es gibt nicht viel, aber aufgeben wollen wir auch nicht. Mein persönlicher Kommentar: die Jahreszeit des Pilze sammelns geht für uns nun über in die Jahreszeit des Pilze suchens...
Im Laubwald wird das Finden sehr schwer - alles voller bunter Blätter. Einzig die Nebelkappen stehen überall herum und bieten sich an wie sauer Bier. Im nadelwald gibt es auch nicht mehr viel. Selbst meine Frostschnecklingen gehen zur Neige.
Aber...!
An den alten und toten Bäumen - da geht es noch munter weiter!!
An Birken gibt es noch Mengen frischer Hallimasch. An den Buchen gibt es superfeine Austernseitlinge und auch Stockschwämmchen. Samtfüßlein habe ich an altem Holunder entdeckt...Bilder stelle ich heute Abend mal ein. Ich habe den ersten Tag meine Lumix LX7 draußen dabei gehabt. Bin mal gespannt, ob sie meinen Erwartungen gerecht wird.
Und die Reste des Putzes der Austernseitlinge werde ich heute Abend auf Pappe zur Zucht ansetzen. Bin total gespannt!
Dass das nicht geklappt hat heute ist ja schade. Ich schicke Dir mal meine Handynummer per PN und dann kann man sich ja mal absprechen. Morgen wird es wohl eher nichts werden...
bis denn,
Tom -
Hallo Enrico,
wäre es beim Fund des ersten Bildes geblieben, wäre es ja traurig ...
Aber die Trompeten sind natürlich fein. So etwas gibt es hier um Berlin scheinbar nicht.
Der Wabbel wird wohl ein Zitterzahn sein.beste Grüße,
Tom -
Lustiges Trüppchen, netter Ausflug, schöne Funde... ein wenig neidisch bin ich schon, dass das nicht um die Ecke ist.
... was ist das für ein buckliger blauer Zausel, der da den Kopf ins Gras steckt? ...
Erinnert mich an Autobahnparkplätze. Da knieen auch öfter Männer auf so ´nem Teppich gerichtet gen Süden... war das Mekka?
Tom
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Ja, gerne.
Aktuell plane ich den Samstag. Muss zu 9.00 Uhr nähe S-Bhf. Pankow was abgeben (meinen Kleinsten) und würde dann von dort nach Norden aufbrechen können.
Mühlenbeck, Lanke, Prenden, Rosenbeck...? -
Oh, wird ja scheinbar mager.
Also ich werde Samstag oder Sonntag ganz gewiss noch mal losziehen. Habe mir gerade vor 2h eine neue Kamera zugelegt, die schon nach Pilzmotiven ruft...Tom
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Sehr schönes Hobby. Ich wünsche mir, dass ich mir dafür demnächst auch mal Zeit nehmen kann.
Tom
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Ethisch gesehen gebe ich Dir absolut Recht.
Naturwissenschaftlich kann ich Deine Darstellung gut nachvollziehen, habe aber keine Beweise...Ich finde es auch gut, dass Du darauf hinweist. Das könnte im Forum sporadisch immer mal wieder passieren. Allerdings glaube ich auch, dass es außerhalb des Forums noch viel mehr (unkontrollierte)Sammelwut gibt...
Tom
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Vielen lieben Dank erstmal!
Da ich nicht glaube, etwas Besonderes gefunden zu haben, setze ich mal auf den Amanita Ovoidea.
Eher vermute ich, dass ich etwas sensitiv auf Gerüche von Pilzen bin. Vielleicht gibt es auch regional Unterschiede in den Gerüchen - zumindest beschreiben es die Nordamerikaner auch für den Amanita smithiana, dass die Gerüche sehr unterschiedlich und unangnehm sein können.
Andererseits befürchte ich auch, wenn ich im Internet die vielen Beschreibungen so lese und diese teilweise satzweise wortgleich(!) sind, dass hier häufig der eine von dem anderen abschreibt. Fakt ist - in der Beschreibung des Pilzes müsste eigentlich stehen, dass auch bereits junge Exemplare sehr unangenehme Gerüche haben können.
Besten Dank ebenso für den Link... den ich nach längerem ungläubigem Suchen (immerhin bedankten sich ja einige Forianer für den Link) dann auch in dem braunen "hier" entdeckt habe...

schönen Abend,
Tom -
Hmmmm.
Das mit dem Eier-Wulstling passt ja genau auf den jungen Fruchtkörper. Auch google-Bilder sind dem sehr, sehr ähnlich.
Was absolut nicht passt ist der Geruch.
Der Geruch müsste der Schlüssel zur Lösung sein, denn er ist absolut charakteristisch - bei den jungen und bei den alten Pilzen gewesen. Ich habe diese Pilze bei "Besse sur Issole" und bei "Sigonce" gefunden - und alle Exemplare hatten diesen sehr unangnehmen Geruch - selbst das kleine aufgeschnittene "Ei".Tom
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Liebe Kenner,
weiter geht ´s mit den seltsamen Urlaubsfunden aus Südfrankreich.
Über den folgenden Pilz, schon von weitem sichtbar (sehr groß - Hutdurchmesser bis 16cm, Höhe bis 14cm), am Wegesrand stehend, habe ich mich doch glatt gefreut, da scheinbar als großer Champignon interpretierbar.
Nach dem herauslösen des großen aber frischen Exemplars bin ich aber sofort durch die fast weißen Lamellen enttäuscht worden.
Die Riechprobe verstärkte die Enttäuschung ins nahezu Unermessliche. Fürchterlicher Geruck. Eklig, wie schlimmer Mundgeruch. Zwischen faulig und chemische Keule...
Dann habe ich den Kleinen (Hühnereigröße) gefunden und wegen der Hülle/Schleier auch mal über Cortinarien nachgedacht, aber nichts gefunden, was derart weiß auf Ober- und Unterseite ist. Erst die ganz alten Exemplare zeigen leichte cremefarben der Lamellen.Vielleicht habt ihr Ideen?
Besten Dank,
Tom -
Vielen lieben Dank an euch!!
Fakt ist jedenfalls: Gyroporus.
Und entweder castaneus oder ammophilus.
Ich bin jedenfalls eine Erkenntnis weiter was weiße Röhren betrifft und werden mögliche erneute Funde mit ganz anderem Auge betrachten.Tom
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Liebe Helfer,
bei mehreren Pilztouren sind mir in Südfrankreich unklare Exemplare unter die Finger gekommen. Leider war ich urlaubsbedingt weder ideal ausgerüstet noch von Mitfahrern begleitet, die längere Pilzforschung zugelassen hätten... Egal, hier ist das erste Exemplar, welches ich bisher nicht zuordnen konnte:
Pilz stand auf einem steinigen Weg inmitten eines dunklen Mischwalds. Dicht an die Erde gedrängt, vermutete ich nach schnellem hinsehen eine Marone, auf die schon jemand getreten war und deshalb relativ stiellos sein konnte.
Beim Aufheben löste sich der Pilz sofort vom Weg und hing nicht an einem Stück Holz o.ä. fest. Der zentral angesetzte Stiel endete scheinbar in einer Art Wurzelung in der Erde.
Die obere Kappe war kräftig braun und leichr rauh, fast wie Leder. Die Unterseite erschien auf den ersten Blick wie die eines Baumpilzes, aber eigentlich sah sie dann doch wieder aus wie Röhren. Den dreckigen Wurzelstump habe ich abgeschnitten. Der Pilz war überhaupt nicht holzig. Er ließ sich wunderbar leicht durchschneiden - im Prinzip wie eine frische, junge, feste Marone.
Geruchlich eher angenehm, leicht pilzig.
Zur Größe: das Messer im Bild ist ein Schweizer Taschenmesser.
Letztlich denke ich eher an Baumpilz, aber so soft wie der Pilz war und so wie er auf dem Weg wuchs... ich habe nichts in meinen Büchern finden können.Vielleicht habt ihr Ideen?
Besten Dank,
Tom -
Hallo,
wie geplant, waren wir heute gut 2h im mühlenbecker Wald. Dort, wo keine Kiefernmonokulturen sind, sondern Wiesen, Schonungen, Bruchwald und Mischwald. So wunderbar verschieden wie diese Flora sind dann auch die pilzigen Erlebnisse.
Die Zeit der Maronen ist vorbei. Meiner lieben Frau zuliebe, habe ich aber ein paar Reste eingesammelt.
Die sortierte Ausbeute sehr ihr hier:Austernseitlinge, Graublättrige Schwefelköpchen, Grünspanträuschlinge, ein Rest Krause Glucke, Rötelritterlinge, Butterrüblinge, fuchsige Trichterlinge, Perlpilz, Hallimasch, Frostschnecklinge.
Das Ganze wird ein leckere Mischpilzgericht heute abend. Ich freue mich schon drauf!Bis zum nächsten WE,
Tom -
Bin nach 2 Wochen Südfrankreich und vielen seltenen Röhrlingen nun auch wieder ganz gespannt auf die Nordberliner Wälder! Werde am Sonntag dem 20.10. losziehen, sicher mindestens mit meinem Großen, den inzwischen auch die Sammeleidenschaft gepackt hat. Vielleicht Mühlenbeck, vielleicht auch ein wenig nördlicher...
Wenn jmd. Lust hat, gemeinsam durch die Wälder zu pirschen, gerne.Tom
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War auch wieder 1.5h in den Mühlenbecker Wäldern - und es war sehr schön! Die klassischen Herbstpilze weichen langsam den Winterboten. Neben einigen Maronen und sogar ein paar sehr guten Steinpilzen gab es unzählige Frostschnecklinge, Hallimasch und Rüblinge.
Bei der Suche nach ein paar Judasohren haben wir gerade keimende Austernseitlinge gefunden... die sollen mal noch schön wachsen zum nächsten Wochenende.
Sogar eine Krause Glucke kreuzte noch unseren Weg, aber die war nichts mehr für die Pfanne. Lacktrichterlinge gibt es auch immer noch...
Summa summarum: die Freude ist schon wieder beim nächsten Wochenende angekommen.Tom
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Sehe ich leider genauso wie Mario, das sind wohl Rettichhelmlinge. Du erkennst diese am unangenehmen, bitteren und rettichartigen Geruch.
Tom
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Interessant, Danke...!
Das hat schon was von Krimi hier. Und ich brauche keinen Fernseher dazu.Tom
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Ich sammle ihn furchtbar gerne - schon, damit, falls andere Pilzsammler in den Korb spähen, das kalte gruseln bekommen...

Und meine Kids lieben die Dinger irgendwie. Wenn die Pfannenpilze auf die Teller kommen heisst es immer: "Wer hat noch ein paar Lacktrichterlinge für mich?" -
Habe ich was verpasst...?
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Wow!!
Mindestens für den tränenden Saumpilz...Tom
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Hmmm, erinnert mich an solch linsenförmige Gallen von Blattunterseiten, bspw. bei Eichen...?
Tom
