Brandenburg und auch Sachsen hat es arg geschunden. Wir sind mit den Rädern auf dem Weg von Görlitz nach Berlin. Inzwischen in Brandenburg sehen wir vertrocknete Maisfelder und Wiesen. Keine Pilze weit und breit. Allerdings schaue ich den ganzen Tag vom Rad aus die Birken an und suche Chaga. Den hier habe ich gestern gefunden.
Beiträge von coindigger
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Habe mal im Immernett geguckelt... es gibt da wohl eine Menge kleinerer erweiterbarer Quartiere:
--> romantische Ostbungalows
--> ein schöner alter Hof
u.a. mehrFalls wir also ein paar Beteiligte werden und nicht im Auto schlafen wollen oder immer an-/abreisen. Da könnte man Abends schnacken und auch in einer Küche eine Pilzpfanne machen.
Tom
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So: wir (wenn denn auch Jüngere erlaubt sind...) wären verbindlich dabei. Wir soll heißen, meine Person, mein Großer (18) und mein Kleiner (10).
Wäre natürlich richtig toll, wenn wir allesamt irgendwo zusammen ein Quartier hätten. Alte Bungalowdörfer gibt es da m.E. so einige. Oder ein Wandererheim? oder ein Häuschen?
Hat jmd. Ideen oder soll ich mal suchen?Tom
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Hallo Björn,
ich habe großes Interesse!
Muss mal mit der lieben Familie absprechen, die noch im Urlaub weilt, ob es bei mir klappen kann - ich melde mich am Samstag zurück.Tom
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Na, das ist ja ein Zufall.
Genau diese Tour (von Görlitz zurück nach Berlin) haben wir fest für die dritte Augustwoche eingeplant. Dann werde ich mir mal die Rosinen herauspicken... was freue ich mich auf den Ziegenhof!beste Grüße,
Tom -
Ja, bin gerade klitschnass und fluchend mit den Rad nachhause gekommen. Aber ich freue mich für die Pilze!
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Hallo Daniela,
was für ein Netzteil ist das denn?
Extern oder eingebaut? Eher eine Art Trafo oder ein Schaltnetzteil? Kann man es nicht gegen eins mit gleichen Leistungsparametern ersetzen. Hast Du ein Bild?Tom
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Hej, Juliane!
Klingt spannend. Wikipedia berichtet allerdings, dass der Begriff Murellen wohl eher von den Morellen, also den Kirschen, kommt. Fakt ist, manchmal haben wir unser Auto auch unten an der Havel zu stehen, wenn in der Waldbühne was zu besuchen war. Und immer habe ich mir die Havelwäldchen und scheinbar (unbekannterweise) die Murellenberge und -schlucht angesehen und gedacht, hier könnte man mal nach Pilzen schauen...
Letztlich sind ja viele Moorwiesen um Berlin kalkhaltig. Insofern kann das schon ein Treffer sein mit, wenn es denn deutlich mehr geregnet hätte.
Ich hänge jetzt die Morchelsaison an den Nagel... es sei denn... ein Berlin-Brandenburger berichtet noch von Erfolgen.beste Grüße,
Tom -
Also ich habe in den letzten drei Wochen wunderschöne, blühende Auwälder mit kleinen Bächen und Seeufern kennengelernt. Feuchte Böden auf viel Muschelkalk. Graslandschaften mit uralten, sicher über 100 Jahre alten Apfelbaumplantagen auf kalkhaltigen Böden... aber keine einzige Morchel mehr gefunden.
Tom, nun wartend auf andere Pilzereignisse...
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Wunderschöne Story mit vielen wirklich wichtigen Dingen des Lebens...
Danke für den Zusammenschnitt !Tom
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Weiter geht ´s.
Meine Spitzmorchel-Stellen habe ich noch nicht wieder aufgesucht, aber nach intensiver Suche im Großgebiet einer alten Ziegelei wurden wir - trotz der starken Trockenheit - mit ein paar Speisemorcheln fündig. Wie schon oft hier von anderen immer beschrieben, sehr dicht am Wasser, leicht grasig, viel Weißdorn, Unmengen an Schneckenhäusern:Vielleicht das letzte richtige Wochenende für die Waldmorcheln...
beste Grüße,
Tom -
Danke für den schönen Bericht aus Marokko, der mich sehr an eine damalige Reise erinnert...
beste Grüße,
Tom -
Es geht los... um Berlin. Packt die Körbe, Wanderstiefel und Messer.
Die Spitzmorcheln schieben sich ganz langsam im Wald aus dem Laub. Käppchenmorcheln zeigen sich noch gar nicht... die kommen aber sicher in einer guten Woche ebenso dazu. Die Speisemorchelstellen habe ich noch nicht geprüft.
Heute früh um 8 Uhr:
beste Grüße,
Tom -
Haaaalllooooo....?
Keiner mehr da?
War am Wochenende keiner unterwegs? Keine Morchelfunde...?
Ich war am Wochenende leider nicht zuhause, dachte aber, dass ich nach erfolgreichen Fundmeldungen hier, alsbald losziehen könnte...Tom
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Also ich habe ein ganzes Tütchen frischen Bärlauch geerntet, mich ein wenig gesonnt... aber Morcheln gab es auf den flinken Blick (noch) nicht. Aber alles schööön feucht...
Tom
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Bei mir ebenso noch negativ. Kein Käppchen, nix.
Habe einen einzelnen wunderschönen Samtfußrübling-Nachzügler gefunden. Sonst tote Hose...Andreas, ich glaube, Du wirst hier der Erstfinder... bei Dir umme Ecke... :pfeif:
Tom
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Hej, hej,
ich denke auch - zu den theoretischen Wachstumsgebieten muss ich nicht nochmal was schreiben, da sind hier im Forum als auch im Internet wunderschöne Artikel, Bilder, Zeigerpflanzen u.a. angegeben.
Ja, Brandenburg ist sicher nicht der Morchel Heimatbasis, aber überall wo Kalk, Kalkmoore, Kalkwiesen und kalkführende Bäche sind, hat man sehr gute Chancen.
Ich selbst habe im letzten Jahr von allem etwas gefunden. Die Speisemorchel eher im Wald, die Spitz- und Käppchenmorcheln eher in Kalkwiesengebieten. Und wie gesagt, es war eher Mitte April. Und auch wie schon jemand schrieb: wir sollten die ersten Funde aus dem Süden abwarten und dann aus der Berliner Ofenecke ins Freie kriechen.Noch was:
Es soll ja am Wochenende immer wieder ganz gut regnen. Da habe ich mich lauthals drüber gefreut. Seit dem halten mich meine Nachbarn für etwas... entrückt...Tom
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Hej Kati,
ja, ich bin auch schon unruhig... aber letztes Jahr habe ich die ersten Mörchlein erst um den 10. April entdeckt. Ist jemand schon früher in der Brandenburger Gegend erfolgreich gewesen?
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Hallo und Willkommen exBerlinerin und Brandenburgerin!
Bei den Baupilzen musste ich erst mal flink googeln... dachte ein wenig an einen medizinischen Bezug.
Tom
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Hej!
Das sieht ja nach einem tollen Ausflug aus!
Und dabei auch schöne Austernseitlinge - Gratulation.
Ich frage mich, was ihr mit dem Fuchs gemacht habt? Hatte jemand Wurstbrote im Rucksack oder war das beginnende Tollwut. Unklar, wie er vor der Kamera modelt.
Ich habe heute ausgeschlafen. Die letzte Woche war hart und schwer. Wir müssen morgen unseren mittleren Sohn ins Krankenhaus bringen.
Aber von 11.45 Uhr bis 12.45 Uhr bin ich an eine kleine 200mx200m große Stelle an die Panke gegangen, wo sich sonst keiner durchzwängt... und habe in dieser Stunde hübsche Funde gemacht:1) Ich nehme an, ein Winterhelmling, roch aber wie ein Nitrathelmling...
3) Und eine ganze Pfanne voller Samtfussrüblinge...
Nun haben wir hier alle einen Kugelbauch.

Bis bald mal wieder zu einer gemeinsamen Tour,
Tom -
Sehr schön!
Da weiß ich ja, was ich so im Frühjahr zu tun habe...Tom
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Vielen Dank... und... ihr habt ja recht!
Ich hole mir das Mikroskop zuerst und werde dann im Mikroskopie-Forum mal anfragen, was Sinn macht. Beim Bauen bzgl. der Lichtquelle werde ich schon fündig, aber insbesondere bei den Digital-Objektiven wäre es schon schade, wenn man viel Geld für wenig Ergebnis ausgibt... da sollte man besser vorher fragen.
Auch vielen lieben Dank nochmal für den Tipp mit der Kompatibilität zu den russischen Mikroskopen!beste Grüße,
Tom -
Vielen Dank für eure gedanklichen Beteiligungen!
Ich bin vorerst zu folgenden Feststellungen gekommen:
Das Carl-Zeiss-Jena Mikroskop ist gar nicht so schlecht - es kostet mich nix - ich muss es nur von meinen Eltern abholen.
Ein adäquates Mikroskop würde gebraucht - je nach Zustand - auch 150-300 Euro kosten.
Am Wichtigsten ist mir das Digital-Objektiv für das Laptop - das würde ich mir eh kaufen müssen, weil ich es bei eigentlich kaum einem Gebrauchtmikroskop-Angebot dazu bekäme...
Also hole ich mir doch erst mal das Carl-Zeiss und ein gutes Digital-Objektiv und probiere mit verschiedenen Lichtquellen.
Notfalls kann ich immer noch ein höherwertiges Mikroskop kaufen und das Digitalobjektiv übernehmen (sind mit 23mm bzw. 30mm genormt).
Mit meinen wenigen Fragen ins Mikroskopforum zu gehen und nach Beratung zu fragen, - ist zwar sicher Quatsch - fand ich aber irgendwie ein wenig unfair.Übrigens, hier drei verschiedene Digital-Objektive - die scheinen wirklich ganz zu funktionieren:
Ich berichte dann später im Januar, wenn alles aufgebaut ist.
Tom
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Hallo Pablo!
Vielen Dank für den Link - genau das OB1 ist es auch - in originaler Bestückung.
Ich habe damit im Studium viel gearbeitet - das einäugige Mikroskopieren und dabei Zeichnen passte (damals) schon...
Aber genau die Punkte die Du aufzählst sind ja die Schwachstellen, gegen die ich erweitern will:
a) USB Okular für Bild in Echtzeit am Laptop sichtbar machen.
b) Einbau einer leistungsstarken FestlichtquelleIch werde mich mal auf die Suche machen, ob ich eine Erweiterung finde, die passen könnte und... ob sich das auch rechnen würde...
beste Grüße,
Tom -
Hallo liebe ggf. Wissende und Beratende!
Ich habe noch von meinen Eltern und aus Studienzeiten ein komplettes sehr gut gepflegtes VEB Carl-Zeiss-Jena LG bzw. LGOB Mikroskop (entspricht ungefähr ebay-Artikeln 350777331532 bzw. 301343841659). Es hat drei Objektive (vmtl. 10x, 20x, 40x) und ich glaube ein 8x und ein 16x Okular.
Ich möchte gerne wieder ein wenig mehr mikroskopieren und überlege, ob dieses Mikroskop ein wenig aufgerüstet werden kann.Wichtig vor allem wäre mir ein CCD USB Aufsatz, so dass ich die Bilder direkt auf dem Laptop sehen kann und somit auch beschriftbar und abspeicherbar zur Verfügung habe. Kann man so etwas für dieses Mikroskop nachkaufen? Habt ihr Tipps?
Das zweite wäre eine stabile, helle Permanentlichtquelle. Das mit dem Spiegel (ich erinnere mich an damals) war nie optimal. Gibt es etwas, was man dort passgerecht anstelle des Spiegels einbauen bzw. nachrüsten kann oder lässt sich so etwas selbst aus Halogenstrahlern bauen?
Objektive und Okulare sind m.E. weiterhin verfügbar.
Macht so eine Erweiterung Sinn oder seid ihr eher der Meinung, ein moderneres Gerät zu kaufen wäre der bessere Weg?
Vielen Dank und beste Grüße,
Tom
