Beiträge von Tuppie

    ... ach ja, das Rezept!


    Ich hoffe, dass ich diese Mengen alle richtig aufschreibe: ich habe das aus verschiedenen Rezepten zusammengeschrieben.



    Kouign Amann (Bretonische Schweinerei, äh, Leckerei)


    275 g Mehl 405 oder 550

    175 g lauwarmes Wasser

    20 g Zucker

    1/2 Würfel Hefe oder 1/2 Päckchen Trockenhefe (da kann ich jedoch nur die von Seitenbacher empfehlen) in etwas lauwarmem Wasser aufgelöst

    20 g Butter


    je nach Mehlsorte wird nicht das ganze Wasser benötigt. Also erst mal ein paar ml zurückbehalten.


    Hieraus mit Handrührgerät oder Küchenmaschine mit Knethaken einen Hefeteig bereiten. Zum Gehen zur Seite stellen.


    225 g Salzbutter (aber nicht die mit den Kristallen drin sondern einfach gesalzene Butter) zwischen zwei Folien oder Stücken Backpapier zu einem Quadrat ausrollen.

    Falls keine Salzbutter zur Hand, dem Hefeteig ca. 1/4 bis 1/2 TL Salz beimengen. Vorsicht!


    180 g Zucker bereitstellen für das weitere Vorgehen.


    Das weitere Vorgehen zum Herstellen des Plunderteigs bitte den zuvor verlinkten Videos entnehmen. Nur die 3. Tour wird mit reichlich Zucker abgestreut, nicht mit Mehl.


    Den fertigen Teig mit Zucker bestreuen, ausrollen (etwa 30-40 cm lang und halb so breit) und der länge nach einrollen. Daraus Rollen von knapp 5 cm schneiden und in eine mit Backpapier ausgelegte (dieses gefettet und mit Zucker abgestreut) Auflaufform setzen. Den restlichen Zucker (es sollten noch max. 1 - 2 EL übrig sein) darüberstreuen. Den Teig noch einmal etwas gehen lassen, dann in den Backofen bei 200 Grad Celsius. Etwa 30-40 Minuten. Die letzten Minuten bei voller Oberhitze, damit der Zucker karamellisiert.


    Guten Appetit!

    Hallo Mausmann!

    Na, da hat sich das ganze jammern, "im Norden sei es zu trocken" und "hier gibt es nix" noch ausgezahlt. Das ist ein schöner Wieder-Einstieg in die Pilzlerei. Man hat ja fast alles vergessen, was man bisher gelernt hat. Bei mir war gestern weniger los...


    Dieser Augustus als Grabschmuck, das würde mir für später auch gefallen. :)


    Dass Dich die Hornissen angegriffen haben, ts ts ts, da musst Du wirklich genau in der Einflugschneise gestanden haben. Eigentlich sind die recht friedlich und langmütig, im Gegensatz zu manchen Wespenarten. Gerade in den letzten 2 Wochen habe ich diese Fluginsekten öfter am Nest beobachtet. Sie haben mich mal beäugt, aber dann als "groß aber ungefährlich" abgenickt. Allerdings blieb ich immer mindestens 3 Meter entfernt.


    P.S.: Die Maiglöckchen habe ich mit Früchten auch im Garten

    Hai Schwesta!

    Mal schauen, ob ich mir die Arbeit da antue. 2 Stunden braucht man schon für alles. Vielleicht wenn ich ein bisschen übe nicht mehr ganz so lange.

    Ansonsten, die Touren für Plunderteig oder Blätterteig kannst Du Dir prima auf Youtube anschauen, z. B. hier:

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    Ich habe allerdings den Hefeteig und die Butter küchenwarm versrbeitet, man muss nur besser aufpassen beim Ausrollen.

    Hallo Ben!

    Nur mal so als Hinweis für Fotos bei Fragen zur Identität von Pilzen: Was mir nun bei Deinen neuen Bildern auffällt ist, dass es aussieht als ob Du an jedem Pilzstiel "herumgeschnitzt" hast. Man kann weder die ursprüngliche Form noch die Farbe sehen...

    Wie Du bei Pablos Bildern siehst, ist der "Fuß" quai noch dran, sogar mit Erde. Im Längsschnitt genauso.

    Für mich ist diese Gattung echt schwer und ich lasse die Pilze immer am Stück, bis ich mir ein komplettes Bild der Pilze gemacht habe, mit allen Merkmalen.

    Ich weiß nicht, ob Dir die Profis bei den angeschnittenen Stielen weiterhelfen können.


    Was mir jedoch gut gefällt ist, dass Du mehrere Exemplare fotografiert hast. (wie auch schon bei Deinem Eingangspost).

    Hallo Walter!


    Dein Pilzwald erscheint mir recht feucht auf den Bildern. Von daher kann ich diese Stimmung, die Ihr dort oben erlebt haben gut vorstellen. Dieser leicht herbstliche, kühlfeuchte Wald, seine Geräusche und Düfte - ein ganz eigenes Erlebnis. Meist wird man von selbst ganz still und andächtig unter dem Eindruck all dieser Natur...

    Hallo Sarah!

    Wenn Du noch in Deutschland bist: fahr nach Wetzlar. ;)


    Hallo Melönschen!

    Ich werde es zusammenfassen. Habe ein bisschen mit den Mengen gespielt und weiß nicht so recht, ob alles stimmt.


    Hallo Mausmann!

    Du hast das Wesen des Kouign Amann SOFORT richtig erfasst. "Keine Ahnung wie es schmeckt, aber das will ich essen..."


    Ich habe diesen wunderbaren Kuchen, Nachtisch, oder auch Hauptmahlzeit in der Bretagne vor vielen Jahren kennengelernt. Jetzt, bei unserem Sommerurlaub an der Smaragdküste, wurde das Wissen um diesen Kuchen wieder aufgefrischt... er ist so köstlich wie er aussieht. Eine Schweinerei, bei der keine Kalorien gezählt werden, auch wenn er völlig ohne Schokolade und Firlefanz auskommt.


    Ihr bereitet einen Plunderteig zu. Also einen Hefeteig, der mit (hier ist es Salzbutter) Butter gefüllt wie Blätterteig in Touren verarbeitet wird. Die letzte Tour wird statt mit Mehl mit Zucker bestreut. Dann gerollt und geschnitten und in die Form gesetzt. Noch einmal etwas gehen lassen, ab in den Ofen, fertig!


    Man lernt beim tun: beim nächsten Mal nehme ich keine Springform, da diese ausgelaufen ist und das ganze Fett-Zuckergemisch unten im Bsckofen verbrannte...

    Sonntag Nachmittag, Kaffee-/Teezeit!

    Ich habe mich rangewagt und meinen ersten eigenen Kouign Amann gebacken! Eine köstliche Schweinerei: knusprig, saftig, süß und ein bisschen salzig, karamellig.

    Greift zu!





    Hallo Zusammen!

    Auch Euch lieben Dank für die herzlichen Worte!


    Ja, ein bisschen Melancholie spielt immer mit, wenn die Tage wieder kürzer werden und der Herbst sachte an die Türe klopft.


    Aber es ist eine wohltuende Melancholie, wird es doch drinnen gemütlicher... und im Idealfall wachsen draußen köstliche und faszinierende Gewächse, seien es Pilze, Weintrauben oder sonstige Geschenke der Natur. Nach einem Gang durch den Wald fühlt man sich nicht mehr, als sei man durch eine Saunalandschaft gewandert, sondern fühlt das Leben durch den Körper pulsieren. In diesem Sinne: auf einen schönen Herbst!

    Hallo Alex!

    Uii, extra ein Tuppie Spezial! Schick, Deine Pilzspinne. <3 Ich sehe, man kennt mich. :love: Solche kleinen Tiere auf Pilz sind mir immer eine Freude.

    Aber der "Rest" ist auch nicht zu verachten, so viele Austern... ein paar davon würden mir in guten Wintern schon reichen.

    Aber: so viele Pilze und andere schöne Sachen helfen bei der Erholung, habe gerade 2 Stunden lang mit dem Efeu in meinem Garten gekämpft, das ist keine Freude, Hautjuckes und Hustenanfälle inklusive. Jetzt erst mal was kaltes trinken und in den Bildern schwelgen. ==9


    Ach ja, sind diese Funde zu Hause gemacht oder weilst Du noch in Dänemark?

    Hallo Ihr Lieben!

    Danke für Eure lieben Worte und likes.


    Und ja, wir geben nicht auf, Petrus zum Trotze.


    Gestern wäre ich gerne schon wieder los, aber das ging leider nicht. Es gibt noch ein paar Sachen, die ich gerne noch mal mit etwas anderem Licht vor die Linse genommen hätte.

    Hallo Josef!

    Ja, das kommt wohl auch noch dazu. Der Abschnitt ist mir durch die Lappen gegangen. ==Pilz26

    Aber in meinem ersten Post empfahl ich ja schon den Gang zur jeweiligen Mairie.

    Wenn Du an der Grenze wohnst, kannst Du ja vielleicht Kontakte zu einem Pilzverein auf französischer Seite knüpfen. Die Mitglieder können Dir dann bestimmt genaueres sagen.

    Ärgerlich: vor 2 Jahren war ich auf einer Pilzausstellung in Carpentras, Provence. Über dieses Thema hatte ich damals nicht nachgedacht, sonst hätte ich sicher schon damals danach gefragt.

    Hallo zusammen!

    Ich habe noch mal etwas recherchiert, da mich das Thema auch interessiert.


    Hier habe ich einen Text gefunden, der leidlich Auskunft zu diesem Thema gibt:

    Cueillette des champignons : que dit la Loi ? - Forêt Privée Française


    Wenn ich alles richtig verstanden habe, hier die Zusammenfassung:

    Auf Privatgelände ist das Sammeln von Pilzen untersagt und kann empfindliche Strafen nach sich ziehen (750 Euro bis zu mehrere Jahre Freiheitsstrafe, je nach Mengen der gestohlenen Pilze). Besonders empfindlich sind die Franzosen bei Trüffeln.

    Dies kann umgangen werden, wenn man eine Erlaubnis vom Eigentümer hat.


    In öffentlichen Wäldern, sprich Staatsforsten etc., darf gesammelt werden. Es sei denn, durch Deklaration als Natuschutzgebiet o. ä. ist das auch hier verboten. Auf Verbotshinweise und -Schilder ist zu achten.

    Sammelbeschränkung: nicht mehr als 5 Liter pro Person. Bei Sammeln von mehr al 5 l gelten Strafen ähnlich wie beim nicht erlaubten Sammeln auf Privatgelände.


    Ich hoffe, das hilft etwas weiter. :)

    Hallo Beli!

    Was Du wieder so findest... aber wenn ich das lese, und sehe, gebratene Pilze.. Frechheit! :gschock::gaufsmaul::gzensiert::gmotz: Nein, ist nur Neid. :)


    ... Steinpilze , nicht viel , habe nur ein paar junge gefunden . Meine das noch 4 - 6 Tage dauert bis Massenwachstum ...

    Hallo Pablo!

    Danke, dass Du Dich meines Berichtes erbarmt hast, ich dachte schon, es schreibt niemand einen Kommentar.


    Ich weiß, was gibt es schon zu kommentieren: Es gibt ja kaum etwas, über das es sich zu schreiben lohnt. Ich hätte natürlich auch gerne dutzende toller, großer, seltener und ansehnlicher Pilze gezeigt, aber der Wald gibt es nicht her...


    Ich hoffe so sehr, dass es jetzt endlich mal regnet. Gestern kam ein bisschen was runter, aber eben nur ein bisschen was. Das reicht noch nicht mal für den sprichwörtlichen hohlen Zahn.

    Hallo Jürgen!

    Ich weiß es leider nicht genau, aber soweit ich weiß, braucht man keine Genehmigung zum Sammeln. Beschränkungen kann man sicher im jeweiligen Bürgermeistetamt erfragen. Vorsichtig wäre ich in Privatwäldern.

    Hallo Karl!

    Super, Röhrlinge und andere Großpilze! Erstaunlich, dass da doch ab und zu etwas wächst... danke fürs Zeigen!


    Eine kleine Runde gestern bescherte mir auch ein paar Pilze (wie Du schon schreibst, sonst kaum eines Blickes gewürdigte Exemplare). Jedoch ist die weitere Niederschlagsprognose bisher alles andere als optimistisch stimmend...

    Hallo Ihr Lieben!


    Der Herbst - er kümmert sich nicht um Kalender oder Termine - streckt jetzt seine Finger aus, der Sommer wehrt sich standhaft. Doch dieser wird den Kampf verlieren.


    Und gerade jetzt ist so eine Zeit, da gefällt mir der Kampf der beiden besonders gut.


    Wenn es nachts schon sehr abkühlt, aber des Tags noch über 20 Grad erreicht werden.


    Wenn die welkende Schönheit der Natur im weichen Sonnenlicht erstrahlt.


    Wenn bald die ersten Quetscheniwwel (Zwetschgennebel) über das in morgendliches Gold getauchte Land ziehen.


    01 Heute musste ich unbedingt mal wieder raus. Ich dachte mir, ich schaue mal in die "Klamm". Es handelt sich dort um eine der beiden nassesten Stellen im ganzen Wald.



    02 Dort hat ein etwas schräger Typ heilige Quellen in den nassen Hang gegraben.

    Über diese "Quellen" baut er jedesmal solche kleinen Altare mit der Geschichte, wann ihm Maria erschienen ist und ihm sagte, wo er graben solle...Bis zum letzten Jahr hat er dort auch Kerzen angezündet, die ich im Sommer aus Brandschutzgründen immer wieder gelöscht habe. Dieses Jahr hat er zum Glück darauf verzichtet.




    03 Ich weiß, ich darf mich nicht beschweren, mein Wald ist wenigstens noch grün



    04 Am Rande des Waldes fand ich tatsächlich diese beiden "Champignoiden", recht stattliche Gesellen von ca. 13 cm Durchmesser. Bestimmungstechnische Geruchsprobe: degoutant, leider schon übers Verfallsdatum...





    05 Direkt an dem kleinen Bachlauf gab es einen Schwefelporling, der sich trotz seiner begünstigten Lage am Wasser wohl wegen der Trockenheit aus seinem Kinderstadium nicht mehr herausentwickelte



    06 An einem liegenden Baumstumpf dieser Schwamm, ich vermute mal einen Rotrandigen... mit seinen Bewohnern





    07 Am Waldrand kamen schon die Herbstzeitlosen zum Vorschein. Ich freue mich immer über diese Pflanzen. Zum einen, weil sie einen so merkwürdigen Lebenszyklus haben und zum anderen, weil sie einfach hübsch sind. :)







    08 Da ich erst spät losgeradelt bin, war es schon sehr schnell dunkel, wie man auch an den Bildern sehen kann. Aber gerade diese Abendstimmungen liebe ich sehr






    09 Ein Feld ist dieses Jahr mit einer merkwürdigen Blumenmischung angebaut worden. Ob das so eine Bienenweide sein soll, weiß ich nicht, aber eine Augenweide war es den ganzen Sommer über.









    Ich schmücke mich mit fremden Federn, äh, Blumen





    Nach so einer kleinen Tour in der Natur schlief es sich gleich viel besser.


    Ich wünsche Euch einen schönen Tag und uns allen einen Feuchten Herbst, auf dass es endlich wieder mehr "Stiel-Hut-Gebilde" gibt!


    Hallo Uwe!

    In diesem Alter kenne ich die Ochsenzunge leider nicht. Aber ich kann Deine Beobachtung bestätigen, ich fand sie bisher auch immer in Bodennähe. (Aber vielleicht liegt das an der Angewohnheit von Pilzlern, mit den Augen den Boden abzusuchen?!)

    Hallo Jörg!

    Ein paar Pilze hattest Du wenigstens... sogar die Wurzelnden Bitterschwämme, die hier sonst gerne in größeren Mengen vorkommen, haben sich an meinen Standorten noch nicht gewagt herauszukommen. Obwohl wir hier in Mittelhessen noch nicht zu den trockensten Gegenden in diesem Jahr gehören.

    Aber "Niederschläge" sehen wahrlich anders aus.


    Hoffen wir gemeinsam auf eine bessere Wetterlage...