Beiträge von ingosixecho


    Aber ich bleibe trotzdem unsicher, bis auf die normale Frühjahrslorchel (Gyromitra esculenta) hatte ich noch keine Art der Gattung in der Hand.


    Hallo Pablo,


    es macht eben den Unterschied aus, ob man die Arten aus eigener Ansicht kennt oder ob man nach Literatur eine Bestimmung wagt. Ich für meinen Teil habe beide Arten in Massen kennen gelernt.

    Ich hoffe, ich poste hier nichts Falsches, aber das folgende Zitat soll vom leider viel zu früh verstorbenen Walter Pätzold stammen: Man kennt eine Art erst dann, wenn man sie wenigstens hundert mal selbst gesehen hat.
    Ich finde, da ist was dran.
    Sollte das Zitat nicht von Walter sein, ist es jetzt von mir. ;-)))


    Gruß Ingo


    Ich meine, du beschäftigst dich ja schon viele Jahre mit Ritterlingen. Sind die diesbezüglichen Hinweise, die mir Stephan erklärt hat, am Ende nichts wert??


    Hallo Ingo,


    Bitte nichts falsch verstehen. Stephan hatte ja selbst darauf hingewiesen, dass dort zwei Arten abgebildet sein könnten. Ich hatte nur eben vor, ein weiteres, relativ sicheres Unterscheidungsmerkmal ins Feld zu führen.
    T. ustale schmeckt in der Kostprobe mehlig / ranzig und T. ustaloides deutlich bitter. Für T. ustaloides wären auch nur die großen Fruchtkörper oben im Bild in Frage gekommen. Ich nehme mal ab, der Mario hat einige der kleineren mitgenommen und diese auch probiert.
    Ich halte die übrigens alle für T. ustale. Allerdings nicht mit 100% Sicherheit. Was ja wohl für ein Internetforum auch klar sein sollte?!



    Gruß Ingo


    Hm ok. Im Laubwald ist das wohl eher A. mellea, im Nadelwald A. ostoyae. Demzufolge wir hier also den Honigfarbenen Hallimasch (A. mellea) sehen sollten.


    Hallo Björn,


    diese Standortauffassung ist leider weit verbreitet, aber nicht haltbar.
    In unserer Region (Brandenburg) kommt fast ausschließlich A. ostoyae vor.
    An nahezu allen Arten von Gehölzen, bis auf Ahorn und Rosskastanie.
    Ich hatte die schon sicher an Kiefer, Fichte, Buche, Birke, Eberesche.
    Hoffentlich lassen die Dinger meine Dahlien in Ruhe...;o))


    Gruß Ingo

    Hallo Mario,


    anhand der Bilder lässt sich nicht sicher sagen, um welche der beiden Arten es sich handelt. Bei älteren Exemplaren von Pseudo-Ringarten ( schlimmer Begriff) kann der Übergang an der Stielspitze schnell mal vergehen.
    Die Bitteren Eichenritterlinge sollten ihrem Namen alle Ehre machen und deutlich bitter sein. Vorausgesetzt, du beißt da mal hinein. Hast du mal?


    Bei T. ustale ist die Bitterkeit zwar auch vorhanden, aber nicht sehr aufdringlich.
    Das Ganze ist dann aber auch subjektiv zu betrachten. Es gibt Leute, die können Bittergeschmack nicht wahrnehmen. Ich hoffe, ein wenig weiter geholfen zu haben.


    Gruß Ingo

    Hallo Anna (und alle Freunde der Braunen Ritter),


    schöne aussagekräftige Bilder zeigst du uns hier. In einem Parallelforum gab es letzte Woche eben ähnliche zu sehen, die zur gleichen Art gehören dürften.


    Ich könnte hier und jetzt einen seitenlangen Lext zum Thema verfassen. Nur fürchte ich, dass ich damit eure Nerven überreizen könnte. Daher etwas kürzer. Tatsache ist, dass die gezeigten Merkmale in Summe keiner Art entsprechen, die mittels deutschsprachiger oder anderer europäischer Literatur geschlüsselt werden könnte.


    Nach allem, was da zu sehen ist, haben die Ritterlinge eine deutlich striate Hutoberfläche und keine abgesetzte Pseudoringzone. Im Prinzip entsprächen sie dem T. albobrunneum nach Hennig-Kreisel. In der südeuropäischen Literatur (Riva / Bon / PdS) werden die gleichen Ritterlinge als T. stans bezeichnet.
    Allerdings zeigen die Bilder einige Merkmale, welche die genannte Art nicht haben sollte. Zum Einen die deutlich gerippten Hutränder, zum Anderen die fehlenden, rötlich-hellbraunen Verfärbungen im Schnitt. Die fehlende Bitterkeit im Geschmack könnte allerdings Witterungsumständen (viel Regen?!) geschuldet sein.
    Wäre nicht die striate Hutoberfläche, könnte man die Pilze rein optisch als T. pessundatum ansprechen. Diese haben gerippte Hutränder und einen vergleichbaren Habitus, allerdings eine ziemlich glatte Hutoberfläche.


    Was nun? Dein Fund liegt irgendwo in der Mitte zwischen beiden Arten - im Bestimmungsnirwana sozusagen. Ich gebe zu, dass ich solche Ritterlinge auch schon mal gefunden hatte. Ich meine, das sollte 2008 gewesen sein. Dummerweise haben die Harvester das Biotop inzwischen gründlich zerstört und es dürfte wenigstens fünf Jahre dauern, bis sich dort wieder mal was regt.


    Liebe Anna, ich möchte dir empfehlen, das Material für eventuelle spätere Untersuchungen einstweilen sicher zu stellen, will heissen zu trocknen und irgendwo einzulagern. Experimente mit dem Chemiebaukasten dürften wohl eher nichts bringen.


    Das aktuelle Nordamerikanische Tricholoma-Werk von Bessette at al zeigt eine Art namens Tricholoma muricatum, die deinem Fund rein makroskopisch schon eher entspricht. Vielleicht ergibt sich ja irgendwann die Gelegenheit, dass den Fund Jemand in den Sequenzer legt.
    Ich für meinen Teil halte diese Ritterlinge jedenfalls für etwas Eigenes.


    Gruß Ingo


    Ich sehe hier keine vernünftige Lösung. Fachleute vor. :thumbup:


    Hallo Pablo,


    Nanu - erst topp, dann wieder hopp?!?
    Ich bin zwar nicht der Gerd ;-), aber ich melde mich trotzdem nochmal zu Wort. Das Vorkommen von Frühjahrs Lorchelarten zu dieser Jahreszeit ist zwar nie ganz auszuschließen, aber in hohem Maße unwahrscheinlich.


    Zwar kommen Bischofsmützem fast ausschließlich auf Nadelgehölzen vor, ausnahmsweise können die aber auch anders. Zumindest sind gelegentliche Funde auf Buchenholz dokumentiert (google hilft).
    Was da auf den Bildern zu sehen ist, sind obendrein keine "perfekten Bischofsmützen", wie man sie in Büchern und in Internet-Präsentationen bewundern kann. Es scheint geregnet zu haben und einige Exemplare scheinen noch wachsen zu wollen.
    Da ich persönlich bereits mehr als 100 Exemplare persönlich kennen lernen durfte behaupte ich mal eben, dass die gezeigten Exemplare in der üblichen Bandbreite liegen.


    Ausserdem fällt mir auf die Schnelle keine andere gestielte Gyromitra ein, die direkt auf Holz fruktiziert.

    Das Besondere an diesem Fund ist halt das Vorkommen auf Buche. Das dürfte auch für eine eventuelle Kartierung von Interesse sein. Für das Fundgebiet sollte die PABB zuständig sein.


    Gruß Ingo

    Hallo Andy,


    das sollte schon welche sein. Ich habe die seit Jahren regelmäßig im
    Oderland. Mitte Oktober 2008 hatte ich einmal über 100 Fruchtkörper
    gezählt. Allesamt auf Kiefernstümpfen.


    Gruß Ingo


    Irgendwann wirst du dich nicht mehr wehren!


    Hallo IW,


    ich fürchte, gerade bei so etwas wie C. flexipes bin ich untherapierbar.
    Ich meine mich zu erinnern, dass du mir den bei einem vergleichbaren Fund
    bereits vor zwei oder drei Jahren mal nahe gelegt hattest.
    Da hatte ich wohl eben wieder mal keinen "Festplatten-Zugriff". ;)


    Gruß Ingo

    Hallo Pablo,


    die waren extrem winzig und C. flexipes habe ich anders in Erinnerung. Du hast das andere aber ganz gut umschrieben. Die Coralloiden sind und bleiben selten. Wer die mal findet, darf sich glücklich schätzen. Tricholoma focale zum Beispiel finde ich in jedem Jahr. Tricholoma colossus leider nie - du verstehst? ;o)


    Gruß Ingo

    Hallo Forum,


    da der ursprüngliche Beitrag geschlossen ist, möchte ich hier noch einige der versprochenen Bilder zeigen.




    Creolophus coralloides (Ästiger Stachelbart)
    Wenn man sich in diversen Foren umschaut, scheint die Art momentan fast inflationär zu fruktizieren. Imho hatte ich die Art bis zu heutigen Tage genau einmal gefunden - an Weihnachten 2006! Im gleichen Gebiet hatte ich in den vergangenen 15 Jahren je einmal einen Dornigen Stachelbart und einen Igel-Stachelbart gesehen.


    Am vergangenen Donnerstag tauchten die Korallenbärte gleich an zwei verschiedenen Standorten auf. Es handelte sich nicht um einen Fruchtkörper, sondern die befallenen Buchen waren nahezu umwachsen mit den Stachelbärten.


    Wie einige Poster hier richtig bemerkten, ist das Teil kulinarisch eher unbrauchbar. Sie beissen sich wie Einweckgummis. ;) Ich könnte mir einzig vorstellen, dass man sie frittieren könnte.
    Andererseits kann man sie auch getrost stehen lassen und ihrem Schicksal überlassen.
    Der Rest der Funde war eigentlich unspektakulär. Von den meisten habe ich nicht einmal ein Bild geschossen. Den Umbrosus hatte ich ja bereits gezeigt.


    Die Schleierlinge wurden beide richtig erkannt:



    Cortinarius caperatus (Reifpilz) taugt durchaus für die Pilzpfanne. Aber das ist ja nichts Neues.



    Cortinarius torvus (Wohlriechender Gürtelfuss) gehört da definitiv nicht hinein. Ich hatte nur verschiedene Altersstufen eingesammelt, um endlich einmal am "Wohlgeruch" teilhaben zu können.
    Der beschrieben obstartige Geruch ist allerdings nicht wirklich wahrnehmbar. Eher trifft es gekochter Weißkohl mit etwas parfümierter Note. Was zwar nicht unangenehm ist - aber wohlriechend?


    Ganz zum Schluss noch ein paar bleistiftförmige Cortinarien. Die dürften aus dem Reich der Telamonien stammen. Ich zeige die nur, weil ich die irgendwie fotogen fand. Den Bestimmungsversuch werde ich möglicherweise im nächsten Leben starten



    An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank für eure wohlgemeinten Antworten zu meinem letzten Beitrag. Namen zu nennen, fände ich an dieser Stelle überflüssig.
    Vielen Dank auch an die Moderatoren für die "Konservierung" dieses Themas. Ich fände nichts schlimmer als die nachträgliche Editierung einiger Posts und die daraus folgende Sinnentstellung des gesamten Threads.


    Gruß in die Runde - Ingo 6E


    Liebe Forumsgemeinde,
    eine wunderschöne Urlaubswoche im Schlaubetal (Brandenburg) ging heute
    zu Ende.


    Hallo ihr "Beiden"! ;)


    Wie ich sehe, hat es euch da gefallen. Wo habt ihr denn die hübschen Buchenwälder aufgegabelt? Das kann ja gar nicht so weit von meinem Basislager entfernt sein. Ich hoffe, es gibt noch mehr Schlaubetalimpressionen. Hier oder auch in anderen Welten.


    Gruß Ingo


    p. s. wenn ich mir die Wetterprognose anschaue, muss ich am Wochenende wohl mit Gummistiefeln nach Ritterlingen forschen. Zumindest die Kamera soll ja wasserdicht sein. So what!

    Ooops !!! So viel Traffic hier?!


    Hallo Pilzfreunde,


    vielen Dank für eure Meinungen und auch für die ganz bestimmt gut und ehrlich gemeinten Tipps. Damit meine ich ausnahmslos alle hier. In allen Antworten steckt mehr oder weniger Wahrheit drin, daher sind sie meiner Meinung nach auch berechtigt und sollten so stehen gelassen werden.


    Andererseits finde ich einen solchen, anscheinend polarisierender Beitrag ganz gut dafür geeignet, einige Leute aus diesem Forum hier besser kennen zu lernen. Wer Zeit und Muße dazu hat, kann ja nachschauen, was ich hier sonst so geschrieben habe. Ich meine, das war bisher überschaubar.


    Nun zum eigentlichen Betreff:
    Würde mir Jemand im Wald begegnen, der mir einen Korb mit derertigem Inhalt zeigte, wäre dem meine Bewunderung gewiss. Die Leute liefen aber mit Tüten voller Goldschimmelpilze, heisst Xerocomus pruinatus, in allen Größen und Altersstufen herum. Ich möchte den ganzen Saisonlesern hier viel lieber die "Augen öffnen", dass die für sie größte Gefahr eigentlich im Verzehr von "sicheren" Speisepilzarten liegt. Hier vor allem durch typische Lebensmittelvergiftungen und unbeabsichtigte Aufnahme von Fremdgiften über Schimmelpilze.


    Die Arten im Korb habt ihr natürlich alle richtig erkannt - alle bis auf eine essbar. Reifpilze sind schon lecker, vor allem wenn sie noch die Form von jungen Champignons haben.


    Die Wohlriechenden Gürtelfüße (C. torvus) hatte ich, wie geschrieben, für Testzwecke mitgenommen. Obwohl ich nicht glaube, dass die mich mit dem Bestatter zusammen gebracht hätten. ;)

    Weitere Bilder heute Abend - wenn ihr denn mögt.


    Gruß Ingo

    Hallo Pilzfreunde,


    entgegen meiner üblichen Gewohnheiten hatte ich am vergangenen Feiertag einen Ausflug in die Buchenwälder
    nördlich von Berlin unternommen. Ortskundige kennen das Revier bestimmt.
    Es handelt sich um die Umgebung des Liepnitzsees bei Wandlitz. Wer da am vergangenen WE Essbares
    finden wollte, musste sich entweder gut auskennen oder in den sauren Apfel beissen.
    Der "saure Apfel" bestand in der Regel aus einer Mischmahlzeit aus mindestens zwei Pilzarten, obwohl zumeist
    nur eine in die Tüten gesteckt wurde. Ich möchte nicht wissen, wieviele Schimmelpilze da zusammen
    mit den Herbstrotfüßen eingesammelt und auch verzehrt wurden.


    Einige Pilzsammler hatte ich darauf hingewiesen. Die häufigste Gegenfrage war, ob es hälfe, den Schimmel abzuschneiden.
    Nun ja - meine Gegenfrage bezog sich dann in der Regel darauf, wie man es denn so mit schimmligen Brot hielte.
    Sei's drum. Ich bin jedenfalls voll auf meine Kosten gekommen, wie ihr an meiner Sammlung erkennen könnt.



    Acht typische (saure) Buchenwaldarten sind dort zu erkennen. Die Mahlzeit war schon sehr lecker!
    Eine von denen habe ich nur zwecks Experimenten mit genommen. Eine weitere hätte ich aus kulinarischer
    Sicht auch weglassen können. Die Konsistenz war Gummi-ähnlich.
    Ein typischer Vertreter lauerte an seiner üblichen Stelle:



    Pluteus umbrosus - der Schwarzflockige Dachpilz. Den hatte ich im letzten Jahr in der Buchenwaldmischung drin.
    Vermutlich hätte es Tofu genau so gut getan. Daher kam er nicht mehr in die Pfanne (und in den Korb).


    Da ich die Mischung doch irgendwie überlebt hatte, würde mich nun interessieren,
    was genau ich da gefuttert hatte. Möchte Jemand Tipps abgeben?


    Gruß Ingo


    Allerdings war das Sporenpulver rein weiss, ich konnte keinen Rotanteil erkennen. Kann er das trotzdem sein? Ich wüsste nicht, was das sonst sein könnte.


    Hallo Peter,


    schau mal unter Lepista sordida. Das SPP war wohl eher Richtung creme?!


    Gruß Ingo

    Hallo nochmal,


    Nummer 7 lasse ich noch stehen. Die rotenTäublinge nennen sich Zedernholztäublinge ( Russula badia).
    Eine Typusart in den östlichen Kiefernwäldern. Westlich von Hannover fallen die auf einmal total aus.
    Der Habicht hat zwar einen bitteren Doppelgänger (S. scabrosus), aber der ist hier nicht gemeint.
    Eigentlich gibt es zwei Arten von essbaren Habichtspilzen. Sarcodon imbricatus bei Fichten und
    Sarcodon squamosus bei Kiefern. Letzterer wurde hier gesucht.


    Nummer 7 ist ein Ritterling, der nach Pareys Pilzen in Deutschland mittlerweile verschollen ist.
    Es gibt ihn aber nach wie vor auf beiden Seiten der Elbe. Sowohl im Pfälzer Wald als auch in
    den Brandenburger Kiefernforsten. Sogar in sächischen Tagebauen bei Espen!


    Wie hieß der noch?!


    Gruss Ingo

    @ Ingo W.


    Hallo zurück!


    1. Meripilus giganteus (Riesenporling);
    OK


    2. Amanita pantherina (Pantherpilz);
    OK


    3. Tricholoma saponaceum (Seifen-Ritterling) --> falls nicht, spar dir das nächste Mal den Abwasch!!;
    Aber Ingo! Niemals im Leben würde ich....;-)
    OK


    4. Russula spec. , wahrscheinlich der "Tückische Täubling" :-). Queleti und sardonia isses nich.;
    Leider unscharf ausgedrückt von mir. Natürlich ist es keine Säufernase. Hilft Zedernholz weiter?
    1:1


    5. Tricholoma imbricatum (Feinschuppiger Ritterling);
    OK


    6. Sarcodon imbricatum (Habichtspilz);
    Dafür gibt's leider einen Punkt Abzug. Aber nicht wegen der unkorrekten Endung!
    1:1


    7. Tricholoma aurantium (Orangeroter Ritterling); Obwohl, der hat wohl eher keinen Schleier. Aber der Wurzelmöhrling (Cathatelasma imperiale) ist doch auch nicht so orange, oder? Noch keine Idee!


    Ein Blick ins "Paralleluniversum" hätte vielleicht weiter helfen können.
    Zero


    Danke fürs Mitmachen! Ich hoffe, 10 Punkte sind dir nicht zu wenig!


    Gruß Ingo
    [hr]


    nun hoffe ich, nicht völlig ins WC gegriffen zu haben ;)


    Hallo Helmut;


    halbe Sachen machst du anscheinend keine?! ;-))
    Vielen Dank fürs Mitmachen


    Gruß Ingo
    [hr]


    1 Riesenporling der schön gezonten Hutränder wegen
    2 Panterpilz
    3 Seifenritterling


    Hallo Josch, 6 Punkte. Bei Ingo W. fehlte ja nicht mehr viel.
    Vielleicht fällt dir der Rest noch ein.


    Vielen Dank einstweilen und


    Gruß Ingo [hr]




    1.) Riesenporling / 2.) Pantherpilz / ?Goldröhrling


    Hallo Jan-Arne,


    vielen Dank fürs Mitmachen. Aber - Goldröhrlinge mit weißen Sporen?!
    In deinem Alter hätte übrigens keine einzige der gezeigten Arten sicher erkannt.
    Vielleicht hätte ich beim Panther eine düstere Ahnung gehabt.


    Gruß Ingo



    @alle
    Auflösung heute Abend, genügend Tipps zur finalen Erledigung
    sind ja in den Kommentaren enthalten. Dieser Habichspilz wächst
    übrigens im reinen Kiefernwald. Da sind keine Fichten. Nicht mal ganz kleine...;-)

    Hallo Forum,


    ich war am vergangenen Wochenende noch einmal eine Runde im Wald drehen. Genau genommen waren es drei Runden zu insgesamt acht Stunden. Die erste davon war rein mykophagischer Natur.
    Ich meine, die ganzen Espenrotkappen, Maronenröhrlinge und Steinpilze mag hier Niemand sehen wollen. Sie schauen ja auch irgendwie immer gleich aus.


    Einige Funde der beiden mykologisch orientierten Gänge möchte ich euch aber an dieser Stelle präsentieren. Ich versehe die Bilder einfach mal mit Nummern und gebe einige Tipps dazu.
    Vielleicht findet sich ja unter euch ein Hobbymykologe, der die Namen dazu kennt. Maximal 2 Punkte pro 100% korrekt erkannter Art. Je einen Punkt gibt es für unvollständige, aber tendenziell richtige Antworten.


    Punkte von meinem Konto gibt's leider nicht dazu. Nur Erfahrung - mit etwas Glück. Und maximal 14 Erfahrungspunkte!


    1.) Der läuft nach einiger Zeit im Schnitt dunkel an


    2.) Bei Eichen auf Sandböden


    3.) Im Kiefernwald - riecht manchmal nach Abwasch ;)


    4.) Auch im Kiefernwald - mitunter auch ziemlich tückisch


    5.) Kiefernwald - einfach erkennbarer Vertreter seiner Gattung


    6.) Nur im Kiefernwald - er hat auch einen sehr ähnlichen Bruder


    7.) Kein Schleierling, sondern ein Weißsporer


    Viel Spaß beim Bestimmen


    Gruß Ingo


    Liebe Grüße von Sabine & Holger


    Hallo ihr Beiden,


    LG back. Ihr seid ja auch hier!? Ich habe da ein Gerücht vernommen, dass
    ihr euch in Kürze einige Kiefernnadeln anschauen wolltet.
    Die Raritäten warten schon.


    Ingo
    [hr]
    Hallo Pablo,


    der Film nennt sich "Die Insel". Zur Ersatzteilgewinnung werden da
    Klone von Prominenten "gezüchtet". Googel weiß Bescheid. ;)
    Zum Ritterling: Im Pareys ist eine sehr zutreffende Beschreibung.


    Gruß Ingo


    Hätte ich glatt so aus der Ferne betrachtet, wegen seiner extrem gerieften Hüte für einen Coprinus (Tintling) gehalten. Aber sicherlich hast du dir die Lamellenfarbe angeschaut.


    Hallo Namensvetter!


    Tintlinge mit verdrehten und gebogenen Stielen?! Latürnich habe ich mir die auch von unten angeschaut. Das Einzige, was mir seltsam vorkam, waren die gelben Röhrenmündungen. ;-)) Das hätte ich so nicht erwartet.


    Gruß Ingo[hr]


    Es freut mich übrigens, daß du nun auch das "Paralleluniversum" mit deinen Beiträgen bereicherst.
    Interessant auch: Ramaria myceliosa. Da frage ich mich gerade, wie oft ich schon einfach so vorbeigelaufen bin, weil ich aus dem Augenwinkel dachte: "Hörnling, hübsch aber uninteressant."


    Hallo Pablo,


    ich hoffe, du bist cineastisch etwas bewandert. Mein "Sponsor"
    darf davon natürlich nichts mitbekommen. ;o) Ich denke mal der hat auch
    gar keine Zeit, hier reinzuschauen. 'Kann mir vorstellen, dass er
    eben auf Ritterlingsjagd ist.


    Die Korallen kannst du übrigens nicht mit den Klebrigen Teilen verwechseln.
    Sie wachsen direkt auf dem Boden und fast immer in Gruppen. Außerdem
    werden diese Ramarien nicht so riesig wie Hörnlinge!


    Was wird denn nun aus dem "Frauentäubling" aus dem anderen Thread,
    bei dem es sich nach meiner Ansicht um Tricholoma colossus handelt. Sind jetzt alle traurig,
    weil es kein Täubling ist!? So oft bekommt man diese Art nicht zu Gesicht
    - ich meine in Pilzforen. In Natura sowieso nicht.


    Gruß Ingo

    Hallo Pilzfreunde,


    Irgendwo hier im Forum hatte ich in den vergangenen Tagen gelesen, dass zwischen den ganzen Schwefelköpfen
    auch mal der Safranrote Schüppling (Pholiota astragalina) dabei sein müsste.
    Irgendwie scheint der Schüppling aber zu den Arten zu gehören, die sich nicht so einfach blicken lassen. Man findet ihn eigentlich nur durch Zufall.
    Am vergangenen Sonntag fiel mir ein halbwegs interessanter Täubling inmitten eines Büschels von Schwefelköpfen auf.
    Als ich die Kamera auf den Täubling gerichtet hatte, und den Täubling von diesen "Schwefelköpfen" befreien wollte, kamen mir diese merkwürdig vor. Merkwürdig bekannt!
    Am Ende blieb die Kamera stehen, und der Täubling flog im hohen Bogen davon.



    Da sind sie also, die aprikosenfarbenen Schüpplinge!


    Allerdings gibt es in meinem Revier einige seltsame Arten, die sich mit Hilfe der Standard - Pilzliteratur gar nicht so einfach bestimmen lassen. Diese kleinen Korallen an den Wegrändern zum Beispiel:



    Das ist Ramaria myceliosa. Schon mal gesehen? Massenpilz hierzulande, an den Rändern geschotterter Wege.


    Oder dieser Stacheling hier mit Maggigeruch



    Was meint ihr, wie der sich nennt? Im Kosmos Pilzführer von R. Phillips ist er ganz gut beschrieben. Allerdings ist er in Deutschland extrem selten.


    Auch dieser Schleierling dürfte für die meisten hier Neuland sein:



    Cortinarius malachius cf. Eventuell auch C. quarcitictus.


    OK! Mitunter kann es ganz schön stressig sein. Da freut man sich, mal einfach so ein Foto von einem hübschen Pilz zu schiessen. Wenn dann gleich drei auf einmal da sind, macht das dann auch nichts.



    Mycena spez....


    Ganz zum Ende noch einen Erstfund für mich:



    Boletus edulis - bei Birke!!!


    Gruß Ingo


    Aber die Gefahr ist zu groß, dass es doch so eine Schleierlingsart etc. ist...


    Hallo Uliko,


    das sind schon diese Mürblinge/Faserlinge. Da es Baumpilze sind,
    können es keine Schleierlinge sein. Diese sind ausnahmslos mit
    diversen Bäumen vergesellschaftet. Die Pilze gehören tatsächlich in
    die Verwandtschaft der Tintlingsartigen.


    Im vergangenen Jahr hatte ich die mal kulinarisch getestet. Es war definitiv
    nicht der kulinarische Knaller. Wenn die so zahlreich erscheinen,
    gibt es im Wald weitaus bessere Optionen für den Kochtopf.
    Wegwerfen, oder am besten stehen lassen, ist auf jeden Fall die
    richtige Entscheidung.


    Gruß Ingo