Beiträge von thorben96

    Hallo zusammen


    @ Ingo :
    Erst einmal danke für die Hilfe :)


    Zitat


    Naja, dann leg doch immer nur ein kleines Stückchen vom Becher unter ´s Mikro.


    Auf dem Bild sind eigentlich reichlich Becher, zum Bestimmen reicht die Hälfte des Bepfeilten.


    Ja, da hast du recht aber das war ein Bild direkt vor Ort und es wurde noch kein Stück Holz herausgeschnitten.
    Nach dem rausschneiden war schon einiges abhanden gekommen und Zuhause waren es dann nicht mehr viele Fruchtkörper :/


    Zitat


    Neben dem, was ich auf deinen Bildern sehe, wäre noch folgendes wichtig:


    1. Waren die gemessenen Sporen freischwimmend? Oder anders gefragt, schwammen in einem wenig gedrückten Präparat reichlich Sporen rum?
    Oder noch besser: hast du den Abschuss von Sporen beobachten können?
    Es geht bei der Fragerei um die Einschätzung der Reife.


    Ne den Abschuss von Sporen konnte ich nicht beobachten, aber Sporen waren reichlich vorhanden, dass kann aber auch daran liegen das ich das Präparat gequetscht habe.
    Ich kann aber noch etwas zu den Messungen sagen, am Meisten war die Größe 9 x 2 µm vorhanden, selten 8 x 2 µm und 10 x 2,5 µm.


    Zitat


    2. Frage: wie ist die Reaktion mit (3)5%(10)-igem KOH (Kalilauge).


    Dazu dem Quetschpräparat KOH zufügen, indem der KOH-Tropfen an die Seite des Deckglases gegeben wird. Die Reagenz zieht dann ins Präparat. Ist das KOH bei den Paraphysen oder den Marginalzellen der Mollisia angekommen, verfärben sich 1. die gelbbraunen Excipulumzellen oliv bis grünlich und 2. platzen die Vakuolen in den Paraphysen. Das geschieht entweder unauffällig oder als hübsche kleines Schauspiel, indem der ins Medium tretende Inhalt knallgelb reagiert.


    Das werde ich noch nachgucken.


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    Das ist ein von der Basiszelle abgerissener Ascus mit noch ansitzendem Haken.


    Im folgenden Link rechts der Mitte:
    http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=25271&position=11


    Ok, dann weiß ich Bescheid :)


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    Der auf breiter Basis sitzende, einheitlich weiße, glänzige Becher rechts davon ist Orbilia (Knopfbecherchen) oder noch wahrscheinlicher Hyalorbilia.


    Vielleicht versuche ich die kleinen weißen Becher auch zu bestimmen.
    Etwas Mikroskopiert hatte ich schon, aber die scheinen noch unreif zu sein.
    Auf jeden fall sind die Paraphysen an der Spitze keulig und Reaktion auf Lugol ist grün/gelb.


    @Pablo :

    Zitat


    Das gehört wohl in die Ecke Mollisia / Pyrenopeziza.


    Und es sieht sehr nach "Haken = +" aus.
    Weiteres kann dir vielleicht Ingo sagen, ich kann's nicht. Da kenne ich mich nciht aus in dem Gebiet.


    Auch dir danke für die Hilfe :)


    VG : Thorben

    Hallo zusammen


    Am 16.6.15 fand ich im Wald bei einem ausgetrockneten Überschwemmungsgebiet eines Baches kleine Becherlinge an einem unbekannten vermoderten Holzstück, wovon mir einer interessant erschien.
    Erst war meine Vermutung ich habe eine Becherart erwischt, aber zuhause unter dem Mikro und auf dem Foto von der Tour sah es dann nach 3 Arten aus.
    Zuhause habe ich mich dann in das "unbekannte Gewässer gestürzt" und die interessante Art Mikroskopiert, wo dann folgendes herausgekommen ist :


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    Die interessante Art wurde mit einem Pfeil markiert, wovon jetzt nur noch ein Fruchtkörper übrig geblieben ist :/


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    Ich gehe davon aus das der kleine dazu gehört.


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    Sporengröße : 8-10 x 2-2,5 µm



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    In einem anderen Fruchtkörper fand ich dann das hier:


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    Reaktion in Lugol :


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    Die Ascus Spitze hat eine Blaue Verfärbung und das worauf der Pfeil zeigt das ist doch kein Haken oder ?



    Sporengröße :
    8-10 x 2-2,5 µm


    Asci :
    42-58 x 5-6 µm


    Hat jemand eine Ahnung was das sein könnte ?


    VG : Thorben

    Hallo Ralf


    Zitat


    Marginalhaare sind die randlichen, meist längeren, Haare.
    Lateralhaare sind die, meist kürzeren, helleren an der Außenseite des Apotheciums.


    Ah gut, dann weiß ich bescheid :) .
    Danach werde ich bei den nächsten Scutellinias Ausschau halten.


    VG : Thorben

    Hallo Ralf

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    In Abwandlung eines bekannten Forenspruchs ist die Bestimmung von Scutellinia nach Fotos etwa so, wie die Bestimmung eines Käfers mit dem Fernglas.  


    Ja das habe ich schon mit bekommen, aber für einen Arbeitsnamen reichen sie und das ist ja auch schon ein Anfang ;) .



    Zitat


    Du musst Dir jeweils eine größere Anzahl von Haarwurzeln betrachten um herauszufinden, wie die überwiegende Mehrheit beschaffen ist. Die Marginalhaare sollten überwiegend tri- oder multifurcat sein, die Lateralhaare unverzweigt einfach, bi- oder trifurcat. "Nebenwurzeln" der zweiten oder dritten Generation sollten kaum zu beobachten sein. Das würde dann gut zu S. crinita passen.


    Jetzt muss ich eine Frage stelle: Was sind denn Marginalhaare und Lateralhaare. Sind das die Fachbegriffe für Randhaare und Außenwandhaare oder etwas völlig anderes :/ ?
    Das ist wichtig zu wissen, weil ich habe noch 2 verschiedene Scutellinias zuhause und wie ich meinen Wald kenne werden sicher noch weitere folgen.
    Für eine weitere Auswertung fehlen mir einfach Fruchtkörper, weshalb ich Scutellinia cf. crinita als Namen nehme.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen



    Wenn es soweit ist mit dem Mikroskop dann bin ich gespannt was du so alles findest :)


    @ alle anderen :
    Den Pilz habe ich jetzt als Ascobolus cf. denudatus benannt oder sollte ich doch eine andere Art wählen ?


    VG : Thorben

    Hallo zusammen


    Ich fand am 13.6.15 einen Ascobolus im Pappelwald auf dem Boden.
    Der Pilz war auf dem Substrat Erde, aber ich kann nicht genau sagen ob in der Erde noch Holzstückchen waren.
    Hier kommen die Bilder:


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    2. Spielerei mit dem neuen Licht und dem selbstgebastelten Diffusor.
    IMG_1532 fd weißer rahmen kompi.jpg


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    In Lugol:


    8. Spore wird dunkel und das Ornament ist nicht mehr zu erkennen.


    9. Und plötzlich ist noch ein lila "Nebel" gekommen


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    Sporengröße :
    20-26 x 10-13 µm


    Hat jemand von euch eine ahnung was das sein könnte ?


    VG : Thorben

    Hallo Gabor


    Ich habe mir jetzt auch diese Beleuchtung mit den Clips geholt, so etwas was du in deinem 2ten Link gezeigt hast habe ich schon ewig gesucht und endlich das passende gefunden.
    Vielen dank das du uns Einblicke in deiner Technik gegeben hast.
    Achso arbeitest du eigentlich mit einem Diffusor ?


    VG : Thorben

    Hallo Ralf


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    Wenn Du magst kannst Du mal ein paar Randhaare und ein paar kürzere Haare der Außenwand vorsichtig auszupfen und jeweils die Wurzeln fotografieren.


    Ja klar hier kommen die Bilder.


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    VG : Thorben

    Hallo zusammen


    Am 9.6.15 fand ich wieder eine Scutellinia dieses mal auf dem Boden (Substrat Erde).


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    Haare :
    ca. 650-1670 x 20-30 µm


    Asci :
    [230] 260-290 x 20 µm


    Sporen :
    18-20 x 12-13 µm


    Hat jemand eine Ahnung was das sein könnte ?


    VG : Thorben

    Hallo Pablo


    Zitat


    Denn die meisten dieser Pilze sind kaum bestimmbar, weil sie bestenfalls Anamorphen ausbilden. Am ehesten kann man die Identität noch per Sequenzierung bestimmen. Da es dann aber so viele Arten gibt, sicher auch viele, die noch unbeschrieben und nicht erfasst sind, ist auch dann noch nicht klar, was der Pilz genau macht, wo er herkommt, wie seine Lebensweise aussieht.


    Genau deshalb finde ich diese Pilze so spannend und verfolge sie weiter :)
    Auch wenn ich weiß das das bestimmen schwierig ist, finde ich sollte man sich nicht beirren lassen und weiter suchen und Mikroskopieren.
    Wer weiß vielleicht hat das später einen nutzen, wenn die Forschung weiter ist.


    VG : Thorben

    Hallo Nando


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    Das du dich an die Stelle noch hin traust, wo Pilze Insekten und später vielleicht noch Tiere befallen ...  


    Das ist mittlerweile schon Routine :)
    Anfangs hatte ich wirklich ein mulmiges Gefühl, besonders als ich gehört habe das die Pilze Konidien abschießen, aber man gewöhnt sich irgendwann daran.
    Schlimm ist es nur beim Mikroskopieren, da bekomme ich oftmals eine Gänsehaut, wenn ich den Pilz von einem Insekt entfernen muss.


    Zitat


    Vor einiger Zeit kam eine Reportage/Dokumentation, die in die Zukunft geschaut hat, wo Pilze größere Lebewesen befallen und gesteuert haben.


    Gut möglich das das wirklich der Fall sein könnte in der Zukunft, besonders wenn Genetiker und Forscher es mit dem experimentieren übertreiben und dann Sachen passieren wie hier.


    Zitat


    Gerade gefunden habe ich nur gesteuerte Ameisen. http://www.spiegel.de/wissensc…sen-zombies-a-748833.html


    Davon habe ich schon gehört. In YouTube gibt es hier ein cooles Video darüber.


    Zitat


    Man hofft, dass die Pilze nicht immer mehr Macht bekommen und später vielleicht ganze Foren/Facebook-Gruppen steuer ... Moment mal ...


     


    Glaub mir das ist schon längst passiert, sonst gäbe es doch keine Pilzverrückten :D


    VG : Thorben

    Hallo zusammen


    Vor 1 1/2 Jahren habe ich den Thread Parasitismus auf Insekt vorgestellt, wo es um Pilze ging die Insekten befallen.
    Hauptthema war dort der Befall vom Laufkäfer Nebria brevicollis (bestimmt im Nachbarforum das-Naturforum) und jetzt will ich in diesem Thread weitermachen.
    Es geht jetzt um Pilzbefallfunde vom 03.06.15 - 05.06.15 die ich an einem einzigen Baumstamm der im Bach lag gefunden habe.


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    IMG_1236 fd weißer rahmen kompi forum.jpg


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    Das coole daran ist das ich vor 1 1/2 Jahren an einem damaligen Baumstumpf (ca. 1,5m Entfernung zu dem Baumstamm) ebenfalls so einen Befall gefunden hatte.
    Jetzt war es aber viel interessanter gewesen, weil sowohl Mücken als auch Fliegen und andere Insekten befallen wurden.
    Hier habe ich noch etwas, wo ich mit dem Mikroskop etwas herumgespielt habe.
    Leider weiß ich nicht mehr genau welche Stellen ich bei den Insekten genau Fotografiert habe :/


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    So sieht es aus, wenn der Pilz ausgesport hat.
    Um das Insekt herum ist eine Weiße Puderartige Schicht und das sind die Sporen.


    Einen Pilz auf einem Insekt habe ich Mikroskopiert, aber die Bilder sind noch nicht Bearbeitet.


    Edit : Hier sind die Bilder unter dem Mikroskop, damit es übersichtlicher ist auch hier eingefügt.


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    IMG_0244 fd weißer rahmen kompi.jpg


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    Sporengröße (Sporen zusehen auf Bild 25 und 26) :
    39-46 x 10-12 µm



    VG : Thorben

    Hallo Pablo


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    Ich bin ziemlich überzeugt, daß du die Abbildungt eines solchen Schnittes auch astrein hinbekommst.


    Ne da muss ich dich enttäuschen, dass kriege ich bei den kleinen Pilzen nicht hin.
    Ich muss die ja schon durch das Mikroskop suchen, damit ich überhaupt weiß wo die sind.
    Die Pilze sind ca. so groß wie die Stumpfe spitze Fläche einer Präpariernadel.


    Ich schreibe mal Björn an, vielleicht kann er sich das kurz ansehen, wenn er Zeit hat.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen


    Am 5.6.15 fand ich einen kleinen Pilz an einem Baumstamm (vermutlich Erle) der im Bach, im Wasser lag.
    Ich hatte probiert den Pilz am 5.6.15 zu mikroskopieren, aber da fand ich keine Sporen.
    Heute habe ich es noch einmal versucht und denke das ich etwas entdeckt habe, leider ist der Fruchtkörper etwas vertrocknet :/
    Hier kommen die Fotos :


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    5.6.15


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    5.6.15
    Ist eigentlich ein "wegwerffoto", aber ich hatte gerade kein besseres Foto vom FK im guten Zustand


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    IMG_0434 fd weißer rahmen kompi forum.jpg


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    5.6.15


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    9.6.15


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    9.6.15


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    Lange Stäbchen mit Septen


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    Könnten das Sporen sein die Stäbchen mit Kugeligen Inhalt :/ ?


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    Schwarze Verfärbung


    Lange Stäbchen mit Septen (Siehe Bild 13) :
    46-62 x 3-4 µm


    Stäbchen mit Kugeligen Inhalt (Siehe Bild 14)
    20-24 x 3-3,5 µm


    Habt ihr eine Ahnung was das ist ?


    VG : Thorben

    Hallo Ralf


    Besten dank, ich habe es abgespeichert :)

    Zitat


    Frage, was sind das denn für knatschgelbe Exemplare dazwischen ?


    Das sollte eigentlich wieder Miladina lecithina sein.
    Auf jeden fall scheinen diese Pilze in der Gegend relativ häufig zu sein.
    Ich füge mal hier die Bilder bei.





    VG : Thorben

    Hallo zusammen


    Am 3.6.15 fand ich eine Scutellinia an einem Baumstamm (vermutlich Erle) der im Bach im Wasser lag und habe die Scutellinia mal mitgenommen.


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    Haare :
    112,5 - 230 x 12,5 - 15 µm


    Asci :
    176 - 260 x 17,5 -25 µm


    Sporen :
    20-23 x 14-16 µm


    Hat jemand eine Ahnung was das sein könnte ?


    VG : Thorben

    Hallo Pablo


    Ich habe jetzt in 2 Foren (Mikroskop-Forum und ein Entomologie-Forum) nachgefragt und bisher gab es keine Infos außer das es ein Insekt sein soll.
    In meiner Probe lasse ich jetzt die Eier reifen und hoffe das daraus etwas schlüpft, zumindest der Inhalt der Eier hat sich verändert.
    Heute habe ich eine Larve gefunden, aber ich weiß noch nicht ob die zu den Eiern passt, wenn noch weitere Larven auftauchen dann sind es höchstwahrscheinlich Eier von Mücken.
    Dazu habe ich ein Forum gefunden und eventuell lässt sich das dann auch bestimmen.


    VG : Thorben

    Hallo Ingo


    Ich weiß eigentlich wie ein Basidium aussehen soll, aber hier dachte ich das es vielleicht etwas ausgefallenes ist (man weiß ja nie).
    Zum einem weil ich die warzigen Velumzellen zum ersten mal gesehen habe und zum anderen weil viele Sporen an den Warzen klebten und ich keine Basidien gefunden habe.
    Gestern habe ich übrigens einen weiteren Fruchtkörper entdecken können und habe meinen Fund jetzt unbenannt auf Coprinopsis laanii .
    (Schade und ich wollte zu gerne mal einen Basidiomycet an einer Mücke finden :( )


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    Fundortbild 7.6.15


    VG : Thorben