Hallo Mirko,
das sieht schon eher nach Schleimpilz aus, zwar nicht nach Tubifera ferruginosa (Fischeierschleimi) sondern nach Dictydiaethalium plumbeum (deutschen Namen gibts glaube ich nicht). Der ist meist viel flacher und besteht aus vielen zusammengesetzten Fruchtkörpern. Er wird wenn er reif ist, dann bräunlich und später grau. Er wächst meines wissens meist auf Laubholz.
LG Ulla
Beiträge von lamproderma
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Hallo Mirko,
ich denke auch nicht daß es ein Schleimpilz ist, Tubifera ferruginosa ist nie so gelb und auch nicht so flächig. Aber wenn Du dort noch mal hinschaust, kannst Du vielleicht noch was Reiferes sehen und fotografieren. Vielleicht werden wir dann schlauer.
LG Ulla -
Hallo Nando,
Tolle Eindrücke!
Deine Nr. 27 ist allerdings kein Schleimpilz. Vielleicht ein Schimmel?
Bei dem Tellerling hätte ich eher auf den Veilchen-Ritterling getippt, aber der Tellerling ist ebenso möglich. Da könnte man sicher mikrokopisch absichern.
LG Ulla -
Hallo Pablo,
Du hast ja recht, daß der Kräuterseitling selten ist, aber es gibt auch in Deutschland Funde nördlich der Alpen, z.B in Sachsen-Anhalt und das auch recht spät im Jahr.
Dort haben wir ihn im November 2007 bei Rothenburg (N Halle an der Saale) auf den Wurzeln vom Feldmannstreu (Eryngium --> daher der Name) gefunden. Hier im Anschluß unser Foto, auch in der "Pilzflora Sachsen-Anhalts" veröffentlicht.In der Datenbank der DGfM "Pilze Deutschlands" sind außerdem noch Funde aus Hachenburg 1982 (Waldner/Häffner) sowie aus Grünstadt im NSG "Im hohen Rech" von Zehfuß und Winterhoff 1974/1997 enthalten.
LG Ulla -
Hallo Bernhard,
ich würde das auch als Wiesenstäubling - Vascellum lycoperdon oder Lycoperdon pratense- bezeichnen. Die Abtrennung der Fruchtschicht (Gleba) vom sterilen Teil des Stiels durch das sogenannte Diaphragma (die sichtbare Trennschicht) spricht dafür.
Bei den Stäublingen der eigentlichenGattung Lycoperdon gibt es diese klare Trennung nicht, da geht die Fruchtschicht allmählich in den sterilen Teil über.
LG Ulla -
Hallo Michi,
Dein 2.Pilz könnte ein Klapperschwamm - Grifola frondosa - sein. Müßte an Eiche gewachsen sein. Vergleich mal damit.
LG Ulla -
Hallo, würde den für den Gemeinen Orangebecherling, Aleuria aurantia, halten.
LG Ulla -
Hallo Craterelle,
auch wir haben den Kupferroten Gelbfuß heute das erste Mal probiert da er im Kiefernwald in Mengen und schön jung und knackig da stand.
Die Kiefernreizker haben wir sicherheitshalber extra zubereitet. War auch gut so, denn der säuerliche Geschmack des Gelbfußes ist nicht so unser Fall, auch wenn die Farbe des zubereiteten Pilzes an Rote Bete erinnert (die wir eigentlich gern essen). Den werden wir sicher nicht noch mal mitnehmen.
Aber die Kiefernreizker 1a Spitze!!!

LG Ulla -
Hallo Stefan,
ich glaube auch an den Würzigen Tellerling, trotz des längeren Stiels.
Der Erdstern ist ganz sicher der Kleine Nesterdstern, Geastrum quadrifidum. Du hast auf dem Foto ja auch das Nest gut erwischt. Fichtenwald paßt auch ganz gut.Denkst Du bitte noch an Deine Meldungen für die Exkursion nach Sachsen-Anhalt von der Boletus-Tagung?
Danke Dir,
liebe Grüße
Ulla -
Hallo,
trocknen sollte man generell Pilze möglichst schnell, d.h. bei den Erbsenstreulingen möglichst in Scheiben geschnitten, sonst schimmeln sie und sind nicht mehr verwertbar. Auch sollte man keine zu alten Pilze verwenden, d.h. wenn sie schon teilweise zu "Sporenstaub" zerfallen sind sie schon nicht mehr verwendbar.
LG Ulla -
Hallo Greenlady,
bei Deinem Fund handelt es sich tatsächlich um die Schiefertrüffel oder auch Erbsenstreuling genannt.
Der ist gut zu trocknen und eignet sich gut zum Verfeinern von Bratensoße und als Würzpilz. macht dieSoße toll dunkel.
Zum Eßbarkeit als Pilzgericht aus Frischpilzen kann ich nicht viel sagen, habe ich noch nicht ausprobiert.
Vielleicht kann sich da jemand anderes dazu äußern.
LG Ulla -
Hallo Lithobius,
ich würde Thorben völlig recht geben. Es handelt sich bei Deinem Schleimpilz um eine Didymium-Art, nämlich Didymium melanospermum. Das ist eine Art die jetzt im Herbst sehr oft an Moos zu finden ist, meist im Fichtenwald.
Makroskopisch ist Didymium von Physarum oft nicht zu unterscheiden, aber mikroskopisch unterscheiden sich sich die Gattungen sehr einfach. Die weiße Kalkkruste bei Didymium besteht aus kristallinem Kalk, Physarum hat granulierte Kalkkörper (körnchenförmige). Didymium melanospermum hat auch eine auffällige Peridie, die hat große braune Flecken die aber klar abgegrenzt sind (wie ein Giraffenfell). Die anderen Arten die ähnlich sind fruktifizieren meiner Erfahrung nach auch nicht auf Moos.
LG Ulla -
Hallo beisammen,
Friedhöfe sind immer eine Pilz-Exkursion wert. Auch wenn man sich manchmal etwas unwohl fühlt wenn man mit Pilzkörbchen durch die Gräberreihen streift.
Da hilft vielleicht ein etwas getarntes Körbchen (oder nur Sammelschachteln in der Umhängetasche) und eine Friedhofsharke (ideal für die Suche nach Hypogäen unter potentiellen Mykorrhiza-Bäumen), denn auf Friedhöfen stehen oft alte Bäume die eine Menge an Mykorrhiza-Pilzen hervorbringen.
Ist zu günstigen Zeiten immer eine Bereicherung am Artenaufkommen im Gebiet.
LG Ulla -
Hallo Heidi,
der Mäuseschwanzrübling ist auch nicht selten. Er wächst eben meist im Herbst an Fichtenzapfen, während der Fichtenzapfenrübling, Strobilurus esculentus mehr im zeitigen Frühjahr, kurz nach der Schneeschmelze (manchmal aber auch schon im Spätherbst) fruktifiziert. Makroskopisch kann man sie schon etwas unterscheiden: der Mäuseschwanzrübling hat sehr dicht stehende Lamellen, beim anderen sind sie weitstehender. Im Zweifelsfall hilft eben nur das Mikroskop.
LG Ulla -
Hallo Sarah,
schöne Eindrücke Deiner Griechenland-Reise!
Du hast dort den Erbsenstreuling zum Essen gesammelt?
Das würde mich ja mal interessieren wie der schmeckt.
Ich kenne ihn nur als Würzpilz ("SächsischeTrüffel"). Er macht die Soßen schön dunkel, aber als Speisepilz??
Schreib mal Deine Eindrücke und in welchem Zustand Du ihn zubereitet hast (wie alt oder wie jung muß er sein)?
LG Ulla -
Hallo Tuppie,
muß Dich leider enttäuschen, denn einen deutschen Namen für Badhamia panicea wie auch für die meisten Schleimis weiß ich nicht.
Lg Ulla -
Hallo Tuppie,
habe Deinen Beleg heute erhalten und ihn gleich angeschaut.
Es ist doch keine Didymium sondern eine Badhamia, erkennbar durch das Capillitium bestehend aus stark kalkhaltigen Röhren.
Es ist Badhamia panicea, ein schöner Fund, wenn allerdings nicht so sehr selten.
Hoffentlich gehts Dir jetzt wieder besser, daß Du doch noch etwas mehr vom Pilzherbst mitkriegen kannst.
Allerdings müßte es mal wieder regnen.
Der Pilzaspekt der kurz aufkeimte ist schon wieder stark im Abklingen.
LG Ulla -
Hallo Stefan,
Zu Deinem Rißpilz mit der grünen Stielspitze:
hast Du mal dran geschnüffelt? I. haemacta müßte deutlich nach Pferdstall riechen.
Mir ist der Hut allerdings etwas zu hell für I. haemacta. Aber sonst habe ich keinen Plan so ohne Mikromerkmale.
LG Ulla -
Hallo Tuppie,
einkleben von dem Moos mit den Schleimis in eine Streichholzschachtel ist optimal. Da kann normalerweise nichts mehr verrutschen. Im Luftpolsterumschlag passiert dann auch nichts mehr.
Hoffentlich findest Du noch was. Normalerweise halten sich Schleimis recht lange, es sei denn es regnet dauernd, aber das war ja nicht der Fall.
LG und schönen Abend
Ulla -
Hallo Tuppie,
ich hoffe, daß es Dir bald besser geht und Du den goldenen Herbst genießen kannst.
Hoffentlich hast Du nicht zu viele Quitten zu verarbeiten. Der Baum in meinem Garten hängt übervoll, wir mußten die Äste abstützen, damit sie nicht abbrechen. Das sieht nach viel Arbeit aus wenn sie reif sind.
Würde Deinen kleinen Schleimer ja gern untersuchen falls Du 'nen Beleg hast. Dann melde Dich.
LG Ulla -
Hallo Tuppie,
schöne Eindrücke hast Du uns gesandt.

So siehts in meinem Garten zur Zeit auch aus, aber Du kannst die Eindrücke viel toller einfangen als ich das je könnte!Dein Schleimi an Moos würde mich interessieren, ist er gestielt? Da könnte es Didymium melanospermum sein. Der wächst gern im Herbst auf Moos.
LG Ulla -
Hallo,
kann Pablo nur zustimmen, zumindest bei den Schleimern.
Der Merulius sieht allerdings recht ungewöhnlich aus.
Was hast du gegen Spinnen? Das foto ist doch toll!
Sind doch recht nützlich und wenn sie einem bei der Pilzpirsch nicht ständig im Gesicht hängen würden, würden sie mich auch nicht stören.
LG Ulla -
Hallo Marcink,
das ist möglicherweise ein Schirmling (Lepiota oder Cystolepiota), aber wie schon bei Deinem anderen Beitrag gesagt ohne weitere Angaben und weitere Untersuchung eines Beleges ist nur die eventuelle Gattung zu nennen.
LG Ulla -
Hallo Marcink,
das ist kein Wasserkopf (wäre dann nämlich ein Schleierling), sondern ein Helmling.
Aber ohne weitere Angaben zum Fundort bzw. zum Aussehen (Lamellenfarbe, Sporenpulverfarbe, ev. auch Foto vom durchgeschnittenen Pilz) läßt sich nur die Gattung sagen.
Wie kommst Du eigentlich auf den Wasserkopf?
LG Ulla -
Hallo Gregor,
das ist sicher die Gelbe Lohblüte - Fuligo septica.
LG Ulla
