Beiträge von lamproderma

    Hallo Malone,


    die geöffneten Erdsterne würde ich für Geastrum coronatum halten.

    Die Art hat ein gewimpertes Peristom (Mündung) mit einem undeutlichen Hof drumrum. Die Endoperidie (Kugel) ist beim Eintrocknen dann deutlich gestielt, aber ohne Kamm oder Kragen, nur mit einer Apophyse (Absatz).

    Sie wächst gern in Gebüschen z.B. Flieder.

    Der ungeöffnete Erdstern muß nicht die gleiche Art sein, ich tendiere da eher (wegen der leicht rötlichen Farbe des Fleisches) eher zum Rötenden Erdstern, Geastrum rufescens.

    Aber das wird Cratie's Projekt dann zeigen was da rauskommt.


    LG Ulla

    Hallo Raphael,

    passt!

    Da der Erdstern noch nicht vollständig ausgereift ist bzw. trocken ist, sieht man den "Kamm" an der Unterseite der Endoperidie (Kugel) noch nicht.


    Erdsterne gibt es ja schon viel länger als Corona, aber da sieht man das die Natur sich immer wieder ähnlicher Strukturen bedient! :giggle:

    LG Ulla

    Hallo Claudia,

    Du kannst einem ja richtig Mut machen, dass es doch noch was wird mit dem Pilzwachstum. Bei uns hat es ja auch gut geregnet die letzten Tage.


    Deinen letzten Unbekannten halte ich nicht für einen Weichritterling sondern eher für einen Rötelritterling .

    Ich denke da an Lepista martiorum den Fälblings-Rötelritterling. Der wächst auch typisch im Nadelwald.


    LG Ulla

    Hallo Claudia,

    mit Cudonia circinans hast Du ja auch was tolles gefunden.

    Bei uns ist er verschollen, aber wir schauen immer trotzdem, ob er mal wieder auftaucht.

    Laut Pilze-deutschland.de gibt es auch für Thüringen keine Nachweise! Deshalb ist der Fund auf jeden Fall bemerkenswert.

    War der Fundort im Gebirge?


    Zu den Schleimern: der erste lachsfarbige ist Tubifera ferruginosa, der "Fischeierschleimpilz", der gelbe ist Arcyria obvelata, den Nickende Kelchstäubling. Dieser ist immer wieder hüsch anzusehen.

    LG Ulla

    Hallo Raphael,

    tolle Funde!

    Mich würden die Fundumstände der Battarraea mal interessieren. Wuchs die auch montan?

    Wir haben hier in Sachsen-Anhalt einíge Fundpunkte, die nie montan sind, sondern immer in von Menschen beeinflußten Gebieten liegen, die meist auch sehr trocken sind.

    Auch Funde in einer Sandsteinhöhle am Nordharzrand gibt es.

    LG Ulla

    Hallo Mischa,

    entschuldige, dass ich mich nicht wieder gemeldet habe.

    Ich bin leider kein Tulostoma-Spezi und hatte nur gemeint, das es wichtig ist den Fund ordentlich zu dokumentieren und untersuchen zu lassen.

    Wie Björn schon erwähnte muß man als allererstes wissen wie die Mündung (Peristom) beschaffen ist, entweder gewimpert oder definiert gerandet.

    Das ist bei Deinen Exemplaren nicht so eindeutig zu sehen. Ich tippe mehr auf gewimpert, aber das ist nur vermutet. Die Gattung Tulostoma ist recht schwierig, da die Unterscheidungsmerkmale nur sehr minimal sind.

    Ich traue mir nicht zu die Art zu bestimmen wegen fehlender Erfahrung. Ich könnte ebenfalls wie Björn nur die Merkmale feststellen.

    Ich denke es wird deshalb nur bei Tulostoma spec. bleiben.

    Wichtig ist es aber auf jeden Fall von den Fruchtkörpern Belege (Trockenexemplare) aufzuheben, die später untersucht werden könnten.

    In Berlin/Brandenburg weiß ich aber nicht wer sich mit Bauchpilzen beschäftigt. Da wäre ein Kontakt mit dem Landeskoordinator Martin Schmidt hilfreich. Falls Du den Kontakt wünschst, kann ich Dir den vermitteln.

    LG Ulla

    Hallo Murph,

    hier noch ein kleiner Nachtrag zu Stolberg.

    Da waren wir nämlich heute, im Zechental. Pilzmäßig sah es sehr schlecht aus, aber es muß gestern stark geregnet haben. der Wald war naß. Vielleicht sieht es in einer oder zwei Wochen besser aus.

    Den Blick zum Josefskreuz haben wir auch genossen


    und dann auch noch den Blick aufs Stolberger Schloß.


    Das wurde in den letzten Jahren stückweise saniert, es gibt ein nettes Museum, auch zu naturkundlichen Themen, das man sich gern ansehen kann.

    Aber auch hier allerorten am Wegrand große Stapel von geschlagenem Fichtenholz, was z.Z. nicht verkauft werden kann und große Kahlschläge wie Du sie auch schon zeigtest.


    LG Ulla

    Hallo Matthias,

    tolle Idee, da könnte man ja gleich Appetit bekommen.

    Aber ... da müßte man erst mal eine Breitblättige Glucke finden! Die hatte ich nämlich noch nie. ;(

    Höchstens eine Krause Glucke wuchs mir mal übern Weg. Kiefern sind bei uns nämlich auch rar, leider.

    LG Ulla

    Hallo Mischa,

    ich halte das auch für einen Stielbovist- Tulostoma.

    Das ist aber ein ganz interessanter Fund, der sich lohnen würde ihn genauer zu bestimmen!

    Dazu müßte man die Fruchtkörper näher untersuchen (mikroskopisch). Man müßte auch wissen woher Du die Erde für Deinen Blumenkasten hast.

    Für Brandenburg wäre das ein interessanter Fund, den der Landeskoordinator für Pilzkartierung Martin Schmidt wissen müßte.

    Ich könnte Dir seine Kontaktdaten mitteilen.

    LG Ulla

    Hallo murph,

    ja die Stabkirche Stiege, die z.Z. ja noch außerhalb des Ortes bei den Ruinen der ehemaligen Lungenheilanstalt Albrechtshaus steht, soll nun definitiv in nächster Zeit umgesetzt werden, Dann steht sie direkt in Stiege und soll dort nach Renovierung wieder genutzt werden.

    Der Verein der sich darum kümmert hat nun das Geld dafür zusammen. Das stand gerade letzte Woche bei uns in der Tageszeitung.


    LG Ulla

    .

    Hallo,

    Agaricus bohusii ist in Sachsen- Anhalt schon seit den 80er Jahren bekannt. Es gab einen Artikel dazu im "Mykologischen Mitteilungsblatt" 1987 von M. Herrmann zum Massenvorkommen in der Elster-Luppe Aue bei Halle.

    Wir finden die Art immer noch vor allem in Auwäldern an Saale und Elbe bis nach Magdeburg.


    VG Ulla