Beiträge von lamproderma

    Hallo Mario,


    mit Cribraria hast Du schon recht. Cribraria hat im Innern kein Capillitium, dafür bildet die Peridie ein Peridialnetz aus, das ist das löcherige.

    Meist sind im Peridialnetz Knoten an den Maschenwinkeln zu sehen.

    Bei der Art die Du gefunden hast aber nicht. Das ist mit ziemlicher Sicherheit Cribraria rufa. Die hat ein sehr weitmaschiges Peridialnetz ohne Netzknoten (sieht man auf Deinem 4. Foto gut).

    Man sieht auf Deinen Fotos auch den radial gerippten mit Granulat versehenen Becher.

    Die Sporen haben eine aus Warzen aufgebaute grobmaschige Netzskulptur. Das hast Du ja auch schon gesehen. Sporengröße ist auch i.O.

    Die Art findet man häufig auf recht morschem Nadelholz.


    LG Ulla

    Hallo Patrick,

    hoffe, dass Deine Lebensmittelvergiftung nicht von Pilzen herrührte. Ich wünsche Dir gute Besserung!

    Man kann Pilze sicher noch einenTag im Kühlen aufheben, aber dann sollte man sie verarbeiten.

    Aufgrund Deiner gesundheitlichen Probleme würde ich natürlich nicht gleich wieder Schwerverdauliches wie Pilze essen.

    Man kann die Pilze ja zubereiten und dann einfrieren.

    VG Ulla

    Hallo Kso,

    ich sehe bei Deinen Funden eigentlich auch nur Zottige oder Gezonte Birkenreizker, Lactarius torminosus.

    Die Ungezonten oder Flaumigen Milchlinge Lactarius pubescens, sind nicht so zottig, die Zonierung fehlt meist. Die Fruchtkörper sind auch heller.

    Das jetzt keine Milch mehr zu sehen ist, ist der Witterung und Nässe geschuldet.

    Wir hatten auch am Wochenende Milchlinge die keine Milch mehr absonderten.

    LG Ulla

    Liebe Pilzfreunde,

    aus dem Nachlaß einer Pilzfreundin habe ich weitere Literatur abzugeben.

    Bitte bei Interesse PN.

    Meine Preisvorstellungen sind ohne Versandporto.


    VG Ulla


    Antonin, V. & Noordeloos, M. A monograph of Marasmius, Collybia and related genera in Europa 1993, Libri botanici Vol.8; IHW-Verlag 15€

    Becker, A. Du Monts Mirakelbuch der Pilze 1983 2€

    Beyer, K. Mykologisches Wörterbuch 1980 15€

    BI-Lexikon Mykologie, Pilzkunde 1988 10€

    Bolets de Catalunya IX.Band, 50 Pilzporträts(Fotos) 1990 3€

    Bon, M. Die Großpilzflora von Europa1: Hygrophoraceae, 1992, IHW 10€

    Bon, M. Die Großpilzflora von Europa2: Tricholomataceae 1995, IHW 10€

    Bon, M. Die Großpilzflora von Europa3: Lepiotaceae 1996, IHW 10€

    Brandenburger, W. Vademecum zum Sammeln parasitischer Pilze 1963 5€

    De Vries, G.A. De Fungi van Nederland, 3.Hypogaea, 1971 5€

    Dennis, R.W.G. British Ascomycetes 1981 20€

    Derbsch, H. & Schmitt, J.A. Atlas der Pilze des Saarlandes Bd-1+2 20€

    Enderle, & Stangl 4. Beitrag zur Kenntnis der Ulmer Pilzflora, Rißpilze 1980/81 5€

    Engel, H. Dickröhrlinge 1983 20€

    Erb, B. & Matheis, W . Pilzmikroskopie 1983, Kosmos 30€

    Flammer, R. & Horak. E. Giftpilze und Pilzgifte 1983, Kosmos 35€

    Flora agaricina neerlandica 1.Entoloma 1988 15€

    Flora agaricina neerlandica 2.Pleurotus, Pluteus, Tricholoma 1989 15€

    Flora agaricina neerlandica 3. Tricholoma 2 1995 15€

    Flora agaricina neerlandica 4. Strophariaceae, Psilocybe, Tricholoma, Melanoleuca, Oudemansiella, Mycronella, Baespora 1999 15€

    Flora agaricina neerlandica 5. Agaricaceae: Agaricus, Allopsalliota, Macrolepiota, Chlorophyllum, Leucoagaricus, Lepiota, Chamaemyces, Cystolepiota, Melanophyllum

    2001 15€

    Gröger, F. Bestimmungsschlüssel für Blätterpilze und Röhrlinge in Europa; Teil1 2006 20€

    Hallo Bernd,

    ich hatte mein AHA-Effekt wegen des Mehlgeruch vor zig Jahren wo ich eine Wanderung machte und an einer noch arbeitenden Mühle vorbeikam.

    Der Geruch des frisch gemahlenen noch warmen Mehls - das wars.


    LG Ulla

    Liebe Russula-Freunde,

    aus einem Nachlaß kann ich einiges an Literatur zum Thema Russula anbieten.

    Bei Interesse oder Fragen bitte per PN melden.


    Bon, Marcel Clé monographique de russule d’Europe Documents mycologiques Tome XVIII Fasc. 70-71, 1988 10€


    Buyck, Bart Russula-Bestimmungsschlüssel 1990 5€


    Buyck, Bart Russula news 1(2) 1991 5€


    Buyck, Bart Russula news, special issue 1 1992 5€


    Buyck, Bart Russula news 2 1993 5€


    Buyck, Bart Russula news 3 1995 5€


    Buyck, Bart Russula news 4 1995 5€


    Buyck, Bart Russula news 5 1996 5€


    Einhellinger Die Gattung Russula in Bayern Bd. 43 Hoppea 1985 15€


    Einhellinger Die Gattung Russula in Bayern Bd. 112 Bibliotheca Mycologica 1987 20€


    Meusers Bestimmungsschlüssel für die wichtigsten Arten der Gattung Russula

    Kopie, mit Anschreiben von Meusers 1987 10€


    Rayner Key of the british Species of Russula 1968-70 10€


    Reumeaux, P. Russula rares ou méconnues 1996 20€


    Romagnesi Les Russules d’Europe et d’Afrique du Nord Kopie in 4 Heftern, 1967 15€


    Romagnesi Les Russules d’Europe et d’Afrique du Nord neugebunden 1967 30€


    Sarnari, M. Russula rare o interessanti Fungi non delineati Pars1, 1997 15€


    Schaeffer, J. Russula Monographie Verlag Klingkardt 1952 10€


    Schaeffer, J. Die Russula, 20 Farbtafeln Die Pilze Mitteleuropas, Bd. III,

    50er J. Einband defekt 15€


    Romagnesi Russula.-Monographie , dt.von Einhellinger IHW-Verlag 1990 20€


    Bulletin of the british mycological Society 1968 (2) 2: u.a. Key of Russula von R.W.Rayner 1968 5€


    Bulletin of the british mycological Society 1969 (3) 2: u.a. Key of Russula 2. Teil 1969 5€


    Bulletin of the british mycological Society 1970 (4) 1: u.a. Key of Russula 3. Teil 1970 5€



    LG Ulla

    Hallo Reinhard,

    Du hast auch den Goldmistpilz gefunden und die beiden wissenschaftlichen Namen: Bolbitius vitellinus und B. titubans sind synonym, bezeichnen also die gleiche Art.

    In vielen Pilzbüchern sind nicht immer die aktuellen Namen genannt. B. vitellinus ist der früher benutzte Name.


    VG Ulla

    Hallo Flaemmli,

    Deine Schleimis halte ich nicht für ein Didymium. Didymium hat keine Kalkknoten im Capillitium, dafür Kalkkristalle auf der Peridie (sehe ich bei deinen Funden nicht).

    Auch hat Didymium squamulosum einen rein weißen Stiel. Deine Funde haben das nicht, sind grauweiß.

    Ich denke eher an Physarum leucophaeum. Da stimmen die Kalkknoten im Capillitium, keine Kalkkristalle auf der Peridie, die Stielfarbe. Die Art ist recht häufig, kommt auf morschem Holz vor aber auch auf pflanzlichen Abfällen vor.


    LG Ulla

    Hallo Noah,

    Dein Foto vom Fruchtkörper zeigt zwar eindeutig, dass es eine Macbrideola ist (rotbraune Stielbasis, hohler Stiel).

    Für M. cornea kommt mir das Capillitium allerdings zu dicht vor. Leider sieht man nicht die Anwachstelle des Capillitiums an der Columella.

    Allerdings habe ich keine andere Idee was es noch sein könnte. Die Varietät macrospora hattest Du ja schon ausgeschlossen.

    Ich kenne bisher leider nur die M. cornea.

    LG Ulla

    Hallo Noah,

    C. tenella würde ich bei Deinem Fund ausschließen.

    Die Art müßte definierte, rundliche Netzknoten im Peridialnetz haben.

    Bei Deinem Fund sind die Netzknoten sehr unregelmäßig, gehen ineinander über.

    Ich würde eher für C. persoonii plädieren.

    Die gelbbraunen Cribrarien sind immer recht schwierig.

    Vergleich mal damit.

    LG Ulla

    Hallo,

    wie ich schon einmal schrieb, wachsen Erdsterne oft durcheinander. G. fimbriatum und G. triplex (michelianum) sind solche Kandidaten.

    G. triplex bildet seine typische Halskrause erst später aus, manchmal auch gar nicht. Wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist allerdings der hellere Hof um die gewimperte Öffnung (Peristom).

    G. fimbriatum ist nie gehöft.

    Auf dem Foto können durchaus beide Arten abgebildet sein.


    LG Ulla

    Hallo Bernd,

    Deine Stäublinge wurde ich beide für Wiesenstäublinge halten. Die sind auch manchmal gelblich (eigentlich häufiger gelblich als schneeweiß)


    LG Ulla

    Hallo Tom,

    das sind keine Hallimasche, sondern ein Schüppling aus dem Bereich "Hochthronender Schüppling".

    An Buche wächst gern Pholiota adiposa. Die Schüpplinge sind alles ungenießbar.


    VG Ulla