Allgemeine Fragen zum Braten/Kochen von Pilzen

Es gibt 9 Antworten in diesem Thema, welches 12.649 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Duke.

  • Hallo liebe Pilzfreunde,


    ich selbst bin in meiner Kindheit viel mit meinen Großeltern und Eltern "in den Pilzen" gewesen und tue dies auch heute noch (zwischenzeitlich mit auch mit meiner eigenen Familie ;) ). Ich habe früher von meinen Großeltern bzw. meinen Eltern immer gesagt bekommen, man solle das Pilzgericht langsam essen, da es auf den Magen schlagen könne... weiterhin habe ich das "Rezept" von meinen Groß-/Eltern übernommen, dass wir die Pilze ca. 1,5 - 2h braten/kochen (sprich in Butter mit Zwiebeln anbraten und dann immer wieder Wasser aufgießen, köcheln lassen und nach ca. 1,5 - 2h das köchelnde Wasser verkochen lassen, mit Salz und Pfeffer würzen und fertig). Damit hab ich nie ein Problem gehabt bzw. sind wir damit immer gut gefahren.
    Nun habe ich heute meine Schwiegermutter gesprochen. Die waren in Ihrem Urlaub auch Pilze sammeln (wohl das erste Mal) und berichtete dann ganz stolz wie viele sie gefunden habe und das sie dann einer Bratzeit von 15 min ganz toll geschmeckt hätten 8|!. Huch, dachte ich mir. Daraufhin sagte ich ihr, wie ich so meine Pilze brate, da rollte sie mit den Augen und meinte, ich solle mal im Internet nach gescheiten Pilzrezepten suchen. Und nun bin ich hier... und frage mich: mache ich hier Zeit Jahren was falsch? Könnt ihr euch erklären, warum schon meine Großeltern die Pilze so lange gebraten haben? Wir haben keine besonderen Pilze - ich jedenfalls sammle nur (für mich typische) essbare Pilze wie: Steinpilz, Marone etc...


    Hoffe, ihr habt eine Idee... ich komme mir im Moment nur ziemlich überfragt vor... :/ (zumal ich hier doch ie jahrelange "Pilzerfahrung habe... oder wohl doch nicht...) :(

  • hallo,
    da hast du in der Tat einige Jahre falsch gelegen. Die Pilze sollten natürlich gut
    durchgekocht /-gebraten werden, da genügen aber Minuten, schätze mal höchstens 20 Minuten! Allgemein verträgt ja nicht jeder die Pilze und da ist eine überlange Kochzeit sekundär. Bei Pfifferlingen halte ich eine längere Kochzeit (15 - 20 Minuten) immer ein, da ich sie nicht so gut vertrage.
    gruß bernhard

  • danke für die antworten... :)


    aber gibt es vielleicht pilzarten, die man länger kochen muss, dass deshalb vielleicht die pilze von meinen großeltern/eltern soooo lange gekocht/gebraten wurden? irgendwie falle ich immernoch aus allen wolken, warum sich meine family so lange an den herd stellt, wenn es gar nicht sein muss... fall da grad vom glauben ab... ;(

  • Hi bepajo,


    zunächst einmal herzlich willkommen hier im Pilzforum!:thumbup:
    So, wie du die Kochprozedur deiner Eltern beschreibst, kommen mir nur Hallimasch in den Sinn. Ich meine mich erinnern zu können, dass meine Eltern es ähnlich gemacht haben und die haben oft Hallimasch gesammelt, zuberitet und auch eingekocht.


    Lieber Gruß,
    Meinhard

    Erfahrungen sammelt man wie Pilze: einzeln und mit dem Gefühl, dass die Sache nicht ganz geheuer ist.


  • ich jedenfalls sammle nur (für mich typische) essbare Pilze wie: Steinpilz, Marone etc...



    Gerade bei diesen Pilzen brauchst du keine langen Garzeiten - die brate ich einfach scharf in etwas Öl mit Butter an bis sie Farbe bekommen, dann Zwiebeln, etwas Knoblauch und Würze dazu - fertig. :plate:
    Jedenfalls esse ich sie so seitdem ich ein Kind war und es ist mir immer gut bekommen ! ;)

  • Hallo,
    herzlich Willkommen :)


    Also ich sammle auch nur Steinis, Maronen und sowas.Die brate ich ca 15 Minuten in der Pfanne mit Zwiebeln und Speck.
    Wir essen sie immer so und haben das immer gut vertragen.


    Gruß Tala

  • Hallo,
    wilkommen im Forum.
    Da waren bestimmt Hallimasch bei, die werden auch Heute noch von manch einem TOT gekocht.


    Ich hab mal ne Frage an Duke. Du brätst mit 60 °C an und verringerst dann noch die Temperatur, wird da nicht der Butterschmalz wieder fest?


    Bis dann Dominik