Guten Abend allerseits,
die Saison nähert sich dem Ende, da habe ich den Sonntag für einen Waldspaziergang mit Frau und Schwiegermutter durch den Wörther Wald genutzt. Im Gegensatz zu Radelfungus musste ich Frau und Schwiegermutter nicht temporär entsorgen, sondern die beiden sind gerne mit auf die Pilzpirsch gegangen.
Es gab eigentlich nichts besonderes, aber nach dieser höchst bescheidenen Hauptsaison ist man ja schon glücklich, überhaupt irgendwelche Fruchtkörper zu finden, so wie diese Gift- Häublinge und beringte Buchen - Schleimrüblinge
Diese gelbe Knolle war mir ein Foto wegen dem ungewöhnlich kräftigen Habitus wert
Saitenstielige Knoblauchschwindlinge gab es einige zu sehen
Endlich was für die Kauleiste
Immer wieder gehe ich den ollen Filzröhrlingen auf den Leim. Im Wald machen sie eine gute Figur und wirken einladend, der Ernteschnitt an der Stielbasis zeigt keinerlei Fraßlöcher. Beim Kleinschnibbeln für die Bratpfanne zeigt sich dann die Proteinbeilage zwischen Röhrenboden und Hutfleisch, die Viecher kriechen offensichtlich durch die Röhren rein
Da sind mir der Goldröhrling und braune Büschelraslinge deutlich lieber
Den ziegelroten Schwefelkopf finde ich in diesem Habitat nicht so oft
Hier vermute ich den geflecktblättrigen Flämmling, auch wenn der Geruch schwach war
Sattellorchel?
Rettichgeruch, tonblasser Fälbling?
Eine Ramaria?
Hier ist ein ganz frischer hölzerner Kugelschneller, der war letzte Woche noch nicht da
Das ist die Ausbeute, die wir zu dritt während des zweistündigen Spaziergangs einsacken konnten, damit die niederen Mykophagen- Instinkte befriedigt werden.
Ich wünsche noch einen schönen Rest-Sonntag.
Gruß
Frank
