samtfüßiger Rüblingsartiger

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema, welches 442 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von zuehli.

  • N'abend,


    ich hatte eigentlich gedacht, das wird unkompliziert, so viele relativ große Rüblinge mit samtigem Stiel wird es ja nicht geben. Aber die üblichen Verdächtigen wie Xerula pudens passen dann mikroskopisch nicht mehr. Es gibt Birke, Fichte, Kiefer und diverse Sträucher.


    Hut bis 7 cm im Durchmesser, sehr dünnfleischig, leicht zoniert, wenig genabelt. Braun bzw. weiß, das braune Exemplar verblasste beim Trocknen. Lamellen weiß, gedrängt, mit Zwischenlamellen, frei. Stiel so bis 15 cm hoch, bis 2 cm wurzelnd, zylindrisch, schlank, steif, hohl, faserig, in Schichten aufgebaut, außen samtig, braun bis grau, ebenfalls verblassend, teils stark verdrillt.

    das halte ich für Pleurozystiden

    Sporen etwa 7-8*4 µm

    Haare am Stiel bis über 0,5 mm lang


    LG, Bernd

  • Hallo Harald, das hatte ich auch erwogen, weil der zur Zeit reichlich rumsteht. Andererseits immer im Cluster und viel kleiner. Es könnte natürlich sein, dass der aus irgendwelchen Gründen auch mal nicht büschelig wächst und dann viel größer werden kann.


    Aber eigentlich hatte ich erwartet, dass aus dem Umfeld von Xerula noch etliche Arten gibt, von denen nur ich noch nie gehört habe. Scheint so nicht der Fall zu sein. Dann schaue ich mir mal den knopfstieligen unterm Glas an, ob das passen kann.


    LG, Bernd

  • Dann schaue ich mir mal den knopfstieligen unterm Glas an, ob das passen kann.

    Zupf ihm einfach den Skalp ab und schaue ob der Knopf am Stiel übrig bleibt. Dann kann man sich die Mikroskopiererei sparen.

    Es könnte natürlich sein, dass der aus irgendwelchen Gründen auch mal nicht büschelig wächst und dann viel größer werden kann.

    Das kann der durchaus...

  • Hallo Harald, der Stiel lässt sich samt Deckel rausziehen. Dass das ein wichtiges Kriterium ist, waŕ mir klar - aber ein Alleinstellungsmerkmal? Da haben wohl die Sequenzierer die Art noch nicht zerhackt - kommt aber bestimmt. Also im Vergleich mit den normalen büscheligen (derzeit sehr häufig) waren meine Exemplare größer, dunkler, hatten stärker gefilzte Stiele und eine auffällige fruchtige Note im Bukett. Wird aber wohl trotzdem dazu gehören.


    Danke, liebe Grüße,


    Bernd