Hallo Pilzfreunde,
heute gibt es einen kleinen Kurzbericht aus dem Pilz-Paradies. Nein, keine Sorge: Ich habe weder etwas eingeworfen noch Zauberpilze konsumiert. ![]()
Letzten Freitag beschloss ich, eine Pilzexkursion in eine Region zu unternehmen, in der es in den vergangenen Wochen reichlich geregnet hatte.
Hier ein Kurzbericht und ein paar Quick-&-Dirty-Bilder:
Am Sonntagmorgen ging es ins Grüne. Und das kann man durchaus wörtlich nehmen: Im Zielgebiet angekommen, erwarteten mich hohes, sattgrünes Gras, üppige, nasse Moospolster und überall feuchte, vitale Vegetation. Was für ein Unterschied zur Situation bei mir zu Hause!
Kaum war ich im Gelände unterwegs, standen auch schon die ersten Pilze vor mir.
Frauentäublinge (Russula cyanoxantha) gab es überall in Mengen. An manchen Stellen war der Boden regelrecht übersät damit. Hier gibt es auch viele Exemplare mit durchweg dunkelgrünen Hutfarben.
Außerdem begegneten mir Weißstielige Rötlinge (Entoloma lividoalbum). Wenn auch etwas ramponiert.
Und natürlich durfte bei der Nässe auch der Wurzelnde Schleimrübling (Hymenopellis radicata) nicht fehlen.
Im Moos leuchteten gelbe Saftlinge – der Klebrige Saftling (Hygrocybe glutinipes).
Perlpilze waren ebenfalls reichlich vorhanden, doch auf Fotos von ihnen verzichte ich heute einmal. Ihr wisst schließlich alle, wie sie aussehen. ![]()
Von den Wulstlingen waren unter anderem Grauer Wulstling (Amanita excelsa), Perlpilz (Amanita rubescens), Pantherpilz (Amanita pantherina) und Rauer Wulstling / Gelbflockiger Wulstling (Amanita franchetii) vertreten.
Auch der Riesenegerling (Agaricus augustus) ließ sich blicken.
Ein einzelner Gemeiner Steinpilz (Boletus edulis) war ebenfalls zu finden. Dazu kamen der Knopfstielige Rübling (Gymnopus confluens) und der Brennende Rübling (Gymnopus peronatus).
Besonders erfreulich war der Fund des Blassen Pfifferlings (Cantharellus pallens).
Bei den Täublingen fiel mir der Pfirsichtäubling (Russula violeipes) auf.
Ganz besonders gefreut habe ich mich über den Schwärzenden Röhrling (Cyanoboletus pulverulentus), den ich bei mir zu Hause vergeblich finden will, obwohl ich weiß, wo er wächst.
Der Mandeltäubling (Russula grata) war auch mehrfach vertreten. Dieser Pilz verströmte einen für mich außergewöhnlich intensiven Bittermandelgeruch.
Damit soll dieser kleine Kurzbericht auch schon enden.
Nun weiß ich wieder, wie Pilze aussehen können … ![]()
Viele Grüße
Steffen
