Es gibt 2 Antworten in diesem Thema, welches 238 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von nochn Pilz.

  • Hallo liebe Pilz- und Poesiefreunde.

    Weiter geht´s im 14. PPC-Jahr!

    Auch wenn die Abstimmung zum PPC 3/26 noch läuft, möchte ich zur schon mal Julirunde aufrufen.

    Natürlich fühlen sich vor Allem die routinierten Pilzlyrikexperten der letzten Jahre angesprochen.

    Gerne sind aber auch neue Forenmitglieder, die ich hiermit ausdrücklich anspreche, willkommen: probierts mal mit den Pilzgedichten!

    Es haben bereits Erstlingswerke den Jahressieg geholt! Ich hoffe auf rege Teilnahme.

    Es ist eine zwar leicht vernachlässigte, aber sehr schillernde Facette unseres schönen Hobbys.

    Es geht darum der wenig beachteten Sparte der Poesie, den Pilzgedichten, die verdiente Geltung zu verschaffen.

    Also, traut Euch, zeichnet, dichtet, filmt, fabuliert, erzählt, malt, reimt, besingt, plaudert, hörspielt.... werdet kreativ!

    Hier finden sich die bisherigen Gewinnergeschichten: Pilz Poetry Poesiealbum

    Eure Vorgaben:

    Das Gedicht (oder ähnliches Werk) muss mindestens 12 Zeilen vorweisen.

    Die Zahl eurer in den Monats-Wettkampf gebrachten Werke ist auf maximal drei begrenzt.

    Jedes eurer Gedichte hat selbstverständlich irgendwie die Pilze mit im Gepäck.

    Weiterhin müsst ihr eine weitere Vorgabe erfüllen, und zwar,

    von den nachfolgenden Vorgabethemen müsst ihr eine Thematik oder zumindest einen der Begriffe verwenden.

    Der Rest ist euch freigestellt. Macht wie ihr meint.

    Und jetzt ran an den Speck, Griffel gespitzt, die vorgegebenen Begriffe in diesem Monat sind

    Durst- trocken- sauer

    Abgabeschluss ist der 01.08.26 24:00 Uhr.

    Schönen Gruß,
    Hans aus Bremen
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    "Es gibt Gottsucher, Ichsucher und Schwammerlsucher" (G. Polt)



  • Sehnsucht


    Suchend irr' ich durch dein Reich,

    Wo stolz die Nadelbäume thronen,

    Den Blick geeicht auf Wurzelzonen,

    Beredte Still' macht alles gleich.


    Flirrende Schatten, gedämpftes Licht,

    Der wuchtige Wald schweiget und lauscht.

    Samtblasse Haut, die mich berauscht,

    Dein Krauser Kopf, anmutig und schlicht.


    Dein nussig-betörend wohliger Duft,

    Folgt im Traum mir in die Nacht,

    Der mit wilder Sehnsuchtsmacht,

    Wie gekommen, so verpufft.


    Zäh regiert des Sommers Brüten,

    Brennt den Boden knochentrocken,

    Ich will nur zu Hause hocken,

    Gegen diese Hitze wüten.


    Sengewinde, staubgeboren,

    hindern Wachstum, Sein und Leben.

    Wochenlang gab's keinen Regen

    Du bist in der Glut verloren.


    Schließlich zeigt der Himmel Milde,

    Wirft mit kühlen Silberfäden

    Gegen Durst und Hitzeschäden,

    Trommeltropfen ins Gefilde.


    Dort im Moos, am Fuß der Föhre,

    Sink' auf meine Knie ich nieder.

    Endlich habe ich Dich wieder,

    zeigst Du Dich, die ich begehre.


    Zart berühren meine Lippen

    Deinen kühlen, krausen Kopf.

    Nochmal was für meinen Topf,

    Die Gluck' hat gut was auf den Rippen.

    Schipse (Historie im Profil): 114+11(Platz 1 APR)+6(5.bester Phäle)+3(bester Phalschphal)+2(Teamphal)+3Kultur=139


    Warnhinweis

    2 Mal editiert, zuletzt von Suku ()

  • Soo ein tolles Gedicht!

    Und dann keine Konkurrenz.

    Schade, dass Du so "billig" ins Ziel gekommen bist, Suku; aber für mich ist das schonmal ein Favorit für das Gedicht des Jahres!

    Jedenfalls meinen herzlichen Glückwunsch und natürlich findest Du Dich im PPC wieder.

    :gbravo: :gbravo: :gbravo: :ganbeten: :ghurra: :ghurra: :ghurra:

    Schönen Gruß,
    Hans aus Bremen
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    "Es gibt Gottsucher, Ichsucher und Schwammerlsucher" (G. Polt)