Xenasmatella tulasnelloidea

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  • Xenasmatella tulasnelloidea


    Hallo zusammen,

    diese Tulassnellaartige Wachshaut, wie sie in Pilze der Schweiz Bd.2 Nr. 223 genannt wird, fand ich am 20. Mai 2026 bei Brebach (Saarbrücken). Kurze Pleurobasidien, kleine warzige Sporen mit dem besonderen Merkmal einer Eindellung (suprahilar Depression), beschreiben diese für mich erste Xenasmatella.






    Problem mit Erkennen der Schnallen

    X. tulasnelloidea wird mit Schnallen an Basidien und Hyphen beschrieben, wobei Elia Martini sie als mehr oder weniger undeutlich bezeichnet. Trotz intensiver Suche konnte ich sie nicht wirklich erkennen, höchstens erahnen, zumal die kleinen 1-2,5µm breiten Hyphen manchmal undeutlich knotig verdickt sind (Schnallen?). Die Abrisspunkte der Pleurobasidien deuten zwar auf Schnallen hin, jedoch ersehen konnte ich sie nicht. P. d. Schweiz spricht von „keine Schnallen gesehen bzw. nach Literatur“. Vielleicht hat der ein oder andere hier im Forum auch schon seine Erfahrung damit gemacht.

    Gruß Armin

  • Servus Armin,


    im Prinzip hat die Art Schnallen, aber das Erkennen derselben ist wirklich schwierig, weil die Hyphen eben so schmal und zudem stark gewunden sind. Letzteres sorgt dafür, dass sich ein "Spaghetti"-Feeling ergibt (gekocht meine ich, alles durchgenudelt) und man kaum noch was sieht. Selbst hier ist nur eine Schnalle gezeichnet worden: https://www.aphyllo.net/excerp…atella-tulasnelloidea.pdf


    Letzten Endes hilft nur Geduld und Freiquetschen.


    Liebe Grüße,

    Christoph