Es müsen nicht immer Morcheln sein

Es gibt 2 Antworten in diesem Thema, welches 152 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Cyathus.

  • Die Suche nach Morcheln und Verpeln blieb in diesem Jahr (bisher) hier leider erfolglos.

    Dafür zeigte sich an ähnlichem Standort unter einer Esche Geoscypha ampelina (Syn.: Peziza queletii), gefunden am 6.April. Standort war ein feuchter, nordexponierter, abgesenkter Weg mit Primula elatior.

    Selbst heute, eine gute Woche später, hat der Becherling von seiner Schönheit nur wenig eingebüßt, abgesehen von der frevelhaften Entnahme eines seiner Becher zwecks Sporenuntersuchung.





    Als Beifang wuchs auf der gegenüber liegenden mit Kirschbäumen bestandenen Viehweide Coprinopsis macrocephala, der u.a. an den großen Sporen (16-19 x 8-10) mit zentralem Keimporus und der hyphigen Huthaut erkannt werden kann. Substrat war mit der Grasnarbe vermengter Mist.






    Zum Schluss noch ein Fund des Maiporlings, von dort, wo eigentlich sonst die Verpeln stehen sollten.


    Grüße Axel

    "Das Artensterben ist der neue Klimawandel. Der Verlust der Biodiversität ist die wahre Krise des 21. Jahrhunderts"

    aus Glaubrecht: "Das Ende der Evolution"

  • Hallo Axel,

    Als Beifang wuchs auf der gegenüber liegenden mit Kirschbäumen bestandenen Viehweide Coprinopsis macrocephala, der u.a. an den großen Sporen (16-19 x 8-10) mit zentralem Keimporus und der hyphigen Huthaut erkannt werden kann. Substrat war mit der Grasnarbe vermengter Mist.

    ein schöner Fund; dieses Kerlchen hab ich auch noch auf meiner Most-Wanted-Liste ziemlich weit oben stehen.


    Nur aus Neugierde: Mit welchem Schlüssel hast du den Fund denn hier bestimmt? Nach Melzer wären die Sporen "Medium-sized to large. Sp. 12-17 x 7,5-10 μm", was ja hier doch recht gut passen würde. Ich hab aber zu dieser Art auch noch abweichendere Angaben, was die Sporen betrifft, halte mich da aber zunächst gern an Melzer.


    Feinste Grüße

    -Marcel.

  • Hallo Marcel,

    in demFall habe ich ziemlich viel geprüft: Gröger, Funga Nordica, Erhard Ludwig, Orton/Watling, Pilze der Schweiz. Ich wüsste nicht, was sonst in frage kommen könnte.
    Anbei noch ein Foto von einem jungen Exemplar:


    Grüße Axel

    "Das Artensterben ist der neue Klimawandel. Der Verlust der Biodiversität ist die wahre Krise des 21. Jahrhunderts"

    aus Glaubrecht: "Das Ende der Evolution"