Gürtelfuß im Bergnadelwald

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  • Guten Tag,


    im reinen Fichtenwald auf 1000 Metern über dem Meeresspiegel (Allgäu bei Unterjoch) mit saurem, moosbedecktem Boden war heute *alles voll* mit einem dunkelbraunen Gürtelfuß. Die Schwierigkeit beim Bestimmen von Telamonien ist mir wohl bewußt. Da aber im Winkler und FoTE die meisten ähnlich gefärbten Gürtelfüße als Laubwaldarten angegeben werden, hatte ich die Hoffnung, vielleicht doch eine Art eingrenzen zu können.


    Mein Vorschlag wäre Cortinarius flexipes var. flabellus.


    Hutdurchmesser: 3 cm

    Hut: wasserzügig (hygrophan), gebuckelt bis spitz gebuckelt

    Stiellänge: 4,5 cm

    Geruch: wenig auffällig, chemisch, blumig

    Sporen: 8x5 mu, warzig


    Dürfte C. flexipes hinkommen? Oder ist es falsch? Oder alles unsicher?


    Für Antworten bedanke ich mich herzlich.


    Viele Grüße,

    Benjamin


  • Hallo Benjamin,


    C. flexipes sollte kräftig und gut wahrnehmbar nach Pelargonien (Geranien) riechen? Daher ja auch der Name Pelargoniengürtelfuß. Die Art kenne ich mit einem auffällig feinschuppigen Hut, wobei die hellen Schuppen zurdunkleren Huthaut kontrastieren.

  • Hallo Benjamin,


    C. flexipes sollte kräftig und gut wahrnehmbar nach Pelargonien (Geranien) riechen? Daher ja auch der Name Pelargoniengürtelfuß. Die Art kenne ich mit einem auffällig feinschuppigen Hut, wobei die hellen Schuppen zurdunkleren Huthaut kontrastieren.

    Der Geruch hat mich auch irritiert. Falls hier Pelargoniengeruch vorhanden ist (die Meinungen der Riecher gehen auseinander), wäre er nur schwach ausgeprägt. Bei C. flexipes wird auch eine Varietät inolens beschrieben, deshalb habe ich das nicht so stark gewichtet.


    Auch die helle Hutschuppung habe ich in den Büchern gesehen. Aber man findet zumindest im Netz (zum Beispiel Bild von Uwe Winkler auf fundkorb.de) auch Bilder mit deutlich weniger kontrastreicher Schuppung.


    Auf jeden Fall schon mal danke für den Kommentar.


    Benjamin