Blähton statt Vermiculite?

Es gibt 8 Antworten in diesem Thema, welches 355 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von LilaAuster.

  • hallo,
    ich hatte vor ein pilzsubstrat aus kokosfasern und vermiculite zu mischen. nun frag ich mich, ob man statt vermiculite auch einfach blähton ins substrat mischen könnte? dient ja beides als feuchtigkeitsspeicher, nur wäre der ton günstiger und einfacher zu besorgen. würde das funktionieren? hat jemand erfahrungen damit gemacht?

  • ich wollte die pilzzucht für zu hause in einem behälter mal ausprobieren, bin da ziemlich neu dabei. die kokosfasern nehme ich als alternative zu holzschnitzel, da ich das nicht im baumarkt gefunden habe (und wenn, dann sehr teuer). Ich habe gelesen man soll zur strukturverbesserung des substrats vermiculite dazugeben, damit das myzel luft bekommt... aber wenn das auch ohne geht lass ichs weg :)

  • ich wollte die pilzzucht für zu hause in einem behälter mal ausprobieren, bin da ziemlich neu dabei. die kokosfasern nehme ich als alternative zu holzschnitzel, da ich das nicht im baumarkt gefunden habe (und wenn, dann sehr teuer). Ich habe gelesen man soll zur strukturverbesserung des substrats vermiculite dazugeben, damit das myzel luft bekommt... aber wenn das auch ohne geht lass ichs weg :)

    Für welche Pilze ist es denn gedacht? Du kannst dir Holzpellets bestellen, 21 Euro, 15 kg Hartholzpellets von Pini (mal googeln). Hartholz ist wichtig, als Eiche oder alternativ auch Buche. Kein Nadelholz! Pilze bestimmen hab ich keine Ahnung, Pilze züchten schon. Wenn du dein Vorhaben genau beschreibst, kann ich dir unter die Arme greifen.

  • ich wollte die pilzzucht für zu hause in einem behälter mal ausprobieren, bin da ziemlich neu dabei. die kokosfasern nehme ich als alternative zu holzschnitzel, da ich das nicht im baumarkt gefunden habe (und wenn, dann sehr teuer). Ich habe gelesen man soll zur strukturverbesserung des substrats vermiculite dazugeben, damit das myzel luft bekommt... aber wenn das auch ohne geht lass ichs weg :)

    Für welche Pilze ist es denn gedacht? Du kannst dir Holzpellets bestellen, 21 Euro, 15 kg Hartholzpellets von Pini (mal googeln). Hartholz ist wichtig, als Eiche oder alternativ auch Buche. Kein Nadelholz! Pilze bestimmen hab ich keine Ahnung, Pilze züchten schon. Wenn du dein Vorhaben genau beschreibst, kann ich dir unter die Arme greifen.

    für stockschwämmchen :)
    danke für die empfehlung. eine frage hab ich noch, würden hartholzbriketts theoretisch auch funktionieren?

  • ich wollte die pilzzucht für zu hause in einem behälter mal ausprobieren, bin da ziemlich neu dabei. die kokosfasern nehme ich als alternative zu holzschnitzel, da ich das nicht im baumarkt gefunden habe (und wenn, dann sehr teuer). Ich habe gelesen man soll zur strukturverbesserung des substrats vermiculite dazugeben, damit das myzel luft bekommt... aber wenn das auch ohne geht lass ichs weg :)

    Für welche Pilze ist es denn gedacht? Du kannst dir Holzpellets bestellen, 21 Euro, 15 kg Hartholzpellets von Pini (mal googeln). Hartholz ist wichtig, als Eiche oder alternativ auch Buche. Kein Nadelholz! Pilze bestimmen hab ich keine Ahnung, Pilze züchten schon. Wenn du dein Vorhaben genau beschreibst, kann ich dir unter die Arme greifen.

    für stockschwämmchen :)
    danke für die empfehlung. eine frage hab ich noch, würden hartholzbriketts theoretisch auch funktionieren?

    Stockschwämmchen sind tendenziell eher schwierige Pilze. Ich würd mit King Oyster bzw. pearl Oyster oder Austernpilz anfangen. Igelstachelbart ist auch relativ leicht und unsteril zu züchten. Stockschwämmchen haben ihre Tükken, vor allem brauchen sie sehr lange bis zum fruchten. Austernpilze kannst mit Glück schon einen Monat nach dem beimpfen des Substrats mit Körnerbrut ernten. Igelstachelbart fängt auch irgendwann einfach von selber an zu fruchten.... und ist leeeecker!


    Brickets sollten auch gehen, so lange wirklich Hartholz. Und du musst die natürlich aufgelöst kriegen. Wasser sollte so ca. 1,4 zu 1 Holz sein.


    Hast du dampfkochtopf etc. da? Oder willst du unteril züchten? dann würde ich wirklich erstmal auf die genannten Arten ausweichen und mir Fähigkeiten darüber anarbeiten.


    PS: Die brauchen alle kein Vermiculit oder Blähton im Substrat.

  • dampfkochtopf habe ich zum sterilisieren. aber wenn die schwämmchen wirklich so knifflig sind, fang ich wirklich lieber mit was anderem an.

    danke für die tipps ^^

  • Stockschwämmchen gehören mit zu den schwierigsten Kultur-Pilzen (zumindest unter den Arten, bei denen man schon weiß, dass sie indoor fruchten können). Substrat ausschließlich Buchenholz, auf etwas anderem wächst das Myzel sehr schlecht. Am besten mit Kleie supplementiert. Ich selbst habe schon mehrmals vollständig durchwachsene Kulturen hergestellt, aber gefruchtet haben die nie. Ich würde für den Einstieg Seitlinge (alle Arten) und Shiitake empfehlen, wenn es etwas ausgefallener werden soll auch Klapperschwamm, Pioppino oder Igelstachelbart. Als Substrat empfiehlt sich übrigens Buchen-Räuchermehl, das gibt es online in verschiedenen Körnungen für 15-20€ pro 16kg-Beutel.

  • Stockschwämmchen gehören mit zu den schwierigsten Kultur-Pilzen (zumindest unter den Arten, bei denen man schon weiß, dass sie indoor fruchten können). Substrat ausschließlich Buchenholz, auf etwas anderem wächst das Myzel sehr schlecht. Am besten mit Kleie supplementiert. Ich selbst habe schon mehrmals vollständig durchwachsene Kulturen hergestellt, aber gefruchtet haben die nie. Ich würde für den Einstieg Seitlinge (alle Arten) und Shiitake empfehlen, wenn es etwas ausgefallener werden soll auch Klapperschwamm, Pioppino oder Igelstachelbart. Als Substrat empfiehlt sich übrigens Buchen-Räuchermehl, das gibt es online in verschiedenen Körnungen für 15-20€ pro 16kg-Beutel.

    Sag nicht sowas... ich hab gerade meine allererste Stockschwämmchenkultur ins Fruchtungszelt gestellt.... Kultur auf Eichenpellets!!! :D