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letzter Beitrag von bwergen am

Tramete???

  • Ich würde hier auf eine Schmetterlingstramete tippen...
    Auf was sollte man bei solchen Pilzen achten?
    Ich scheue mich immer davor etwas zu zerschneiden, was ich nicht essen kann, will oder sollte. Bringt es was die Unterseite zu fotografieren?
    Ich glaube der Stamm auf dem der Pilz wächst war mal eine Fichte...
    LG
    Daray

    Bilder

    • Trara.jpg

    Naturfan mit Kamera^^

    Einmal editiert, zuletzt von Daray ()

  • Auch das ist schnell erledigt: Schmetterlingstramete ;)


    lg björn

    Projekt Fungi: 3277

    [FERTIG] Band 1a: 440 Pyrenomyceten mit 0-1fach sept. Sporen; Band 1b: 380 Pyrenomyceten mit 2-M.

    Band 2a: Pezizomycetes, Hypogäische Eurotiomycetes, Lecanoromycetes, Arthoniomycetes

    Band 2b: Leotiomycetes, Geoglossomycetes, Taphrinomycetes, Laboulbeniales, Orbiliomycetes

    Band 3: Rindenpilze, Heterobasidiomycetes, Cyphelloide Pilze
    Schwarzwälder Pilzlehrschau

  • Hallo Daray!


    Grundsätzlich werden zur makroskopischen Bestimmung von "Baumpilzen" genau die gleichen Bestimmungsmerkmale benötigt, wie sie zur Bestimmung "gängiger" Pilzarten nötig sind.


    Also beispielsweise Angaben bzw. Bilder zu Poren bzw. der Porenform, der Porengröße, ob überhaupt vorhanden oder nicht (---> Schichtpilze/Stereaceae), zu farblichen Aspekten, zu Geruch, Geschmack, Habitus, der Oberfläche (z. B. samtig oder glatt), zur Konsistenz des Fruchkörpers (schwammig, weich, hart, zäh etc.), zur Farbe im Schnitt (!) und insbesondere (wie bei allen "Holzbewohnern"!) eine genaue(!) Angabe zum Substrat!


    In Deinem Fall lässt sich das ebenso "schnell erledigen" (wie sich Björn auszudrücken pflegt): Das Substrat ist keinesfalls Fichte, auch kein anderer Nadelbaum, sondern auf jeden Fall ein Laubbaum, höchstwahrscheinlich eine Buche (beachte die Art der Rinde sowie die buchentypische Struktur des entrindeten Holzes mit deutlichen schwarzen Längsstrukturen!).


    Also Achtung bei vorschnellen Angaben zum Substrat!


    Ein anderer als Björn wäre durch Deine Angabe mit Sicherheit ins Schlingern geraten!


    Gruß, Fredy


    P.S.: Wie wär's mit der Anschaffung von "gängiger" Pilzliteratur (z.B. von E. Gerhardt oder auch von H. E. Laux) die nicht einmal sehr kostepielig ist! Darin wirst Du relativ viele Beschreibungen von Porlingen und anderen "nichtspeisepilzigen" Vertretern der Pilzwelt kennenlernen können Dir bald selbst eine Bild darüber machen können, was zur Pilzbestimmung alles notwendig ist!


  • Ein anderer als Björn wäre durch Deine Angabe mit Sicherheit ins Schlingern geraten!


    Das liegt daran, dass ich die mitgelieferten Texte nur überfliege. Sry aber da steht manchmal soviel unbrauchbares drin, dass ich mir das nicht mehr antue :D das soll kein Affront gegen das Beschreiben von Pilzen sein, aber ich brauchs meistens einfach nicht, wenn die Bilder gut sind, sind sie 1000mal aussagekräftiger. Ich sehe es immer noch so: gute Bilder und wenig Text ist manchmal besser als schlechte Bilder mit viel, aber fehlerhaftem Text.


    In diesem Fall ist die versicolor so eindeutig wie der Schiefe Turm von Pisa schief ist. Ganz einfach :)


    lg björn

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  • Hallo Fredy!


    Gut, da bin ich wohl etwas flüchtig gewesen, was das Substrat angeht. Der Stamm lag in einem Fichtenwald... da hab ich dann wohl einfach nicht näher auf den Stamm geschaut. Ich war mir aber nicht wirklich sicher in meiner Aussage, darum schrieb ich ja "ich glaube". In Zukunft werde ich das sicher bedenken. Naja in die Pilze arbeite ich mich auch erst rein... Bin also quasi Anfängerin. "Gängige Pilzliteratur" kann sicher nicht schaden. Besitze nämlich noch keine!
    Mein Fachgebiet sind die Kräuter... da reichen mir zur Bestimmung auch meist die Fotos aus^^.


    LG
    Daray

  • Mach du nur weiter so, wir helfen dir hier immer gerne weiter ;)


    wenn du sonst Fragen hast, PN gibts hier auch noch.


    lg björn

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    Band 2b: Leotiomycetes, Geoglossomycetes, Taphrinomycetes, Laboulbeniales, Orbiliomycetes

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